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Müller-Gutowski, Christina

1953 in Bergkamen an den Rand des Reviers geboren.

Studium der Erziehungswissenschaften an der Uni Münster. Tätigkeit als Sozialarbeiterin für Aussiedler, politische Häftlinge und Asylsuchende im Durchgangswohnheim Unna-Massen.

Seit 1979 lebt sie in Düsseldorf und arbeitete als Diplom-Pädagogin in der Erziehungsberatung und als Psychotherapeutin in eigener Praxis.

Zahlreiche Lesungen im Rheinland und im Ruhrgebiet, mit der Vorliebe für ungewöhnliche Orte: die stillgelegte A 40, das Dach des Düsseldorfer Hauptbahnhofs, der Friseursalon „kreative Köpfe“, das Wartezimmer einer Arztpraxis.

Seit 2005 Veröffentlichung von Gedichten und Kurzprosa in Literaturzeitungen und Anthologien.

Beschäftigung mit dem Medium der Fotografie. Kombination von Bild und Text, Fotografische Essays und Collagen.


Literarische Auszeichnungen

2007 Förderpreis zum Literaturpreis Ruhr für den Prosatext „Von Wörtern und Schuhen und Straßen und Rädern“.

2011 Förderpreis zum Caroline-Schlegel-Preis der Stadt Jena für den Essay „Goethe und die Linie 6 - Fragmente“

2011 Preisträgerin des Haiku-Wettbewerbs der Stadt Düsseldorf

2015 Gewinnerin des Gedichtwettbewerbs „Ein neues Lied. Ein besseres Lied.“ Veranstaltet vom Literaturbüro NRW und dem Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf

 

Veröffentlichungen (Auszug)

Dinge, die ich von einem Keller weiß, in Poesiealbum neu: „My Generation“, Leipzig 2018

Einraumwohnung – Ein Kammerspiel, Erzählung; im Literatur-magazin WORTSCHAU Nr.32, 2018

Passagen foto-lyrische Gemeinschaftsarbeit mit Pia Helfferich in der Anthologie POING, vauvau-verlag, Berlin, 2018

Mädchenauge, in Poesiealbum neu: „Steinbrech. Gedichte zu Pflanzen“, Leipzig 2017

Gehör schenken in „Herr Werner ist immer dabei“, Edition Virgines, Düsseldorf 2017

Ach, in: „Loreleys Lover“, Quartus-Verlag, Bucha bei Jena 2016

Exits in: „Was geht, wenn nichts mehr geht“, Space Net Verlag, April 2016

An den Friedhof Montmartre, Paris in der R.P. vom 17.6.2015

Landschaft mit Kindheit in Richtungsding IX, 2015

Text 345 in Tausend Tode schreiben, e.book, Frohmann Verlag 2015

Kalligraphisch in „Schachbordelle“, quartus-Verlag 2012

Zeche Zollern, auf der Kulturseite der WAZ, WR und NRZ am 7.1.2010

Von Wörtern und Schuhen und Straßen und Rädern in: „Palmbaum“, Literarisches Journal Heft 2, quartus-Verlag 2010

Zeche Zollern und Monte Schlacko in: „Stimmenwechsel – Poesie längs der Ruhr“, Klartext-Verlag 2010

Eia Popeia in: „Sommer regnet aufs Banjo“, POESIE 21, Verlag Steinmeier, Deinigen 2010

Reportagen aus dem alternden Selbst und Umnachtet in: „Schwanenhals und Krähenfüße“, Engelsdorfer Verlag 2009

Ins Blau in: Freiberger Lesehefte Nr. 12, 2009

Der Mai ist gekommen und Der Tod der Libelle in:„Frühlingsrollen“, edition zweihorn, 2009

Komm in: „Rosen“, Coppenrath Verlag Münster, 2009

 

Sonstige Veröffentlichungen

Maria entlaubt die Bäume, szenische Lesung am 8.10.2008 in Berlin, beim Jahreskonzert der Berliner Gesellschaft für Neue Musik anlässlich des Wettbewerbs „Mein imaginäres Konzert“

Ultrakurzgedichte im ZAKK Düsseldorf und im Literaturautomat

Die Armut, die Züge, in fifty-fifty

An den Friedhof Montmartre, Paris, Gedichtplakat im Heine-Institut

 

Literarisches Credo:

„Schreiben ist Arbeit, ist Vergnügen, ist das Aufspüren des Besonderen im Alltäglichen, ist Schule der Wahrnehmung, ist Gestaltungslust auch gegen den Widerstand der Wörter, ist Zeugenschaft gegen das Vergessen, ist Schwanken zwischen Ausrufezeichen (Euphorie) und Fragezeichen (Melancholie), ist eine Art, die Welt zu betrachten. . .“

 

Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller.