01.02.2018

  • Simon Strauß liest aus „Sieben Nächte“

    19:30 Uhr

    Literaturbüro NRW

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt: Spende

     

    Romantik und Revolution

    Nicht mehr ganz jung, aber auch nicht ganz erwachsen, und doch schon von Lebensennui gequält, ist der Protagonist in Simon Strauß‘ Romandebut: Auf der Suche nach mehr Intensität lässt er sich auf ein Experiment ein: In sieben Nächten soll er sieben Todsünden begehen, soll gierig, hochmütig, wollüstig, neidisch, träge, geizig und jähzornig sein - und seine Erfahrungen dann bis zum Morgengrauen notieren.

    Das Ergebnis ist eine Suche nach dem „echten“ Leben wider den Zeitgeist, ein Anschreiben gegen Gewohnheiten und Posen, Zwänge und Konventionen. Es ist ein Kampf um Echtheit, eine Revolution gegen das „dumpfe, wehleidige Gefühl, zu spät geboren zu sein, in Zeiten zu leben ohne Arien und Rausch“, kurz: eine Revolution gegen das Abgelebte, ein Plädoyer für mehr Romantik.