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19. November 2017

  • LESEFEST der Düsseldorfer Lesebande

    Von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

    Vom 13. bis 21. November lädt das ehrenamtliche Netzwerk "Düsseldorfer Lesebande" zum neunten Düsseldorfer Lesefest ein. Rund 200 ehrenamtliche Vorleser beteiligen sich an der Veranstaltung; darunter auch einige Prominente wie Fortuna-Spieler Oliver Fink, die Schauspielerin Jenny Jürgens oder Kinderliedermacher Volker Rosin. Gelesen wir in Bibliotheken, Schulen oder auch Cafés und Kneipen.

    Das Programm. das sich an an Erwachsene und Kinder richtet, finden Sie hier:

    http://portal.leseban.de/programm?field_ref_veranstaltungstag_target_id=26

  • 100 Jahre Oktoberrevolution »Lenin, Majakowski und ich«

    11:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstr. 40

    Düsseldorf

    Eintritt 10,-/5 € mit Düsselpass

    Erich Schaffner spricht und singt

     

    Im Oktober 1917 begann durch den Sturm auf das Winterpalais in Petersburg die sowjetische Diktatur des Proletariats. 100 Jahre später ist es Zeit, Mythen und Dämonisierungen hinter uns zu lassen und zu fragen: Welche Hoffnungen verbanden sich mit der Oktoberrevolution? Und was können wir von der Utopie von 1917 für uns retten?
    Aus gegebenem Anlass präsentiert Erich Schaffner ein Programm mit Texten, Gedichten und Liedern aus revolutionären Zeiten. Dabei werden Texte von Brecht, Kraus, Lenin, Majakowski und anderen Zeitgenossen der Revolution nicht museal präsentiert, sondern sie kommentieren die Geschichte, ordnen die Vorgänge ein und differenzieren - nicht um der Folklore willen, sondern damit der nächste Versuch gelingt.

  • Text&Ton: Heinrich Heine und die Pariser Klaviervirtuosen

    11:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Str. 12-14, 40213 Düsseldorf

    Nur mit Voranmeldung: Telefon +49 211 - 8995571 oder E-Mail info@heinrich-heine-gesellschaft.de

    Eintritt: 19,50 Euro (ermäßigt 16,50 Euro)

     

    Mit großem Interesse verfolgte Heine in Paris das neue bürgerliche Konzertleben seiner Zeit, besonders die gefeierten Klaviervirtuosen und ihr Publikum. Scharfzüngig berichtete er über die "merkwürdigsten Erscheinungen", über Liszt und Chopin, aber auch über heute weniger bekannte Pianisten. Zum großen Frühstücksbüffet in Heines Bibliothek hören Sie Klaviermusik der Heine-Zeit sowie seine witzig-frechen und heute noch bedenkenswerten Kritiken.

    Moderation und Rezitation: Dr. Hella Bartnig (Deutsche Oper am Rhein) und Dr. Karin Füllner (Heinrich-Heine-Institut).

    Am Flügel: Michael Zieschang

     

     

  • Guido Hoehne: Die Reise zum Weihnachtsmann

    15:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    Eintritt: 8,- €

     

    Kinder-Zauber-Krimi ab 4 Jahre

    Die Reise zum Weihnachtsmann ist ein Kinder-Zauber-Krimi, dessen Spurensuche rund um die Welt führt. Die Kinder im Publikum teilen mit Guido Hoehne, der den Weihnachtsmann zum Fest zurückholen soll, Stille und atemberaubende Erlebnisse.

    Es klingelte das Telefon. Nervenzerreissend durchbrach es meine vorweihnachtliche Ruhe. Nun gut, ich nahm ab und die verrückteste Geschichte meines Lebens begann. Das hatte ich nun davon, dass meine vielen Reisen und das detektivische Gespür schon zu einigen Erfolgen bei der Suche nach abgedrehten Typen geführt hatten:

    Der Weihnachtsmann war kurz vor dem Fest verschwunden …

    „Guidos Weihnachtsgeschichte ist Poesie. Kinder macht sie glücklich und strahlend, Eltern genießen die charmante, schwerelos skurrile Komik. Guido ist ein grandioser Bezauberer, eine heilsame Allzweckwaffe gegen allzu animierte Kinderseelen. Nintendo, Xbox, iPads ... alles prima – aber Guido ist besser, viel besser.“

    Thomas Reis, Kabarettist und Vater

  • Hommage an Bruno Schulz: „Die Wirklichkeit ist Schatten des Wortes”

    16:00 Uhr

    Polnisches Institut

    Citadellstr.7

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Andreas Grothgar liest ausgewählte Fragmente aus den Meistererzählungen „Die Zimtläden“ (1934) und „Das Sanatorium zur Sanduhr“ (1936) von Bruno Schulz (1892–1942). „Manchmal schrieb er wie Kafka, manchmal wie Proust, und mit der Zeit gelang ihm eine Tiefe, die keiner von beiden erreicht hat.“ Isaac Bashevis Singer, Literaturnobelpreisträger.

    Andreas Grothgar arbeitet als Schauspieler für Theater, Hörfunk und Fernsehen. Er war an vielen Bühnen in Deutschland und der Schweiz beschäftigt. Derzeit ist er am Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert und dort u.a. als Puntila, Klaus Barbie, Coppola in „Der Sandmann“ sowie Hendrik Vogler in „Nach der Probe“ von Ingmar Bergmann zu sehen.

     

    Anschließend um 17.30 Uhr:

    Filmvorführung „Bilder finden“

    Dokumentarfilm von Benjamin Geissler, D 2003, 106 Min., DF/OmU

    Black Box

    Schulstr. 4

     

    Der polnisch-jüdische Schriftsteller und Maler Bruno Schulz hat – um sein Leben zu retten – während des Schreckens der deutschen Okkupation 1941/42 im galizischen Drohobycz, in einer von dem Wiener SS-Hauptscharführer Felix Landau besetzten Villa, Wandfresken für dessen Kinder gemalt.

    Am 19.11.1942 ist Bruno Schulz von der SS erschossen worden. Weltweit erinnern 100 Kinos an Bruno Schulz anlässlich des 75. Jahrestages seiner Ermordung. Diese Wandbilder wurden nach dem Ende des 2. Weltkriegs trotz intensiver Suche zunächst nicht gefunden. Im Februar 2001, hat ein Filmteam die lange verschollenen geglaubten Bilder wiederentdeckt. Im Mai 2001 wurden Fragmente dieser Wandmalereien von Mitarbeitern der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem in einer geheimen Aktion aus den Wänden der Villa abgelöst und illegal nach Israel ausgeführt. Das Vorgehen von Yad Vashem führte zu einer weltweiten Kontroverse.

  • Poesieschlachtpunktacht

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    Eintritt: 3,50,- €

     

    Der Düsseldorfer Poetry Slam im zakk

    Moderation: Pamela Granderath & Markim Pause. Erlaubt ist beim Poetry Slam, was gefällt - Hauptsache, die Texte sind selbst verfasst, dauern nicht länger als sechs Minuten, und die Teilnehmer*innen kommen ohne Requisiten oder Musik aus.

    Seit 1997 Kultveranstaltung in Düsseldorf, ist die "Poesieschlacht-punkt-acht" einmal im Monat Garant für literarische Überraschungen der besonderen Art. Die Moderatoren Pamela Granderath und Markim Pause, selbst begeisterte und erfolgreiche Slammer, präsentieren jeden 3.Sonntag den "Poetry Slam" im zakk. Bekannte wie unbekannte Autor/-innen kämpfen in jeweils 6 Minuten um den von Markim Pause liebevoll gestalteten Pokal nebst Champagner für die Siegesfeier und die Gunst des Publikums - denn wer am Ende gewinnen wird, entscheidet eine unerbittlich Jury, die an jedem Abend aus den Besuchern gewählt wird. In der Finalrunde kann dann das gesamte Publikum seine Stimme abgeben.

    Wer glaubt, dass nur bekannte Autor/-innen gewinnen, sollte sich eines Besseren belehren lassen, seine Texte mitbringen und vorlesen!

     

    Anmeldungen und Informationen für Slam Poetinnen und Poeten unter christine.brinkmann@zakk.de