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17. Februar 2017

  • „Über Übersetzen“ – Übersetzen zwischen Theorie und Praxis.

    11:15 Uhr

    Zentralbibliothek
    Bertha-von-Suttner-Platz 1
    40227 Düsseldorf
    Eintritt frei

    Frank Heibert zum literarischen Übersetzen zwischen Theorie und Praxis
    Begleitend zum studiengangübergreifenden Projekt „Über Übersetzen“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf bietet der renommierte Übersetzer Frank Heibert in einem öffentlichen Vortrag Einblicke in verschiedene Aspekte des Übersetzens. Im Fokus stehen das Zusammenspiel theoretischer und praktischer Überlegungen zu modernen Übersetzungsprozessen. Der Vortrag ergänzt ein Projekt der Studiengänge Literaturübersetzen und Comparative Studies, in dem Studierende insgesamt vierzehn mit dem Caine Prize for African Writing prämierte Kurzgeschichten ins Deutsche übertragen. Ende des Jahres werden sie in einer zweisprachigen Anthologie erscheinen. Ab 18.00 Uhr wird dann der Autor Tope Folarin im Wechsel mit seiner Übersetzerin aus seiner Kurzgeschichte „Miracle“ lesen.
    Frank Heibert, 1960 in Essen geboren, studierte Frank Heibert zunächst Romanistik und Germanistik in Berlin, Rom und Paris, bevor er als Übersetzer aus dem Englischen, Französischen, Italienischen und Portugiesischen tätig wurde. Für seine Arbeit erhielt er 2012 den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis und 2016 den renommierten Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis. Zusätzlich ist Heibert auch als Autor und Musiker aktiv.
    Moderation: Dr. Sonja Frenzel
  • Tope Folarin liest „Miracle“

    18:00 Uhr

    Zentralbibliothek
    Bertha-von-Suttner-Platz 1
    40227 Düsseldorf
    Eintritt frei

    „Über Übersetzen“ – Übersetzen zwischen Theorie und Praxis.

    In der Veranstaltungsreihe „Über Übersetzen“ treffen nicht nur Theorie und Praxis der beiden Studiengänge Comparative Studies und Literaturübersetzen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf aufeinander, sondern auch die studentischen Übersetzerinnen auf die Autoren ausgewählter Kurzgeschichten. Die Geschichten befanden sich allesamt auf der Shortlist des Caine Prize for African Writing und sollen im Rahmen des Projekts in einer zweisprachigen Anthologie erscheinen. Abwechselnd lesen Autor und Übersetzerin jeweils erste Auszüge aus der englischen bzw. deutschen Version einer der Geschichten vor und eröffnen dem Publikum im Anschluss daran die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie verschiedene Aspekte zu diskutieren. In „Miracle“ erlebt eine amerikanische Gemeinde nigerianischstämmiger Christen gebannt den Auftritt eines wunderheilenden Propheten. Der junge Erzähler der Geschichte wird ausgewählt, um im Beisein der gesamten Gemeinde von seiner Kurzsichtigkeit geheilt zu werden.

    Tope Folarin wurde 1981 als Sohn nigerianischer Einwanderer in Utah geboren, wuchs im texanischen Grand Prairie auf und studierte Politikwissenschaft in Atlanta und Oxford. 2013 erhielt er als erster nicht in Afrika geborener Autor den Caine Prize for African Writing für seine Kurzgeschichte "Miracle", die Teil seines in Kürze erscheinenden Romans The Proximity of Distance ist.
    Übersetzerin: Sigrid Heiduschka
    Moderation: Stephanie
  • Simone Fischer: Tage in Indien

    19:00 Uhr

    Stadtbücherei Wersten

    Liebfrauenstraße 1

    40591 Düsseldorf

     

    Vom Leben und Überleben auf dem indischen Subkontinent Für eine Entwicklungshilfeorganisation geht die auslandserfahrene Journalistin Simone Fischer 2015 für sechs Wochen nach Indien. Im Mittelpunkt der Projekte stehen Bildung und Armutsbekämpfung. Authentisch berichtet sie von der Situation der Ärmsten und hinterfragt kritische Missstände.Bei allem Ernst der Lage gelingt es ihr, den Humor nicht zu verlieren und Indiens innewohnende Heiterkeit und Wärme darzustellen. Feinfühlig und zugleich ergreifend erzählt sie von den Träumen junger Menschen, von ihren Wünschen, Hoffnungen und Ängsten.

    Simone Fischer, geboren in Düsseldorf, studierte Germanistik und Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie ist Journalistin und Autorin zahlreicher einschlägiger Publikationen. Seit 2004 ist sie Leiterin Kommunikation und Marketing an der Hochschule Düsseldorf.

    Amala Antony Sureshkumar und Chitra Naguleswaran werden mit Mitgliedern ihrer Tanzgruppe die Besucher mit

    Formen des klassischen indischen Tanzes vertraut machen.