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18. April 2017

  • Vera Forester: Im Jahr der Brandzeichen

    18:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Zwei Sprengstoffattentate erschüttern eine deutsche Stadt zur Jahrtausendwende. Krista, eine angehende Kamerafrau und der russische Student Maxim sind gerade noch mit dem Leben davongekommen. Aus der gemeinsam durchlittenen Angst entsteht Liebe. Labib aus Palästina hat sich schuldig gemacht und wird vom Gericht zum Arbeitsdienst im jüdischen Altersheim verdonnert. Wolff, der fanatische Anführer der

    „Stadtkameradschaft“, ist unter Verdacht. Alle vier sehen sich an einem Wendepunkt, ihre Gesinnungen werden hinterfragt, die Lebenspläne geraten ins Wanken. Die fiktive Handlung beruht auf zwei in Düsseldorf im Jahr 2000 real geschehenen Bombenanschlägen und erzählt davon, wie das Weiterleben betroffener Menschen gewesen sein könnte.

    Vera Forester studierte Germanistik, Anglistik und Romanistik und war als Schauspielerin, Regisseurin und Dramaturgin tätig. Seit 2005 ist sie Chefredakteurin des Internet-Portals www.theaterkompass.de, wo auch ihre Theaterkritiken erscheinen. Sie publizierte Hörbücher, Theaterstücke, Erzählungen und eine literarische Biografie mit dem Titel „Lessing und Moses Mendelssohn“.


  • Jérome Ferrari, Ein Gott ein Tier

    19:30 Uhr

    Heine Haus

    Bolkerstr. 53

    Eintritt: 8,-/6,-

     

    Der 2017 auf deutsch erschienene Roman des Prix Goncourt Preisträgers Ferrari liest sich wie ein Requiem auf die moderne Gesellschaft, die von den dunklen Trugbildern des Krieges ebenso erschüttert wird wie von der unerhörten Gewalt der ökonomischen Realität.

    Moderation : Christian Ruzicska (Verleger)

    Lesung deutscher Text: Rudolf Müller (Heine Haus)