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5. April 2017

  • DüsselTrio: Düsseldorf (be)schreiben

    19:00 Uhr

    Bücherei Eller

    Gertrudisplatz 16-18

    40229 Düsseldorf

     

    Düsseldorf ist literatur-würdig: Günter Grass, Martin Walser, Uwe Johnson, Thomas Mann oder Clara Viebig und viele andere mehr machten Düsseldorf zum Schauplatz ihrer Werke. Das Klein-Paris am Rhein nehmen aber natürlich in erster Linie die dort lebenden und schreibenden AutorInnen in den Blick und unter die Feder: Düsseldorf (be)schreiben ist Thema des DüsselTrios am 4. April in der Stadtteilbücherei Eller:

    Pamela Granderath denkt seit 43 Jahren in Düsseldorf, was sie zwar nicht zu einer Stadtexpertin macht, aber zu einer Eindruck-Sammlerin der örtlichen Geschehnisse. Ausdrucksmittel sind rheinisch aneinandergereihte Buchstaben die sie in Reime umformatiert, oder prosaisch in einen Stadtführer implantiert. Nebenbei erdenkt sie Literaturautomaten und Hinterhoflesungen, moderiert Poetry Slams und gibt Schreibkurse. Wer Tiergedichte, Thomas Kling oder Flingern mag, kommt beim Zuhören auf seine Kosten.

    Der Oberbilker Jan Michaelis wagt den Spagat zwischen den Stadtteilen Bilk und Derendorf. Der Autor schreibt seit acht Jahren für „Der Derendorfer“ und seit fünf Jahren für „Die Bilker Sternwarte“ literarische Texte, die Stadtteiltypisches aufgreifen. Michaelis ist in Heilbronn am Neckar geboren, und hat von der Käthchenstadt das Otto-Rombach-Stipendium für den literarischen Nachwuchs erhalten. Mit seinem Text zum Käthchenautor gewann er im Wettbewerb „Kleist und Ich“ den Anerkennungspreis.

    Zu jung für den Ratinger Hof, zu alt für die Loveparade – Michael Wenzel trägt das Dilemma, 1970 geboren zu sein, mit Rheinischer Gelassenheit. Er lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt Düsseldorf und wehrt sich bisher erfolgreich, sie längerfristig zu verlassen. Denn das wahre Leben findet sich nicht in Williamsburg, Pudong oder Mitte, sondern dort, wo Lang Wellem seinen Schatten wirft. „Ein netter Kerl“, sagt seine Mutter.

    Moderation: Maren Jungclaus, Literaturbüro NRW

  • Lesung aus Inge Deutschkron, Emigranto. Vom Überleben in fremden Sprachen

    19:00 Uhr

    Mahn- und Gedekstätte
    Mühlenstraße 29

    40213 Düsseldorf

    Der Eintritt ist frei.

    Im Rahmen der Ausstellung „Fred Stein: Auf dem Weg. Dresden-Paris-New York“ lesen Julia Dillmann und Jonathan Schimmer aus Inge Deutschkrons Buch: „Emigranto. Vom Überleben in fremden Sprachen“.

    „You have to frighten the spaghetti!“ Irgendwann, beim Aufräumen in ihrer Wohnung in Tel Aviv fand Inge Deutschkron ein zerfleddertes Heft, darin – mit verschiedenen Stiften schnell notiert – eine Sammlung englischer Ausdrücke, Sätze oder Dialoge, die eines gemeinsam hatten: Sie waren „deutsches“ Englisch, also missverständliches, komisch-verdrehtes oder völlig unverständliches Englisch. Angeregt von diesem längst vergessenen Heft erzählt die Autorin von der schwierigen Situation, sich in einer anderen Sprache zurechtzufinden. Ihre Beispiele enthalten zwischen Verzweiflung und (unfreiwilliger) Komik alles, was ein Emigrantenschicksal ausmacht.

     

     

     

     

  • Klaus GRabenhorst liest: “HAMBURG“: GEDICHTE – GESCHICHTEN – GITARRENKLÄNGE

    19:00 Uhr

    Café Startklar

    Niederrheinstrasse 182

    40474 Düsseldorf-Lohausen

    Eeintritt frei - der Hut kreist

  • Franzobel. Das Floss der Medusa

    19:30 Uhr

    Heine Haus

    Bolkerstr. 53

    Eintritt 8,-/6,- Euro

     

    Zwei Fässer Wein, drei Fässer Wasser, ein Sack Zwiebeln für 147 Menschen auf einem manövrierunfähigen Floß im Ozean. Diese historisch belegte Geschichte, eine der größten Katastrophen der Seefahrt, bildet die Folie für Franzobels epochalen Roman, den er im Heine Haus vorstellt.