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14. Mai 2017

  • Vernissage "Sprachgitter. Erste Phase"

    11:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 46

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Rose Ausländer, Paul Celan und José María Guijarro

    buch-, buch-, buch- stabierte, stabierte

     

    Das Heinrich-Heine-Institut und die Mahn- und Gedenkstätte präsentieren mit "Landschaft, die mich erfand. Paul Celan, Rose Ausländer und die Bukowina" ein interdisziplinäres Projekt zur Literatur der historischen Landschaft Bukowina. Ihr entstammen so namhafte Lyriker wie Rose Ausländer und Paul Celan.

    Erstmalig wird das Heine-Institut aus diesem Anlass mit "Sprachgitter" eine Zwei-Phasen-Ausstellung realisieren.

    Dazu gibt es ein Begleitprogramm mit zahlreichen Lesungen, Performances, Vorträgen und einem Lyrikmarathon.

    Die Ausstellung hat ihren Titel den letzten beiden Zeilen des Gedichts 'Die Silbe Schmerz' von Paul Celan entliehen. Der spanische Maler José María Guijarro setzt sich seit Jahrzehnten mit Lyrik auseinander – Ovid, Hölderlin und immer wieder Celan. Dessen Chiffren, jene betörend-verstörenden Lauträtsel, setzt Guijarro in subtile Schmerz-Bilder um. Er folgt der Schrift, schreibt die Gedichte ab, nähert sich in fließend schwarzen Aquarellformen den "Fernen", um dem Du und seinem Schmerz zu begegnen und das eigene Ich wachsen zu sehen.

    Mit Dr. Sabine Brenner-Wilczek, Heinrich Heil und José María Guijarro