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12. Juni 2017

  • Geschichtenzeit: Keinohrhase und Zweiohrküken (APP)

    14:30 Uhr

    Kinder- und Jugendbibliothek der Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Tel. 0211 – 8992970

    Eintritt frei

     

    Ab 4 Jahren. Eine Anmeldung ist erforderlich.

     

     

  • Lesen macht Spaß – Lesen macht stark.

    15:00 Uhr

    Bücherei Bilk

    Friedrichstr. 127

    Tel. 0211 – 8999290

    Eintritt frei

     

    Zweisprachiger Vorlesetreff für (Groß-)Eltern und Kinder in Farsi und Deutsch für Kinder ab 3 Jahren.

     

  • Soo Jin Yim-Heil: Zwischenstück. Diese Weile ist ein Immer

    18:00 Uhr

    EXERIMENTALE 4. Literatur und Medien

    Soo Jin Yim-Heil: Zwischenstück. Diese Weile ist ein Immer

    Mahn- und Gedenkstätte

    Mühlenstraße 29

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Die eindrückliche Aufführung mit Schülerinnen und Schülern der Joseph-Beuys-Gesamtschule und Soo Jin Yim-Heil ist angeregt durch die verrätselte und vielseitige Lyrik Paul Celans. Neben den Themen der Flucht und Vertreibung spielt vor allen Dingen der Schreibimpuls Celans als Überlebensstrategie eine Rolle. Celan findet seine persönliche wie künstlerische Freiheit in Paris und entwickelt in der Stadt an der Seine eine neue Formensprache. Aufmerksamkeit wecken, sensibilisieren, einfühlsam aufgreifen und schriftlich Niedergelegtes in raumschreibender Choreographie in Bewegung überführen. „Diese Weile ist ein Immer“ – kein Anhalten und starres Bewahren sieht die Choreographin und Tänzerin Soo Jin Yim-Heil in Celans Zeile angesprochen und lässt deren Sinn in die Transformationslinie „Lies nicht mehr – schau! Schau nicht mehr – geh!“ fließen.

    www.duesseldorfer-literaturtage.de

  • Carolin Emcke, Gegen den Hass

    19:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstr. 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei. Eine Reservierung ist möglich: maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de. Die reservierten Plätze müssen bis spätestens 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn eingenommen werden.

     

    "Freiheit ist immer Freiheit des Andersdenkenden" – dieses Diktum von Rosa Luxemburg könnte auch von Carolin Emcke stammen. In den letzten Jahren hat sich in unserer Gesellschaft Hass breit gemacht: gegen Politiker, gegen Andersdenkende, gegen „das Fremde“. Zweifel wird nur an den Positionen der anderen zugelassen und nicht an den eigenen. Carolin Emcke stellt in ihrem engagierten Essay Gegen den Hass diesem dogmatischen Denken ein Lob des Vielstimmigen entgegen – weil so die Freiheit des Individuellen und auch Abweichenden zu schützen ist. Allein mit dem Mut, dem Hass zu widersprechen, und der Lust, die Pluralität auszuhalten und zu verhandeln, lässt sich Demokratie verwirklichen.

    Carolin Emcke, geb. 1967, studierte Philosophie, Politik und Geschichte. Von 1998 bis 2013 bereiste sie als Journalistin weltweit Krisenregionen. Sie arbeitet heute als freie Autorin und Publizistin. Für ihr Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels“.

    Moderation: Michael Serrer, Literaturbüro NRW

    www.duesseldorfer-literaturtage.de

     

  • Stefanie Sargnagel

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

    Eintritt: 10,- € VVK / 13,- € AK

     

    Stefanie Sargnagel schreibt radikal subjektiv und sehr weise über das einfache Leben, über Feminismus, über die Freiheit, Aussichtslosigkeit und Depression. Sie gibt sich wortkarg, gerät aber doch immer wieder ins Erzählen, zeichnet zwischendurch auch mal was, sprengt alle Genregrenzen und erreicht auf nie betretenen Pfaden etwas, das man nicht Roman nennen muss, um davon gefesselt zu sein.

    Stefanie Sargnagel, geb. 1986, studierte in der von Daniel Richter angeleiteten Klasse der Akademie der Bildenden Künste Wien Malerei. Sie erhielt den BKS-Bank-Publikumspreis beim Wettbewerb zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2016.

    www.duesseldorfer-literaturtage.de