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17. Juni 2017

  • AutorInnenfrühstück in der Destille

    11:00 Uhr

    Destille

    Bilker Straße 46

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

    Ab 11 Uhr treffen sich Autorinnen und Autoren zum „Autorenfrühstück“. Hier herrscht die Freiheit des Wortes: Vor Publikum kann sich jeder ausprobieren und Meinungen der Gäste zum Auftritt einholen. Und natürlich gilt auch für diese das Recht auf freie Meinungsäußerung…

    Jede(r) hat zehn Minuten Vorlesezeit, auf der Bühne, mit Mikrofon.

    www.duesseldorfer-literaturtage.de

  • „Krimi-Bahn“: Isabella Archan, Auch Killer haben Karies

    15:00 Uhr

    Düsseldorf Hauptbahnhof, Bahnsteig 8, Haltestelle der Straßenbahn-Linie 709 in Richtung Neuss. Ankunft: Düsseldorf Hauptbahnhof, Bahnsteig 6, um 16:30 Uhr.

    Eintritt: Erwachsene 18,00 € / Kinder (-14 Jahre) 8,00 € inkl. Kaltgetränk

    VVK Festival/ RheinbahnCenter/ www.rheinbahn.de/shop, Tel.: 01803-504030

     

    Während Sie im historischen Speisewagen der alten "D-Bahn" der Autorin und Schauspielerin Isabella Archan lauschen, zieht die Kulisse der Stadt vorbei und Sie können sich, vom alltäglichen Zeitdruck befreit, anderthalb Stunden lang entspannt zurücklehnen. Archan liest aus ihrem aktuellen Kriminalroman Auch Killer haben Karies. Mit ihrem zweiten Band rund um Dr. Leocardia Kardiff, der liebenswerten Zahnärztin mit Spritzenphobie und Hang zu ausgeprägten Selbstgesprächen, trifft sie wieder absolut den Nerv. Von persönlicher Freiheit und sozialer Toleranz hält Leo enorm viel. Als ihr ausgerechnet bei einem Rendezvous mit Hauptkommissar Zimmer ein Toter, ein als Frau verkleideter Mann, vor die Füße fällt, deutet zunächst alles auf ein Verbrechen aus Engstirnigkeit hin. Folgen Sie einer sehr lebendigen und unterhaltsamen szenischen Lesung aus dem wendungs- und dialogreichen Krimi. Spannung trifft hier auf skurrile Komik.

    www.duesseldorfer-literaturtage.de

  • Fluchthelferin Poesie: Friedrich Rückert und der Orient

    19:00 Uhr

    Vortrag und Gespräch mit Stefan Weidner

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstr. 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

    Dass die Poesie ein wichtiger Teil der "Weltversöhnung" sei, daran glaubte und arbeitete der Dichter Friedrich Rückert ein Leben lang. Vor allem durch seine Übersetzungen hat er für die geistige Annäherung der Kulturen so viel getan, dass nicht nur in Europa, sondern auch in Persien und Indien Straßen nach ihm benannt werden. Heute lohnt es sich einmal mehr, den Dichter und polyglotten Übersetzer zu lesen. Das hat Stefan Weidner getan und er fragt: Kann sein Orientbild angesichts der zunehmenden Islamophobie helfen, Brücken zu schlagen? Was hat der Poet heute noch angesichts der aktuellen Krisensituation zu sagen?

    In seinem Vortrag erläutert Stefan Weidner, wie Rückerts Haltungen für die Gegenwart fruchtbar gemacht werden können, und zeigt auf, wie aktuell die alten Diskussionen zu Fragen der Übersetzung fremder Dichtung bis heute geblieben sind: Es sind Blaupausen für die Integration.

    Moderation: Michael Serrer, Literaturbüro NRW

    www.duesseldorfer-literaturtage.de