zurück

18. Juni 2017

  • Georg Stefan Troller, Unterwegs auf vielen Straßen – Erlebtes und Erinnertes

    11:00 Uhr

    Literaturbüro NRW/ Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstr. 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei. Eine Reservierung ist möglich: maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de. Die reservierten Plätze müssen bis spätestens 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn eingenommen werden.

     

    Was passiert, wenn man einen über Jahrzehnte verschlossenen Koffer eines Emigranten öffnet Nach vielen Jahren holte der Journalist, Schriftsteller und Filmemacher Georg Troller einen alten Koffer aus dem Keller und stieß auf vergessene Notizen, Briefe und alte Fotographien aus einer bewegenden Zeit. In seinem Buch Unterwegs auf vielen Straßen nimmt er den Leser mit auf eine Zeitreise. Wir lesen seine Erlebnisberichte aus dem Krieg, begleiten ihn ins Paris der Nachkriegsjahre, folgen ihm auf seinen wilden Trampfahrten quer durch die Neue Welt bis hinunter nach Mittelamerika, wo er die Freiheit suchte, und erleben schließlich seine Anfangszeit als deutscher Reporter. Wir treffen Politiker, Künstler und andere außergewöhnliche Menschen, die er vor Mikrofon und Kamera portraitieren durfte. Schließlich verabschiedet sich Troller von seinen Lesern mit einem Essay über die Kunst des Alterns.

    Georg Stefan Troller, 1921 in Wien geboren, emigrierte 1938 nach Frankreich, später in die USA. Seit 1949 lebt er in Paris. Berühmt wurde er mit den Fernsehsendungen Pariser Journal und Personenbeschreibung. Er ist Adolf-Grimme-Preisträger, Träger des Bundesverdienstkreuzes und wurde für den Oscar nominiert.

    Moderation: Michael Serrer, Literaturbüro NRW

    www.duesseldorfer-literaturtage.de

  • Wort an Wort Lyrikmarathon mit deutsch-jüdischen Gedichten

    Von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

    Nelly-Sachs-Haus (Nordpark)

    Nelly-Sachs-Str. 5

    40474 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Schon 2015 beteiligten sich mehr als 200 Düsseldorfer Bürger am 12-stündigen Lyrikmarathon des Heine-Instituts, einer Lesung für Solidarität, gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Dieses Mal werden, direkt am Nelly-Sachs-Haus, dem Elternheim der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, wo Rose Ausländer ihre letzte Wohnstätte hatte, 4 Stunden lang Gedichte vorgelesen, Textbasis ist die Lyrikanthologie Ist es Freude ist es Schmerz?. Jede Leserin und jeder Leser hat fünf Minuten Zeit, um sein Gedicht vorzutragen. Dieses sind die Themen:

     

    (1) Lieblingsgedichte deutsch-jüdischer Autorinnen und Autoren (2) Nelly Sachs

    (3) Rose Ausländer

    (4) Autorinnen und Autoren aus der Bukowina

    Haben Sie Lust mitzumachen? Kommen Sie ins Heinrich-Heine-Institut und suchen Sie sich Ihr Gedicht aus. Bis zum 12. Juni müssen alle Texte vorliegen - wir unterstützen und beraten Sie gerne bei Ihrer Auswahl.

    Kontakt: Vera Anschütz, Tel: 0211-899-5574, Mail: vera.anschuetz@duesseldorf.de

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Gesamtprojekts "Landschaft, die ich erfand. Paul Celan, Rose Ausländer und die Bukowina“

    www.duesseldorfer-literaturtage.de

  • Dagmar Leupold, Die Witwen

    15:00 Uhr

    Theatermuseum

    Jägerhofstraße 1

    40479 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Reisebilder - Literatur im Hofgarten

    So viel Freiheit war nie – jedenfalls nicht in Steinbronn an der Mosel, einem idyllischen, aber ereignisarmen Dörfchen, in dem Beatrice, Dodo, Laura und Penny einen großen Teil ihres 50jährigen Lebens verbracht haben. Zu fünft brechen sie auf, vier Frauen und ihr Chauffeur: " 'Wir haben Heimweh nach etwas, das wir nicht kennen. Also müssen wir es suchen. Weit kommen sie nicht, denn der Fiat Ulysse gibt bald seinen Geist auf. Also beginnt die Reisegesellschaft, sich – und von sich - zu erzählen: Begebenheiten, von denen keine der anderen etwas wusste, obwohl man stets glaubte, sich ungemein nahe zu sein. Und die viele kleine Eigenheiten und Schrullen erklären, über die man sich hin und wieder gewundert hat. Und auch der Chauffeur hat sein (Lebens) päckchen zu tagen…

    Von fünf Lebenswegen erzählt Dagmar Leupold in ihrem Buch, und beleuchtet nebenbei die bundesrepublikanische Nachkriegszeit mit ihrem Schwanken zwischen Autoritätshörigkeit und selbstbewusster Aufschwungseuphorie.

    Und übrigens: Witwe ist keine der vier Frauen – jedenfalls nicht im herkömmlichen Wortsinne!

    Im Rahmen der 7. Düsseldorfer Literaturtage

     

     

     

  • Hanns-Josef Ortheil, Was ich liebe – und was nicht

    18:00 Uhr

    Goethe-Museum Düsseldorf

    Schloss Jägerhof

    Jacobistr. 2

    40211 Düsseldorf

    Eintritt: 10,- €, erm. 7,- €.

    VVK Festival und goethemuseum@duesseldorf.de/ Tel.: 0211/899 62 62

     

    Was ich liebe - und was nicht ist ein Buch über die Kunst, sein Leben zu führen: über die Vorlieben beim Wohnen und Reisen, beim Essen und Trinken, beim Hören von Musik und dem Anschauen von Filmen.

    Entlang zentraler Stichworte geht der Autor den vielfältigen Facetten einer Lebenskunst auf den Grund, die so etwas wie die Basis für seine literarischen Werke bildet. In kurzen, erzählenden und essayistischen Texten werden diese Passionen nicht nur beschrieben, sondern auch nach ihrer Herkunft und vor allem danach befragt, was sich hinter ihnen verbirgt. Warum hasst Ortheil Frühstückbüffets, und warum hört er beim Schreiben ausschließlich Klaviermusik aus den Zeiten vor 1750? Was fasziniert ihn an der TV-Sendung Alpenpanorama, und warum wird er wohl nie nach Japan reisen, vielleicht aber einmal ein Buch über Japan schreiben?

    www.duesseldorfer-literaturtage.de

  • POESIESCHLACHTPUNKTACHT

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

    Eintritt: 3,50,- €, Karten sind nur an der Abendkasse erhältlich

     

    Seit 20 Jahren zeigt der Poetry Slam die Freiheit des Wortes, der Texte und Gedanken auf. Erlaubt ist, was gefällt - Hauptsache, die Texte sind selbst verfasst, dauern nicht länger als sechs Minuten, und die Teilnehmer/-innen kommen ohne Requisiten oder Musik aus.

    Seit 1997 Kultveranstaltung in Düsseldorf, ist die "Poesieschlacht-punkt-acht" einmal im Monat Garant für literarische Überraschungen der besonderen Art. Die Moderatoren Pamela Granderath und Markim Pause, selbst begeisterte und erfolgreiche Slammer, präsentieren jeden 3.Sonntag den "Poetry Slam" im zakk. Bekannte wie unbekannte Autor/-innen kämpfen um den von Markim Pause liebevoll gestalteten Pokal nebst Champagner für die Siegesfeier. Wer gewinnt, entscheidet eine unerbittliche Publikums-Jury.

    www.duesseldorfer-literaturtage.de