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5. September 2017

  • Zwischen Begeisterung und Angst. Kinder und Jugendliche in der Zeit des Nationalsozialismus

    16:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    BEGLEITPROGRAMM zur Ausstellung »In der Wahrheit leben«

    Zwischen Begeisterung und Angst.. Kinder und Jugendliche in der Zeit des Nationalsozialismus

     

    Lesung der »Geschichtsschreiber« mit anschließendem Gespräch

    Wie haben Kinder und Jugendliche die Zeit des Nationalsozialismus erlebt? Wie wurde ihr Alltag beeinflusst? Wie reagierten die Eltern? Freiwillige »Geschichtsschreiber« haben im Rahmen eines Projekts des Arbeiter-

    Samariter-Bundes die Erinnerungen älterer Düsseldorferinnen und Düsseldorfer aufgeschrieben und lesen Auszüge daraus.

  • Lesung - Lewald Stahr und Adolf Stahr

    19:00 Uhr


    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 6 Euro (ermäßigt 4 Euro)

     

    Ein ABC in Briefen

    Von A wie Arnim bis Z wie zoologischer Garten –Aus dem Briefwechsel Fanny Lewalds und Adolf Stahrs zwischen 1850 und 1852

     

    897 Briefe in 6 ½ Jahren. Seit dem Beginn ihrer Liebesbeziehung Ende 1845 in Rom konnten die Berliner Schriftstellerin Fanny Lewald und ihr Geliebter, der Oldenburger Altphilologe Adolf Stahr, verheiratet und Vater von 5 Kindern, nur wenig Zeit zusammen verbringen, statt gemeinsamen Lebens ein "Leben auf dem Papier". 897 Briefe, zusammengestellt in einer dreibändigen Briefedition, dokumentieren das Leben des Schriftstellerpaars zwischen Januar 1846 und Sommer 1852. Der Liebesbriefwechsel wird zum spannenden Roman und Zeitdokument: Als Leser werden wir Zeugen der Professionalisierung Fanny Lewalds zu einer der erfolgreichsten Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts, Adolf Stahr startet eine neue Karriere als einflussreicher Kritiker, Journalist und Autor, Lewald reist an die Schauplätze der 48-er Revolution in Paris, Berlin und Frankfurt, Stahr berichtet als Korrespondent aus Bremen, beide stehen in Kontakt zu führenden Künstlern und Politikern ihrer Zeit. Erst im Sommer 1852 gib es ein Happy End: Das gemeinsame Leben beginnt.

     

    Nun ist der dritte Band des Briefwechsels erschienen:

    Ein Leben auf dem Papier. Fanny Lewald und Adolf Stahr. Der Briefwechsel

    Bd. 3: Briefe 1850-1852 (Aisthesis 2017).

     

    Die Herausgeberinnen, Dr. Gabriele Schneider (Mettmann) und Renate Sternagel (Berlin), sind Germanistinnen, Handschriftenexpertinnen, Vormärzforscherinnen, Expertinnen für Frauenliteratur des 19. Jahrhunderts.