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10. Januar 2018

  • Rose Ausländer zum 30. Todestag - »Der Steinbruch der Wörter«

    19:00 Uhr

    Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

     

    Buchpräsentation und Vortrag mit Helmut Braun

    Annähernd 22 Jahre lebte die Dichterin Rose Ausländer in Düsseldorf. Im März 1965 kam sie, aus Wien wegen schlimmer antisemitischer Anwürfe geflohen, am Düsseldorfer Hauptbahnhof an. Sieben Jahre wohnte sie zunächst in einer Pension auf der Gustav-Poensgen-Straße, zog dann 1972 ins Nelly-Sachs-Haus am Nordpark. Der Durchbruch als Poetin gelang Rose Ausländer 1976 mit dem Werk »Gesammelte Gedichte«. Über Nacht wurde die Lyrikerin aus Czernowitz bundesweit bekannt, die Kritik feierte sie, sie erhielt zahlreiche Literaturpreise. Bis zum ihrem Tod im 87. Lebensjahr schrieb Rose Ausländer unermüdlich Gedichte. Sie starb am 3. Januar 1988 und fand ihre letzte Ruhestätte auf dem Jüdischen Friedhof des Düsseldorfer Nordfriedhofs.

    Helmut Braun, Herausgeber des Gesamtwerkes der Dichterin und ihr Nachlassverwalter, erinnert aus Anlass des 30. Todestages von Rose Ausländer an die Dichterin, stellt sein Buch »Rose Ausländer – Der Steinbruch der Wörter« vor und bringt aus der CD »Rose Ausländer – Wirf deine Angst in die Luft« Ausschnitte zu Gehör.