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17. Oktober 2018

  • Buch-Talk Ddorf. Buchtipps für alle!

    18:30 Uhr

    Zentralbibliothek/Lernstudio

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Buch-Talk Ddorf heißt die neue Überschrift unter der wir mit Ihnen in unterschiedlichen Formaten ins Gespräch über Bücher kommen möchten. Zu unserem Auftakt lädt Sie die Hörbuchhandlung Romeike gemeinsam mit den Stadtbüchereien herzlich ein!

    Tausende Bücher kommen jedes Jahr neu auf den deutschen Buchmarkt, wie soll man da den Überblick bewahren und auswählen, was sich lohnt zu lesen?! Außerdem: „Jeder Jeck ist anders“ – wie man im Rheinland sagt und jeder liest eben auch anders, oder hat unterschiedliche Lektürevorlieben. Ob Krimi, preisgekrönte Literatur, Liebesroman, spannendes Sachbuch, oder Lyrik – egal was Sie lesen, kommen Sie vorbei! Stellen Sie die Bücher vor, die Sie zuletzt wirklich bewegt haben!

    In kurzen moderierten Interviews mit Ute Romeike (Hörbuchhandlung Romeike) und Annette Krohn (Stadtbüchereien Düsseldorf) sammeln wir mit Ihnen gemeinsam Buchtipps für alle. Jeder kann mitmachen oder einfach zuhören. Wenn Sie ganz sicher ein Buch vorstellen möchten, melden Sie sich bitte per E-Mail unter annette.krohn@duesseldorf.de

    oder telefonisch unter 0211 - 8994027 an.

    Spontane Gäste und Zuhörer sind herzlich willkommen!

     

  • Almeida und Jan Assmann. Achsenzeit

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    Eintritt 10,-/8,- (erm.)

    Tel. 0211.20054294

     

    Eine Archäologie der Moderne und Der lange Schatten der Vergangenheit: Erinnerungskultur und Geschichtspolitik.

     

    Autorenlesung und Gespräch in der Reihe Preisträger im Heine Haus, Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2018

    Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und den Ägyptologen und Kulturwissenschaftler Jan Assmann zu den diesjährigen Preisträgern gewählt. Das Ehepaar bildet eine spannungsvolle, komplementären Einheit, dessen zweistimmiges Werk für die zeitgenössischen Debatten und im Besonderen für ein friedliches Zusammenleben auf der Welt von großer Bedeutung ist. Im Heine Haus lesen sie aus ihren neuen Büchern und diskutieren ihr Werk.

     

     

  • Frank Goosen liest Wolfgang Welt

    19:30 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Str. 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 8 Euro (ermäßigt 6 Euro)

    Anmeldung: erforderlich unter Telefon +49 211 - 8995571 oder heineinstitut@duesseldorf.de

     

    Der bekannte Bochumer Autor und Kabarettist Frank Goosen liest Auszüge aus den literarischen und journalistischen Texten Wolfgang Welts und berichtet von Berührungspunkten mit seinem verstorbenen Schriftstellerkollegen.

    Über dessen Schaffen urteilt Goosen: "In jedem Buch von Wolfgang Welt stecken Geschichten für einen Film."

    Frank Goosen tritt seit 1992 regelmäßig auf deutschen Bühnen auf. Er schrieb mehrere erfolgreiche Romane, darunter Liegen lernen (2001), So viel Zeit (2007) und Sommerfest (2012). Sein Erzählband Radio Heimat - Geschichten von zuhause (2010) war ebenfalls schnell ganz oben in den Bestsellerlisten vertreten und entwickelte sich parallel dazu zu einem bundesweit erfolgreichen Bühnenprogramm.

    Mit Raketenmänner begeisterte Goosen im Frühjahr 2014 Publikum und Feuilletons, im Frühjahr 2016 erschien sein aktueller Roman Förster, mein Förster. Bereits vier seiner Stoffe wurden für das Kino verfilmt, u. a. Sommerfest, das im Sommer 2017 unter der Regie von Sönke Wortmann auf die Leinwand kam. 2018 ist die Verfilmung des Romans So viel Zeit im Kino zu sehen. Daneben schreibt der Fußball-"Meta-Experte" (WELT) und leidenschaftliche Fan seines Vereins, dem VfL Bochum, regelmäßig Kurzgeschichten und Kolumnen, u. a. für den "kicker".

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Jean Améry – gestorben am 17.10.1978

    19:30 Uhr

    Buchhandlung BiBaBuZe

    Aachener Straße 1

    Eintritt: 6,- €

     

    Mit Achim Raven & Werner Hanses-Ketteler

    40 Jahre ist es nun schon her, dass Jean Amery Hand an sich legte. Anlass, diesen großen Leidenden, Denkenden, Streitenden in die Erinnerung bringen. Der in Österreich in kleinbürgerlichen Verhältnissen aufgewachsene, plötzlich zum „Nicht-Nicht-Juden“ geworden, von den Nationalsozialisten als Mitglied des belgischen Widerstands gefoltert und durch Todeslager geschickte Hans Mayer fand sich nach dem Krieg zwischen allen Stühlen wieder, getrieben von dem unbedingten Willen, von den Schrecken Zeugnis zu geben, Schriftsteller (das Höchste: die Anerkennung als Romancier) und Kritiker von solchem Gewicht zu sein, dass er an der doch unmöglichen Verbesserung des „Geistes“ mit zu schaffen wüsste. Und dabei ebenso getrieben von der Sehnsucht nach dem Tod, bzw dem „Freitod“, der für ihn die einzig oder letztmögliche Befreiung von der Zerstörung des Lebens in und durch den Körper ist, oder genauer: um paradox aus eigenem Willen das aufzuheben (zurückzuweisen), was ihm angetan wurde. Wir wollen darstellen, wie sich dieser Mann in verschiedenen Konstellationen zu entfalten oder zu behaupten strebte, was ihm das abverlangte und welche Funktion er freiwillig–unfreiwillig in der westdeutschen Kultur der Nachkriegszeit spielte. Konstellationen: Unter „Berufs-Ausschwitzern“ (Primo Lévi und andere), unter Entnazifizierten (Heißenbüttel, Holthuesen, Paeschke, Speer, Andersch), unter Dialektikern (Sartre, Adorno) …