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24. Oktober 2018

  • Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete

    15:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

    Ab sechs Jahren

     

    Bebilderte Lesung mit Katharina Grabowsk

    »Das kleine Gespenst«, »Die kleine Hexe« oder »Hörbe mit dem großen Hut«– dies sind alles beliebte Kinderbücher des berühmten Otfried Preußler. Seine bekannteste Figur ist aber sicherlich der Räuber Hotzenplotz. Auch nach dem Tod des Autors 2013 hat die Begeisterung nicht nachgelassen, weswegen Preußlers Tochter aus dem Nachlass ihres Vaters noch eine Geschichte zusammengestellt hat: »Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete«.

    Otfried Preußler hatte die Geschichte eigentlich als Puppenspiel geschrieben und 1967 erstmals veröffentlicht, seine Tochter Susanne hat den Text jetzt zu einer Vorlesegeschichte ergänzt, die von Thorsten Saleina mit klassischen Hotzenplotz-Bildern illustriert wurde. Am »Tag der Bibliotheken« laden wir zu einer bebilderten Lesung ein. Es liest Katharina Grabowski, Preisträgerin der ersten Düsseldorfer Schreibtalentiade 2010. Der Text ist zwischen dem ersten und zweiten Teil der Hotzenplotz-Triologie anzusiedeln und für Kinder ab sechs Jahren geeignet.

  • Joe Bausch - Gangsterblues

    20:00 Uhr

    Freizeitstätte Garath

    Fritz-Erler-Str. 21

    40595 Düsseldorf

    Eintritt: 13,80,- €

     

    Sie sind Mörder, Dealer, notorische Betrüger, Vergewaltiger oder haben schwere Raubüberfälle begangen. Und sie alle wurden zu hohen Haftstrafen verurteilt. Im Knast haben sie viel Zeit, um sich mit ihren Taten auseinanderzusetzen - und irgendwann wollen sie reden: der psychopathische Serienmörder über eine eiskalte Entführung, die beiden Halbbrüder über einen fast perfekten Mord, oder der Rettungssanitäter über den Zufall, der ihn zum Verbrecher machte - mit verheerenden Folgen. Sie alle vertrauen sich Joe Bausch an und lassen ihn tief in den Abgrund ihrer Seele blicken. Die besten dieser Geschichten hat er hier aufgeschrieben. Wahre Geschichten, die unter die Haut gehen.

    Joe Bausch ist seit knapp dreißig Jahren Anstaltsarzt in der Justizvollzugsanstalt Werl, einem Hochsicherheitsgefängnis für gefährliche Verbrecher, zudem hat er über fünfzehn Jahre im Zentralkrankenhaus für Strafgefangene des Landes NRW gearbeitet. Seit knapp zwanzig Jahren ist er der Gerichtsmediziner Dr. Joseph Roth im Kölner Tatort. In Talkshows, Vorträgen und Radiosendungen nimmt er immer wieder engagiert zu den Themen Strafvollzug, Gefängnis und Gesellschaft Stellung. In vielen Fernsehformaten ist er regelmäßig zu Gast, wenn es um die Themen Medizin, Ursachen von Gewalt in der Gesellschaft oder Gefängnis geht. In seinen aktuellen Fernsehsendungen Überführt und Im Kopf des Verbrechers führt er durch spektakuläre, wahre Kriminalfälle und erläutert sachverständig, was Menschen zu Verbrechern und Mördern werden lässt.

     

     

     

  • Aladin El-Mafaalani: »Das Integrations- paradox« Lesung und Gespräch

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Eintritt frei

     

    Konfliktfreiheit ist kein Gradmesser für gelungene Integration und eine offene Gesellschaft. Konflikte entstehen nicht, weil die Integration von Migranten und Minderheiten fehlschlägt, sondern weil sie zunehmend gelingt. Gesellschaftliches Zusammenwachsen erzeugt Kontroversen und populistische Abwehrreaktionen.

    Aladin El-Mafaalani nimmt in seiner Gegenwartsdiagnose eine völlige Neubewertung der heutigen Situation vor. Er

    erläutert, warum Migration dauerhaft ein Thema bleiben wird und welche paradoxen Effekte Integration hat. Der Autor untersucht, woher die extremen Gegenreaktionen kommen und wie man in Diskussionen mit Multikulti-Romantikern auf der einen und Abschottungsbefürworter auf der anderen Seite gewappnet ist.

    Aladin El-Mafaalani, 1978 im Ruhrgebiet geboren, studierte in Bochum Politikwissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft und Arbeitswissenschaft. Zunächst war er Lehrer am Berufskolleg Ahlen, später Professor für Politikwissenschaft und politische Soziologie an der Fachhochschule Münster. Seit 2018 arbeitet er im nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldor