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Oktober 2018

  • Ruth Weiss liest aus Meine Schwester Sara

    01.10.2018

    19:30 Uhr

    Buchhandlung BiBaBuZe

    Aachener Str. 1

    40223 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Ruth Weiss ist eine Jahrhundertzeugin. 1936 floh sie mit ihrer jüdischen Familie vor dem Naziterror in Deutschland nach Südafrika. Im Exil erlebte sie dort als Jugendliche die Anfänge des Apartheid-Regimes. Als Korrespondentin bereiste sie beinahe den gesamten afrikanischen Kontinent. Ihr bekanntester Roman „Meine Schwester Sara“ erzählt die Geschichte einer Burenfamilie die sich entschließt, eine deutsche Kriegswaise zu adoptieren. Die Veranstaltung wird von Engagement Global gefördert. In Kooperation mit Südafrika Forum NRW, Eine Welt Forum Düsseldorf e.V., Arbeit und Leben DGB/VHS NRW e.V. und der Robert Burns-Gesellschaft Düsseldorf

  • Kinderpoesiefest mit Mehrdad Zaeri & Christina Laube

    02.10.2018

    Von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    Tel. 0211.20054294

     

    Zu Gast ist in diesem Jahr das Künstlerehepaar Mehrdad Zaeri & Christina Laube mit der Papierwerkstatt. Der Workshop rund um die Arbeit mit Papier widmet sich der Herstellung ganzer Papierwelten, um daraus mit der Hilfe der Fotografie geeignete Illustrationen zu entwickeln. Die Teilnehmer können lernen, dass man auch mit einfachen Mitteln professionelle Illustrationen gestalten kann. Der Workshop richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung unter info@heinehaus.de ist erforderlich. Die Plätze werden in der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen vergeben.

     

     

  • Oswald Egger und Friederike Möller. Literatur trifft Musik

    04.10.2018

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    Eintritt 10,-/8,- (erm.)

    Tel. 0211.20054294

     

    Oswald Egger ist ein Grenzgänger zwischen Literatur und Wissenschaft, zwischen bildender Kunst und Klangkunst. Seine Texte sind ein poe­tisch­-experimentelles Finden und Entdecken von Motiven und Bewegungsmustern. Die Pianistin Frederike Möller spielt, performt, kreiert, singt und schreibt. Dafür erhielt sie zuletzt den Musikförderpreis der Landeshauptstadt Düsseldorf. An diesem Abend liest Oswald Egger Texte von sich, Jean Paul und Hermann Burger. Friederike Möller begleitet ihn mit Schumann-Bearbeitungen für kleine und große Klaviere.

     

     

  • Politikberater Erik Flügge: Deutschland, du bist mir fremd geworden

    04.10.2018

    20:00 Uhr

    Buchhandlung Dietsch

    Hauptstraße 47

    40597 Düsseldorf

    Eeintritt: 12,- €

  • Franz Hohler. Am liebsten aß der Hamster Hugo Spaghetti mit Tomatensugo

    05.10.2018

    17:00 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    Eintritt 5,-

    Kinder frei Tel. 0211.20054294

     

    Minigeschichten, die gute Laune machen und von den Eigenarten und Geheimnissen der Tiere erzählen. Franz Hohler beherrscht die Kunst der gereimten Unterhaltung aufs Vortrefflichste. Seine Tiergedichte machen großen Spaß und allerbeste Laune. Und mal ehrlich: Wer würde sich nicht gern mit Kathrin Schärers Hamster Hugo auf einen Teller Spaghetti mit Tomatensugo treffen?

     

     

  • Books & Friends mit Karosh Taha

    06.10.2018

    20:00 Uhr

    Hotel Friends

    Worringer Platz

    Gerne Soliticket (5,- €) kaufen, ansonsten gilt: Spende erwünscht!

     

    Literaturshow NRW mit Dorian Steinhoff

    Textjingles: Dennis Laubenthal

    BOOKS & FRIENDS ist ein Veranstaltungsformat, das junge deutschsprachige Literatur live präsentiert. Kurzgetaktet und smart, mit Verve und Witz: Eine Literaturveranstaltung, die Lesung und Late-Night-Show kurzschließt.

    Die Abende sind jedes Mal ein fröhlicher Punsch aus Textjingles, alternativen Romananfängen, wilden Plotideen und anderen Überraschungen, von denen vorher wirklich niemand wusste. Alles in bunt, aber nicht zu grell. Außerdem wird bestimmt auch vorgelesen.

    Zu Gast ist Karosh Taha mit ihrem Debütroman Beschreibung einer Krabbenwanderung (DuMont). Die 22-jährige Sanaa studiert, hat Freund und Liebhaber, und sie hat Träume. Aber da ist auch ihre Familie: eine depressive Mutter, ein entfremdeter Vater, eine wütende Schwester und eine Tante, die alles in ihren Zigarettenrauch hüllt. Beschreibung einer Krabbenwanderung ist eine erzählerische Meditation über die Frage, wie man seinen eigenen Weg findet, wenn er scheinbar vorgezeichnet ist, rauschhaft und kraftvoll, unbeschwert und komisch.

     

  • Deutsch-Griechischer Literatursalon: Petros Kyrimis

    07.10.2018

    11:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    Eintritt: 3,- €

     

    Auch wenn der Moment kommt, da sich alles seinem Ende neigt, kommt das Schicksal – wie der Autor Petros Kyrimis immer wieder betont –, nimmt uns an die Hand und wandert mit uns durch Wüsten und Berge, an Meere und Flüsse, um uns zu zeigen, dass wir wieder jenes Kind werden können, von dem wir immer schon als Kleinkinder geträumt haben. Einen Augenblick lang kann alles verändert werden, wenn wir an das Unerwartete der Überraschungen glauben – mit all den dazugehörigen Konsequenzen, versteht es sich – und ständig für alles kämpfen. Dieses Buch ist nichts anderes als die symbolische Darstellung eines Lebens zwischen den Dingen: Manchmal fehlt es an vielen Dingen und seltener ist alles reichlich vorhanden. Der Autor gibt in seinem Roman meisterhaft das Wesentliche unserer Existenz und die unumstrittene Kraft der Liebe wieder – nicht nur der leidenschaftlichen Liebe, sondern derjenigen, die unsere Seele stärkt.

     

    Petros Kyrimis ist 1945 in Athen geboren; studierte Fernsehregie und Fotografie. In Griechenland wurde er bekannt vor allem durch seine Drehbücher fürs Kino und Fernsehen. Er begann sehr früh zu schreiben: Liedertexte, Gedichte, Erzählungen, Kindertheatherstücke, Novellen und Romane. Seine Literarischen Arbeiten, sind bereits mehrfach mit Auszeichnungen prämiert und in vielen Anthologien erschienen. Heute lebt er in Düsseldorf als Journalist und freier Autor. Veröffentlichungen: ›Das Herz der Amsel‹ Novelle (Vlg. Kastaniotis/Athen, 1998 & Romiosini/Köln, 2000); ›Geschichten des Vor und des Danach‹ Erzählungen (Vlg. Indiktos/Athen 2003); ›Männliche Genüsse‹ Kurzgeschichten (Vlg. Ellinika Grammata/Athen, 2004); ›Das weiß der Sonne‹ Novelle (Vlg. Ilektra/ Athen, 2007); ›Herr der Klagen‹ Roman (Vlg. Ilekra/Athen, 2008).

     

  • Iunona Guruli, Wenn es nur Licht gäbe, bevor es dunkel wird

    09.10.2018

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek
    Bertha-von-Suttner-Platz 1
    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Iunona Guruli schafft georgische Geschichten, die wie wundersame Filme sind und immer zu früh enden. Ein flauschig-weicher Vogel, der vergessen in der Mantelta-sche zum Schutzpatron eines jungen Mädchens wird. Die zauberhaften Märchen des verlorenen Vaters, die der jungen Frau in tiefster Dunkelheit beistehen. Iunona Gurulis, die in ihren Erzählungen eine zerrissene georgische Jugend thematisiert, ist eine der aufregendsten weiblichen Stimmen der georgischen Gegenwartsliteratur.
    Sie wurde 1978 geboren in Tbilisi geboren und studierte Schauspiel und Journalistik. Lange Zeit pendelte sie zwischen Wohnungen, Städten, Ländern. Seit 1999 lebt sie in Deutschland, studierte Politik und Geschichte und arbeitet als Übersetzerin für Deutsch und Georgisch. Heute lebt die Autorin in Berlin und arbeitet an ihrem ersten Roman, den sie auf Deutsch schreibt.

  • Irina Scherbakowa, Die Hände meines Vaters

    10.10.2018

    19:00 Uhr


    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Viele kennen Irina Scherbakowa als mutige Mitgründerin und Aktivistin der Menschenrechtsorganisation »Memorial«. In ihrem neuen Buch richtet sie den Blick vor allem auf die Geschichte ihrer eigenen Familie – mit der ihr eigenen Offenheit und Rückhaltlosigkeit. So wird diese Familie zu einem bewegenden, oft auch beklemmenden Beispiel für Hoffnungen und Chancen, welche das kommunistische Experiment seit 1917 vermeintlich barg, zugleich aber auch für Illusionen, Ängste und Mitschuld. Scherbakowas Familiengeschichte führt zugleich mitten hinein in Mentalitäten und (geschichts-)politische Kontroversen Russlands in der Gegenwart.

  • Francesca Melandri. Alle, außer mir.

    15.10.2018

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    Eintritt 10,-/8,- (erm.)

    Tel. 0211.20054294

     

    Francesca Melandri entfaltet eine schier unglaubliche Familiengeschichte über drei Generationen und zeichnet ein schonungsloses Porträt der italienischen Gesellschaft, indem sie die bisher verdrängte italienische Kolonialgeschichte des 20. Jahrhunderts in die Literatur holt: die Verbindungen Italiens nach Äthiopien und Eritrea bis hin zu den gegenwärtigen politischen Konflikten verknüpft Melandri mit dem Schicksal der heutigen Geflüchteten.Dabei stellt die Schlüsselfragen unserer Zeit: Was bedeutet es, zufällig im »richtigen« Land geboren zu sein, und wie entstehen Nähe und das Gefühl von Zugehörigkeit?

     

     

  • Frisch gepresst: Sibylle Luithlen, Wir müssen reden

    16.10.2018

    18:00 Uhr

    Lernstudio der Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Felines Mann hat sich in eine andere verliebt, dabei hatte sie doch alles so perfekt im Griff. In der schwäbischen Provinz nimmt sie eine Auszeit von ihrem Leben als Lehrerin und Mutter. Dort trifft sie Silver – einen Mann, der ganz anders ist als sie. Ohne Leistungsdruck lebt er in den Tag hinein und lebt von Hilfsarbeiten. Feline ist fasziniert und die beiden beginnen eine Affäre. Was die zwei verbindet, ist ihre Verletzlichkeit. Was suchen wir in einer zukunftslosen Liebe? Sibylle Luithlen erzählt in einer eindringlichen, feinfühligen Sprache von Sehnsüchten ihrer Hauptfigur Feline – und von deren ersten Schritten zum Neuanfang. Sibylle Luithlen, geboren 1972 in Bonn, studierte Germanistik und Romanistik in Köln und Erlangen. Seit 2001 lebt sie mit ihren beiden Söhnen in Brüssel und arbeitet dort als DaF-Lehrerin. Sie arbeitet auch journalistisch, schreibt für das Radio und Online- Magazine und hat ein Kinderbuch und eine Novelle, Ischai (2011), veröffentlicht. Wir müssen reden ist ihr Romandebüt.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros

  • Poesie aus Georgien: Andro Buatchidze, Shota Iatashvili, Lia Likokeli, Gaga Nakhutsrishvili.

    16.10.2018

    19:00 Uhr

    Literaturbüro NRW/ Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

    Die elektrischen Glühbirnen

     

    Die Poesie ist ein Fenster zur Seele der Menschen, zur Landschaft, zu Fauna und Flora, zu Sitten und Gebräuchen, zum Alltagsleben und zur Geschichte eines Landes. Georgien, am Rande Osteuropas zwischen dem großen und dem kleinen Kaukasus gelegen, ist in Deutschland noch weitgehend unbekannt und wird dem Publikum an diesem Abend von vier georgischen DichterInnen nahe gebracht. Vier deutsche Dichter - Jürgen Brôcan, Ivette Vivien Kunkel, Lütfiye Güzel und Ralf Thenior haben die Texte übertragen und stellen ihre Übersetzungen vor.

    Moderation: Ralf Thenior

    Dolmetscherin: Nino Ivanishvili.

     

  • WUNDERSAME GESCHICHTEN LIVE IN GERRESHEIM

    16.10.2018

    19:30 Uhr

    Hausgeräte-Fachgeschäft MULDER

    Heyestraße 113

    40625 Düsseldorf

    (bitte nur mit Reservierung: Tel. 0211 - 28 72 09)

    Eintritt frei - der Hut kreist

  • Beka Adamaschwili, Bestseller

    16.10.2018

    19:30 Uhr

    Buchhandlung BiBaBuZe

    Aachener Str. 1

    40223 Düsseldorf

    Eintritt 7 Euro

     

    Beka Adamaschwili (geboren 1990 in Tiflis, Georgien) studierte Journalismus und Sozialwissenschaften an der Caucasus University in Tiflis. Für seine Kurzgeschichten, die bereits in frühen Jahren in Magazinen und Zeitungen publiziert wurden, erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Als Blogger macht er mit satirisch-humoristischen Postings auf sich aufmerksam. Heute arbeitet Adamaschwili für eine große georgische Werbeagentur. Mit »Bestseller« veröffentlichte er 2014 seinen Debütroman, der in Georgien schnell zum echten Bestseller avancierte.

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  • Buch-Talk Ddorf. Buchtipps für alle!

    17.10.2018

    18:30 Uhr

    Zentralbibliothek/Lernstudio

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Buch-Talk Ddorf heißt die neue Überschrift unter der wir mit Ihnen in unterschiedlichen Formaten ins Gespräch über Bücher kommen möchten. Zu unserem Auftakt lädt Sie die Hörbuchhandlung Romeike gemeinsam mit den Stadtbüchereien herzlich ein!

    Tausende Bücher kommen jedes Jahr neu auf den deutschen Buchmarkt, wie soll man da den Überblick bewahren und auswählen, was sich lohnt zu lesen?! Außerdem: „Jeder Jeck ist anders“ – wie man im Rheinland sagt und jeder liest eben auch anders, oder hat unterschiedliche Lektürevorlieben. Ob Krimi, preisgekrönte Literatur, Liebesroman, spannendes Sachbuch, oder Lyrik – egal was Sie lesen, kommen Sie vorbei! Stellen Sie die Bücher vor, die Sie zuletzt wirklich bewegt haben!

    In kurzen moderierten Interviews mit Ute Romeike (Hörbuchhandlung Romeike) und Annette Krohn (Stadtbüchereien Düsseldorf) sammeln wir mit Ihnen gemeinsam Buchtipps für alle. Jeder kann mitmachen oder einfach zuhören. Wenn Sie ganz sicher ein Buch vorstellen möchten, melden Sie sich bitte per E-Mail unter annette.krohn@duesseldorf.de

    oder telefonisch unter 0211 - 8994027 an.

    Spontane Gäste und Zuhörer sind herzlich willkommen!

     

  • Almeida und Jan Assmann. Achsenzeit

    17.10.2018

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    Eintritt 10,-/8,- (erm.)

    Tel. 0211.20054294

     

    Eine Archäologie der Moderne und Der lange Schatten der Vergangenheit: Erinnerungskultur und Geschichtspolitik.

     

    Autorenlesung und Gespräch in der Reihe Preisträger im Heine Haus, Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2018

    Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und den Ägyptologen und Kulturwissenschaftler Jan Assmann zu den diesjährigen Preisträgern gewählt. Das Ehepaar bildet eine spannungsvolle, komplementären Einheit, dessen zweistimmiges Werk für die zeitgenössischen Debatten und im Besonderen für ein friedliches Zusammenleben auf der Welt von großer Bedeutung ist. Im Heine Haus lesen sie aus ihren neuen Büchern und diskutieren ihr Werk.

     

     

  • Frank Goosen liest Wolfgang Welt

    17.10.2018

    19:30 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Str. 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 8 Euro (ermäßigt 6 Euro)

    Anmeldung: erforderlich unter Telefon +49 211 - 8995571 oder heineinstitut@duesseldorf.de

     

    Der bekannte Bochumer Autor und Kabarettist Frank Goosen liest Auszüge aus den literarischen und journalistischen Texten Wolfgang Welts und berichtet von Berührungspunkten mit seinem verstorbenen Schriftstellerkollegen.

    Über dessen Schaffen urteilt Goosen: "In jedem Buch von Wolfgang Welt stecken Geschichten für einen Film."

    Frank Goosen tritt seit 1992 regelmäßig auf deutschen Bühnen auf. Er schrieb mehrere erfolgreiche Romane, darunter Liegen lernen (2001), So viel Zeit (2007) und Sommerfest (2012). Sein Erzählband Radio Heimat - Geschichten von zuhause (2010) war ebenfalls schnell ganz oben in den Bestsellerlisten vertreten und entwickelte sich parallel dazu zu einem bundesweit erfolgreichen Bühnenprogramm.

    Mit Raketenmänner begeisterte Goosen im Frühjahr 2014 Publikum und Feuilletons, im Frühjahr 2016 erschien sein aktueller Roman Förster, mein Förster. Bereits vier seiner Stoffe wurden für das Kino verfilmt, u. a. Sommerfest, das im Sommer 2017 unter der Regie von Sönke Wortmann auf die Leinwand kam. 2018 ist die Verfilmung des Romans So viel Zeit im Kino zu sehen. Daneben schreibt der Fußball-"Meta-Experte" (WELT) und leidenschaftliche Fan seines Vereins, dem VfL Bochum, regelmäßig Kurzgeschichten und Kolumnen, u. a. für den "kicker".

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Jean Améry – gestorben am 17.10.1978

    17.10.2018

    19:30 Uhr

    Buchhandlung BiBaBuZe

    Aachener Straße 1

    Eintritt: 6,- €

     

    Mit Achim Raven & Werner Hanses-Ketteler

    40 Jahre ist es nun schon her, dass Jean Amery Hand an sich legte. Anlass, diesen großen Leidenden, Denkenden, Streitenden in die Erinnerung bringen. Der in Österreich in kleinbürgerlichen Verhältnissen aufgewachsene, plötzlich zum „Nicht-Nicht-Juden“ geworden, von den Nationalsozialisten als Mitglied des belgischen Widerstands gefoltert und durch Todeslager geschickte Hans Mayer fand sich nach dem Krieg zwischen allen Stühlen wieder, getrieben von dem unbedingten Willen, von den Schrecken Zeugnis zu geben, Schriftsteller (das Höchste: die Anerkennung als Romancier) und Kritiker von solchem Gewicht zu sein, dass er an der doch unmöglichen Verbesserung des „Geistes“ mit zu schaffen wüsste. Und dabei ebenso getrieben von der Sehnsucht nach dem Tod, bzw dem „Freitod“, der für ihn die einzig oder letztmögliche Befreiung von der Zerstörung des Lebens in und durch den Körper ist, oder genauer: um paradox aus eigenem Willen das aufzuheben (zurückzuweisen), was ihm angetan wurde. Wir wollen darstellen, wie sich dieser Mann in verschiedenen Konstellationen zu entfalten oder zu behaupten strebte, was ihm das abverlangte und welche Funktion er freiwillig–unfreiwillig in der westdeutschen Kultur der Nachkriegszeit spielte. Konstellationen: Unter „Berufs-Ausschwitzern“ (Primo Lévi und andere), unter Entnazifizierten (Heißenbüttel, Holthuesen, Paeschke, Speer, Andersch), unter Dialektikern (Sartre, Adorno) …

  • Lesung des VS Düsseldorf mit Susann Brennero, Konstanze Petersmann, Jan Cornelius

    18.10.2018

    19:30 Uhr

    Theatermuseum

    Jägerhofstrasse 1

    40479 Düsseldorf

    Susann Brennero, geboren am 12. März 1969 in Düsseldorf am Rhein, studierte nach ihrem Abitur in Düsseldorf an verschiedenen Universitäten NRWs Jura. Sie hat sich die Welt als Sekretärin, Rechtsreferendarin, als Autorin und als Anwältin unter ihrem bürgerlichen Namen angeschaut. Seit 2001 schreibt sie in ihrer Heimatstadt Düsseldorf Liebesromane und Krimis.

    Konstanze Petersmann, geboren in Danzig 1942, aufgewachsen in der ehemaligen DDR, lebt seit ihrer Ausreise 1983 in Düsseldorf. Studium der Literaturwissenschaften und Psychologie in Hagen, Düsseldorf und an der Schule für Dichtung in Wien. Lyrik- und Prosaveröffentlichungen; Einzelpublikation von Gedichten „Spiegeltraum“, Edition XIM Virgines, Düsseldorf 2004.

    Jan Cornelius studierte Anglistik und Romanistik und lebt seit 1977 in Düsseldorf als Schriftsteller, Kulturjournalist und Literaturübersetzer. In seinem letzten Buch „Chaplin wird Zweiter" spielt ein Großteil der Handlung in Düsseldorf. Bissige Ironie, hintergründiger Wortwitz und sprachliche Leichtigkeit machen die Bücher von Jan Cornelius zu einem besonderen Lesevergnügen.

     

  • Düsseldorf literarisch

    18.10.2018

    19:30 Uhr

    Theatermuseum Düsseldorf

    Jägerhofstraße 1

    40479 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Es lesen Susann Brennero, Konstanze Petersmann, Jan Cornelius.

    Special Guest Klaus-Peter Riemer. Er ist Konzertflötist mit erfolgreichen internationalen Auftritten in Paris zum Europa-Bach-Festival, Wien, Rom, dann an der Mailänder Scala, in der Schweiz, Tschechien, Luxemburg, Spanien und solistisch in Rundfunkanstalten. Er wird zur Einführung der Lyrik von Konstanze Petersmann das Solveig Lied von Edvard Grieg spielen.

    Moderation: Jan Michaelis

     

  • Ein Katzlamm und andere Tiere Kafkas und der Kabbalah

    18.10.2018

    20:00 Uhr

    onomato künstlerverein e.V.

    Birkenstraße 97

    40233 Düsseldorf

    Ein Storch im Zimmer, „Eine Kreuzung“ (halb Lamm, halb Katze), „Josefine die Sängerin“, der Affe Rotpeter, „Forschungen eines Hundes“, ein Marder in der Synagoge, das Höhlentier in „Der Bau“ … Die Vorliebe für Tierfiguren in Kafkas Kurzprosa ist offensichtlich. In kurzen Lesungen und Kommentaren stellt Axel Grube Bezüge dar – bis hin auch zur Bedeutung des Tieres in chassidischen Volkserzählungen und der jüdischen Kabbalah.

  • Text & Ton: Heinrich Heine und die Oper

    20.10.2018

    11:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 19,50 Euro (ermäßigt 16,50 Euro)

    Anmeldung: erforderlich unter Telefon +49 211 - 8995571 oder E-Mail info@heinrich-heine-gesellschaft.de

     

    Schon als Student in Berlin hat Heine begeistert die Oper besucht und sich in seinen „Briefen aus Berlin“ mit Weber und Spontini auseinandergesetzt. Der „Jungfernkranz“ aus Webers „Freischütz“ allerdings verfolgte ihn auf Schritt und Tritt, selbst „die Hunde auf der Straße bellen ihn“. Später schien ihm die Italienische Oper in Paris „der Vorhof des Himmels“ zu sein: „Dort schluchzten heilige Nachtigallen und flossen die fashionabelsten Thränen.“ Zum großen Frühstück in der Bibliothek des Heine-Instituts wird diese Faszination des Dichters literarisch und musikalisch lebendig und es erklingt Musik von Weber, Rossini und Meyerbeer.

    Moderation: Dr. Hella Bartnig und Dr. Karin Füllner

    Am Flügel: Iva Jovanović

     

     

     


     

     

  • Klaus Grabenhorst liest: AMERIKA IN DER LITERATUR – MIT GITARRENKLÄNGEN

    20.10.2018

    17:00 Uhr

    KulturEck OTTO ZWO

    Ottostrasse 2

    40625 D´dorf-Gerresheim

    (Bitte um Anmeldung: Tel. 0211 - 28 80 194):

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    MIT GITARRENKLÄNGEN

    Gedichte und Prosatexte von Walt Whitman, Mark Twain, Truman Capote, Jack Kerouac, Allen

    Ginsberg, Woody Guthrie, Frank Zappa, Bob Dylan, u.a. – und musikalischer Umrahmung von

    Klaus Grabenhorst (Stimme/Gitarre) und Werner Kappes (Jazzgitarre)

     

  • Klaus Grabenhorst liest: ERICH MARIA REMARQUE (1898-1970): LEBEN UND WERK

    21.10.2018

    11:00 Uhr

    Miteinander – „Wohnen in Verantwortung“

    Ursula-Trabalski-Straße 47

    40625 Düsseldorf-Gerresheim:

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    Dass der Prophet im eigenen Land wenig gilt, hat Erich Maria Remarques Existenz als Schriftsteller

    nachhaltig geprägt. Von vielen unterschätzt, wenn nicht verachtet, schrieb er auch jenseits von „Im

    Westen nichts Neues“ Weltliteratur, die bis heute Millionen Leser begeistert.

     

  • Text & Ton: Heinrich Heine und die Oper

    21.10.2018

    11:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 19,50 Euro (ermäßigt 16,50 Euro)

    Anmeldung: erforderlich unter Telefon +49 211 - 8995571 oder E-Mail info@heinrich-heine-gesellschaft.de

     

    Schon als Student in Berlin hat Heine begeistert die Oper besucht und sich in seinen „Briefen aus Berlin“ mit Weber und Spontini auseinandergesetzt. Der „Jungfernkranz“ aus Webers „Freischütz“ allerdings verfolgte ihn auf Schritt und Tritt, selbst „die Hunde auf der Straße bellen ihn“. Später schien ihm die Italienische Oper in Paris „der Vorhof des Himmels“ zu sein: „Dort schluchzten heilige Nachtigallen und flossen die fashionabelsten Thränen.“ Zum großen Frühstück in der Bibliothek des Heine-Instituts wird diese Faszination des Dichters literarisch und musikalisch lebendig und es erklingt Musik von Weber, Rossini und Meyerbeer.

    Moderation: Dr. Hella Bartnig und Dr. Karin Füllner

    Am Flügel: Iva Jovanović

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Eleonore Büning, Sprechen wir über Beethoven

    22.10.2018

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek Düsseldorf

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Eintritt frei

     

    Eleonore Büning, 1952 geboren, war von 1997 bis 2017 Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen

    Zeitung und ist eine der renommiertesten Musikkritikerinnen Deutschlands. Ludwig van Beethoven begleitet sie bereits ihr ganzes Leben: Er war Thema ihrer Dissertation (»Wie Beethoven auf den Sockel kam«) und einer von ihr moderierten Sendereihe beim Kulturradio RBB, die zugleich die Grundlage des vorgestellten Buches bildet. Darin entführt sie uns in seine Welt und zeigt, warum wir uns immer wieder aufs Neue von ihm begeistern lassen. Warum seine Musik polarisiert, schon zu Lebzeiten wie auch in der Gegenwart, und warum uns der Komponist – auch rund 250 Jahre nach seiner Geburt – immer noch zutiefst bewegt.

    Ein außergewöhnliches Porträt, das aus einem enormen Wissen schöpft, bestens unterhält und bei alledem getragen wird von der bedingungslosen Liebe zur Musik.

    Der Abend wird moderiert von Elisabeth von Leliwa und am Flügel musikalisch umrahmt von Vasyl Humnytskyy.

  • Klaus Grabenhorst liest:“ENGLAND & LONDON“

    23.10.2018

    18:00 Uhr

    Lesecafé Knittkuhl

    Am Mergelsberg 3

    40629 Düsseldorf-Knittkuhl

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

  • Unter Elchen. Die Düsseldorfer Lesebühne

    23.10.2018

    18:30 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Die Düsseldorfer Lesebühne „Unter Elchen“ trifft Anke Fuchs: Literatur, Satire, Musik und Poesie in der Zentralbibliothek

    Kein Lesedienstag ohne Elche! Das ist das Motto der Düsseldorfer Zentralbibliothek. Darum gibt es erneut Satire, Literatur, Musik und Poesie mit Marco Jonas Jahn (Humor mit Hut, Mönchengladbach), Markim Pause (Literatur mit Landschaft, Viersen) und Matthias Reuter (Kabarett mit Klavier, Oberhausen) von der Lesebühne „Unter Elchen“. Dieses Mal inklusive Fuchs. Das klingt erst mal wie eine Fabel über die Gründung des bekannten schwedischen Möbelkonzerns, ist aber in Wahrheit der beste Grund, sich in die Bibliothek zu begeben. Denn Anke Fuchs ist eine wunderbare Autorin poetischer Texte und feinhumoristischer Kurzgeschichten. Und Pause, Jahn und Reuter haben neue Stories, Gedichte und Lieder im Gepäck.


  • Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete

    24.10.2018

    15:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

    Ab sechs Jahren

     

    Bebilderte Lesung mit Katharina Grabowsk

    »Das kleine Gespenst«, »Die kleine Hexe« oder »Hörbe mit dem großen Hut«– dies sind alles beliebte Kinderbücher des berühmten Otfried Preußler. Seine bekannteste Figur ist aber sicherlich der Räuber Hotzenplotz. Auch nach dem Tod des Autors 2013 hat die Begeisterung nicht nachgelassen, weswegen Preußlers Tochter aus dem Nachlass ihres Vaters noch eine Geschichte zusammengestellt hat: »Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete«.

    Otfried Preußler hatte die Geschichte eigentlich als Puppenspiel geschrieben und 1967 erstmals veröffentlicht, seine Tochter Susanne hat den Text jetzt zu einer Vorlesegeschichte ergänzt, die von Thorsten Saleina mit klassischen Hotzenplotz-Bildern illustriert wurde. Am »Tag der Bibliotheken« laden wir zu einer bebilderten Lesung ein. Es liest Katharina Grabowski, Preisträgerin der ersten Düsseldorfer Schreibtalentiade 2010. Der Text ist zwischen dem ersten und zweiten Teil der Hotzenplotz-Triologie anzusiedeln und für Kinder ab sechs Jahren geeignet.

  • Joe Bausch - Gangsterblues

    24.10.2018

    20:00 Uhr

    Freizeitstätte Garath

    Fritz-Erler-Str. 21

    40595 Düsseldorf

    Eintritt: 13,80,- €

     

    Sie sind Mörder, Dealer, notorische Betrüger, Vergewaltiger oder haben schwere Raubüberfälle begangen. Und sie alle wurden zu hohen Haftstrafen verurteilt. Im Knast haben sie viel Zeit, um sich mit ihren Taten auseinanderzusetzen - und irgendwann wollen sie reden: der psychopathische Serienmörder über eine eiskalte Entführung, die beiden Halbbrüder über einen fast perfekten Mord, oder der Rettungssanitäter über den Zufall, der ihn zum Verbrecher machte - mit verheerenden Folgen. Sie alle vertrauen sich Joe Bausch an und lassen ihn tief in den Abgrund ihrer Seele blicken. Die besten dieser Geschichten hat er hier aufgeschrieben. Wahre Geschichten, die unter die Haut gehen.

    Joe Bausch ist seit knapp dreißig Jahren Anstaltsarzt in der Justizvollzugsanstalt Werl, einem Hochsicherheitsgefängnis für gefährliche Verbrecher, zudem hat er über fünfzehn Jahre im Zentralkrankenhaus für Strafgefangene des Landes NRW gearbeitet. Seit knapp zwanzig Jahren ist er der Gerichtsmediziner Dr. Joseph Roth im Kölner Tatort. In Talkshows, Vorträgen und Radiosendungen nimmt er immer wieder engagiert zu den Themen Strafvollzug, Gefängnis und Gesellschaft Stellung. In vielen Fernsehformaten ist er regelmäßig zu Gast, wenn es um die Themen Medizin, Ursachen von Gewalt in der Gesellschaft oder Gefängnis geht. In seinen aktuellen Fernsehsendungen Überführt und Im Kopf des Verbrechers führt er durch spektakuläre, wahre Kriminalfälle und erläutert sachverständig, was Menschen zu Verbrechern und Mördern werden lässt.

     

     

     

  • Aladin El-Mafaalani: »Das Integrations- paradox« Lesung und Gespräch

    24.10.2018

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Eintritt frei

     

    Konfliktfreiheit ist kein Gradmesser für gelungene Integration und eine offene Gesellschaft. Konflikte entstehen nicht, weil die Integration von Migranten und Minderheiten fehlschlägt, sondern weil sie zunehmend gelingt. Gesellschaftliches Zusammenwachsen erzeugt Kontroversen und populistische Abwehrreaktionen.

    Aladin El-Mafaalani nimmt in seiner Gegenwartsdiagnose eine völlige Neubewertung der heutigen Situation vor. Er

    erläutert, warum Migration dauerhaft ein Thema bleiben wird und welche paradoxen Effekte Integration hat. Der Autor untersucht, woher die extremen Gegenreaktionen kommen und wie man in Diskussionen mit Multikulti-Romantikern auf der einen und Abschottungsbefürworter auf der anderen Seite gewappnet ist.

    Aladin El-Mafaalani, 1978 im Ruhrgebiet geboren, studierte in Bochum Politikwissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft und Arbeitswissenschaft. Zunächst war er Lehrer am Berufskolleg Ahlen, später Professor für Politikwissenschaft und politische Soziologie an der Fachhochschule Münster. Seit 2018 arbeitet er im nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldor

  • Klaus Grabenhorst liest: “GOETHE UND DIE FRAUEN“

    28.10.2018

    15:00 Uhr

    Literaturbühne Modigliani

    Wissmannstraße 6

    40219 Düsseldorf-Bilk:

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    LYRIK, PROSA, BRIEFE, GESPRÄCHE

    Aus seinen Briefen, Tagebüchern und Gesprächen sowie aus den Aufzeichnungen vieler seiner

    Mitmenschen wissen wir „fast alles“ aus Goethes Leben. Im Wechselspiel zwischen poetischer

    Phantasie, Wirklichkeit und zeitgenössischer Forschung lässt sich der berühmte Dichter aus

    ungewöhnlicher Perspektive neu entdecken.

     

  • Klaus Grabenhorst liest: „DER RHEIN“: Was in Elke Heidenreichs neuem Buche NICHT steht

    28.10.2018

    17:00 Uhr

    Café nebenan/Heaven 7

    Grafenberger Allee 145

    40237 Düsseldorf-Flingern:

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    Ein phantastisches Buch, das neue Buch von Elke Heidenreich “Alles fließt – Der Rhein“! Und sofort

    fallen Klaus Grabenhorst – quasi als Erweiterung – Gedichte, Texte, Lieder und „unwichtige

    Wichtigkeiten“ ein, die zu hören sicher auch Elke Heidenreich ein Vergnügen wäre.

     

  • Michail Bulgakow: Die weiße Garde

    28.10.2018

    19:00 Uhr

    onomato künstlerverein e.V.

    Birkenstraße 97

    40233 Düsseldorf

     

    Michail Bulgakows erster Roman „Die weiße Garde“ ist ein Meisterwerk der Moderne, ein Buch, das mit überraschenden, radikalen literarischen Mitteln arbeitet – freilich konnte dies in Deutschland bisher noch gar nicht gesehen werden.

    Alexander Nitzbergs Neuübersetzung wird das nun ändern. Seine grandiose Neuübersetzung zeigt uns über einen großen Zeitroman das Schicksal der Bewohner Kiews im ukrainischen Bürgerkrieg, nachdem die Deutschen ihre ukrainischen Bündnispartner fallen lassen und sich aus der Stadt zurückziehen. Es ist ein Roman, der durch brutalen Realismus und einen radikal modernen Stil besticht.

    Nach „Meister und Margarita“, „Das hündische Herz“ und „Die verfluchten Eier“ liegt mit „Die weiße Garde“ der vierte Roman von Bulgakow in Nitzbergs Übersetzung vor: Ein Sprachkunstwerk, das in seiner Übersetzung zum Neu- und Andersentdecken einlädt.

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  • Klaus Grabenhorst liest: “HALLOWEEN - EINE LITERARISCHE STUNDE“

    29.10.2018

    15:00 Uhr

    drk-zentrum plus

    Blumenthalstr. 2

    40476 Düsseldorf

    Eintritt: 5,- EUR incl. Kaffee und Gebäck

    Anmeldung: Tel.: 566 85 182

  • Wolfgang Welt und die Frauen

    30.10.2018

    19:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Str. 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 5 Euro (ermäßigt 3 Euro)

     

    Vortrag von Katja Kullmann

    In ihrem Vortrag beschäftigt sich Katja Kullmann mit dem Frauenbild in Wolfgang Welts Schriften. Trotz der zum Teil anstößigen Sprache kommt Kullmann zu einer überraschenden Schlussfolgerung: Welt sei "ein verkappter Radikal-Feminist - der den Frauen viel mehr Macht zuspricht als diese vielleicht ahnen oder haben wollen."

    Katja Kullmann, 1970 im Rhein-Main-Gebiet geboren, lebt als Journalistin und Schriftstellerin in Berlin. In ihren Büchern, Essays und Reportagen beschäftigt sie sich am liebsten mit sozialem Statusgerangel, dem Geschlechterzirkus und der Pop(ulär)-Kultur. Zuletzt veröffentlichte sie die Reportage Rasende Ruinen. Wie Detroit sich neu erfindet im Suhrkamp Verlag. Dort wird im August 2018 auch ihr viel diskutierter Prekaritäts-Essay Echtleben neu aufgelegt. Seit Oktober 2017 arbeitet sie als Themenchefin bei der "taz".

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Guido Hoehne - Mit leisen Flügeln durch die Nacht

    30.10.2018

    19:30 Uhr

    Buchhandlung BiBaBuZe

    Aachener Str. 1

    40223 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Wie viele andere Tiere, leben auch Fledermäuse mit uns in unserer Stadt und sind dabei weit entfernt von Fabelwesen oder Vampirfilmen. Guido Hoehne beleuchtet die faszinierenden, intelligenten Tiere näher: Wo und wie Fledermäuse leben – und warum sie so schützenswert sind.

    Daneben erzählt er aus seinem Alltag als ehrenamtlicher Fledermausschützer.

    In Kooperation mit der Robert Burns-Gesellschaft Düsseldorf

  • DüsselTrio: Düsseldorf historisch – mit Dr. Sabine Brenner-Wilczek, Christel Holtei und Peter Stegt

    30.10.2018

    19:30 Uhr

    Bücherei Gerresheim

    Heyestraße 4

    40625 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Wohlhabende Residenzstadt, Treffpunkt von Literaten, Malern und Musikern, Zentrum politischer Ereignisse: „Im Fuchspelz, auf der Cola-Kiste“ heißt das Buch von der Leiterin des Heinrich-Heine-Instuts Dr. Sabine Brenner-Wilczek, das mit Dokumenten von 1510-2016 die Geschichte der Landeshauptstadt lebendig werden lässt.

    Schon oft hat sich Christa Holtei mit ihren Büchern auf Zeitreisen begeben. Da liegt es nahe, dass sie auch in ihrer Heimatstadt Düsseldorf einen Blick zurückwirft, um alltägliches und außergewöhnliches Leben in der wechselvollen Geschichte der Stadt aufzuspüren. In ihrem Buch über die berühmte „Düsseldorfer Malerschule“ erzählt sie über hundert Jahre „Kunst, Geschichte, Leben“ einer der einflussreichsten Kunstepochen des 19. Jahrhunderts.

    Peter Stegt, Jahrgang 1977, ist studierter Historiker und Lehrer am Erzb. Suitbertus-Gymnasium in Düsseldorf- Kaiserswerth. Seit 20 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit der Geschichte des Stadtteils Gerresheim und hat schon mehrere Publikationen hierzu veröffentlicht. Eines seiner Hauptthemen ist der letzte Hexenprozess Westdeutschlands, der 1737/38 in Gerresheim stattfand.

    In seinem Text schildert Stegt die erschütternde Geschichte eines 15jährigen Mädchens, das in einen Hexenprozess verwickelt wird, ungewollt eine Nachbarin beschuldigt und letztlich einen qualvollen Tod sterben muss.

    Moderation: Maren Jungclaus, Literaturbüro NRW

     

     

  • Christine von Brühl - Gerade dadurch sind sie mir lieb

    30.10.2018

    20:00 Uhr

    Buchhandlung Dietsch GmbH

    Hauptstraße 47

    40597 Düsseldorf

    Eintritt: 12,- €

    Auch wir läuten Theodor Fontanes 200. Jubiläumsjahr ein! Christine Gräfin von Brühl stellt ihr neues Buch "Gerade dadurch sind sie mir lieb" über Fontanes Frauen bei uns vor.

    Kaum ein Autor hat so eindrückliche Frauenfiguren geschaffen wie Theodor Fontane. Ob Grete Minde oder Effi Briest, ob Mathilde Möhring oder Jenny Treibel – sie erscheinen allesamt heute lebendiger denn je. Oft verarbeitete Fontane seine realen Erfahrungen mit starken Frauen, zu denen seine Ehefrau Emilie und seine geliebte Tochter Martha gehörten, für seine Figuren. Christine von Brühl zeigt in faszinierenden Porträts die Welt der Frauen, die Fontanes Leben und sein Werk bevölkern.

    Christine von Brühl, geboren 1962, studierte Slawistik, Geschichte und Philosophie in Lublin, Heidelberg und Wien. Nach Stationen bei DIE ZEIT, Sächsische Zeitung und Das Magazin lebt sie heute als freischaffende Autorin in Berlin.

  • Tobias Lehmkuhl. Nico. Biographie eines Rätsels.

    31.10.2018

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    Eintritt 10,-/8,- (erm.)

    Tel. 0211.20054294

     

    Nico, eine Ikone der Pop-Kultur – und für so viele ein Rätsel: Federico Fellini, der sie in „La Dolce Vita“ sich selbst spielen ließ; Andy Warhol, der sie für seine Factory entdeckte; Lou Reed, in dessen legendärer Band The Velvet Underground sie roh und zart zugleich „I’ll be your mirror“ sang. Wo kam diese Frau her? Tobias Lehmkuhl erzählt das Leben einer Ausnahmekünstlerin, das zwei Weltteile umfasst und fünfzig Jahre, in denen sich kulturell alles geändert hat: vom zerstörten Nachkriegsdeutschland über die Pariser Boheme bis zur glamourösen New Yorker Avantgarde. Eine rasante Biographie – und das einfühlsame Porträt einer faszinierenden Frau.