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15. November 2018

  • "Die Mossdorfs - Schicksal einer Berliner Familie im 20. Jahrhundert"

    19:00 Uhr

    Bolland & Böttcher

    Rethelstr. 121

    40237 Düsseldorf

    Eintritt: 8,- €

     

    Was wissen wir eigentlich heute noch über das vergangene Jahrhundert, in dem die Menschen so viele Veränderungen erlebten wie selten zuvor? Die Mitglieder der Familie Mossdorf haben Tagebücher, Fotos und Briefe zu einer umfangreichen Sammlung zusammengetragen und konnten den Fundus durch die Kriegszeiten retten. Ihr Schicksal spiegelt somit das gesamte 20. Jahrhundert - vom Kaiserreich über Nationalsozialismus bis zum Mauerfall - mit all seinen gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen wider.

    Babette Radtke und Friedrike Oeschger lesen aus ihrem Buch, zeigen Fotos an der Leinwand und lassen die Jahrzehnte anhand Ihrer Familie hautnah und authentisch Revue passieren.

  • Frank Hoeber: DEUTSCHE AUF DER FLUCHT

    19:00 Uhr

    Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

    Mühlenstraße 29

    Eintritt frei

     

    Wenige Tage nach dem Novemberpogrom wanderte der Düsseldorfer Bürger Johannes Hoeber in die USA aus. Er glaubte, dass seine Frau Elfriede und seine Tochter Susanne bald nach seiner Ankunft nachkommen würden. Doch aus der kurzen Trennung wurde ein langes Jahr.

    Johannes Hoeber hatte als Sozialdemokrat in Mannheim aktiv gegen das Erstarken der NSDAP gearbeitet und sich mit seinem Engagement viele Feinde gemacht. 1933 wurde er in „Schutzhaft“ genommen. Seine Freilassung erfolgte unter der Bedingung, dass die Familie Mannheim verließe. Hoebers zogen in Elfriedes Heimatstadt Düsseldorf. Doch auch hier war die Familie nicht sicher. Nach der Rassenlehre der Nationalsozialisten galt Johannes als „nichtarischer Christ“. Hoebers beschlossen, ihre Emigration vorzubereiten.

    Jahrzehnte später fand der Sohn, Frank Hoeber, im elterlichen Nachlass den vollständigen Briefwechsel seiner Eltern aus ihrem Jahr der Trennung – Briefe zwischen Düsseldorf und den USA 1938 bis 1939. In jahrelanger Arbeit transkribierte und kommentierte er die sensiblen und zugleich starken Zeugnisse dieses regimekritischen, jungen Akademikerpaares.

    Frank Hoeber reist eigens aus den USA an, um den Briefwechsel seiner Eltern im Geburtsort seiner Mutter vorzustellen.

     

     

  • Beatrix Langner. Kröten. Ein Portrait

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf.

    Eintritt: EUR 10,–/8,– (erm.)

     

    Beatrix Langner ist die Autorin des 40. Bandes der Reihe Naturkunden, herausgegeben von Judith Schalansky. Dass wir der Kröte weniger mit Abscheu als mit mehr Faszination begegnen sollten, zeigt Lagner in ihrer kenntnisreichen Kultur- und Naturgeschichte des behäbigen Hüpfers. Auf ihrer Krötenwanderung führt sie uns durch Kunst und Literatur, vorbei an den Seziertischen der Wissenschaft und beleuchtet diese schillernden Geschöpfe im Zwischenreich von Trockenem und Feuchtem, Wasser und Land, Männchen und Weibchen. Im Heine Haus stellt sie im Gespräch mit Dr. Jochen Reiter, dem Direktor des Aquazoos, das Buch vor.

    Grußwort: Dr. Jochen Reiter

    Moderation: Rudolf Müller

     

     

     

     

  • Julius Fischer: Ich hasse Menschen

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    VVK € 11 / AK € 14

     

    Julius Fischer hasst Menschen. „Ich hasse Menschen“: Das Programm zum Buch. Das Buch zum Lebensgefühl.

     

    Julius Fischer hasst Menschen. Das fängt bei Kindern an. Pubertät geht auch gar nicht. Noch ätzender sind eigentlich nur Studenten. Und natürlich Berufstätige. Die sind am schlimmsten. Aber nichts im Vergleich zu Rentnern.

    In seinem Programm erzählt er davon, wie er versucht, all diesen Leuten aus

    dem Weg zu gehen. Und wie er daran scheitert. Er berichtet von dem Agenten,

    der ihn als „der lustige Dicke“ meistbietend an große Verlage verhökern wollte, oder der esoterischen Reiseführerin auf seiner Hochzeitsreise am Stechlin. Von der Tour mit seinen Lesebühnen-Kollegen oder dem Besuch der Leipziger Buchmesse mit seinem Freund, dem Ultra Enrico. Und davon, wie er immer wieder verzweifelte.

    Julius Fischer, geboren 1984, ist Autor, Liedermacher und Kleinkünstler. Er ist Mitglied diverser Lesebühnen, u. a. der Lesedüne mit Marc-Uwe Kling. Zusammen mit Christian Meyer präsentiert er die TV-Show „Comedy mit Karsten“ im MDR und spielt er in der Band The Fuck Hornisschen Orchestra. Ab Frühjahr 2018 ist er neben Olaf Schubert in der ARD-Show „Olaf macht Mut“ zu sehen. Zuletzt erschienen: „Die schönsten Wanderwege der Wanderhure“.