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9. Dezember 2018

  • Rolfrafael Schröer feiert seinen 90. Geburtstag

    11:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Es gibt Menschen, deren Erfahrungsschatz reicht für zehn Leben: Rolfrafael Schröer, 1928 geboren, träumte während seiner Kindheit in Meißen davon, Tänzer zu werden. 1945, mit 16 Jahren, wurde er zur Wehrmacht eingezogen und nach Kriegsende vom sowjetischen Militär ins Zuchthaus gesperrt. Nach seiner Freilassung wurde er Graveur und entwarf Schmuck, bevor er in die Bundesrepublik übersiedelte. Dort arbeitete er in verschiedenen Städten als Erzieher, wieder als Graveur und wurde auch auf kleinen Theater- und Lesebühnen aktiv. Bereits seit den 60er Jahren veröffentlichte er zudem Lyrik, Prosa, Dramen und Hörspiele. 1980 gründete Rolfrafael Schröer das Literaturbüro NRW in Düsseldorf und damit das erste auf deutschem Boden. Zu seinem 90. Geburtstag lesen nun im Heinrich-Heine-Institut Dr. Eugen Gerritz, Jens Prüss und Wolfgang Schiffer Auszüge aus zur miete im wort, das vor genau 10 Jahren, zu Schröers 80. Geburtstag, als Band der Reihe „Ehrenwort“ erschien. Albrecht Kaltenhäuser, Monica Leuer-Rost, Ewa Teilmans und Markus von Hagen lesen weitere Texte, unter anderem aus Schaufelschnulzen. Auch der Jubilar selbst liest eigene Gedichte vor. Die Feier wird musikalisch begleitet.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

  • Klaus Grabenhorst liest: SIEGFRIED LENZ (1926-2014): LEBEN UND WERK

    11:00 Uhr

    Miteinander – „Wohnen in Verantwortung“

    Ursula-Trabalski-Straße 47

    40625 Düsseldorf-Gerresheim:

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    “Ich bekenne, ich brauche Geschichten, um die Welt zu verstehen.“

    Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft studierte der in Lyck (Ostpreußen) geborene Siegfried Lenz in Hamburg und avancierte zu einem der bedeutendsten Autoren der deutschen Gegenwartsliteratur; für seine Bücher wie den Roman „Deutschstunde“ wurde er mit Preisen wie dem „Friedenspreis des deutschen Buchhandels“, dem „Goethe-Preis der Stadt Frankfurt“ und dem „Lew Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte“ geehrt.