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Dezember 2018

  • Verleihung des Heine-Preises an Leoluca Orlando

    01.12.2018

    14:00 Uhr

    Rathaus Düsseldorf

    Marktplatz

    Der Einlass ist nur mit einer Eintrittskarte möglich.

    Ein begrenztes Kartenkontingent wird zur Verfügung stehen. Interessierte können sich vormerken lassen. (Telefon +49 211 - 8995571 oder Email: heinepreis@duesseldorf.de).

     

    Prof. Dr. Leoluca Orlando, Oberbürgermeister von Palermo, wird mit dem Heine-Preis 2018 der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet. Der Heine-Preis zählt zu den bedeutendsten Literatur- und Persönlichkeitspreisen in Deutschland und wird seit 1972 verliehen; er ist mit 50.000 Euro dotiert.

    In der Jury-Begründung heißt es unter anderem: "Leoluca Orlandos Einsatz bei der Aufnahme von Flüchtlingen an der Schnittstelle zwischen Afrika und Europa ist vorbildlich – ganz im Sinne der Grundrechte des Menschen und der Statuten des Heine-Preises."

    Der Preis wird traditionell rund um Heinrich Heines 221. Geburtstag (13. Dezember) überreicht. Der Festakt wird in diesem Jahr am Samstag, 1. Dezember, 14 Uhr, im Plenarsaal des Rathauses, Marktplatz 2, stattfinden. Die Laudatio hält der Düsseldorfer Regisseur und Fotograf Wim Wenders. Sein Film "Palermo Shooting", der 2008 in die Kinos kam, wurde hauptsächlich in Palermo und Düsseldorf gedreht.

    Der Heine-Preis wird durch die vom Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf eingesetzte Jury "an Persönlichkeiten verliehen, die durch ihr geistiges Schaffen im Sinne der Grundrechte des Menschen, für die sich Heinrich Heine eingesetzt hat, den sozialen und politischen Fortschritt fördern, der Völkerverständigung dienen oder die Erkenntnis von der Zusammengehörigkeit aller Menschen verbreiten".

     

     

     

     

     

     

  • Andrea Sawatzki liest Heine

    01.12.2018

    18:00 Uhr

    Palais Wittgenstein

    Bilker Str. 7-9

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: frei

    Anmeldung: Verbindliche Anmeldungen bitte unter +49 211 - 8995571 oder per Email:

    Die Eintrittskarten können dann an der Museumskasse des Heine-Instituts abgeholt werden

     

    Andrea Sawatzki liest aus Heinrich Heines "Ideen. Das Buch Le Grand". Eine Lesung im Rahmen der Reihe "Fabelfarben der Romantik und Heckenfeuer der Revolution".

    Begrüßung: Oberbürgermeister Thomas Geisel, Grußwort des Heine-Preisträgers 2018 Prof. Dr. Leoluca Orlando, Ingmar Schwindt spielt am Konzertflügel Werke von Robert Schumann.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Der Ochs liest Geschichten vom Wittenberger Weg

    03.12.2018

    18:00 Uhr

    Offene Tür

    Wittenberger Weg 108

    40593 Düsseldorf

     

    aufgeschrieben von Scheibe & Güntzel

    Anji spielt Amerillo

  • Michael Göring, Hotel Dellbrück

    03.12.2018

    19:30 Uhr

    Bücherei Benrath

    Urdenbacher Allee 6
    Eintritt frei

     

    Dezember 1938: Sigmund, 15 Jahre alt, sitzt im Zug nach England. Sigmund ist Jude, Waisenkind, aufgewachsen im Hotel Dellbrück, dem Bahnhofshotel einer westfälischen Kleinstadt. Mit dem Kindertransport kommt er nach Cornwall, wo er von einem methodistischen Ehepaar aufgenommen wird. Hier überlebt er den Krieg und den Holocaust, studiert und wird Lehrer.

    1949 entscheidet sich Sigmund für die Rückkehr nach Deutschland. Er unterrichtet an derselben Schule, an der er zwölf Jahre zuvor als »Judenlümmel« schikaniert wurde. Sigmund heiratet Maria, die Tochter des Hoteliers Tono Dellbrück, mit der er vor seiner Flucht nach England aufgewachsen ist. Doch Sigmund fällt es schwer, im Nachkriegsdeutschland heimisch zu werden. Auch sein Sohn Friedemann, der 1955 auf die Welt kommt, ist lange auf der Suche nach Heimat und Bindung. Nach dem Abitur fährt er 1975 mit dem Magic Bus das erste Mal nach Indien, später lebt er eine Zeit lang in Poona und zieht Anfang der 1990er-Jahre mit seiner Freundin Cleo nach Australien.

    Der Ankerpunkt in Deutschland bleibt das Hotel Dellbrück. Als Frido 2018 auf Besuch in Deutschland vor dem Hotel steht, ist es ein Flüchtlingswohnheim. Unerwartet stark empfindet der jetzt 63-Jährige die Kräfte des Ortes, der ihn und seinen Vater einst so sehr geprägt hat. Der Gang durch das ehemalige Hotel verändert Fridos Leben.

    Göring greift in diesem Roman erneut zu großen Themen und erzählt sie spannend, einfühlsam und mit leichter Hand: Wie sehr prägt das Schicksal des jüdischen Vaters, der zwischen Schuld- und Hassgefühlen nicht zur Ruhe kommt, den Sohn Frido? Wo findet man Heimat? Wie meistert der Einzelne die Sehnsucht nach Spiritualität und Bindung? Frido stellt die Frage radikal: Wann macht das Leben Sinn? Und wie zuvor Sigmund erlebt auch Frido, wie wichtig es ist, den rechten Moment nicht zu verpassen, wenn man mutig springen und sich Unbekanntem öffnen muss.

  • Geschichten vom Wittenberger Weg

    04.12.2018

    19:00 Uhr

    Kunsthalle Düsseldorf

    Grabbeplatz 4

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 2,- inkl. Imbiss

     

    Das Zentrum für Peripherie rückt mit der Residency Artists in Wittenberger Weg die Form von Prozessen

    als relevantes künstlerisches Feld in den Blick.

    2018 bezogen die Künstler Scheibe & Güntzel als erste Stipendiaten die Residenzwohnung am Wittenberger

    Weg.

    Jan Philip Scheibe liest Geschichten vom Wittenberger Weg. Mit Beiträgen von: Ricardo Basbaum, Christopher Dell, Nathalie Dimic, Jasmin Grande, Gregor Jansen, Ruppe Koselleck, Ute Reeh, Scheibe & Güntzel und Raimar Stange.


  • Marta Kijowska: Was ist mit den Polen los?

    04.12.2018

    19:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Buchpräsentation und Gespräch mit Marta Kijowska und Michael Zeller

    Polen galt als Musterbeispiel für die Demokratisierung nach dem Zusammenbruch des Kommunismus. Mit der Wahl 2015 hat sich dies geändert. Die PiS-Regierung fällt mit einem ultrakonservativen Kurs und harschen Tönen auf. Sie verweigert sich europäischen Vereinbarungen, beschneidet demokratische Grundrechte und setzt rechtsstaatliche Prinzipien außer Kraft. Das Land erlebt Proteste und Demonstrationen von Befürwortern und Gegnern. In ihrem Buch fragt Marta Kijowska nach den Gründen dieser Entwicklung und gibt Antworten auf die Fragen, weshalb in Polen die Furcht gegenüber Fremden so groß ist und weshalb liberale Haltung heute misstrauisch beäugt werden. Marta Kijowska, geboren in Krakau, studierte in München Germanistik. Sie arbeitet als Publizistin, Übersetzerin und Journalistin in Deutschland.

  • POING Präsentation und Werkstattgespräch

    04.12.2018

    19:30 Uhr

    Künstlerverein Onomato e.V.

    Birkenstraße 97

    Eintritt frei

     

    Es lesen Pia Helfferich & Christina Müller-Gutowski

    POING ist eine vom vauvau-verlag für interaktive Lyrik ins Leben gerufene Anthologie-Reihe. Sie veröffentlicht Gemeinschaftsarbeiten von Autorentandems, die sich medienübergreifend in Wort und Bild dialogisch begegnen.

    Die Düsseldorfer Autorinnen Pia Helfferich und Christina Müller-Gutowski präsentieren eine Auswahl foto-lyrischer Dialoge aus dem im April 2018 erschienenen Band zum Thema STADT.

    Im Wechselspiel von Lesung und Fotoprojektion werden urbane Räume sichtbar. Worte und Orte laden zu Assoziationen ein, denen man folgen kann, um eigene Wege durch diese Hyperstadt zu gehen.

    Moderation: Achim Raven

  • Bücher im Gespräch: Künstlerleben

    05.12.2018

    15:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    »Zu jeder Kunst gehören zwei: einer, der sie macht, und einer, der sie braucht«, so der Bildhauer Ernst Barlach. Zum Ende des Jahres widmet sich die Veranstaltungsreihe »Bücher im Gespräch« der Kunst und den Menschen, die sie machen. Vorgestellt werden Biografien ausgewählter Künstlerinnen und Künstler, die berühmte Tretjakow-Galerie in Moskau und die Künstlerkolonie im ostpreußischen Nidden. Anmeldung bis 04.12.: bibliothek@g-h-h.de oder 0211-16991-30

  • Nach der Tagesschau Die besten, wichtigsten, unverzichtbarsten, erhellensten Bücher des Jahres 2018

    06.12.2018

    20:15 Uhr

    Buchhandlung BiBaBuZe

    Aachener Str. 1

    40223 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Werner Hanses-Ketteler Achim Raven stellen sie vor - mit Weinprobe

    ab 19h Weinprobe

    ab 20.15h Buchvorstellung

    Dazu präsentieren wir unsere Weinfavoriten des Jahres mit entsprechender Konversation.

  • Gerresheim leuchtet – Ein literarischer Adventgenuss

    07.12.2018

    18:00 Uhr

    Bücherei Gerresheim

    Heyestr. 4

    Eintritt frei

     

    Lesung zur Teezeit

     

     

  • Rolfrafael Schröer feiert seinen 90. Geburtstag

    09.12.2018

    11:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Es gibt Menschen, deren Erfahrungsschatz reicht für zehn Leben: Rolfrafael Schröer, 1928 geboren, träumte während seiner Kindheit in Meißen davon, Tänzer zu werden. 1945, mit 16 Jahren, wurde er zur Wehrmacht eingezogen und nach Kriegsende vom sowjetischen Militär ins Zuchthaus gesperrt. Nach seiner Freilassung wurde er Graveur und entwarf Schmuck, bevor er in die Bundesrepublik übersiedelte. Dort arbeitete er in verschiedenen Städten als Erzieher, wieder als Graveur und wurde auch auf kleinen Theater- und Lesebühnen aktiv. Bereits seit den 60er Jahren veröffentlichte er zudem Lyrik, Prosa, Dramen und Hörspiele. 1980 gründete Rolfrafael Schröer das Literaturbüro NRW in Düsseldorf und damit das erste auf deutschem Boden. Zu seinem 90. Geburtstag lesen nun im Heinrich-Heine-Institut Dr. Eugen Gerritz, Jens Prüss und Wolfgang Schiffer Auszüge aus zur miete im wort, das vor genau 10 Jahren, zu Schröers 80. Geburtstag, als Band der Reihe „Ehrenwort“ erschien. Albrecht Kaltenhäuser, Monica Leuer-Rost, Ewa Teilmans und Markus von Hagen lesen weitere Texte, unter anderem aus Schaufelschnulzen. Auch der Jubilar selbst liest eigene Gedichte vor. Die Feier wird musikalisch begleitet.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

  • Klaus Grabenhorst liest: SIEGFRIED LENZ (1926-2014): LEBEN UND WERK

    09.12.2018

    11:00 Uhr

    Miteinander – „Wohnen in Verantwortung“

    Ursula-Trabalski-Straße 47

    40625 Düsseldorf-Gerresheim:

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    “Ich bekenne, ich brauche Geschichten, um die Welt zu verstehen.“

    Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft studierte der in Lyck (Ostpreußen) geborene Siegfried Lenz in Hamburg und avancierte zu einem der bedeutendsten Autoren der deutschen Gegenwartsliteratur; für seine Bücher wie den Roman „Deutschstunde“ wurde er mit Preisen wie dem „Friedenspreis des deutschen Buchhandels“, dem „Goethe-Preis der Stadt Frankfurt“ und dem „Lew Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte“ geehrt.

     

  • Märchenabend für Erwachsene

    10.12.2018

    20:00 Uhr

    Bücherei Garath

    Frithz-Erler-Str. 21

    Eintritt frei

     

    Schaurig schöne Geschichten mit Achim Brock.

     

     

  • Lion Feuchtwanger und Arnold Zweig – eine Schriftstellerfreundschaft zwischen Berlin, Haifa und Los Angeles

    11.12.2018

    19:00 Uhr

    Jüdische Gemeinde Düsseldorf

    Paul-Spiegel-Platz 1

    (Personalausweis mitbringen)

     

    »Haben wir eigentlich verdient, dass nach dem Weltkrieg eine solche Epoche über uns hereinbricht?«

    Lion Feuchtwanger und Arnold Zweig – eine Schriftstellerfreundschaft zwischen Berlin, Haifa und

    Vortrag und Lesung aus Briefen, Tagebüchern und weiteren Texten mit Dr. Katja Schlenker und Prof. Dr. Winfrid Halder

    Als Lion Feuchtwanger (1884–1958) und Arnold Zweig (1887–1968) sich 1922 in München kennenlernten, standen beide am Beginn ihrer Karriere. Bis zum Tod Feuchtwangers 1958 dauerte ihre Freundschaft, die einen intensiven Austausch über das jeweilige Schaffen, die politischen Zeitumstände und die persönliche Orientierung einschloss. Beide waren zudem durch ihre Herkunft als jüdische Deutsche verbunden, beide setzten sich zeitlebens mit dem Judentum auseinander, wenn auch mit unterschiedlichen Schlussfolgerungen. Der gebürtige Münchner Feuchtwanger gelangte mit dem Roman »Jud Süß« (1925) zu Weltruhm. Zweig, geboren 1887 im niederschlesischen Glogau, schrieb sich spätestens mit »Der Streit um den Sergeanten Grischa« (1927) in die erste Reihe der deutschen Gegenwartsschriftsteller. 1933 waren sie zur Emigration gezwungen, Feuchtwanger ging nach Frankreich, dann in die USA, Zweig nach Palästina. Die unterschiedlichen Lebenswelten spiegeln sich in den vielen Briefen, die sie tauschten. In der Veranstaltung werden auch die bisher unbekannten Tagebücher Lion Feuchtwangers vorgestellt, die im November im Berliner Aufbau-Verlag erscheinen. In Kooperation mit: Franz-Rosenzweig-Loge Düsseldorf (B’nai B’rith)

  • Klaus Grabenhorst liest: WUNDERSAME GESCHICHTEN (Teil 64) LIVE IN GERRESHEIM

    11.12.2018

    19:30 Uhr

    Hausgeräte-Fachgeschäft MULDER

    Heyestraße 113

    40625 Düsseldorf

    Eintritt frei(nur mit Reservierung: Tel. 0211 - 28 72 09)

     

    Ein besinnliches Stündchen Literatur zum Schmunzeln und Nachdenken

     

  • Marie T. Martin trifft Stan Lafleur

    12.12.2018

    19:30 Uhr

    onomato künstlerverein e.V.

    Birkenstraße 97

    40233 Düsseldorf

    Eintritt: 3/2 €, Mitglieder frei

     

    Mit Marie T. Martin und Stan Lafleur präsentiert der Auftaktabend ein außergewöhnliches Poetenduo aus Köln.

    Marie T. Martin, geboren 1982 in Feiburg, hat ihr Publikum anfangs mit kleinen poetischen Texten von absurder, teils surrealer Komik verblüfft. Ihr erster Lyrikband Wisperzimmer, 2012, transformiert diese Verblüffung in ein staunendes Erkennen. Sie erprobt eine frappierende Bildlichkeit, die im Strom zwischen Außen- und Innenwelten, von ihr Durchlässigkeit genannt, Gleichgewichte findet zwischen einer sprachlich möglichen, imaginären Überschreitung der Realität bis hin in kosmische Dimensionen und der Welt unserer Sinne: so kommt die Welt als Scheibe der vorkopernikanischen Wende zur Nacht.

    Stan Lafleur, Jahrgang 1968, geboren in Karlsruhe, ist lange schon eine feste Größe in der rheinländischen Literaturszene (Literaturpreis NRW und, wie Marie T. Martin, Rolf Dieter Brinkmann Stipendium). In seinem jüngsten Lyrikband Mini Welt. Ausgewählte Gedichte, Düsseldorf 2017, buchstabiert er am Beispiel der Möwe in sechs Gedichten die naturwissenschaftliche Berechnung der Natur, auch Vermessung der Welt genannt.

  • Goethe, der Japaner: Zen – Film – Manga

    12.12.2018

    20:00 Uhr

    Goethe-Museum | Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung

    Jacobistraße 2

    40211 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Vortrag von Prof. Dr. Stefan Keppler-Tasaki, Universität Tokio

     

     

     

     

  • Heines Geburtstag

    13.12.2018

    10:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Str. 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: frei

    Anmeldung: nicht erforderlich

     

    Hotline, Projekt-Chor & Interview mit Heine

    "Er lobt sich so stark, daß die Räucherkerzchen im Preise steigen", notiert Heinrich Heine 1831. Im Dezember 2018 – ganze 221 Jahre nach seiner wahrscheinlichen Geburt – möchten wir Heinrich Heine ebenfalls den ganzen Tag so sehr loben und feiern, dass Engpässe in der hiesigen Räucherstäbchen-Industrie zu erwarten sind.

    Heine-Hotline

    Gerne nimmt Heinrich Heine Ihre Geburtstagsgrüße und -glückwünsche an unserer Heine-Hotline am 13. Dezember zwischen 10 und 11 Uhr unter der Telefonnummer +49 211 - 8996009 entgegen. Als kleines Dankeschön liest er ein Gedicht für Sie!

    Projekt-Chor "Loreley"

    Gemeinsam möchten wir mit Ihnen Heine ein Geburtstagsständchen in Form der "Loreley" singen und ihn gebührend hochleben lassen. An seinem Geburtstag treffen wir uns um 17 Uhr vor dem Heinrich-Heine-Institut und gehen Richtung Maxschule, um dort – unterstützt von zahlreichen weiteren kleinen und großen Sängerinnen und Sängern – seine "Loreley" zu intonieren. Alle Tonlagen, geübte und ungeübte Sängerinnen und Sänger sind zu diesem Gemeinschaftserlebnis herzlich eingeladen.

    Nach einem Abstecher zum Heine-Denkmal von Bert Gerresheim geht es um 18 Uhr zu einer kleinen Erfrischung und heißen Getränken zurück ins Heine-Institut.

    Geburtstagsinterview und Lesung

    Um 18.30 Uhr zeigen wir ein Geburtstagsinterview von Dr. Martin Roos mit Heinrich Heine. Nina Sträter und Karsten Lehl rezitieren anschließend aus Heines Texten.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Deutsch-Griechischer Literatursalon mit Niki Eideneier

    13.12.2018

    18:30 Uhr

    Griechisches Generalkonsulat Düsseldorf

    Willi-Becker-Allee 11

    40227 Düsseldorf

     

    Die Gesellschaft Griechischer AutorInnen in Deutschland lädt Sie herzlich zu einer Literatur- und Musikveranstaltung ein zu Ehren von Frau Niki Eideneier-Anastasiadi für ihren Beitrag zur Literatur der Griechen in Deutschland und aus Anlass der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Abteilung für Deutsche Sprache und Philologie der Philosophischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki. Ihre Anwesenheit wird uns sehr freuen und unsere Gesellschaft ehren.

    Niki Eideneier, geb. 1940 in Kilkis, Griechenland. Studium der Klassischen, Byzantinischen und Neugriechischen Philologie in Thessaloniki und München. 1964–1971 freie Mitarbeiterin für das griechische Programm des Bayerischen Rundfunks. 1974–1983 Lehrbeauftragte für neugriechische Sprache und Literatur an der Universität Frankfurt. 1982 Gründung des Romiosini Verlags für zeitgenössische griechische Literatur in deutscher Sprache. Gründungsmitglied und zeitweise Vorsitzende der Initiativgruppe Griechische Kultur in der Bundesrepublik Deutschland – POP wie auch der Gesellschaft (früher Vereinigung) der Griechischen Autoren in Deutschland; 1983–1989 stellvertretendes Mitglied des Rundfunkrats des WDR in Köln, wo sie seit 1969 lebt.

    Verfasserin zahlreicher Essays und Beiträge zur zeitgenössischen griechischen Literatur im In- und Ausland. Zahlreiche Übersetzungen vom Deutschen ins Griechische und umgekehrt.

     

     

  • Brause Literatur: Dietlind Falk

    13.12.2018

    20:30 Uhr

    Metzgerei Schnitzel Kunstverein e.V.

    Bilker Allee 233

    40215 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Was tun, wenn man einen Knacks hat und nicht so ganz klarkommt mit der Welt? Richtig, man sucht sich ein paar andere Outcasts, gründet eine anarchistische WG – und hofft, dass einfach alles so bleibt, wie es ist. So versucht es zumindest die namenlose Erzählerin dieses Romans. Doch plötzlich muss sie das Leben ihrer Messiemutter regeln, obwohl sie nicht einmal in ihrem Kopf Ordnung schaffen kann. Gleichzeitig kommt ihr Leo immer näher, den sie liebt und doch auf Abstand halten will. Zwischen komischen Gefühlen, lange verschütteten Erinnerungen und alten Joghurtbechern muss sie auf einmal etwas tun, das sie bisher vermieden hat: Sie muss handeln.

    Mit großer Sprachlust und hinreißendem Humor erzählt Dietlind Falk von liebenswert-verschrobenen Außenseitern, tiefer Melancholie und ungewollten Veränderungen, die manchmal auch etwas Gutes sein können.

    Die 33-jährige Autorin ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und studierte Literaturübersetzung an der Uni Düsseldorf. Derzeit promoviert sie am dortigen Institut für American Studies und arbeitet freiberuflich als Übersetzerin. Das Letzte ist ihr erster Roman.

    "Dietlind Falk erzählt in ihrem Debütroman auf zarte und verletzliche, aber genauso kraftvolle Weise die Geschichte eines toten Bruders, einer Messie-Wohnung und der Tatsache, dass man sich dem Schmerz immer irgendwann stellen muss: Das Letzte ist einer der besten Romane des Jahres.“ Zebrabutter.net

     

  • Matinee: Karl Marx - Was bleibt - und warum?

    16.12.2018

    zakk

    Fichtenstraße 40

    Eintritt: 10,- € inkl. kleines Frühstück

     

    Es wird sich zeigen, dass es sich nicht um einen großen Gedankenstrich zwischen Vergangenheit und Zukunft handelt, sonderm um die Vollziehung der Gedanken der Vergangenheit. Es wird sich endlich zeigen, dass die Menschheit keine neue Arbeit beginnt, sondern mit Bewusstheit ihre alte Arbeit zustande bringt." Karl Marx, September 1843 (MEW1/346)

    Rolf Becker liest aus Schriften und Briefen, gemeisamen Arbeiten mit Friedrich Engels, zitiert Stimmen von Karl Marx`Freunden und verzichtet auch nicht auf Anmerkunfen zur Gegenwart.

  • Lesung zu den Frauen der Heine-Familie

    16.12.2018

    15:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 8 Euro (ermäßigt 6 Euro)

    Anmeldung: erforderlich unter Telefon +49 211 - 8995571 oder heineinstitut@duesseldorf.de

     

    "[...] gibt es doch niemand auf der Welt in dessen Gesellschaft es mir wohler zu Muth wäre als in der meiner Schwester." – schreibt Heinrich Heine an seine Schwester Charlotte Embden, geborene Heine.

    In der Lesung dreht sich alles rund um die Frauen der Heine-Familie, Heinrich Heines Verhältnis zu seiner Schwester und seiner Ehefrau Mathilde.

    Der Schauspieler Thomas Karl Hagen und Dr. Sabine Brenner-Wilczek werden dabei Texte rezitieren, bei denen die Frauen der Heine-Familie im Mittelpunkt stehen.

    Musikalisch wird die Veranstaltung von Frederike Möller begleitet.

    Für das leibliche Wohl sorgen Heißgetränke und Weihnachtsplätzchen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Zweiklang! Wort & Musik: Suzanne von Borsody, Rezitation | Trio Amanti della Musica

    16.12.2018

    17:00 Uhr

    Stiftung Museum Kunstpalast/ Robert-Schumann-Saal

    Ehrenhof 1

    32/28/22/12 € (Schüler/Studenten 25/20/15/10 €) zzgl. Servicegebühren

    Erika, oder: Der verborgene Sinn des Lebens

    Wie ein Plüschschwein ein Leben verändern kann, davon erzählt diese herzerfrischende Geschichte aus Elke Heidenreichs Erzählband „Kolonien der Liebe“. Darin zieht die Ich-Erzählerin Betty, verkörpert von der herausragenden Schauspielerin Suzanne von Borsody, vor den Weihnachtstagen eine trübsinnige Bilanz: „Es war, als hätte ich zu leben vergessen." Doch dann ruft ihr Ex-Freund Franz an und lädt sie zum Feiern zu sich nach Lugano ein. Diesem Anruf – und der Idee, Franz elsässischen Senf mitzubringen – verdankt Betty ihren Gang ins KaDeWe. Dort entdeckt sie Erika, ein lebensgroßes Schwein aus Plüsch, das ihr Leben auf den Kopf stellt. Mit dem Schwein im Arm ist alles anders: Die Menschen werden zutraulich, und das Leben erscheint ihr so herrlich, dass sie Franz am Bahnhof stehen lässt und einfach in eine ungewisse Zukunft (die im Laufe der Geschichte aber glücklicherweise gewisser wird) weiterreist. Musikalisch umrahmt wird die Erzählung mit Werken aus Klassik, Romantik und Jazz.

     

    Trio Amanti della Musica: Willy Freivogel, Flöte | Rainer Schumacher, Klarinette | Siegfried Schwab, Gitarre

     

     

  • Matrjonas Hof. Zu Alexander Solschenizyns 100. Geburtstag

    17.12.2018

    19:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Eine kommentierte Lesung in deutscher und russischer Sprache

    Lesung Waldemar Hooge – Einführung Prof. Dr. Winfrid Halder

    Alexander Solschenizyn (1918–2008), der am 10. Dezember 2018 100 Jahre alt geworden wäre, war zeit seines Lebens streitbar und umstritten. Nachdem er acht Jahre als politischer Häftling im Zwangsarbeitslagersystem der stalinistischen Sowjetunion zugebracht hatte (1945–1953), gelang es ihm zu Beginn der 1960er-Jahre im Zeichen des »Tauwetters« und der Entstalinisierung einige wenige erzählende Werke zu veröffentlichen. Bald traf ihn wieder ein striktes Publikationsverbot. Die Verleihung des Literaturnobelpreises (1970) und der damit verbundene Weltruhm bewahrten Solschenizyn zwar vor Inhaftierung oder Schlimmerem, nicht aber davor, ins langjährige Exil getrieben zu werden. Unter der Handvoll Arbeiten, die das sowjetische Publikum vor 1991 legal lesen durfte, war die eindrucksvolle Erzählung »Matrjonas Hof«, in der Solschenizyns Hauptthemen brennglasartig zusammengefasst sind: die Wirkungen des kommunistischen Experiments und des Unterdrückungsapparates auf die russische Gesellschaft.

  • Frisch gepresst: Karussell mit Frisch gepresst: Safiye Can

    18.12.2018

    18:00 Uhr

    Lernstudio der Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     


    Literaturzeitschriften wagen es, noch unbekannte AutorInnen oder ungewöhnliche Formate wie Kurzprosa oder Essays zu drucken. Dabei übernehmen sie eine wichtige Scoutfunktion. Die Hefte werden in der Regel von ausgewählten VertreterInnen der Literaturszene wie RedakteurInnen und VerlegerInnen gelesen und unterstützen so das gesamte literarische Leben und die Lesekultur. Die Literaturzeitschrift Karussell ist bereits seit 1980 in der literarischen Szene in und um Wuppertal beheimatet. 2016 übernahmen der Autor und Rundfunkjournalist Dieter Jandt, der Autor, Musiker und Regisseur Torsten Krug und der Autor und Philosoph Andreas Steffens die Redaktion und veröffentlichen seither zwei Mal jährlich Literatur aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Neben den besagten Neuentdeckungen sind auch immer wieder bekannte Namen im Karussell vertreten, so zum Beispiel Safiye Can, die an diesem Abend gemeinsam mit Torsten Krug und Andreas Steffens zu Gast sein wird.

    Safiye Can wurde als Kind tscherkessischer Eltern in Offenbach a.M. geboren, sie ist Lyrikerin, Autorin, Dichterin der konkreten und visuellen Poesie, Herausgeberin sowie literarische Übersetzerin. Ihre Lyrikbände wurden alle kurz nach der Publikation zu Bestsellern. Can leitet außerdem Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche im In- und Ausland, ist Gründerin der Schreibwerkstatt „Dichter-Club“ und Kuratorin der „Zwischenraum-Bibliothek“ der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis (2016) und dem Alfred Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur (2016).

     

     

     

     


     

     

     

  • Klaus Grabenhorst liest: “NICHT NUR ZUR WEIHNACHTSZEIT“

    19.12.2018

    15:00 Uhr

    Bürgerhaus Bilk (Salzmannbau)

    Himmelgeisterstrasse 107 h

    40225 Düsseldorf-Bilk

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    GEDICHTE UND LIEDER