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22. März 2018

  • Zum 25. Todestag von Hans Werner Richter - Hans Werner Richter und die Gruppe 47

    19:00 Uhr

    Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

     

     

    Lesung und Vortrag von Michael Serrer und Prof. Dr. Winfrid Halder

    Ein »pommerscher Querschädel« sei er gewesen, schrieb Hellmuth Karasek in seinem Nachruf auf Hans Werner Richter, nachdem dieser im März 1993 in München verstorben war. Tatsächlich bewahrte sich Richter, der 1908 in dem Dorf Neu Sallenthin auf Usedom geboren wurde, zeitlebens eine enge Beziehung zu seiner Heimat. Dies obwohl er diese schon als junger Mann verlassen hat und nie wieder dauerhaft zurückkehrte. Zeitweilig KPD-Mitglied, stets in Distanz zum NS-Regime, begann gewissermaßen das »eigentliche« Leben des gelernten Buchhändlers in der amerikanischen Kriegsgefangenschaft seit 1943. Richter konnte eine Zeitschrift konzipieren, die der geistigen Neuorientierung der deutschen Jugend dienen sollte. Er knüpfte dabei Kontakte, die für den Rest seines Wirkens als Autor und Literaturvermittler wichtig blieben, etwa zu Alfred Andersch. Im September 1947 lud Richter erstmalig zu einem Treffen jüngerer Autorinnen und Autoren ein, die sich gegenseitig eigene, zumeist noch ungedruckte Texte vorlasen. Dazu kamen von Richter handverlesene Kritiker und Verleger. Aus den an wechselnden Orten stattfindenden Zusammenkünften, die er seither bis 1967 organisierte, ging die »Gruppe 47« hervor, die niemals feste institutionelle Form annahm, gleichwohl seit spätestens Ende der 1950er Jahre das literarische Geschehen in der Bundesrepublik Deutschland wesentlich mitbestimmte.

    In Kooperation mit: Literaturbüro NRW

  • Hans Werner Richter und die Gruppe 47

    19:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Lesung und Vortrag von Michael Serrer und Prof. Dr. Winfrid Halder zum 25. Todestag von Hans Werner Richter

     

    Ein »pommerscher Querschädel« sei er gewesen, schrieb Hellmuth Karasek in seinem Nachruf auf Hans Werner Richter, nachdem dieser im März 1993 in München verstorben war. Tatsächlich bewahrte sich Richter, der 1908 in dem Dorf Neu Sallenthin auf Usedom geboren wurde, zeitlebens eine enge Beziehung zu seiner Heimat. Dies obwohl er diese schon als junger Mann verlassen hat und nie wieder dauerhaft zurückkehrte. Zeitweilig KPD-Mitglied, stets in Distanz zum NS-Regime, begann gewissermaßen das »eigentliche« Leben des gelernten Buchhändlers in der amerikanischen Kriegsgefangenschaft seit 1943. Richter konnte eine Zeitschrift konzipieren, die der geistigen Neuorientierung der deutschen Jugend dienen sollte. Er knüpfte dabei Kontakte, die für den Rest seines Wirkens als Autor und Literaturvermittler wichtig blieben, etwa zu Alfred Andersch. Im September 1947 lud Richter erstmalig zu einem Treffen jüngerer Autorinnen und Autoren ein, die sich gegenseitig eigene, zumeist noch ungedruckte Texte vorlasen. Dazu kamen von Richter handverlesene Kritiker und Verleger. Aus den an wechselnden Orten stattfindenden Zusammenkünften, die er bis 1967 organisierte, ging die »Gruppe 47» hervor, die niemals feste institutionelle Form annahm, gleichwohl seit Ende der 1950er-Jahre das literarische Geschehen in der Bundesrepublik Deutschland mitbestimmte.

  • Con tutta forza: Bernd Alois Zimmermann

    19:30 Uhr

    Heine Haus

    Bolker Straße 53

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: EUR 10,–/8,– (erm.)

     

    Mitwirkende des Abends sind: Bettina Zimmermann, Tochter des Komponisten und Autorin des Buches, Oskar Gottlieb Blarr, Zimmermann-Schüler von 1962-1964, Rainer Peters, früherer Musikreferent der Stadt Düsseldorf, dann Mitarbeiter des WDR und zuletzt Intendant des Südwestfunk-Orchesters, Baden-Baden.

    Die musikalischen Beiträge kommen von dem Düsseldorfer Geiger Paul Rosner (Zimmermann Solo-Sonate und „Ringela“ von O.G.Blarr) und dem Kölner Cellisten Friedrich Gauwerky (Zimmermann Solo-Sonate und „Stele für Bernd Alois Zimmermann“ von Tilo Medek).

     

     

     

     

  • Stephanie Kuhnen: Lesben raus! - für mehr lesbische Sichtbarkeit

    19:30 Uhr

    Buchhandlung BiBaBuZe

    Aachener Str. 1

    40223 Düsseldorf

    Eintritt 5 €

     

    Es heißt, Lesben sind unsichtbar und eine aussterbende Identität. Angesichts der historisch einmaligen Situation, dass mehrere Generationen in einer toleranteren Gesellschaft sich offen zeigen können, hätte es über die Jahre eine steigende lesbische Präsenz geben müssen. Stattdessen dominieren schwule Männer Bild und Themen.

     

     

  • Christa Holtei - Die Düsseldorfer Malerschule

    20:00 Uhr

    Buchhandlung Dietsch

    Hauptstraße 47

    40597 Düsseldorf
    Eintritt: 12,- €

     

    Der Düsseldorfer Malerschule gehörten zwischen 1819 und 1918 über 4000 Künstler an – eine riesige Anzahl für die kleine preußische Provinzstadt am Rhein. Es entstand eine Kunst, die über die Stadtgrenzen hinaus für Aufsehen sorgte und deren Bilder schon zu Lebzeiten der Künstler Höchstpreise erzielten. In New York wurde 1849 sogar eigens eine Gallerie gegründet, die „Düsseldorf Gallery“, die allein der Ausstellung und dem Verkauf der Düsseldorfer Malerschule in Übersee diente.

    Christa Holtei zeichnet in ihrem Buch „Die Düsseldorfer Malerschule“ die spannenden Entwicklungen nach. Wie wurde Düsseldorf zu solch einer bedeutenden Kunststadt, welchen Einfluss hatten Kunstakademie und der neu gegründetete Künstlerverein Malkasten, welche Künstler lebten und wirkten in der Stadt? All diese Fragen beantwortet die Autorin in dieser ersten populären Gesamtdarstellung der stilbildenden Epoche.

    In ihrem Roman "Das Spiel der Täuschung" stellt Christa Holtei Wilhelm Schadow und seinen Malerschülern, Felix Mendelssohn Bartholdy und dem Orchester für Tonkunst und Karl Immermann und dem Theater in den Mittelpunkt der Handlung.

    Beide Bücher sind durch den historischen Kontext eng miteinander verwoben - wir freuen uns auf einen Ausflug in die Düsseldorfer Geschichte!

  • #Blogsofa: Bücherblogs

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Eintritt frei

     

    Bloggerinnen und Blogger stellen ihre Blogs vor.