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März 2018

  • Lesung und Tee-Schule: Nanae Aoyama aus "Eigenwetter"

    01.03.2018

    19:30 Uhr

    ANMO ART/CHA

    Bendemannstraße 18/ Eingang Charlottenstraße

    40210 Düsseldorf

     

    18.00 Uhr: Tee-Unterricht: Verkostung mit praktischen Erklärungen.

     

    Die Teilnahme am Teeunterricht und der Lesung kostet 25,- €,

    Der Eintritt zu der Lesung ohne Tee-Schulung um 19.30 Uhr ist frei.

    Die Teilnehmerzahl zu beiden Veranstaltungen ist begrenzt, eine Anmeldung bis zum 26. Februar ist dringend notwendig:info@literaturbuero-nrw.de

     

    Während es gewöhnlich die Kinder sind, die das Elternhaus verlassen und ein eigenes Leben führen, ist es hier die Mutter, die eine Stelle in China annimmt und die 21jährige, wenig selbstbewusste und unsichere Tochter Chizu bei einer entfernten 71jährigen Verwandten in Tokyo unterbringt. Einsamkeit, Perspektivlosigkeit, Warten auf den Tod – alles, was Chizu mit dem Alter verbindet, wird von der lebensfrohen, aktiven Ginko konterkariert. Und am Ende ist es auch deren Lebenserfahrung und Weisheit, die Chizu hilft, Struktur in ihr eigenes chaotisches Leben zu bringen.

    Nanae Aoyama wurde 1983 in Saitama geboren. Ihr schriftstellerisches Debüt gab sie 2005 mit der Novelle Mado no akari (Licht im Fenster), für das sie mit dem Bungei-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Es folgten weitere Veröffentlichungen und Preise, darunter 2007 der Akutagawa-Preis für Eigenwetter, das jetzt in dem auf japanische Literatur spezialisierten Cass-Verlag veröffentlicht wurde.

    Moderation: Maren Jungclaus, Literaturbüro NRW

    Übersetzung: Ruth Jäschke

    Bei dem Tee-Unterricht um 18.00 Uhr werden spezielle Japanische Tees, z.B. Matchas, Gyokuros angeboten, die nur für diese Gelegenheit zubereitet werden. Erläutert werden die Unterschiede und Besonderheiten der verschiedenen hochwertigen Teesorten wie auch die richtige Verwendung.

    Dazu werden verschiedene Süßigkeiten serviert.

     

    ANMO kombiniert eine zeitgenössische Kunstgalerie mit einem Teeladen, wo ausgesuchte Tees aus China und Japan angeboten werden. Anna Friedel und Motoko Dobashi, die Gründer von ANMO, sind beide Künstlerinnen. Durch das parallele Ladenkonzept versuchen sie eine Konversation über Kunst anzuregen, die mit hochwertigen Tees und Teewaren begleitet wird.

     

    cass widmet sich der Vermittlung herausragender japanischer Belletristik und Kriminalliteratur. Zu den Autoren gehören viele in Japan große, preisgekrönte Namen, die in Deutschland weitestgehend unbekannt sind. Veröffentlicht werden aber auch junge und zum Teil europaweit noch neue Stimmen. Das literarische Programm vervollständigen moderne Klassiker der japanischen Literatur und seit kurzem auch Übersetzungen koreanischer Werke.

     

     

     

     

     

  • „Junger Mann aus reichem Hause“ F. Scott Fitzgeralds Geschichte der „Roaring Twenties“

    01.03.2018

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Mit Peter Welk und Jörg Hegemann mit „Twenties-Jazz“ am Piano

    Das dekadente Lebensgefühl der amerikanischen „Roaring Twenties“, auch als „Jazz Age“ bekannt, war geprägt durch Euphorie, Partylust und Aufstiegsgier, in der alles möglich schien. Chronist dieser Ära ist Francis Scott Fitzgerald, Alkoholiker und Leitfigur der „Lost Generation“. Francis und seine Frau Zelda galten als das Vorzeigepaar der Zeit und als die Verkörperung des amerikanischen Traums. 1929 beschert die Weltwirt schaftskrise der Dauerparty ein abruptes Ende, woraufhin Fitzgerald den literarischen Abgesang des kollektiven Katers anstimmt. In einer seiner berühmtesten Erzählungen, „Junger Mann aus reichem Hause“, erzählt Fitzgerald von einem, der von Kind auf alles hat, was er begehrt und an Überheblichkeit scheitert. Peter Welk stellt die Geschichte vor. Jörg Hegemann würzt am Flügel mit musikalischen Highlights aus dem „Jazz Age“.

  • Klaus - Peter Wolf: Ostfriesenfluch. Der neue Fall für Ann Kathrin Klaasen

    01.03.2018

    20:15 Uhr

    Mayersche Droste

    Königsallee 18

    40212 Düsseldorf

    Eintritt: 13,-€

    Eintrittskarten sind in allen Mayerschen Buchhandlungen erhältlich oder unter www.mayersche.de


    „Ostfriesenfluch“ ist der neue Kriminalroman von Nummer 1-Bestsellerautor Klaus Peter Wolf mit Ostfrieslands berühmtester Kommissarin Ann Kathrin Klaasen.

    Er entführt Frauen, aber er tötet sie nicht. Er stellt noch nicht einmal eine Lösegeldforderung. Er schickt nur ein Paket mit den Kleidungsstücken der Betroffenen. Das löst Panik aus, denn niemand versteht, was er will.

    Sind die Frauen wirklich entführt worden, oder sind sie abgehauen, weil sie ihrem Leben eine neue Richtung geben wollten? Hier zerstört einer systematisch glückliche Beziehungen, denkt sich Ann Kathrin. Sie scheint zu ahnen, worauf es der Entführer abgesehen hat. Aber wie kann sie ihn fassen?

    Ein psychopathischer Täter, der das Glück der anderen zerstören will: Perfide und raffiniert zeichnet Klaus -

    Peter Wolf das Psychogramm einer verwundeten Seele.

     

    Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im gleichen Viertel wie seine Kommissar in Ann Kathrin Klaasen. Wie sie ist er nach langen Jahren im Ruhrgebiet, im Westerwald und in Köln, an die Küste gezogen und Wahl -Ostfriese geworden. Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bislang sind seine Bücher in 24 Sprachen übersetzt und über neun Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wurden verfilmt, darunter viele für "Tatort" und "Polizeiruf 110"

    Musikalische Begleitung: Bettina Göschl

  • Heine und die Frauen: Text & Ton

    03.03.2018

    11:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 19,50 Euro (ermäßigt 16,50 Euro)

    Anmeldung: erforderlich unter Telefon +49 211 - 8995571 oder E-Mail info@heinrich-heine-gesellschaft.de

     

    Sektfrühstück

     

    "Ja, die Weiber sind gefährlich!" Zum Internationalen Frauentag bieten wir Ihnen ein Frühstücksbuffet inmitten von Heines Bibliothek und kredenzen mit Heines Texten, Briefen und Klaviermusik literarische und musikalische Genüsse.

    Von seiner Mutter Betty und seiner Frau Mathilde wird dabei ebenso die Rede sein wie von seiner Jugendliebe Amalie, den vielen Liebesgedichten des "Buch der Lieder" und den geliebten Düsseldorfer Apfeltörtchen.

    Moderation und Rezitation: Dr. Karin Füllner und Dr. Ursula Roth

    Am Flügel: Helmut Götzinger

     

     

     

     

     

     

     

  • Literaturtreff Blaue Stunde

    03.03.2018

    15:00 Uhr

    Destille

    Bilker Straße 46

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Freie Lesebühne für AutorInnen

    Diesmal unter dem Motto "Weiberkram"

  • Text & Ton: Heine und die Frauen

    04.03.2018

    11:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 19,50 Euro (ermäßigt 16,50 Euro)

    Anmeldung: erforderlich unter Telefon +49 211 - 8995571 oder E-Mail info@heinrich-heine-gesellschaft.de

     

    "Ja, die Weiber sind gefährlich!" Zum Internationalen Frauentag bieten wir Ihnen ein Frühstücksbuffet inmitten von Heines Bibliothek und kredenzen mit Heines Texten, Briefen und Klaviermusik literarische und musikalische Genüsse.

    Von seiner Mutter Betty und seiner Frau Mathilde wird dabei ebenso die Rede sein wie von seiner Jugendliebe Amalie, den vielen Liebesgedichten des "Buch der Lieder" und den geliebten Düsseldorfer Apfeltörtchen.

    Moderation und Rezitation: Dr. Karin Füllner und Dr. Ursula Roth

    Am Flügel: Helmut Götzinger

     

     

     

     

     

    Informationen:

     

     

    Veranstalter: Heinrich-Heine-Institut und Heinrich-Heine-Gesellschaft. Im Rahmen des Internationalen Frauentages

  • Forum Hobby Schreiben

    05.03.2018

    17:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Tel. 0211 – 8993548

    Eintritt frei

     

    Freie Lesebühne für HobbyautorInnen

  • Sibylle Biermann-Rau/ Elisabeth Schmitz: Wie sich die Protestantin für Juden einsetzte, als ihre Kirche schwieg.

    05.03.2018

    19:30 Uhr

    Heine Haus

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf.

    Eintritt: 5,- Euro

     

    Die Geschichte der Studienrätin Elisabeth Schmitz im Dritten Reich ist auch nach 1945 lange unsichtbar geblieben. Dabei war sie es, die die Bekennende Kirche auf die blinden Flecken gegenüber den jüdischen Geschwistern hinwies und zum Widerstand gegen die Judenverfolgung aufrüttelte. Die Pfarrerin Sibylle Biermann-Rau war jahrelang im Gespräch mit Pfarrerin i.R. Dietgard Meyer, der ehemaligen Schülerin und späteren Freundin von Elisabeth Schmitz. Ein packendes Porträt dieser einzigartigen und mutigen Frau.

     

     

  • Josef Schoenen liest: Zauber des Orients - Märchen aus 1001 Nacht

    07.03.2018

    18:30 Uhr

    Stadtbücherei Unterrath

    Eckenerstr. 1

    40468 Düsseldorf

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

  • Klaus Grabenhorst liest: THEODOR FONTANE & THEODOR STORM

    07.03.2018

    19:00 Uhr

    Gerresheimer Bücherstube

    Benderstrasse 58

    40625 Düsseldorf (nur mit Anmeldung: Tel. 0211 - 28 84 14)

    Eintritt: 5,- EUR

     

    Leben und Werk zweier Dichter

  • Taxi am Shabbat

    07.03.2018

    19:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Lesung und Diskussion mit Eva Gruberová und Helmut Zeller

    75 Jahre nach Beginn des Holocaust reisen die Journalistin und Referentin der KZ Gedenkstätte Dachau Eva Gruberová und Helmut Zeller, Redakteur der Süddeutschen Zeitung, an Orte, die vor dem Zweiten Weltkrieg Zentren des osteuropäischen Judentums waren. Sie forschen nach, wie sich jüdisches Leben in sieben ehemals kommunistischen Ländern im Osten Europas nach 1945 entwickelt hat. Verschwand der Antisemitismus oder wurde er verdrängt? Wie spielt sich jüdisches Leben heute ab in Krakau, Prag oder Budapest? Sie sprechen mit den letzten Überlebenden, mit Rabbinern, Gemeindevertretern, jüdischen Intellektuellen, Museumsgründern, Friedhofswärtern, mit den Heimkindern in Odessa und den Bewohnern von Altersheimen, sie erzählen von Lebenserfahrungen, Regimewechsel und ihren Folgen und bieten Diskussionsstoff für die Zukunft.

  • Josef Schoenen liest: Dirk Fried: Die kleine Kirschblüte

    08.03.2018

    16:00 Uhr

    Diakonie zentrum plus

    Kaiserswerther Markt 32

    40489 Düsseldorf

    Eeintritt frei - der Hut kreist

  • Arno Geiger: Unter der Drachenwand

    08.03.2018

    19:30 Uhr

    Heine Haus

    Bolkerstr. 53

    Eintritt: EUR 10,–/8,– (erm.)

     

    Veit Kolbe verbringt ein paar Monate am Mondsee, unter der Drachenwand, und trifft hier zwei junge Frauen. Es ist 1944, der Weltkrieg verloren, doch wie lang dauert er noch? Ein herausragender Roman über den einzelnen Menschen und die Macht der Geschichte, über das Persönlichste und den Krieg.

    „Arno Geiger gelingt es […] Vergänglichkeit und Augenblick, Geschichtliches und Privates, Bewahren und Vergessen in eine überzeugende Balance zu bringen” (aus der Jurybegründung Deutscher Buchpreis 2005)

     

     

  • „Tausend Bilder und eins.“ Buchpräsentation und Lesung

    08.03.2018

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha­-von­-Suttner-­Platz 1

    40227 Düsseldorf
    Eintritt frei

     

    Wie wollen wir künftig in einer sich rasant verändernden Migrationsgesellschaft miteinander leben? Wie das

    gegen­wärtige politische Stimmungsbarometer zeigt, ist eine offene und kontroverse Auseinandersetzung dieser Frage zwar dringend notwendig, stellt sich aber gleichzeitig als sehr schwierig und durch mannigfaltige Ängste und Vorbehalte geprägt dar.

    Das Buch „Tausend Bilder und eins. Comic als ästhetische Praxis in der postmigrantischen Gesellschaft“, herausgegeben von Dr. Angela Weber, richtet einen zeitgemäßen, Genera­tionen übergreifenden und auch überraschenden Blick auf eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. So versammelt der an der Heinrich­Heine­Universität Düsseldorf entstandene Band neben den Comics von Schülerinnen und Schülern aus NRW zahlreiche Essays und Interviews zum Themenkomplex Migration.

    Dieses Kaleidoskop unterschiedlicher Blickweisen und Stim­men möchten wir Ihnen nun gerne in Form einer szenischen Lesung vorstellen und dies auch zum Anlass nehmen, mit Ihnen über die Chancen und Probleme einer transkulturellen Gesellschaft zu diskutieren.


  • Klaus Grabenhorst liest: WUNDERSAME GESCHICHTEN

    09.03.2018

    17:00 Uhr

    Café und Crepes

    Kölner Tor 24

    40625 Düsseldorf-Gerresheim

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

     

  • Anja Bilabel: Auf zu neuen Ufern

    09.03.2018

    19:00 Uhr

    Bücherei Bilk

    Friedrichstr. 127

    Eintritt frei

     

    Atmosphärisches Hörstück

     

     

     

     

  • Vernissage der Sonderausstellung "Revolution"

    10.03.2018

    15:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

     

     

    Revolution! (1848, 1918, 1968)

     

    Von Barrikadenkämpfen und Protestbewegungen: Die Sonderausstellung widmet sich Zeitabschnitten, die im Zeichen gesellschaftlicher Umwälzungen stehen. Die präsentierten Briefe, Werkmanuskripte, Buchausgaben, Druckgrafiken und audiovisuellen Medien bilden nicht nur die breit gefächerten Bestände des Heinrich-Heine-Instituts ab, sondern werfen auch eindrückliche Schlaglichter auf Wendepunkte der europäischen und insbesondere der deutschen Geschichte.

     

    Heinrich Heine, dessen Werk den Ausgangspunkt der Ausstellung darstellt, bewertet eine derartig sprunghafte Abfolge von Ereignissen als natürlich und unausweichlich, denn "das Leben ist weder Zweck noch Mittel; das Leben ist ein Recht. Das Leben will dieses Recht geltend machen gegen den erstarrenden Tod, gegen die Vergangenheit und dieses Geltendmachen ist die Revolution."

    Begrüßung: Dr. Sabine Brenner-Wilczek, Direktorin des Heinrich-Heine-Instituts

    Moderation, revolutionäre Rezitation und Führung: Dr. Jan-Christoph Hauschild, Christian Liedtke M.A., Dr. Enno Stahl, Jan-Birger von Holtum M.A.

    Revolutionäre Lieder, vorgetragen von Christoph Holzhöfer (Gitarre, Gesang).

    Gezeigt werden: Handschriften, Maueranschläge, seltene Karikaturen, Flugblätter, Aufrufe zu Arbeiterprotesten und Versammlungen, Untergrund Filme und -publikationen sowie Demonstrationsszenen aus drei deutschen Revolutionen.

    Die Ausstellung ist bis zum 20. Mai zu sehen.

  • Christine Westermann: „Manchmal ist es federleicht“

    11.03.2018

    17:00 Uhr

    Robert-Schumann-Saal

    Kulturzentrum Ehrenhof

    Ehrenhof 4-5

    40479 Düsseldorf

    Eintritt: 18,50 € (Schüler/Studenten 12 €) zzgl. Servicegebühren

     

    Von kleinen und großen Abschieden

    Für Christine Westermann war das Thema Abschied, wie für viele Menschen, von klein auf angstbesetzt. Erst jetzt, in einem Alter, in dem das Abschiednehmen zu einer häufig geübten Praxis wird, gelingt ihr ein offener, zugewandter Blick darauf. Mit viel Charme und Witz erzählt sie, wie es dazu gekommen ist.

    Zur letzten Sendung komme ich nicht “ sagte sie scherzhaft schon Jahre vor dem Ende der von ihr und Götz Alsmann moderierten Fernsehsendung „Zimmer frei“ . So tief saß ihre Angst vor drohenden Abschieden, dass sie sich nur mit Humor oder totaler Verdrängung zu helfen wusste. Der Humor ist geblieben, aber ihr Umgang mit dem Thema

    hat sich tiefgehend gewandelt. In ihrem Buch erzählt sie von großen und kleinen Verlusten. Wie schwer wiegt der Abschied von einem Freund, von dem man sicher war, dass er einen überleben würde? Wie leicht kann es sein, einen Wohnort hinter sich zu lassen, um neu zu beginnen? Wie schwer ist es, an sich selbst zu bemerken, dass Schönheit und Attraktivität verblassen? Inzwischen wird für Christine Westermann die

    Furcht vor Verlust gepaart mit neuem Mut, Veränderung anzunehmen. Anekdotenreich, ernst und selbstironisch zugleich erzählt sie von Erfahrungen und Situationen, die ihre Wahrnehmung geschult und sie auf einen neuen Weg gebracht haben.


  • Schreiben in der Fremde: Rasha Habbal & Larissa Bender

    12.03.2018

    19:00 Uhr

    Literaturbüro NRW

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Writers’ Room spezial mit Rasha Habbal und Larissa Bender

    Unter den aus den Krisengebieten nach Deutschland geflüchteten Menschen sind auch viele Schreibende – AutorInnen, JournalistInnen, BloggerInnen. Für diese ist es eine besondere Herausforderung, ihren Beruf auch in Deutschland auszuüben, ist ihr Handwerk doch die Sprache. Mittlerweile ist es einigen von ihnen gelungen, hier erste Texte zu publizieren, oft mithilfe engagierter ÜbersetzerInnen und Projekten wie Weiter Schreiben-jetzt, Ohne Worte? oder Weg sein – hier sein. In dieser Ausgabe unseres Writers‘ Room wird sich die syrische Autorin Rasha Habbal mit ihren Texten vorstellen. Sie spricht mit der Übersetzerin und Herausgeberin Larissa Bender über die Situation geflüchteter Schreibender und über Literaturprojekte, die Wege aus dem unfreiwilligen Schweigen ebnen können. Rasha Habbal schreibt Lyrik und Prosa. 1982 im syrischen Hama geboren, hat sie bis zu ihrer Flucht 2015 dort gelebt. Die Islamwissenschaftlerin Larissa Bender ist literarische Übersetzerinund Journalistin; die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen insbesondere bei der Politik, Gesellschaft und Kunst Syriens.

  • Milena Michiko Flašar. Herr Katô spielt Familie

    12.03.2018

    19:30 Uhr

    Heine Haus

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf.

    Eintritt: EUR 10,–/8,– (erm.)

     

    Endlich Zeit. Er könnte nun das alte Radio reparieren oder die Plattensammlung ordnen. Doch als er der jungen Mie begegnet, die ihm ein seltsames Angebot macht, beginnt er die Dinge anders zu sehen. Ein zarter Roman über einen späten Neuanfang und über das Glück.

    „Die Sprache Flašars ist so klar und von magischer Ruhe getragen, als ginge es darum, den großen Klassikern der japanischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Yasushi Inoue oder Yasunari Kawabata, Referenz zu erweisen.“ (Spiegel Online)

    Moderation: David Eisermann

     

     

  • Ritter Rost

    13.03.2018

    16:30 Uhr

    Bücherei Unterbac

    Breidenplatz 8

    Tel. 0211 – 8924957

    Eintritt frei

     

    Mit Patricia Prawit.

    Für Kinder ab 5 Jahren. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

     

     

  • Klaus Grabenhorst: LESETHEATER MIT ZWEI GITARREN

    13.03.2018

    18:00 Uhr

    Lesecafé Knittkuhl

    Am Mergelsberg 3

    40629 Düsseldorf-Knittkuhl

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    Mit „BLINDFISH“ PETE

  • Horst Eckert, "Der Preis des Todes"

    13.03.2018

    20:15 Uhr

    Mayersche Droste

    Königsallee 18

    40212 Düsseldorf

    Eintritt: 12,-€

    Eintrittskarten sind in den Mayerschen Buchhandlungen oder unter www.mayersche.de erhältlich.

     

    Als Christian Wagner erhängt in seiner Berliner Wohnung aufgefunden wird, glaubt Sarah Wolf nicht an Selbstmord. Die Moderatorin einer politischen TV-Talkshow hatte seit ein paar Wochen eine Beziehung mit dem Bundestagsabgeordneten, der gerade von einem Boulevard - Blatt als Lobbyist des Krankenhausbetreibers Samax AG hingestellt wurde - eine Katastrophe für Christians Karriere.

    Bei ihren Nachforschungen stößt sie in seinen Unterlagen auf einen Bericht über ein Flüchtlingslager in

    Kenia. Und muss sich fragen, wie gut sie den Mann kannte, den sie zu lieben glaubte. Unterdessen wird an einem See bei Düsseldorf eine Frauenleiche gefunden. Kommissar Paul Sellin findet heraus, dass Johanna Kling kurz vor ihrem Tod mit Christian Wagner in Kontakt stand. Was hatte die 28-jährige Menschenrechtsaktivistin mit dem Politiker aus Berlin zu schaffen? Sellin muss den Mord aufklären, koste es was es wolle. Denn er ist schwer krank, und dieser Fall könnte sein letzter sein...

     

    Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Die Medienwelt, die er in "Der Preis des Todes" beschreibt, kennt er aus eigener Erfahrung: Nach dem Studium der Politischen Wissenscha

    ft arbeitete er fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist. Seine Reportagen für diverse TV-Sender führten ihn vom Niederrhein bis Kambodscha. 1995 erschien sein Debüt "Annas Erbe". Seine Romane gelten als "im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit" (Deutschlandfunk). Sie sind in mehrere Sprachen übersetzt sowie preisgekrönt (u.a. Friedrich

    -Glauser-Preis für "Die Zwillingsfalle", Krimi-Blitz für "Schwarzer Schwan". Bei Wunderlich erschienen bisher

    seine Politthriller "Schwarzlicht", "Schattenboxer" und "Wolfsspinne" um den Düsseldorfer Ermittler Vincent Che Veih

    Moderation: Antje Deistler
    Musikalische Begleitung: Donja Djember (Cello)

  • Bücher im Gespräch: Biografien

    14.03.2018

    15:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

    Anmeldung bis 13. März bei bibliothek@g-h-h.de oder 0211-1699130

     

    Biografien sind bereits seit der Antike ein bei den Lesern beliebtes Literaturgenre. In das Leben eines anderen Menschen einzutauchen, kann spannend und aufschlussreich sein. Lesend lernt man einen Menschen näher kennen und unternimmt gleichzeitig eine Zeitreise in seine Lebenswelt mit ihren politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Begebenheiten. Im Mittelpunt der Reihe »Bücher im Gespräch« stehen die Biografien namhafter Frauen und Männer, die in Politik, Kunst und Kultur tätig waren.

     

  • Alfred Döblin als Katholik. 
Von ›Berlin Alexanderplatz‹ zur ›Pilgerin Aetheria‹

    14.03.2018

    18:00 Uhr

    Maxhaus

    Schulstraße 11

     

    Vortrag von Prof. Dr. Winfrid Halder zum 140. Geburtstag von Alfred Döblin

     

    Am 30. November 1941 ließ sich Alfred Döblin (1878–1957) in der Blessed Sacrament Church im kalifornischen Hollywood taufen. Von seinem damit vollzogenen Übertritt zum katholischen Christentum erfuhren jedoch einstweilen nur seine engsten Freunde. Döblin befürchtete Ressentiments, wenn dieser Schritt bekannt würde – nicht zu Unrecht, wie sich später zeigen sollte. Denn seit seinem Durchbruch als literarischer Autor in den 1920er-Jahren galt der aus einem jüdischen Elternhaus stammende Döblin vielen nicht nur als entschiedener »Linker« im politischen Sinn, sondern auch als rigider Kirchenkritiker und Atheist. Und nun war er gar Katholik! Tatsächlich ist der Konvertit Döblin seit dem Bekanntwerden seiner religiösen Wendung auf viel Unverständnis gestoßen, nicht selten auch scharf angegriffen worden. Sein umfangreiches, auch religiös inspiriertes Spätwerk ist zu Lebzeiten Döblins weitgehend ignoriert oder abgelehnt worden. Zu Unrecht! Und: Die Konversion war keineswegs ein »Bruch« in Döblins Biographie, vielmehr wurde schon der junge Mediziner von metaphysischen Fragen umgetrieben.

  • “Käme ich nach England hinüber, ich würde kein Fremder seyn“: Goethe und Großbritannien

    14.03.2018

    20:00 Uhr

    Goethe-Museum

    Jacobistraße 2

    40211 Düsseldorf

    Eeintritt frei

     

    Vortrag von Prof. Dr. Christof Wingertszahn,

     

     

  • Irmgard Keun: „Kind aller Länder“

    14.03.2018

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Tel. 0211 - 8994027

    Eintritt frei

     

    Szenische Lesung

    Im Exil in Ostende begann Irmgard Keun eine leidenschaftliche Affäre mit Joseph Roth. 1938 erscheint „Kind aller Länder“ in Amsterdam. Darin lässt Keun die zehnjährige Kully in einem ungekünstelten Erzählton, kindlich naiv und doch erstaunlich abgeklärt von ihrem Leben in der Emigration erzählen. Sie nimmt uns mit auf ihre rast- und heimatlose, abenteuerliche Flucht quer durch Europa und bis nach Amerika. „Kind aller Länder“ gibt tiefe Einblicke in die Situation der Emigranten in Europa. Gleichzeitig ist der Roman ein anrührendes Porträt des Paars Joseph Roth und Irmgard Keun.

    Irmgard Keun, geboren 1905 in Berlin, wurde 1931 mit ihrem ersten Roman „Gilgi, eine von uns“ schlagartig berühmt. Der Verkaufserfolg ihres zweiten Romans „Das kunstseidene Mädchen“ hält bis heute an. Nach dem Verbot ihrer Bücher und der Ablehnung ihrer Aufnahme in die Reichsschrifttumskammer ging Keun ins Exil, kehrte 1940 zurück nach Deutschland, wo sie bis 1945 in der Illegalität lebte. 1979 erlebte sie ihre späte Wiederentdeckung und starb 1982 in Köln.

    Petra Kuhles und Christiane Lemmsind renommierte und erfahrene Theater-Schauspielerinnen, die unter anderem viele Jahre am Düsseldorfer Schauspielhaus zu sehen waren. In jüngerer Zeit treten sie häufig zusammen mit eigens von ihnen konzipierten und inszenierten Text-Performances auf.


  • Heinrich Heine und E.T.A. Hoffmann

    14.03.2018

    20:00 Uhr

     

     

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: frei

     

    Vortrag von Prof. Dr. Hartmut Steineck

    Kontrastästhetik

    Im Anschluss an die Mitgliederversammlung lädt die Heine-Gesellschaft zum Vortrag von Prof. Steinecke (Universität Paderborn) ein. Unter dem Titel "un effroyable cri d'angoisse en vingt volumes" zeigt er, wie sehr Heine von Hoffmanns Prosa der Kontraste und des Heterogenen als Grundlage seines satirischen, ironischen und humoristischen Schreibens angeregt wurde.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Lesung und Gesrpäch mit Christiane Grefe und Evelyn Roll

    15.03.2018

    19:00 Uhr

    Haus der Kirche

    Bastionstraße 6

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

    Info und Anmeldung: volker.neupert@respekt-und-mut.de

    Tel. 0211-95757-794

     

    Die parlamentarische Demokratie ist aufgrund autoritärer Herausforderungen und rechtsradikaler Angriffe fragil geworden. Fünf namhafte Journalistinnen fragen angesichts der aktuellen Heimsuchungen in ihrem gerade erschienenen Buch „Was tun – Demokratie versteht sich nicht von selbst“ nicht furchtsam „Was tun?“, sondern

    fordern entschlossen „Was tun!“. Zwei von Ihnen, Christiane Grefe und Evelyn Roll, analysieren die Gründe für die Schwächung von Politik und Staat, geben Tipps für den Umgang mit Demokratieverächtern, benennen die zersetzende Kraft von Fake-News und zeigen Möglichkeiten zur demokratischen Einmischung auf. Christiane Grefe war freie Journalistin bei Natur, Geo Wissen und beim Magazin der SZ und arbeitet seit 1999 als Redakteurin und Reporterin für DIE ZEIT. Die Politologin und Theodor-Wolff-Preisträgerin Evelyn Roll arbeitet als Reporterin und Autorin der SZ in Berlin.

    Eine Veranstaltung von Düsseldorfer Appell/Diakonie Düsseldorf und Literaturbüro NRW

  • Harrys Poetry Slam

    15.03.2018

    20:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 3,50 Euro (Mitglieder der Heine-Gesellschaft frei)

     

    6 Minuten pro Auftritt

    Schutzpatron des monatlichen Dichterwettstreits der jungen Heine-Gesellschaft ist der junge Autor Harry Heine.

    Austragungsort ist das Heinrich-Heine-Institut: Umgeben von Büchern feiern wir die "Poeterey".

    Moderation: Gina und Lisa Oberstebrink

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Florence Hervé: Wasserfrauen

    15.03.2018

    20:00 Uhr

    onomato künstlerverein

    Birkenstraße 97

    40233 Düsseldorf

     

    Wasser ist Quelle des Lebens, Grundlage menschlicher Entwicklung. Es ist Ort der Arbeit oder Kunst, der Erholung und der Freizeit, der Auseinandersetzungen und der Utopien. Frauen werden in unterschiedlichen Wasserlandschaften vorgestellt, deren Arbeit mit dem Wasser verbunden ist, die sich vom Wasser inspirieren lassen, und die Wasser als Abenteuer oder Herausforderung erleben.. Florence Hervé hat über 20 Frauen aus zehn europäischen Ländern aufgespürt und ihre Geschichten in ihrem Buch aufgeschrieben. Lesung der Autorin mit Fotografien von Thomas A. Schmidt und Musikeinspielungen.

     

     

  • Klaus Grabenhorst liest: “IRLAND“: GEDICHTE - GESCHICHTEN – TRAD. LIEDER

    16.03.2018

    17:00 Uhr

    „zentrum plus“ Heerdt

    Aldekerkstraße 31

    40549 Düsseldorf-Heerdt

    Eintritt frei - der Hut kreist

  • Geschichtenzeit: Die kleine Hummel Bommel feiert Ostern

    17.03.2018

    12:00 Uhr

    Kinder-und Jugendbibliothek der Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Tel. 0211 – 8992970

    Eintritt frei

     

    Ab 3 Jahren.

     

     

  • Chris Kraus: Das kalte Blut

    17.03.2018

    12:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Chris Kraus, 1963 in Göttingen geboren, hat deutschbaltische Vorfahren. Mit der eigenen Familiengeschichte hat er sich schon mehrfach beschäftigt, u. a. als inzwischen schon mehrfach ausgezeichneter Filmregisseur. 2011 kam »Poll« in die deutschen Kinos. In dem Film setzt sich Kraus mit den Erinnerungen und Jugenderlebnisse seiner Großtante, der bekannten Dichterin Oda Schäfer (1900–1988), die in Estland vor dem Ersten Weltkrieg lebte, auseinander. Der Streifen erhielt mehrere wichtige Filmpreise. Neben der Arbeit als Film- und Theaterregisseur ist Kraus auch als Romanautor hervorgetreten. Wiederum von der eigenen Familiengeschichte inspiriert ist sein neuestes Werk, nämlich der voluminöse Roman »Das kalte Blut«. In dem vielbeachteten Buch lässt Kraus seine aus dem Baltikum stammenden Protagonisten die gewalttätige Geschichte Europas im 20. Jahrhundert durchleben

     

  • Klaus Grabenhorst liest: “HIDDENSEE“ - EIN LITERARISCHER STREIFZUG

    18.03.2018

    11:00 Uhr

    Miteinander – „Wohnen in Verantwortung“

    Ursula-Trabalski-Straße 47

    40625 Düsseldorf

    Eintritt frei - der Hut kreist

  • Natalia Ginzburg: Zeugin des italienischen Antifaschismus

    18.03.2018

    11:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    Eintritt: 10,-€ (inkl. kleines Frühstück)

     

    Die Schriftstellerin Natalia Ginzburg (1916-1991) beschreibt in ihren Romanen und Erzählungen, wie eingreifend der Faschismus Italien verändert und welches Leid er vor allem den jüdischen und kommunistischen Familien verbreitet hat. Sie berichtet von ihren politischen aktiven Brüdern, von ihrer eigenen Verbannungszeit, und wie ihr Ehemann, der Widerstandskämpfer Leone Ginzburg, in den Folterkellern der Gestapo in Rom ermordert wurde.

    Nach dem Krieg entwickelte sich Natalia Ginzburg zu einer feinsinnigen und engagierten Beobachterin der italienischen Gesellschaft und wurde noch in den 80er Jahren vom PCI als Abgeordnete in das Parlament gewählt.

     

  • Geschichtenzeit: Die kleine Hummel Bommel feiert Ostern

    19.03.2018

    14:30 Uhr

    Kinder-und Jugendbibliothek der Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Tel. 0211 – 8992970

    Eintritt frei

     

    Ab 3 Jahren.

     

     

  • Klaus Grabenhorst: EINE REISE UM DIE WELT IN LIEDERN UND GEDICHTEN

    19.03.2018

    19:30 Uhr

    Stadtbücherei Garath

    Fritz-Erler-Str. 21

    40595 Düsseldorf-Garath

    Eintritt frei

  • Frisch gepresst - Judith Pinnow liest "Die Phantasie der Schildkröte"

    20.03.2018

    18:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Edith ist Mitte vierzig, Single und wohnt allein in einer kleinen Wohnung in Köln. Ihr Leben verläuft in sehr engen Bahnen. Tagsüber arbeitet sie bei einer Versicherung, abends schaut sie Fernsehen. Außer zu ihrer Mutter, mit der sie sich pflichtschuldig einmal im Monat trifft, um sich von ihr kritisieren zu lassen, hat sie kaum Kontakte. Das ändert sich, als sich eine Zehnjährige in ihr Leben drängt und ihr Aufgaben stellt. Edith muss merkwürdige Dinge erledigen, aber vor allem sich anderen Menschen öffnen. Auf dem Weg zu sich selbst hat sie skurrile Begegnungen, lernt ihren Großvater kennen und schließt Freundschaften. Eine zärtliche, poetische Geschichte über die Kraft des Wünschens. Judith Pinnow, geboren 1973 in Tübingen, besuchte die Schauspielschule in Ulm und studierte am Lee Strasberg Theatre Institute in New York. Als Schauspielerin war sie in Fernsehserien und in Filmen zu sehen. Bekannt wurde sie als Fernsehmoderatorin.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

    In Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek Düsseldorf

  • Zum 25. Todestag von Hans Werner Richter - Hans Werner Richter und die Gruppe 47

    22.03.2018

    19:00 Uhr

    Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

     

     

    Lesung und Vortrag von Michael Serrer und Prof. Dr. Winfrid Halder

    Ein »pommerscher Querschädel« sei er gewesen, schrieb Hellmuth Karasek in seinem Nachruf auf Hans Werner Richter, nachdem dieser im März 1993 in München verstorben war. Tatsächlich bewahrte sich Richter, der 1908 in dem Dorf Neu Sallenthin auf Usedom geboren wurde, zeitlebens eine enge Beziehung zu seiner Heimat. Dies obwohl er diese schon als junger Mann verlassen hat und nie wieder dauerhaft zurückkehrte. Zeitweilig KPD-Mitglied, stets in Distanz zum NS-Regime, begann gewissermaßen das »eigentliche« Leben des gelernten Buchhändlers in der amerikanischen Kriegsgefangenschaft seit 1943. Richter konnte eine Zeitschrift konzipieren, die der geistigen Neuorientierung der deutschen Jugend dienen sollte. Er knüpfte dabei Kontakte, die für den Rest seines Wirkens als Autor und Literaturvermittler wichtig blieben, etwa zu Alfred Andersch. Im September 1947 lud Richter erstmalig zu einem Treffen jüngerer Autorinnen und Autoren ein, die sich gegenseitig eigene, zumeist noch ungedruckte Texte vorlasen. Dazu kamen von Richter handverlesene Kritiker und Verleger. Aus den an wechselnden Orten stattfindenden Zusammenkünften, die er seither bis 1967 organisierte, ging die »Gruppe 47« hervor, die niemals feste institutionelle Form annahm, gleichwohl seit spätestens Ende der 1950er Jahre das literarische Geschehen in der Bundesrepublik Deutschland wesentlich mitbestimmte.

    In Kooperation mit: Literaturbüro NRW

  • Hans Werner Richter und die Gruppe 47

    22.03.2018

    19:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Lesung und Vortrag von Michael Serrer und Prof. Dr. Winfrid Halder zum 25. Todestag von Hans Werner Richter

     

    Ein »pommerscher Querschädel« sei er gewesen, schrieb Hellmuth Karasek in seinem Nachruf auf Hans Werner Richter, nachdem dieser im März 1993 in München verstorben war. Tatsächlich bewahrte sich Richter, der 1908 in dem Dorf Neu Sallenthin auf Usedom geboren wurde, zeitlebens eine enge Beziehung zu seiner Heimat. Dies obwohl er diese schon als junger Mann verlassen hat und nie wieder dauerhaft zurückkehrte. Zeitweilig KPD-Mitglied, stets in Distanz zum NS-Regime, begann gewissermaßen das »eigentliche« Leben des gelernten Buchhändlers in der amerikanischen Kriegsgefangenschaft seit 1943. Richter konnte eine Zeitschrift konzipieren, die der geistigen Neuorientierung der deutschen Jugend dienen sollte. Er knüpfte dabei Kontakte, die für den Rest seines Wirkens als Autor und Literaturvermittler wichtig blieben, etwa zu Alfred Andersch. Im September 1947 lud Richter erstmalig zu einem Treffen jüngerer Autorinnen und Autoren ein, die sich gegenseitig eigene, zumeist noch ungedruckte Texte vorlasen. Dazu kamen von Richter handverlesene Kritiker und Verleger. Aus den an wechselnden Orten stattfindenden Zusammenkünften, die er bis 1967 organisierte, ging die »Gruppe 47» hervor, die niemals feste institutionelle Form annahm, gleichwohl seit Ende der 1950er-Jahre das literarische Geschehen in der Bundesrepublik Deutschland mitbestimmte.

  • Con tutta forza: Bernd Alois Zimmermann

    22.03.2018

    19:30 Uhr

    Heine Haus

    Bolker Straße 53

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: EUR 10,–/8,– (erm.)

     

    Mitwirkende des Abends sind: Bettina Zimmermann, Tochter des Komponisten und Autorin des Buches, Oskar Gottlieb Blarr, Zimmermann-Schüler von 1962-1964, Rainer Peters, früherer Musikreferent der Stadt Düsseldorf, dann Mitarbeiter des WDR und zuletzt Intendant des Südwestfunk-Orchesters, Baden-Baden.

    Die musikalischen Beiträge kommen von dem Düsseldorfer Geiger Paul Rosner (Zimmermann Solo-Sonate und „Ringela“ von O.G.Blarr) und dem Kölner Cellisten Friedrich Gauwerky (Zimmermann Solo-Sonate und „Stele für Bernd Alois Zimmermann“ von Tilo Medek).

     

     

     

     

  • Stephanie Kuhnen: Lesben raus! - für mehr lesbische Sichtbarkeit

    22.03.2018

    19:30 Uhr

    Buchhandlung BiBaBuZe

    Aachener Str. 1

    40223 Düsseldorf

    Eintritt 5 €

     

    Es heißt, Lesben sind unsichtbar und eine aussterbende Identität. Angesichts der historisch einmaligen Situation, dass mehrere Generationen in einer toleranteren Gesellschaft sich offen zeigen können, hätte es über die Jahre eine steigende lesbische Präsenz geben müssen. Stattdessen dominieren schwule Männer Bild und Themen.

     

     

  • Christa Holtei - Die Düsseldorfer Malerschule

    22.03.2018

    20:00 Uhr

    Buchhandlung Dietsch

    Hauptstraße 47

    40597 Düsseldorf
    Eintritt: 12,- €

     

    Der Düsseldorfer Malerschule gehörten zwischen 1819 und 1918 über 4000 Künstler an – eine riesige Anzahl für die kleine preußische Provinzstadt am Rhein. Es entstand eine Kunst, die über die Stadtgrenzen hinaus für Aufsehen sorgte und deren Bilder schon zu Lebzeiten der Künstler Höchstpreise erzielten. In New York wurde 1849 sogar eigens eine Gallerie gegründet, die „Düsseldorf Gallery“, die allein der Ausstellung und dem Verkauf der Düsseldorfer Malerschule in Übersee diente.

    Christa Holtei zeichnet in ihrem Buch „Die Düsseldorfer Malerschule“ die spannenden Entwicklungen nach. Wie wurde Düsseldorf zu solch einer bedeutenden Kunststadt, welchen Einfluss hatten Kunstakademie und der neu gegründetete Künstlerverein Malkasten, welche Künstler lebten und wirkten in der Stadt? All diese Fragen beantwortet die Autorin in dieser ersten populären Gesamtdarstellung der stilbildenden Epoche.

    In ihrem Roman "Das Spiel der Täuschung" stellt Christa Holtei Wilhelm Schadow und seinen Malerschülern, Felix Mendelssohn Bartholdy und dem Orchester für Tonkunst und Karl Immermann und dem Theater in den Mittelpunkt der Handlung.

    Beide Bücher sind durch den historischen Kontext eng miteinander verwoben - wir freuen uns auf einen Ausflug in die Düsseldorfer Geschichte!

  • #Blogsofa: Bücherblogs

    22.03.2018

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Eintritt frei

     

    Bloggerinnen und Blogger stellen ihre Blogs vor.

     

  • Klaus Grabenhorst liest: “BERLIN“

    25.03.2018

    17:00 Uhr

    Café nebenan/Heaven 7

    Grafenberger Allee 14

    40237 Düsseldorf-Flingern:

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    LYRIK – KURZGESCHICHTEN – GITARRENKLÄNGE

    Ganz jroßes Kino rund umme Hauptstadt – Gereimtes, Ungereimtes, Melodisches

  • Bodo Kirchhoff: Einladung zu einer Kreuzfahrt

    27.03.2018

    19:30 Uhr

    Heine Haus

    Bolkerstraße 53

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 10,-/8,- €

     

    Eine Einladung zu einer Kreuzfahrt in die Karibik, nicht als zahlender Passagier, sondern als “Gastkünstler”, inklusive des Versprechens weiterer kostenloser Annehmlichkeiten. Welche Peinlichkeiten und Absurditäten bei einer Kreuzschifffahrt auf einen Autor lauern – wer könnte das besser beschreiben als der Buchpreisträger Bodo Kirchhoff.

  • Klaus Grabenhorst liest: SIEGFRIED LENZ

    27.03.2018

    19:30 Uhr

    Lesecafé Knittkuhl

    Am Mergelsberg 3

    40629 Düsseldorf

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

     

  • Marcel Beyer trifft Nico Bleutge

    28.03.2018

    19:30 Uhr

    onomato künstlerverein

    Birkenstraße 97

    40233 Düsseldorf

    Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

     

    Poetische Begegnungen

    Marcel Beyer, Jahrgang 1965, ist in Kiel und Neuss aufgewachsen. Eine seiner ersten literarischen Auszeichnungen war der Förderpreis des Landes NRW, seine jüngste die größtmögliche für deutsche Literatur: der Georg Büchner Preis im Jahr 2016. Dazwischen liegt eine Biographie mit nimmermüden vielfältigen literarischen Aktivitäten von der Lyrik, über zahlreiche Romane, Hörspiele, ja Librettos, diverse Essaybände, aber auch Übersetzungen (Gertrude Stein) und herausgeberische Tätigkeiten: Friederike Mayröcker, William S. Burroughs, ja auch Georg Grosz. Die Lyrik Marcel Beyers, der Gattung, mit der seine literarische Karriere begann und die darin einen Schwerpunkt darstellt, ist von geschichtlichen und gesellschaftlichen Feldern und Stimmen ebenso durchwirkt wie von Natur und den großenteils immer noch »weißen Flächen« des Gefühls, der Empfindung, der Erinnerung. Rasant sind die Übergänge, in denen sie von großen Zusammenhängen zu äußerst präzise eingefangenen Erinnerungsdetails gleitet wie von der Schneekatze, die künstlichen Schnee in der Eishalle zu Neuss produziert, zu Eisensteins Films »Alexander Newski« - mit gigantischen Schnee- und Eisschlachten beim Dreh mitten im Sommer, zur Sprache, die sich anders als die Schneekatze auf der Stelle dreht im Anfangsgedicht seines jüngsten Gedichtbandes »Graphit« aus dem Jahr 2014.

    Auch Nico Bleutge ist ein Meister des Übergangs. Geboren 1972 in München, hat er bis auf ein Opernlibretto bisher ausschließlich Lyrik veröffentlicht von seinem ersten Gedichtband »klare konturen«, 2008 bis zum jüngsten aus dem letzten Jahr: »nachts leuchten die schiffe«. In sein Anfangsgedicht gleichen Titels finden wir, fein eingeflochten, eines aus seinem vorausgegangenen Lyrikbuch »verdecktes gelände«, 2013. Doch anders als bei Marcel Beyer sind es selten geschichtliche und gesellschaftliche Themen, die er wenn überhaupt nur tangiert, sondern gleichsam naturgeschichtliche geradezu urzeitliche Panoramen wie in eben dem Anfangsgedicht, doch stets durchwebt von Jetztzeit und hoch individueller Erinnerung - »deine mutter öffnet die balkontür« - oder die immer wieder neuen Versuche, subjektive Zustände zwischen Traum und Wachen, Innen und Außen, atmosphärische Verdichtungen, Empfindungen und emotionale Aufladungen in Worte zu fassen.

     

    Beide Poeten sind in der Literaturgeschichte bestens bewandert, beide tragen in Ton, Dimension und Anlage ihrer Lyrik die Signien des postmodernen Klassikers, der sich eben dadurch auszeichnet, in die elementarsten Ebenen überraschend sofort wieder erkennbare Alltäglichkeiten ebenso wie individuelle Bewegungen einzutragen. Das Publikum darf einen hochkarätig besetzten, spannungsreichen und spannenden Abend erwarten.

     

    sehen, warten, schwach bevor die ersten Worte kommen, dort, zurück mit dunklen Augen.

    Marcel Beyer aus "Dunkle Augen"

     

    jetzt ist die nacht ein geräusch, in dem tiere verschwinden mit einem herzen dazwischen (...)

    Nico Bleutge aus "nachts leuchten die schiffe"

  • Margarete Stokowski und Mithu M. Sanyal:“ Feminismus. Jetzt!“

    28.03.2018

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Eintritt frei

     

  • Margarete Stokowski und Mithu M. Sanyal:“ Feminismus. Jetzt!“

    28.03.2018

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Eintritt frei

     

  • Miriam Meckel: "Mein Kopf gehört mir. Eine Reise durch die schöne neue Welt des Brainhacking"

    29.03.2018

    20:15 Uhr

    Mayersche Buchhandlung

    Königsallee 18

    40212 Düsseldorf

    Eintritt: 12,-€

    Eintrittskarten sind in den Mayerschen Buchhandlungen oder unter www.mayersche.de erhältlich.


    Der technologische Fortschritt hat das Gehirn ins Visier genommen. Schon jetzt ist vielesmöglich: Per Denken Texte schreiben oder ein Computerspiel spielen? Kein Problem. Über einHirnimplantat Querschnittsgelähmten einen Teil ihres Bewegungsspielraums zurückgeben? Auch keinProblem.

    Doch mit dem Fortschritt wachsen die Erwartungen an unser Gehirn: Könnte unser Denken nicht effizienter werden? Brauchen wir wirklich acht Stunden Schlaf, um dem Gehirn Erholungsphasen zu ermöglichen? Können wir unsere Stimmungen nicht durch gezielte Hirnstimulationen aufhellen?

    Wir sind dabei, eine gefährliche Grenze zu überschreiten: Unser Denken wird berechenbar, wir werden optimierbar. Dürfen wir alles tun, was wir können? Miriam Meckel fordert: Wir müssen die Autonomie über unseren Kopf behalten – als Kreativraum, Privatsphäre des Denkens und Refugium des Bewusstseins.

    Miriam Meckel, Jahrgang 1967, ist Publizistin, Herausgeberin der WirtschaftsWoche und Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen. Als Grenzgängerin zwischen Wissenschaft und Praxis beobachtet sie seit Jahren, wie neue Technologien und das Internet unser Leben verändern. Ihre Bücher "Das Glück der Unerreichbarkeit" und "Brief an mein Leben" waren Bestseller.