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22. Mai 2018

  • Mariana Leky, Was man von hier aus sehen kann

    18:00 Uhr

    Lernstudio der Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Selma kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist nur, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman. Es ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Und es ist ein Buch über Liebe unter den ungünstigsten Bedingungen. So wie die Liebe von Selmas Enkelin Luise, die tausende Kilometer überbrücken muss, weil der Mann, den sie liebt, als Buddhist in einem japanischen Kloster lebt. Mariana Leky studierte Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Für ihre Erzählungen und Romane gewann sie unter anderem den Förderpreis für junge Künstler des Landes NRW. Was man von hier aus sehen kann ist das „Lieblingsbuch der Unabhängigen 2017“.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW