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Mai 2018

  • Bernd Desinger, "Der Sturz in den Strom"

    02.05.2018

    Heinrich-Heine-Institut

    Bolker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 6 Euro (4 Euro ermäßigt)

     

    "Der Sturz in den Strom" ist (nach "Arthurs Entführung") der zweite Teil der im Droste Verlag erscheinenden packenden Doppelweg-Trilogie des Düsseldorfer Romanautors. Nach dem schicksalshaften Kampf am Ende des ersten Bandes geht das Abenteuer um Lance, Jannifer, Eric und Falk auf der Suche nach Arthur und sich selbst in die nächste Runde.

    Unter dem Eindruck vielfältiger Erlebnisse, die mitunter die Grenzen unserer rationalen Welt infrage stellen, aber auch innerlich gereift, begeben sich die vier erneut auf große Reisen. Eric muss auf den Lofoten feststellen, dass Leben und Tod ganz nah beieinander liegen, Lance wird ein Geheimnis offenbart, welches ihn nach Afrika führt, Jannifer lernt auf einer Konzert-Tour durch Nordamerika auch die Schattenseiten eines Rock-Star-Lebens kennen. Und Falk macht eine unheimliche Entdeckung, die in der Folge auch das Schicksal seiner Mitmenschen nachhaltig beeinflusst.

    Immer wieder drängen sich dabei Fragen auf: Steckt hinter all dem vielleicht doch Arthur? Sind die Ereignisse Zufall oder Schicksal? Und ist unsere Welt für jeden dieselbe?

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Information:

     

     

  • ERICH KÄSTNER (1899-1974): LEBEN UND WERK

    02.05.2018

    19:00 Uhr

    Gerresheimer Bücherstube

    Benderstrasse 58

    40625 Düsseldorf-Gerresheim

    Eintritt: 5,- EUR, nur mit Anmeldung: Tel. 0211 - 28 84 14

     

    Lesung mit Klaus Grabenhorst

  • „Delikatessen – Gedichte und Kurzgeschichten“. Lesung mit Jürgen Ambros.

    03.05.2018

    16:00 Uhr

    Stadtbücherei Wersten

    Liebfrauenstr. 1

    Eintritt frei

  • Vorlesetreff für Kinder ab 4 Jahren

    03.05.2018

    16:30 Uhr

    Bücherei Unterrath

    Eckenerstraße 1

    Eintritt frei

    Tel. 0211 – 8924820

    Mit Frau Albrecht

  • Licht am Werk. Licht - Ästhetik bei Goethe und Mack

    03.05.2018

    19:00 Uhr

    Goethe-Museum

    Jacobistraße 2

    40211 Düsseldorf

    Eintritt fre

     

    Vortrag von Prof. Dr. Gernot Böhme,Darmstadt

  • Connie Palmen. Die Sünde der Frau

    03.05.2018

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    Eintritt 10,-/8,- (erm.)

    Tel. 0211.20054294

     

    „Good girls go to heaven, and bad girls go everywhere“, wusste schon Mae West. Marilyn Monroe, Marguerite Duras, Patricia Highsmith und Jane Bowles verstoßen jede auf ihre Weise gegen Gebote. Sie durchbrechen die Schranken des Anstands, ihres Geschlechts, der herrschenden Moral. Keine Autorin ist so berufen wie Connie Palmen, die Abgründe, die Besessenheit, aber auch die Intensität, die Anziehungskraft von Künstlernaturen zu analysieren und begreifbar zu machen.

    Grußwort: Generalkonsul Ton Lansink

    Moderation: Philipp Holstein (Kulturredaktion Rheinische Post)

     

     

  • "Blaue Stunde" in der Destille

    05.05.2018

    17:00 Uhr

    Destille

    Bilker Straße 46

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    AutorInnentreff - Texte willkommen!

  • Wie man das Hochrad zähmt

    06.05.2018

    11:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    10,00 EUR inkl. kl. Frühstück

     

    Eine literarische Fahrrad-Tour

    Für eine vergnügliche, tempo- und kurvenreiche Lesung sorgen die Velocypedisten Olaf Cless, Ingrid und Dieter Süverkrüp.

    Am Anfang war die Laufmaschine des Freiherrn von Drais. Später wurde daraus das Tretkurbelvelocyped, das Hochrad, das Niederrad. Und wie diese Erfindung immer größere gesellschaftliche Kreise zog und den Alltag revolutionierte, so fand sie folgerichtig auch Eingang in die Literatur. Mark Twain karikierte die Tücken des Drahtesels, Arthur Conan Doyle ließ seinen Sherlock Holmes eine verdächtige Fahrradspur verfolgen, Émile Zola feierte die Emanzipation der radelnden Frau. Das Lob des Fahrrads setzt sich – etwa mit Bartolinis „Fahrraddieben“, Skármetas „Radfahrer vom San Cristóbal“, Timms „Mann auf dem Hochrad“, dem „Mädchen Wadjda“ und vielen anderen – bis in die Gegenwart fort, in der das Rad mehr denn je als Zukunftschance begriffen wird.

  • „Forum Hobby Schreiben“

    07.05.2018

    17:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Eintritt frei

     

    Offene Lesebühne für HobbyautorInnen

  • Ilija Trojanow, Nach der Flucht

    08.05.2018

    19:00 Uhr

    Staatskanzlei des Landes NRW

    Horionplatz 1

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    »Es gibt ein Leben nach der Flucht, doch die Flucht wirkt fort, ein Leben lang.« Ilija Trojanow, 1965 in Sofia geboren, floh mit seiner Familie 1971 nach Deutschland, eine Erfahrung, die ihn bis heute nicht losgelassen hat. Im Mai ist Trojanow zu Gast bei „Europa erlesen“ und erzählt von seinen eigenen Prägungen als lebenslang Geflüchteter. Von der Einsamkeit, die das Anderssein für den Flüchtling tagtäglich bedeutet. Davon, wie wenig die Vergangenheit des Geflüchteten am Ort seines neuen Daseins zählt. Was das Existieren zwischen zwei Sprachen mit ihm macht. Welche Lügengeschichten man als Geflüchteter den Daheimgebliebenen auftischt. Und dass man vor der Flucht wenigstens wusste, warum man unglücklich war. So autobiografisch das Beschriebene auch ist, der Autor ist hier zugleich eine exemplarische Figur, Ilija Trojanow liefert das Porträt eines Menschenschicksals, das unser 21. Jahrhundert bestimmt. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW veranstalten wir die erfolgreiche Reihe „Europa erlesen“, in der renommierte Autor_Innen zentrale europäische Fragen diskutieren.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

  • Xaver Römer. Sprechduette

    08.05.2018

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    Eintritt 10,-/8,- €(erm.)

    Tel. 0211.20054294

     

    Sprechduette ist ein performatives Projekt des Autors und Musikers Xaver Römer, das lyrische Texte in Lieder und in Sprache, teils polyphon, teils dialogisch umsetzt. Die Sprechduette folgen der Erfahrung, dass Wahrnehmung häufig weder stringent noch eindimensional ‚passiert’, sondern eher aus verschiedenen Eindrücken wählt und ihr Gesamtbild zusammensetzt. Die Zuhörer, die zwei separate Stimmen hören, ergänzen die Texte selbst zu einem Ganzen, wobei sie mal frei, mal gezwungen sind, der einen oder der anderen Stimme mehr zu folgen. Xaver Römer tritt gemeinsam mit der Schauspielerin, Sprecherin und Musikerin Miriam Beyer im Heine Haus auf.

     

     

     

  • Poesieschlachtpunktacht

    10.05.2018

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

    Eintritt: AK € 3,50

     

    Diese Form der Bühnenliteratur hatte vor mehr als 20 Jahren, als sie in Düsseldorf erstmals präsentiert wurde, geradezu revolutionären Charakter. Denn es hatte rein gar nichts mehr zu tun mit der klassischen Wasserglas-Lesung, sprich Autor (in der Regel männlich), Tisch, Buch, Wasserglas. Junge, mutige Menschen betraten die Bühne und boten selbst verfasste Texte dar. Dabei kam nicht nur dem Inhalt, sondern auch der Performance große Bedeutung zu, galt es doch die Jury, bestehend aus dem Publikum, von sich zu überzeugen. So entstand ein sportlicher Dichter*innen-Wettkampf, dessen Regeln bis heute gelten und dessen Faszination ungebrochen ist. Erlaubt ist beim Poetry Slam, was gefällt - Hauptsache, die Texte sind selbst verfasst, dauern nicht länger als sechs Minuten, und die Teilnehmer*innen kommen ohne Requisiten oder Musik aus.

    zakk Halle, Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

     

     

    Eintritt: AK € 3,50

     

     

    Kooperationspartner: Pamela Granderath & Markim Pause & zakk. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf.

     

     

     

     

    Programmheft-Text (ca. 900 Zeichen inkl. Leerzeichen)

     

    Moderation: Pamela Granderath & Markim Pause. Diese Form der Bühnenliteratur hatte vor mehr als 20 Jahren, als sie in Düsseldorf erstmals präsentiert wurde, geradezu revolutionären Charakter. Denn es hatte rein gar nichts mehr zu tun mit der klassischen Wasserglas-Lesung, sprich Autor (in der Regel männlich), Tisch, Buch, Wasserglas. Junge, mutige Menschen betraten die Bühne und boten selbst verfasste Texte dar. Dabei kam nicht nur dem Inhalt, sondern auch der Performance große Bedeutung zu, galt es doch die Jury, bestehend aus dem Publikum, von sich zu überzeugen. So entstand ein sportlicher Dichter*innen-Wettkampf, dessen Regeln bis heute gelten und dessen Faszination ungebrochen ist. Erlaubt ist beim Poetry Slam, was gefällt - Hauptsache, die Texte sind selbst verfasst, dauern nicht länger als sechs Minuten, und die Teilnehmer*innen kommen ohne Requisiten oder Musik aus.

    Moderation: Pamela Granderath & Markim Pause

    Im Rahmen der Düsseldorfer Literaturtage 2018

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • JOACHIM RINGELNATZ (1883-1934): LEBEN UND WERK

    11.05.2018

    15:00 Uhr

    drk zentrum plus

    Eckenerstraße 1

    40468 Düsseldorf-Unterrath

    Eintritt: 4,50 EUR incl. Kaffee u. Kuchen

    Anmeldung: Tel. 0211 - 42 30 295

     

    Lesung mit Klaus Grabenhorst

  • Eine Reise zu Rose Ausländer

    11.05.2018

    19:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 8 Euro (ermäßigt 6 Euro)

     

    Czernowitz, New York, Düsseldorf - das sind nur einige der Stationen der großen Dichterin Rose Ausländer. Seit den 1960er Jahren lebte sie hier, zuletzt im Nelly-Sachs-Haus der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf.

    Zu ihrem 117. Geburtstag hat die Regisseurin Friederike Felbeck eine multimediale Performance gestaltet, die sich Ausländers Werk und Biografie annähert. Sie erzählt ein Stück wesentlicher jüdischer Identität in Düsseldorf.

    Unter Mitwirkung der New Yorker Videokünstlerin Ruth Sergel, der Bühnenbilderin Ulrike Edinger-Donat und der Schauspielerin Nicola Thomas entsteht ein Panorama aus Erinnerungen und Gedichten.

    In einem zweiten Teil stellt die Bearbeiterin Dr. Maria Behre ihr jüngst veröffentlichtes Rose-Ausländer-Lesebuch vor. Es ist erschienen in der Rheinischen Reihe der Nyland-Stiftung.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Lesegarten – Die literarische Krabbelgruppe.

    12.05.2018

    10:30 Uhr

    Bücherei Kaiserswerth

    Kaiserswerther Markt 22

    Eintritt frei

    Tel. 0211 - 89941140

     

    Für Minis von 12 – 36 Monaten mit ihren Eltern oder Großeltern.

     

     

  • Geschichtenzeit: Lieselotte will baden

    12.05.2018

    12:00 Uhr

    Kinder-und Jugendbibliothek der Zentralbibliothek,

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Eintritt frei

    Tel. 0211 – 8992970

     

    Ab 4 Jahren.

     

     

  • Wolf Erlbruch. Karl Philipp Moritz Neues ABC Buch

    12.05.2018

    16:00 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    Eintritt 5,-/Kinder frei

    Tel. 0211.20054294

     

    Entgegen allen bisherigen Ausgaben macht der vorliegende Neudruck des ABC Buches von K. P. Moritz die raffinierte logische Struktur deutlich: das emblematische Prinzip in der Verknüpfung von Thema, Bild und Erläuterung in rhythmischer Prosa‘. Wolf Erlbruch, bis 2009 Professor für Illustration an der Bergischen Universität Wuppertal, erhielt 2017 als erster deutscher Künstler

    den renommierten Astrid Lindgren Memorial Award für sein Gesamtwerk.

     

     

  • Geschichtenzeit: Lieselotte will baden

    14.05.2018

    14:30 Uhr

    Kinder-und Jugendbibliothek der Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Eintritt frei

    Tel. 0211 – 8992970

    ab 4 Jahren.

     

     

  • Die Krimi-Cops: Goldrausch

    14.05.2018

    19:30 Uhr

    Bücherei Garath

    Fritz-Erler-Str. 21

    Eintritt frei

     

  • Sarah Bosetti: Ich will doch nur mein Bestes

    14.05.2018

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    Eintritt: VVK €12,-/AK €15,- zakk Ermäßigung

     

    Von Menschen, die Schauspieler werden, weil sie es als Kellner einfach nicht geschafft haben. Von Gott, der bei einigen Menschen Gehirn und Darm verwechselt. Und von der Politik, in der es immer bergauf gehen muss, obwohl es für Fahrradfahrer viel schöner ist, wenn es bergab geht.

    »Es gibt derzeit wohl nur wenige Autoren in Deutschland, die auf so charmante Weise gehässig sein können wie Sarah Bosetti.« ( Bernhard Krebs, Kölnische Rundschau)

    Sarah Bosetti ist eine Erfindung ihrer Eltern. Seit 1984 ist sie anwesend, halb Mensch und halb Frau, studierte zunächst Filmregie in Brüssel und zog dann nach Berlin, wo sie sich seither zur Ersparnis eigener Heizkosten im Scheinwerferlicht der Lese- und Kabarettbühnen wärmt.

    Neben Auftritten im ZDF (Die Anstalt), in der ARD (Ladies Night), auf 3sat, ZDF.kultur und im WDR ist sie Kolumnistin bei radioeins (RBB) und tourt mit

    ihrem Soloprogramm »Ich will doch nur mein Bestes« durch Deutschland. 2014 erschien ihre Geschichtensammlung »Wenn ich eine Frau wäre« (Satyr), im September 2015 folgte der erste Roman »Mein schönstes Ferienbegräbnis« (Voland & Quist). Im Oktober 2017 ist im Rowohlt Verlag ihr drittes Buch »Ich bin sehr hübsch, das sieht man nur nicht so« erschienen.

  • Poetry Slam mit Helge Goldschläger und Vernissage der Ausstellung "68 herausschreien" von Géfé

    15.05.2018

    19:00 Uhr


    Institut français Düsseldorf
    Bilkerstr. 9
    40213 Düsseldorf
    Eintritt frei 
    Anmeldung erwünscht unter Tel. 0211/1306790 oder per Mail an info.duesseldorf@institutfrancais.de

     

    Im Rahmen seines Zyklus über "Mai 68" präsentiert das Institut français Géfé. Seine Bilder sind von den Ereignissen inspiriert und sind Ausdruck der Kraft des Künstlers, der ein bekennender Bewunderer von Picasso, Modigliani, Motherwell, Tàpies, Kandinsky und Bacon ist.
    Géfé, 1950 im Elsass geboren, setzt in seinen Werken sowohl Gefühl und Leidenschaft als auch die Sorgen und die Gewalt der heutigen Zeit um. Seine Lieblingsfarbe ist rot, und er nutzt mit viel Talent alle Ausdrucksmöglichkeiten der Malerei, um seit mehr als vierzig Jahre ein breites französisches und internationales Publikum zu begeistern. Gérard Felder schöpft seine Inspiration aus dem Erlebtem und seiner Vorstellungskraft: Stimmungen, Begegnungen und Reisen (insbesondere in Afrika, das er mehrmals besucht hat) regen seine Kreativität an. Die Musik, ob Klassik oder Rock, ist ihm ebenfalls eine unerschöpfliche Inspirationsquelle und bereichert seine künstlerische Palette.
    Als Fotograf und Bildhauer hat er einen intensiven und aufmerksamen Blick auf die Welt. Géfé ist ein Mann des Dialogs und der Überzeugung, der uns nicht gleichgültig lässt.
    In Düsseldorf zeigt Géfé „seinen Mai 68“ und seine „Schreie“ sind Fragen, die er uns vehement, atemlos und bohrend stellt.
    Während der Vernissage begleitet der Düsseldorfer Slampoet Helge Golschläger Géfés Bilder mit seinen Texten (in deutscher Sprache). Er steht regelmäßig bei Literaturveranstaltungen und großen, landes- und bundesweiten Poetry-Slam-Meisterschaften auf der Bühne. Sein Talent hat ihn 2010 bis ins Halbfinale der internationalen, deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften geführt. Mit seinen freien und leidenschaftlichen Texten, die Géfés‘ Werk widerspiegeln, lässt Helge Goldschläger die Zuschauer in die rebellische Atmosphäre dieser Zeit eintauchen.


  • Anja Kampmann. Wie hoch die Wasser steigen

    16.05.2018

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    Eintritt 10,-/8,- (erm.)

    Tel. 0211.20054294

     

    Wenzel Groszak, Ölbohrarbeiter auf einer Plattform mitten im Meer, verliert in einer stürmischen Nacht seinen einzigen Freund. Nach dessen Tod reist Wenzel nach Ungarn, bringt dessen Sachen zur Familie. Er wird über Malta und Italien aufbrechen nach Norden, in ein erloschenes Ruhrgebiet, seine frühere Heimat. Anja Kampmanns überraschender Roman, mit dem sie für den diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde, erzählt in dichter, poetischer Sprache von der Rückkehr aus der Fremde, vom Versuch, aus einer bodenlosen Arbeitswelt zurückzufinden ins eigene Leben.

    Moderation: Tobias Lehmkuhl (Kulturjournalist u.a. Die ZEIT)

     

     

     

  • Goethe und die Juden

    16.05.2018

    20:00 Uhr

    Goethe-Museum

    Jacobistraße 2

    40211 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Vortrag von Prof. Dr.Julius H.Schoeps,Moses-Mendelssohn-Zentrum Potsdam

     

  • Vorlesetreff für Kinder ab 4 Jahren

    17.05.2018

    16:30 Uhr

    Bücherei Unterrath

    Eckenerstraße 1

    Eintritt frei

    Tel. 0211 – 8924820

    Mit Frau Akemann

  • Daniel Hoffmann: Die Stimme meines Vaters

    18.05.2018

    19:00 Uhr

    Kulturcafé Solaris 53

    Kopernikusstraße 53

    40225 Düsseldorf

     

    Eine deutsch-jüdische Kindheit nach der Shoa

    Daniel Hoffmann, Jg. 1959, wuchs in den 60er Jahren in der hiesigen Jüdischen Gemeinde auf, in der sein Vater Paul Hoffmann, Auschwitzüberlebender, Verwaltungsdirektor war.

    Die Aufarbeitung der Nazizeit bekam er seit seiner Kindheit mit. 2007 hat er ein Buch über die Kindheit seines Vaters und dessen Jugendjahre im KZ-System des 3. Reiches veröffentlicht. Daniel Hoffmann ist Germanist und Schriftsteller.

     

     

  • DÜSSELDORF IN DER LITERATUR

    19.05.2018

    17:00 Uhr

    KulturEck OTTO ZWO

    Ottostrasse 2

    40625 D´dorf-Gerresheim

    Bitte um Anmeldung: Tel. 0211 - 28 80 194

    Mit Gedichten und Prosatexten von Heinrich Heine, Ferdinand Freiligrath, Georg Weerth, Hermann Harry Schmitz, Johanna Ey, Joachim Ringelnatz, Adolf Uzarski, Gert H. Wollheim, Thomas Mann, Günter Grass, Joseph Beuys, Thomas Kling, Peter Maiwald, u.a. – und musikalischer Umrahmung von Klaus Grabenhorst (Stimme/Gitarre) und Werner Kappes (Jazzgitarre)

  • Mariana Leky, Was man von hier aus sehen kann

    22.05.2018

    18:00 Uhr

    Lernstudio der Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Selma kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist nur, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman. Es ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Und es ist ein Buch über Liebe unter den ungünstigsten Bedingungen. So wie die Liebe von Selmas Enkelin Luise, die tausende Kilometer überbrücken muss, weil der Mann, den sie liebt, als Buddhist in einem japanischen Kloster lebt. Mariana Leky studierte Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Für ihre Erzählungen und Romane gewann sie unter anderem den Förderpreis für junge Künstler des Landes NRW. Was man von hier aus sehen kann ist das „Lieblingsbuch der Unabhängigen 2017“.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

  • Susann Brennero, Mordsakten

    23.05.2018

    14:30 Uhr

    DRK-Zentrum Plus

    Jahnstr. 47

    Düsseldorf

    Eintritt: 4,- €

    In den Umbruchswirren des Jahres 1991 wird ein ehemaliger Stasi-Oberst in Weimar erschossen. Matteo Richterswil aus der Schweiz und Ullrich Neusiedl aus Österreich fahnden nach dem Mörder. Ihre Ermittlungen führen sie quer durch den neu gegründeten losen Staatenbund von Schweiz, Österreich und Deutschland – SÖD. Unter Verdacht stehen alle Opfer des Toten, der an Bespitzelungen, Festnahmen, Verhören, Folterungen und an Hinrichtungen beteiligt war. Wer hat seinem Hass freien Lauf gelassen und ihn ermordet?

  • Verlage im Nationalsozialismus

    23.05.2018

    19:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 6 Euro (ermäßigt 4 Euro)

     

    Vortrag von Prof. Klaus G. Saur

    Ausgehend von der Situation im Jahr 1932 spricht Prof. Klaus G. Saur über die Verlage im Nationalsozialismus. Er stellt die Verlage nach Typen bzw. nach Gruppierungen vor und zwar zum einen Parteiverlage, parteinahe Verlage und angepasste Verlage. Auf der anderen Seite geht es um Verlage, die im Widerstand oder in Opposition waren, geschlossene und liquidierte Verlage, emigrierte Verlage. Ebenso wird die Situation der Buchhändler und der Antiquariate in den Blick genommen, das Ende des Verlagswesens im Jahr 1945 und die Situation, getrennt nach Ost und West im Jahr 1945-46.

    Moderation: Dr. Jan-Pieter Barbian

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Harrys Poetry Slam

    24.05.2018

    20:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 5 Euro / 3,50 Euro ermäßigt

     

    6 Minuten pro Auftritt

    Schutzpatron des monatlichen Dichterwettstreits der jungen Heine-Gesellschaft ist der junge Autor Harry Heine.

    Austragungsort ist das Heinrich-Heine-Institut: Umgeben von Büchern feiern wir die "Poeterey".

    Moderation: Sofie Fritz

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Eckhard Hammel, Karl Marx und die Folgen

    26.05.2018

    18:00 Uhr

    Kulturcafé Solaris 53 e.V.

    Kopernikusstr. 53

    40225 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Über die Medien des politischen Radikalismus

    Die Durchsetzung einer radikalen politischen Position war und ist darauf angewiesen,

    eine möglichst breite Öffentlichkeit zu erreichen. Dazu muss sie sich

    öffentlichkeitswirksamer Massen-Medien bedienen.

    Es zeigt sich, dass nicht nur die Vermittlung politischer Ideen von jeweils

    zeitgenössischen Medien abhängig ist. Diese Medien wirkten in der Umkehrung immer

    selbst auf die politische Botschaft ein.

    Der Schwerpunkt des Vortrags liegt auf der Beziehung zwischen Marx und dem Medium

    "Zeitung" und der Beziehung zwischen seinen Epigonen in der RAF und dem Öffentlich

    Rechtlichen Rundfunk.

     

  • LESETHEATER MIT ZWEI GITARREN

    27.05.2018

    11:00 Uhr

    Miteinander – „Wohnen in Verantwortung“

    Ursula-Trabalski-Straße 47

    40625 Düsseldorf-Gerresheim

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    Mit Klaus Grabenhorst und Martin Giessmann

  • KNEIPENGESCHICHTEN: LESETHEATER ZU GITARRENKLÄNGEN

    27.05.2018

    17:00 Uhr

    Café nebenan/Heaven 7

    Grafenberger Allee 145

    40237 Düsseldorf-Flingern:

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    Lesung mit Klaus Grabenhorst:

    Hier trifft man sie alle! Ein Zufluchtsort vor der Ehefrau oder dem Ehemann und der restlichen Welt,  ein Ort, an dem man Freunde trifft, die große Liebe kennenlernt, mal einen über den Durst trinkt oder sich gleich richtig besaufen kann. Ein paar „Kurze“ und dann: viel Rauch rund um das Leben am  Tresen. Man träumt, man philosophiert, man regt sich auf und: je später, desto verblüffender, kurioser und abstruser die Geschichten.

     

     

  • "Ich habe mich nämlich, mit aller Gewalt und allem Vermögen, nach dem Orient geworfen "

    28.05.2018

    19:00 Uhr

    Goethe-Museum

    Jacobistraße 2

    40211 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Die Inspiration 'Orient' bei Johann Wolfgang von Goethe

    Vortrag von Prof. Dr. Anke Bosse, Alpen Adra-Universität Klagenfurt

  • KATHRINE KRESSMANN TAYLOR: „ADRESSAT UNBEKANNT“

    29.05.2018

    18:00 Uhr

    Lesecafé Knittkuhl (evangelisches Gemeindezentrum)

    Am Mergelsberg 3

    40629 Düsseldorf-Knittkuhl

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    Lesung mit Klaus Grabenhorst

    Dieses "Meisterwerk einer aufs Äußerste verknappten Erzählkunst" von Kathrine Kressmann Taylor, die als Schriftstellerin nur mit ihren beiden Nachnamen an die Öffentlichkeit trat, ist ein Briefwechsel  zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtübernahme, der die tragische Entwicklung einer Freundschaft und die Geschichte einer bitterbösen Rache  beschreibt. "Ich habe nie auf weniger Seiten ein größeres Drama gelesen", schreibt Elke Heidenreich.

    "Diese Geschichte ist meisterhaft, sie ist mit unübertrefflicher Spannung gebaut, in irritierender Kürze, kein Wort zu viel, keines fehlt.“

  • Peter Stamm. Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt

    29.05.2018

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    Eintritt 10,-/8,- (erm.)

    Tel. 0211.20054294

     

    Christoph verabredet sich in Stockholm mit der viel jüngeren Lena. Er erzählt ihr, dass er vor zwanzig Jahren eine Frau geliebt habe, die ihr ähnlich, ja, die ihr gleich war. Er kennt das Leben, das sie führt, und weiß, was ihr bevorsteht. So beginnt ein beispiellos wahrhaftiges Spiel der Vergangenheit mit der Gegenwart, aus dem keiner unbeschadet herausgehen wird. Peter Stamm, der große Erzähler existentieller menschlicher Erfahrung, erzählt auf kleinstem Raum eine andere Geschichte der unerklärlichen Nähe, die einen von dem trennt, der man früher war.