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12. Juni 2018

  • „Unter Elchen“. Die Düsseldorfer Lesebühne

    18:30 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Von soften Rebellen, pathetischen Revoluzzern und den großen Umstürzen im Kleinen.

    Die Zentralbibliothek Düsseldorf ist ja bekanntlich der revolutionärste Ort der ganzen Stadt. Das hat Heinrich Heine nie gesagt. Aber der hatte auch keinen Bücherei-Ausweis. Er hätte wahrscheinlich auch keinen bekommen, denn leise Revolutionen waren nie nach seinem Geschmack. Bei Heine ging nix ohne Trommel. Und Trommeln in der Bibliothek ist nicht erlaubt. Darum kommt die Düsseldorfer Lesebühne „Unter Elchen“ am 12.6. komplett ohne Schlaginstrumente aus. Stattdessen wird gelesen. Und das ist ja in einer Welt voller Youtube-Videos das revolutionärste, was man überhaupt noch machen kann. So freuen sich der Gladbacher Autor Marco Jonas Jahn, der Viersener Heimatdichter Markim Pause und der Oberhausener Musikkabarettist Matthias Reuter auf einen trommelfreien, humorvollen Leseabend mit revolutionär neuen Texten und einer wunderbare Gast-Autorin, die aber noch bis Anfang Juni geheim gehalten wird. Nur so viel sei verraten: es ist weder Andrea Nahles noch die Kanzlerin. Denn die Beiden wären vom Thema „Revolution“ einfach viel zu weit entfernt, selbst für einen satirischen Abend.

     

     

     

     

     

  • Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus

    19:00 Uhr

    Literaturbüro NRW/ Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    In Die Farbe Rot schildert Gerd Koenen den Kommunismus als untrennbaren Teil der Entwicklungen menschlicher Gesellschaften. Von den „Revolutionen der alten Welt“ bis in den „Raum der Zukunft“ analysiert er die Stationen der Geschichte, in der Humanismus und Terror, Kunst und Propaganda, Aufbau und Abbruch, Sieg und Niederlage nahe beieinandergelegen haben. Dabei lässt Koenen Philosophen, Revolutionäre und Politiker zu Wort kommen und zeigt, dass der Kommunismus weit davon entfernt ist, nur eine exzentrische Idee des 19. Jahrhunderts zu sein, hat er doch tiefe Wurzeln in den religiösen Erzählungen, philosophischen Lehren, gelebten Sozialformen und literarischen Utopien Europas. Gerd Koenen ist freiberuflicher Historiker und erforscht die deutsch-russischen Beziehungen im 20. Jahrhundert sowie die Geschichte des Kommunismus. Bekannt wurde er unter anderem mit der autobiographisch geprägten Schilderung der linksradikalen Szene der 1970er Jahre in Das rote Jahrzehnt (2001).

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

    Im Rahmen der "Düsseldorfer Literaturtage"

     

     

  • Esther Kinsky, Hain

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr.53

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 10,– €/8,– € (erm.)

     

    Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys Geländeroman. Alle drei führen sie nach Italien, doch nicht an die bekannten, im Kunstführer verzeichneten Orte, nicht nach Rom, Florenz oder Siena, sondern in abseitige Landstriche und Gegenden. Die Streifzüge und Wanderungen – im Gedächtnis ebenso wie gehend oder fahrend in der Gegenwart – sind Italienische Reisen eigener Art. Sie erkunden mit allen Sinnen äußeres Terrain und führen doch ins Innere, zu Abbrüchen der Trauer und des Schmerzes und zu Inseln des Trostes. Der einfühlsame, präzise Blick der Reisenden entlockt jedem Gelände, was eigentlich im Verborgenen liegt: Geheimnis und Schönheit.

    Im Rahmen der Düsseldorfer Literaturtage.

  • Klaus Grabenhorst liest: WUNDERSAME GESCHICHTEN

    19:30 Uhr

    Hausgeräte-Fachgeschäft MULDER

    Heyestraße 113

    40625 Düsseldorf (bitte nur mit Reservierung: Tel. 0211 - 28 72 09)

    Eintritt frei - der Hut kreist