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4. Juni 2018

  • Jüdische Künstler in jiddischen Büchern und Zeitschriften

    17:00 Uhr

    Goethe-Museum Düsseldorf/Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung

    Jacobistr. 2

    40211 Düsseldorf

    Eintritt frei

    Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 0211-899 6262 oder per E-Mail: goethemuseum@duesseldorf.de

     

    Russische Künstler aus der Sammlung LS des Van-Abbe-Museums Eindhoven

    Jüdische Avantgarde-Künstler, die sich für jüdische Kultur interessierten, illustrierten häufig jiddischsprachige Bücher und gestalteten Buch- oder Zeitschriftencover jiddischsprachiger Zeitschriften. Dass sie sich oft auch mit der Frage beschäftigten, wie eine ‚jüdische Kunst’ beschaffen sein müsse, reflektieren ihre Zeichnungen und Graphiken. Aspekte dieser zeitgenössischen Kunstpositionen werden in der Ausstellung beleuchtet. Prominente Vertreter auf der Suche nach einer national-kulturellen Identität waren unter anderem Marc Chagall und El Lissitzky. Neben ihren Graphiken werden auch hierzulande weniger bekannte russisch-jüdische Zeitgenossen aus dem Beginn der Moderne vertreten sein, die es zu entdecken gilt.

    Die Sonderausstellung ‚Jüdische Künstler in jiddischen Büchern und Zeitschriften. Russische Künstler aus der Sammlung LS des Van Abbemuseum, Eindhoven‘ wurde in Kooperation mit der LS Collection des Van Abbemuseum Eindhoven und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf konzipiert und realisiert.

    Während der Ausstellungsdauer (4.6. - 1.7.2018) finden jeweils Samstags um 15 Uhr sowie Sonntags um 11 Uhr öffentliche Führungen durch die Ausstellung statt. Treffpunkt ist jeweils 10 Minuten vor Führungsbeginn im Foyer des Goethe-Museums.

     

     

  • Jürgen Neffe liest "Marx. Der Unvollendete"

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    „Lesefenster“

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Die aktuelle Biografie über Leben und Werk des Philosophen und Gesellschaftskritikers Karl Marx, der revolutionäre Querkopf und Vordenker des 19. Jahrhunderts, ist wieder da. Seit der Kommunismus in seinem Namen – aber nicht in seinem Sinne – Geschichte ist, feiert er ein bemerkenswertes Comeback. Anlässlich seines 200. Geburtstags erkundet Jürgen Neffe dessen Ursachen – in Marx´ Schriften wie in seiner Biografie. Er schildert das Leben eines Flüchtlings und geduldeten Staatenlosen, der für seine Überzeugungen keine Opfer scheut. Weder Krankheit, Armut, Ehekrisen noch Familientragödien halten ihn davon ab, beharrlich an seinem Werk zu arbeiten. Mit seiner Analyse des Kapitalismus als entfesseltes System sagt er die globalisierte Welt unserer Tage bis hin zur Finanzkrise voraus. Neffe zeichnet die Entwicklung der Marx'schen Gedankenwelt von Entfremdung und Ausbeutung in den Frühschriften bis zur ausgereiften Krisentheorie im Kapital nicht nur nach. Als erfahrener Popularisierer der Wissenschaft erklärt er die Theorien in verständlicher Form und konfrontiert sie mit der Realität des 21. Jahrhunderts.

    Im Rahmen der "Düsseldorfer Literaturtage"