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6. Juni 2018

  • Vernissage der Treppenhausausstellung: EXPERIMENTALE 2018 – Texte zu Romantik und Revolution

    19:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Mit Adrian Kasnitz und Stan Lafleur

    Bei der diesjährigen EXPERIMENTALE, der 5. bislang, die das Heine-Institut organisiert, steht alles im Zeichen der Romantik und der Revolution, passend zur Bilker Straße, die mit Schumannhaus, Heine-Institut und Palais Wittgenstein selbst eine Straße beider eigentlich konträr scheinender Bewegungen ist. Die Kölner Lyriker Adrian Kasnitz und Stan Lafleur haben im Rahmen eines Schreibworkshops mit Schülern des Düsseldorfer Comenius-Gymnasiums, der Dieter-Forte-Gesamtschule und des Vereins Düssel-Buntu e.V. Texte zu Romantik und Revolution erarbeitet, die während der Düsseldorfer Literaturtage im Rahmen einer Treppenhausausstellung präsentiert werden. Zur Eröffnung lesen einige der Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer ihre Beiträge, Adrian Kasnitz liest Lyrik und Stan Lafleur rezitiert aus seinem Buch „Rheinmeditationen“. Außerdem wird im Anschluss eine kleine Broschüre mit den Arbeiten der Schülerinnen und Schüler erscheinen.

     

    Ausstellungsdauer: 6.6. bis 30.6.2018

    Im Rahmen der "Düsseldorfer Literaturtage"

     

  • Books & Friends mit Josefine Rieks

    20:00 Uhr

    Hotel Friends

    Worringer Str. 94-96

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei, Spende erwünscht.

     

    Moderator Dorian Steinhoff lädt vier Mal im Jahr das Aufwühlendste und Schönste aus der jungen Bücherwelt zwischen Syltsand und Almwiese an den Rhein. Die Abende sind jedes Mal ein fröhlicher Punsch aus Textjingles, alternativen Romananfängen, wilden Plotideen und anderen Überraschungen. Alles in bunt, aber nicht zu grell. Außerdem wird bestimmt auch vorgelesen.

    „Serverland“ ist ein Zukunftsroman über die Gegenwart: "Aufregend abgründig: Digitale Deppen. Kaputte Freaks. Typen, die von nichts eine Ahnung haben.“ (Jan Brandt)

    Josefine Rieks wurde 1988 in Höxter geboren, studierte Philosophie und lebt in Berlin.
    Im Rahmen der Düsseldorfer Literaturtage 2018

     

     

     

  • Alfred Döblins November 1918. Eine deutsche Revolution

    20:00 Uhr

    Literaturbüro NRW/ Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    „Und nun bin ich da. Und ich will da sein, zehnmal mehr als damals, als ich in den Krieg ging und aus dem Graben sprang und der Splitter mich traf. Jetzt – fordere ich etwas. Friede. Süßer himmlischer Friede. Wir sind da. Er hat unser Gesicht.“ Die letzten sinnlosen Tage des Ersten Weltkriegs sind vorüber. Die Soldaten werden notdürftig zusammengeflickt aus den Lazaretten entlassen. Unter ihnen Friedrich Becker. Von den Schrecken des Krieges aufs Tiefste verstört und inmitten einer politisch chaotischen Aufbruchstimmung, in der zwischen proletarischer Revolution und Militärdiktatur alles offen zu sein scheint, ist Becker auf der Suche nach einem wahrhaftigeren Weg. Diese Suche beschrieb Alfred Döblin in seiner Tetralogie November 1918. Eine deutsche Revolution, die erst Jahre nach seinem Tod vollständig erschien. Der einflussreiche Literaturkritiker Hans Mayer sah darin das „im Konzept wie in der Erzählform wichtigste und sicher das folgerichtigste Werk des Epikers Döblin“. Trotzdem ist November 1918 noch immer – vor allem im Vergleich zu Döblins Berlin Alexanderplatz – verhältnismäßig unbekannt. Zu Unrecht – wie die kommentierte Lesung mit Andreas Bialas (MdL) und Prof. Dr. Winfried Halder (Leiter des Gerhart-Hauptmann-Hauses) zeigt.