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8. September 2018

  • Vernissage der Sonderausstellung "Die Wolfgang Welt-Ausstellung"

    18:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Str. 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: frei

     

    Aber ich schrieb mich verrückt"

    Als Wolfgang Welt (1952-2016) Mitte der 70er Jahre Hermann Hesses "Steppenwolf" liest, steht sein Entschluss fest: Er will Schriftsteller werden – unbedingt. Doch worüber schreiben? Über das eigene Leben, und zwar radikal subjektiv. Die rastlose Arbeit als Musikjournalist steht ebenso im Mittelpunkt seiner Romane wie die Erkrankung an einer schizophrenen Psychose. 2006, zuvor erscheinen "Peggy Sue" (1986) und "Der Tick" (2001), erreicht Welt sein "Lebensziel": Suhrkamp veröffentlicht die Werksammlung "Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe" – Willi Winkler erklärt ihn zum "größten Erzähler des Ruhrgebiets". Peter Handke, einer seiner Förderer, sieht in Welts lakonisch-lässiger Prosa "eine grundandere Art von Geschichtsschreibung".

    Die Ausstellung lädt dazu ein, Wolfgang Welt kennenzulernen, zugleich bietet sie Fans und Experten zahlreiche Nachlassmaterialien, die noch nie öffentlich gezeigt wurden.

     

    Begrüßung durch die Direktorin des Heinrich-Heine-Instituts Dr. Sabine Brenner-Wilczek

    Einführung in die Ausstellung: Jan von Holtum und Martin Willems

    Podiumsgespräch mit Frank Witzel (Deutscher Buchpreisträger 2015)

    Musikalische Begleitung: Der Butterwegge

     

    Anschließender Empfang mit Currywurst (Die "Echte" von Dönninghaus, Bochum) und Pils