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September 2018

  • Klaus Grabenhorst liest: Auf nach Paris

    01.09.2018

    16:00 Uhr

    Stadtbücherei

    Heyestraße 4

    40625 Düsseldorf-Gerresheim

    (bitte nur mit Anmeldungen: Tel.: 892 41 22)

     

    Von der Kriegseuphorie 1914 zum Zusammenbruch 1918

    Auszüge aus Feldpostkarten und Briefen von Gerresheimer Soldaten (mit Bildmaterial) und Lieder und Literatur aus dem 1. Weltkrieg (der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“) mit Peter Stegt (Historiker) und Klaus Grabenhorst (Gesang/Gitarre)

     

  • Lesebühne: Unter Elchen. Zu Gast Dietlind Falk

    04.09.2018

    18:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Eintritt frei

     

    Texte – Lieder – Wortspektakel!

    Am Dienstag sollte man sich etwas vorlesen lassen. Das sagte schon Mark Twain. Die Düsseldorfer Lesebühne mit Matthias Reuter, Markim Pause & Marco Jonas Jahn.

    Die Düsseldorfer Lesebühne in der Zentralbibliothek läutet die zweite Jahreshälfte ein. Nach einem ausgiebigen Sommerschlaf, zu dem sich die drei Stammautoren Matthias Reuter (Oberhausen mit Musik), Markim Pause (Viersen mit Charme) und Marco Jonas Jahn (Mönchengladbach mit Hut) allesamt an unterschiedlichen Stränden eingebuddelt haben, präsentiert das Trio sonnengereifte Texte, Lieder, Sensationen!

    Natürlich haben es die drei Herren auch dieses Mal nicht versäumt, eine grandiose Autorin einzuladen: Dietlind Falk hat jüngst ihren Debüt-Roman „Das Letzte“ rausgehauen, nennt Düsseldorf ihre Heimat und hatte auch Sommer.

  • H.M. van den Brink, Ein Leben nach Maß.

    04.09.2018

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf.

    Eintritt: EUR 10,–/8,– (erm.)

     

    n einem Traum erscheint dem Erzähler sein früherer Kollege Karl. Ein mustergültiger Eichbeamter, dessen berufliche Richtschnur Zuverlässigkeit und Prinzipientreue waren. Nur das Privatleben war immer ein Geheimnis. Und ausgerechnet zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand taucht er nicht auf. H.M. van den Brink hat berufliche Nähe und größtmögliche persönliche Distanz zu einer einfühlsamen Geschichte über den Beruf, das Leben und seine Veränderung arrangiert.

    Im Rahmen des 19. Literarischen Sommer/ 19de Literaire Zomer.

     

     

  • Wortwelt - im Fokus Russland - König, Krim & Kasatschok

    05.09.2018

    20:00 Uhr

    20.00 Uhr

    Zentralbibliothek Düsseldorf

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Mit Nikita Afanasjew & Dr. Neil Stewart

     

    In der Reihe „Wortwelt“, die das Literaturbüro gemeinsam mit der Zentralbibliothek organisiert, widmen wir uns jeweils literarisch einem Land, das unserer Ansicht nach zu wenig oder zu einseitig dargestellt wird. Unser Gast für das Thema Russland ist der Autor und Reporter Nikita Afanasjew mit seinem Buch König, Krim & Kasatschok: 1993 übersiedelt der damals zehnjährige Nikita mit seinen Eltern aus der russischen Industriemetropole Tscheljabinsk nach Deutschland. Er und sein Vater geraten immer wieder in Streit über die politische Situation in Russland. Afanasjew nimmt den Zwist zum Anlass, sich auf Spurensuche zu begeben: nach dem Russland seines Vaters und in seiner Heimatstadt. So präsentiert er ein sehr persönliches und zugleich hochaktuelles Bild von dem Land, das er als Kind verließ.

    Moderiert wird der Abend von Dr. Neil Stewart, der Slavistik, Vergleichende Literaturwissenschaft und Osteuropäische Geschichte in Bonn studierte und 2005 mit einer Arbeit über die Rezeption von Laurence Sterne in der russischen Literatur promovierte. Er war 2001 und 2002 Schach-Einzelmeister von Rheinland-Pfalz.

    In Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek Düsseldorf

  • Vernissage der Sonderausstellung "Die Wolfgang Welt-Ausstellung"

    08.09.2018

    18:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Str. 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: frei

     

    Aber ich schrieb mich verrückt"

    Als Wolfgang Welt (1952-2016) Mitte der 70er Jahre Hermann Hesses "Steppenwolf" liest, steht sein Entschluss fest: Er will Schriftsteller werden – unbedingt. Doch worüber schreiben? Über das eigene Leben, und zwar radikal subjektiv. Die rastlose Arbeit als Musikjournalist steht ebenso im Mittelpunkt seiner Romane wie die Erkrankung an einer schizophrenen Psychose. 2006, zuvor erscheinen "Peggy Sue" (1986) und "Der Tick" (2001), erreicht Welt sein "Lebensziel": Suhrkamp veröffentlicht die Werksammlung "Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe" – Willi Winkler erklärt ihn zum "größten Erzähler des Ruhrgebiets". Peter Handke, einer seiner Förderer, sieht in Welts lakonisch-lässiger Prosa "eine grundandere Art von Geschichtsschreibung".

    Die Ausstellung lädt dazu ein, Wolfgang Welt kennenzulernen, zugleich bietet sie Fans und Experten zahlreiche Nachlassmaterialien, die noch nie öffentlich gezeigt wurden.

     

    Begrüßung durch die Direktorin des Heinrich-Heine-Instituts Dr. Sabine Brenner-Wilczek

    Einführung in die Ausstellung: Jan von Holtum und Martin Willems

    Podiumsgespräch mit Frank Witzel (Deutscher Buchpreisträger 2015)

    Musikalische Begleitung: Der Butterwegge

     

    Anschließender Empfang mit Currywurst (Die "Echte" von Dönninghaus, Bochum) und Pils

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Hans Fallada - Jahrhundertschriftsteller mit Widersprüchen

    09.09.2018

    11:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40
    40233 Düsseldorf

    Eintritt: VVK € 10

    10,- EUR inkl. kl. Frühstück

     

    Vorgestellt von Eva Pfister und Christiane Lemm. Am Saxophon: Peter van der Heusen.

    Matinee des Heinrich Heine Salon e.V.

    Was Hans Fallada über das Leben der kleinen Leute in den 20er und 30er Jahren schrieb, ist leider heute noch aktuell. In Romanen wie "Kleiner Mann, was nunß" oder "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst" beschreibt er spannend und mitfühlend, wie es ist, wenn man sich ausbeuten lassen muss, weil es um die Existenz geht. Sein spätes Meisterwerk "Jeder stirbt für sich allein" liefert einen beklemmenden Einblick in den Alltag der Nazi-Diktatur. Rudolf Ditzen mit seinem märchenhaften Pseudonym war eine zerrissene Persönlichkeit: arbeitsbesessen, suchtkrank und depressiv, aber auch ein fröhlicher, liebevoller Familienmensch.

  • Düsseldorf literarisch

    10.09.2018

    19:30 Uhr

    Stadtbüchereien Bücherei Benrath

    Urdenbacher Allee 6.

     

    Es lesen Autorinnen des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) – Gruppe Region Düsseldorf: Ina-Maria von Ettingshausen, Klas Ewert Everwyn, Wolfgang Reinke.

    Moderation: Jan Michaelis.

  • Taten des Lichts - Mack & Goethe

    11.09.2018

    18:30 Uhr

    Goethe-Museum Düsseldorf

    Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung

    Schloss Jägerhof

    Jacobistraße 2

    Um Anmeldung bis zum 4. September wird aufgrund der begrenzten Personenzahl gebeten:

    laura.ebert@duesseldorf.de

     

    Vorstellung des Buches Taten des Lichts - Mack & Goethe

    zur Sonderausstellung im Goethe-Museum Düsseldorf.

    "Die Farben sind die Taten des Lichts" - dieses Zitat aus Johann Wolfgang von Goethes Farbenlehre bildet den Titel der großen Sonderausstellung im Goethe-Museum Düsseldorf und ihres Begleitenden Buches. Die Schau stellt der Gedankenwelt Goethes (1749-1832) das Werk des Lichtkünstlers und ZERO-Mitbegründers Heinz Mack (*1931) gegenüber.

     

     

  • Oliver Guez, Das Verschwinden des Josef Mengele

    11.09.2018

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf.

    Eintritt: EUR 10,–/8,– (erm.)

     

    Josef Mengele, der bestialische Lagerarzt von Auschwitz, flüchtet 1949 nach Buenos Aires, wo er auf ein dichtes Unterstützernetzwerk trifft, das ihn bei seiner Flucht vor Mossad, Nazi-Jäger Simon Wiesenthal und Generalstaatsanwalt Fritz Bauer unterstützt. Er rettet sich von einem Versteck ins nächste und lebt isoliert. Erst 1979, nach dreißig Jahren Flucht, findet man seine Leiche an einem brasilianischen Strand. Das Buch wurde mit dem Prix Théophraste Renaudot 2017 ausgezeichnet.

    Lesung deutscher Text: Rudolf Müller

     

     

  • Das kleine Bündel und die Künstlerbücher

    14.09.2018

    19:00 Uhr

    Off-Räume

     

    Anlässlich der off-Raum Kunstpunkte Düsseldorf zeigt der onomato künstlerverein Künstlerbücher und Wandarbeiten von: Dieter Krüll, Elisabeth Mühlen, Ulrika Eller-Rüter, Achim Raven, Nicole Morello, Terry Buchholz, Hannah Koch, Susanne Hartmann, Christine Pfeifle, Stefan Lausch (zufällige Reihenfolge). Es geht bei den Künstlerbüchern einerseits um künstlerische Prozesse, die in Skizzenbüchern beispielsweise aufgezeigt werden. Darüberhinaus hat das Künstlerbuch oft einen besonderen Stellenwert im Gesamtwerk von Künstlern, sei es als Buch-Original oder auch als gedruckt Edition. Mit diesen Fragen haben sich die Künstlerinnen und Künstler, die wir eingeladen haben, beschäftigt.

  • Susann Brennero, Mord am Kaiserteich

    15.09.2018

    13:00 Uhr

    Mayerschen Buchhandlung

    Benderstraße 5

    40625 Düsseldorf

    Eintritt frei

    Düsseldorf im Hochsommer. Auf dem Kaiserteich treibt die Leiche eines jungen Mannes. Kriminaloberrat Manfred Sassner und sein Team nehmen die Ermittlungen auf, doch Fortschritte wollen sich kaum einstellen. Kurz darauf wird nicht weit vom ersten Tatort die Wasserleiche eines pensionierten Studienrates gefunden. Hat es Sassner mit einem Serienmörder zu tun? Als zwei Kunstagenten seinen Weg kreuzen, kommt Bewegung in den Fall, und für Sassner wird es gefährlich.


     

  • Nachdenken über Grundlagen des Gestaltens

    16.09.2018

    19:00 Uhr

    onomato künstlerverein e.V.

    Birkenstraße 97

    40233 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Stefan Lausch liest zwei Kapitel aus seinem Buch, das er im Gespräch mit Katharina Mayer und Inken Boje vorstellt, und in dem der Begriff der Kreativität zunächst für die künstlerisch-gestalterische Praxis beschrieben wird, um anschließend als ein gesellschaftliches Problem individuellen Strebens nach Bedeutung umrissen zu werden.

     

  • Poesieschlachtpunktacht

    16.09.2018

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

    Eintritt: 3,50,- €

     

    Erlaubt ist beim Poetry Slam, was gefällt - Hauptsache, die Texte sind selbst verfasst, dauern nicht länger als sechs Minuten, und die Teilnehmer*innen kommen ohne Requisiten oder Musik aus.

    Moderation: Pamela Granderath & Markim Pause.

    Seit 1997 Kultveranstaltung in Düsseldorf, ist die "Poesieschlacht-punkt-acht" einmal im Monat Garant für literarische Überraschungen der besonderen Art. Die Moderatoren Pamela Granderath und Markim Pause, selbst begeisterte und erfolgreiche Slammer, präsentieren jeden 3.Sonntag den "Poetry Slam" im zakk. Bekannte wie unbekannte Autor/-innen kämpfen in jeweils 6 Minuten um den von Markim Pause liebevoll gestalteten Pokal nebst Champagner für die Siegesfeier und die Gunst des Publikums - denn wer am Ende gewinnen wird, entscheidet eine unerbittlich Jury, die an jedem Abend aus den Besuchern gewählt wird. In der Finalrunde kann dann das gesamte Publikum seine Stimme abgeben.

    Wer glaubt, dass nur bekannte Autor/-innen gewinnen, sollte sich eines Besseren belehren lassen, seine Texte mitbringen und vorlesen!

     

    Anmeldungen und Informationen für Slm Poetinnen und Poeten unter christine.brinkmann@zakk.de

  • Europa erlesen: Marelene Streeruwitz; Yseut

    17.09.2018

    19:00 Uhr

    Staatskanzlei des Landes NRW

    Horionplatz 1

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Marlene Streeruwitz erzählt in Yseut von der Reise ihrer Heldin nach Italien, die auch eine Reise in die Vergangenheit wird. Yseut ist auf der Suche nach Antworten und, vielleicht, nach Liebe. In der kleinen Region in Italien ist aber nichts mehr so, wie sie es vom Sehnsuchtsland ihrer frühen Reisen in Erinnerung hat und Yseut gerät mitten in einen mörderischen Kampf um Macht und Ordnung. In dem Abenteuerroman in 37 Folgen – so lautet der Untertitel – mischen sich in immer komplexeren Episoden der Drang nach Selbstfindung und autobiografische Züge ebenso wie politische Konflikte, Krieg und Antisemitismus. Marlene Streeruwitz, in Baden bei Wien geboren, studierte Slawistik und Kunstgeschichte und begann als Regisseurin und Autorin von Theaterstücken und Hörspielen. Für ihre Romane erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter zuletzt den Droste-Preis, den Bremer Literaturpreis und den Franz-Nabl-Preis.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

  • Heinz Strunk, Das Teemännchen

    17.09.2018

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

    Eintritt: VVK € 18

     

    Heinz Strunks Geschichten. Lange, kurze, ganz kurze. Zum Teil knüpfen sie an bekannte Strunk’sche Themenwelten an, Einsamkeit, Sexualnot, Körperverfall, Alkohol, Übergewicht. Sie sind aber anders geschrieben als Strunks vorherige Bücher: immer pointiert, aber oft nicht komisch, manchmal absonderlich, traumlogisch, düster, grotesk, so zum Beispiel die Geschichte von dem DDR-Bürger, der durch politische Verfolgung so gebrochen wird, dass er die Wende als perfides Zersetzungsmanöver des Regimes missversteht und seine graue Zonenwohnung nie mehr verlässt. In anderen Stücken verabreden sich Kleinwagen zum Aufstand gegen die Menschen, erlebt Axl Rose von "Guns n' Roses" auf dem Hamburger Kiez seine Höllenfahrt, verwandelt sich eine Schönheitskönigin durch Arbeit im Schnellimbiss in eine alte Vettel, wird ein Mann an der Autobahn auf einem Windrad gekreuzigt, gerät eine Wilhelm-Busch-Expertin im Radio komplett aus der Fassung.

    Vor einigen Jahren hat Heinz Strunk eine Sammlung mit Erzählungen von Botho Strauss herausgegeben; die kurze Form liegt ihm am Herzen. Dies ist mithin kein Nebenwerk, keine Sammlung von Gelegenheitstexten, sondern ein Buch, in dem Heinz Strunk als Autor wieder ein Stück weiter zu sich kommt.

  • Clémentine Beauvais, Die Königinnen der Würstchen

    18.09.2018

    12:00 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus düsseldorf

    Bolkerstraße 53

    40213 Düsseldorf

     

    Mireille, Astrid und Hakima sind auf Facebook von ihren Mitschülern zur Wurst des Jahres in Gold, Silber und Bronze gewählt worden – der Preis für die hässlichsten Mädchen. Die drei wollen sich jedoch nicht unterkriegen lassen und planen einen Trip auf dem Fahrrad nach Paris, um die große Party im Élysée-Palast am Nationalfeiertag mitzufeiern. Ein chaotischer, amüsanter und herzzerreißender Roadtrip beginnt. Nominiert für den Buxtehuder Bulle – Das beste Jugendbuch des Jahres!

     

    Geschlossene Veranstaltung für Schulen, Anmeldung erforderlich.

     

     

  • Frisch gepresst: Hanna Jansen; Und wenn nur einer Dich erkennt

    18.09.2018

    18:00 Uhr

    Lernstudio der Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Als Elfriede Wolf, genannt Friedchen, 1912 zur Welt kommt, scheint das Glück ihrer Eltern vollkommen. Noch ahnt niemand, was den Lebensweg des Kindes mehr als alles andere bestimmen wird: Elfriede ist zwergwüchsig und Hermaphrodit. Obwohl der Erste Weltkrieg und seine Folgen ihre Kindheit überschatten, wächst sie, liebevoll beschützt durch die Eltern, selbstbewusst auf. An ihrer Seite sind Paul, der jüdische Nachbarsjunge, und später Hilla, ihre beste Freundin, der sie ihre Liebe schenkt. Erst als Heranwachsende wird sie mit dem ganzen Ausmaß ihrer Andersartigkeit, mit Spott, Enttäuschung und Verrat konfrontiert. Sie kämpft um sich und ihren Platz – in einer Zeit, in der Anderssein lebensbedrohlich ist. Hanna Jansen arbeitete lange Jahre im Rheinland im Schuldienst und in der Lehrerfortbildung. Ihr Jugendroman Über tausend Hügel wandere ich mit Dir wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

  • Gaby Hauptmann -"Scheidung nie - nur Mord"

    18.09.2018

    19:00 Uhr

    Freizeitstätte Garath

    Fritz-Erler-Sraße 21

    40595 Düsseldorf

    Eintritt: 13,80 €

  • Leo & Gutsch: Es ist nur eine Phase, Hase!

    18.09.2018

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

    VVK € 12 / AK € 15

    zakk Ermäßigung

     

    Pubertät ist schlimm. Klar. Aber nicht so schlimm wie: Alterspubertät! Alterspubertierende sind angegraute, bequeme, oft kurzsichtige Wesen, die die Ruhe lieben, das Wandern, das Wort »früher« und bestuhlte Pop-Konzerte. Männliche Alterspubertierende zwängen ihren runden Ü45-Körper in Neoprenanzüge und beginnen einen Kitesurf-Lehrgang. Andere laufen Marathon. Weibliche Alterspubertierende flüchten sich gern in die Spiritualität und »wollen sich neu entdecken«. Oder Marmelade einkochen. Klingt scheußlich? Ist es auch. Aber eben auch sehr, sehr lustig ... Ein kleiner Trost: Alterspubertierende sind die größte Bevölkerungsgruppe in Europa. DU BIST NICHT ALLEIN!

    Jochen Gutsch, geboren 1971, ist Reporter beim „SPIEGEL“, Kolumnist der „Berliner Zeitung“ und von „Radio Eins“.

    Maxim Leo, geboren 1970, ist Autor, Kolumnist, Träger des Europäischen Buchpreises und schreibt Drehbücher für den Tatort.

    Gutsch und Leo sind seit Kindheitstagen unzertrennlich. Sie besuchten die Lomonossow-Oberschule in Berlin-Karlshorst, eine kommunistische Kaderschmiede von internationalem Ruf. Auch genannt: „Oxford von Ost-Berlin“.

    Zusammen verfassten sie mehrere Bücher – darunter den Bestseller „Sprechende Männer“, der ins Finnische, Sorbische und Kirgisische übersetzt wurde. Zu gleichen Teilen.

     

  • Die Deutsche Oper am Rhein – Ein Abend mit rumänischen Liedern und Texten.

    20.09.2018

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstraße 53

    40213 Düsseldorf

     

    Die gemeinsamen Abende der Deutschen Oper am Rhein und des Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf sind eine liebgewonnene Tradition. Gemeinsam widmet sich die beiden Häuser diesmal der rumänischen Musik und Literatur. Es singen Bogdan Baciu (Bariton) und Ramona Zaharia (Mezzosopran), am Klavier Stephen Harrison.

    Lesung: Moritz Führmann.

  • Frank Deppe 1968: Zeiten des Übergangs

    20.09.2018

    19:30 Uhr

    Buchhandlung BiBaBuZe

    Aachener Straße 1

    Eintritt: 6€

     

    Frank Deppe analysiert das Jahr 1968 als Ergebnis eines längerfristigen kulturrevolutionären Prozesses, der die Wertordnungen in den entwickelten Gesellschaften des Westens fundamental veränderte. Er fragt nach der aktuellen Rezeption des Mythos: was ist aus den Helden der Revolution geworden? Wie ist das Bedürfnis reaktionärer und konservativer Kreise nach einer „Revanche für 68“ zu erklären ?

    Deppe war Professor für Politikwissenschaft an der Universität Marburg und ist Autor des Standardwerkes

    „Politisches Denken im 20. Jahrhundert“ (VSA Verlag 2018).

     

  • Michael Zeller, Die türkische Freundin

    25.09.2018

    Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

     

    Wand an Wand mit türkischen Menschen wohnt der Schriftsteller Andrich seit vielen Jahren, in verschiedenen deutschen Städten. Die Fremdheit zweier Kulturen ist es, die ihn fesselt. Im Unscheinbaren, in den kleinen Alltäglichkeiten spürt er sie auf. So genau, wie er die türkischen Nachbarn und das gemeinsame und das getrennte Leben im Haus wahrnimmt, so hält er auch die spontanen Begegnungen mit türkischen Menschen jeden Alters draußen auf den Straßen, Plätzen und in den Parks der Städte fest.


     

     

  • Books & Friends mit Lucy Fricke

    25.09.2018

    20:00 Uhr

    Hotel Friends

    Worringer Platz

    Soliticket: 5,- €/ sonst Spende erwünscht

     

    BOOKS & FRIENDS ist ein Veranstaltungsformat, das junge deutschsprachige Literatur live präsentiert. Kurzgetaktet und smart, mit Verve und Witz: Eine Literaturveranstaltung, die Lesung und Late-Night-Show miteinander kurzschließt, für alle, die bei der Vorstellung 60 Minuten mittelmäßig vorgelesen zu bekommen, bereits eingeschlafen sind.

    Stets mit dem Ohr auf den Schienen der Zwischentöne lädt Moderator Dorian Steinhoff vier Mal im Jahr das Aufwühlendste und Schönste aus der jungen Bücherwelt zwischen Syltsand und Almwiese an den Rhein.

    Die Abende sind jedes Mal ein fröhlicher Punsch aus Textjingles, alternativen Romananfängen, wilden Plotideen und anderen Überraschungen, von denen vorher wirklich niemand wusste. Alles in bunt, aber nicht zu grell. Außerdem wird bestimmt auch vorgelesen.

    Zu Gast ist Lucy Fricke mit ihrem Roman Töcher (Rowohlt). Einem Roadmovie durch die Schweiz, Italien, bis nach Griechenland und in die tiefsten Abgründe von Martha, Betty und einem totkranken Vater. Es soll eine letzte, finale Fahrt werden, doch nichts endet, wie man es sich vorgestellt hat, schon gar nicht das Leben. „Einer der stärksten deutschsprachigen Romane des Frühjahrs. Zum Brüllen komisch und zum Heulen schön.“ (Spiegel Online)

    Textjingels: Dennis Laubenthal
    Musik: Mathias Meis

     

  • Musik im Gespräch!

    25.09.2018

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von Suttner Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt: frei

     

    Professor Dr. Hartwig Frankenberg, Herausgeber und Redakteur des „Konzertkalender in+um Düsseldorf“, interviewt im Zweimonatsrhythmus eine Persönlichkeit aus dem Düsseldorfer Musikleben live in der Musikbibliothek. An diesem Abend: Michael Becker, 1966 in Osnabrück geboren, stammt aus einer Musikerfamilie. Nach der Schulzeit in Hannover studierte er Viola bei Jürgen Kussmaul in Düsseldorf und war Mitglied verschiedener Orchester. Im Anschluss an das Journalistik-Studium in Hannover arbeitete er für Rundfunk und Presse und war Intendant der Niedersächsischen Musiktage bis er 2007 zum Intendanten der Düsseldorfer Symphoniker und der Tonhalle berufen wurde. Mit seinem Konzept „Tonhalle 0-100“ entwickelte Becker eine einzigartige Programmstruktur, mit der die Tonhalle Düsseldorf – als

    erstes Konzerthaus in Deutschland – Musik für jede Altersgruppe anbietet. Mit einer Auslastung von bis zu 95% ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten, sodass Becker zum Ende der abgelaufenen Saison feststellen konnte, dass sie der „Ausdruck einer sich immer mehr erfüllenden, partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten“ war.

    Das Gespräch wird, wie üblich, musikalisch umrahmt.

  • Eine Ehe in Briefen

    26.09.2018

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek Düsseldorf

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt: frei

     

    Lew Tolstoj schrieb Romane, die an Umfang und Tiefe ihresgleichen suchen. In dem Bedürfnis nach einem sinnerfüllten Leben wurde er politisch aktiv und zum erbitterten Gegner von Kirche und Staat. Er war anerkannter Stifter einer weltanschaulichen Gruppierung mit weltweiter Resonanz. Sofia Tolstaja durchlebte sechzehn Schwangerschaften, zog von dreizehn lebend Geborenen acht Kinder auf und führte den großen Haushalt. Quasi als Agentin ihres Mannes schrieb sie dessen Romane teilweise mehrfach ab, redigierte sie und verteidigte erbittert das Werk ihres Mannes und die Familie gegen die Zumutungen seiner Gefolgschaft. Ihr gemeinsamer Weg blieb bis zum Ende, dem tödlichen Zweikampf zweier starker Menschen, immer eine außergewöhnlich intensive Liebesgeschichte. Dokumentiert wird das in ihrem ausgedehnten Briefwechsel, der die gesamte Dauer der über fünfzig Liebes- und Ehejahre umfasst. Die Tolstojs fügten einander grausame seelische Verwundungen zu, offenbarten ihr Innerstes, und beschworen einander immer wieder ihre Liebe.In einer szenischen Lesung geben die Schauspielerin Christiane Lemm und der Schauspieler Bernt Hahn diesem Schlachtfeld der Gefühle ihre Stimmen. Musikalische Akzente setzt Uwe Rössler am Flügel

     

     

  • Jörg Schröder & Barbara Kalender: Siegfried

    27.09.2018

    19:30 Uhr

    Buchhandlung biBaBuZe

    Aachener Straße 1

    Eintritt: 7,- €

     

    Siegfried: das 1972 erschienene Skandal und Schmuddelbuch erzählt so etwas wie die Geschichte der deutschen Verlagslandschaft und des Buchhandels „von unten“. Jörg Schröder, Verleger des legendären März Verlages (ja, der mit den gelbschwarzroten Büchern...) hat Ernst Herhaus seine Geschichte erzählt. Zum 80. Geburtstag von Jörg Schröder erscheint eine stark ergänzte Ausgabe, die er zusammen mit Barbara Kalender bei uns vorstellen wird.