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1. Januar 2019

  • "Aber ich schrieb mich verrückt" - Finissage der Wolfgang Welt-Ausstellung

    01:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Str. 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 5 Euro (3 Euro ermäßigt)

    Anmeldung: nicht erforderlich

     

    Als Wolfgang Welt (1952-2016) Mitte der 70er Jahre Hermann Hesses "Steppenwolf" liest, steht sein Entschluss fest: Er will Schriftsteller werden – unbedingt. Doch worüber schreiben? Über das eigene Leben, und zwar radikal subjektiv. Die rastlose Arbeit als Musikjournalist steht ebenso im Mittelpunkt seiner Romane wie die Erkrankung an einer schizophrenen Psychose. 2006, zuvor erscheinen "Peggy Sue" (1986) und "Der Tick" (2001), erreicht Welt sein "Lebensziel": Suhrkamp veröffentlicht die Werksammlung "Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe" – Willi Winkler erklärt ihn zum "größten Erzähler des Ruhrgebiets". Peter Handke, einer seiner Förderer, sieht in Welts lakonisch-lässiger Prosa "eine grundandere Art von Geschichtsschreibung".

    Die Ausstellung lädt dazu ein, Wolfgang Welt kennenzulernen, zugleich bietet sie Fans und Experten zahlreiche Nachlassmaterialien, die noch nie öffentlich gezeigt wurden.

    Die Kuratoren Jan von Holtum und Martin Willems führen durch die Ausstellung – dabei liefern sie zahlreiche Hintergrundinformationen und bieten Einblicke in Leben und Werk von Wolfgang Welt.