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1. Oktober 2019

  • ZwischenHeimaten

    19:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Lesung mit Artur Rosenstern, Irina Peter und Larissa Mass

    Heimatverlust und das Gefühl des Fremdseins, aber auch die Suche nach einer neuen Heimat oder mehreren Heimaten sind in unserer von Migration geprägten Gegenwart aktueller denn je. Aufgrund ihrer wechselhaften und leidvollen Geschichte haben die Deutschen aus Russland einen besonderen Bezug dazu entwickelt. Das Gefühl immer DAZWISCHEN zu stehen und nie richtig anzukommen, spiegelt sich oft in den Texten von Autorinnen und Autoren russlanddeutscher Herkunft wider. Der Literaturkreis der Deutschen aus Russland stellt seinen aktuellen Sammelband vor, in dem das Thema Heimat in einer bunten Mischung aus literarischen Formen und verschiedenen Blickwinkeln beschrieben wird.

  • Eure Heimat ist unser Albtraum

    20:00 Uhr

    zakk
    Fichtenstraße 40
    40233 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

     

    Wie fühlt es sich an, tagtäglich als „Bedrohung“ wahrgenommen zu werden? Wie viel Vertrauen besteht nach dem NSU-Skandal noch in die Sicherheitsbehörden? Was bedeutet es, sich bei jeder Krise im Namen des gesamten Herkunftslandes oder der Religionszugehörigkeit der Eltern rechtfertigen zu müssen?

    Das Bundes-Heimatministerium feierte im Jahr 2019 sein einjähriges Bestehen. Mit einem Manifest gegen einen völkisch verklärten Heimatbegriff wehren sich 14 deutschsprachige AutorInnen gegen dessen Normalisierung. In dem Essayband "Eure Heimat ist unser Albtraum" erzählen sie von alltäglichem Rassismus, Antisemitismus, fehlendem Vertrauen und davon, wie sich Rassismus auf die Sexualität auswirkt.

    Zwei Mitautorinnen des Bandes, Mithu Sanyal und Nadiah Shehadeh, schildern im Gespräch mit Michael Serrer, dem Leiter

    des Literaturbüros NRW, ihre eigenen Erfahrungen.

     

    In Zusammenarbeit mit dem zakk