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20. Oktober 2019

  • Prof. Wilhelm Gössmann zum 93. Geburtstag

    11:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: frei

    Anmeldung: erforderlich unter Telefon +49 211 - 8995571 oder E-Mail anmeldungen-hhi@duesseldorf.de

     

    Am 20. Oktober wäre Wilhelm Gössmann 93 Jahre alt geworden. Er starb am 2. Januar dieses Jahres. Wilhelm Gössmann war (und ist) in und um Düsseldorf bekannt. Von 1980 bis 1991 lehrte er als Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, von 1973 bis 1983 leitete er als 1. Vorsitzender die Heinrich-Heine-Gesellschaft. Mit seinen zahlreichen wissenschaftlichen und literarischen Beiträgen hat er engagiert das kulturelle Leben mitgeprägt. Das Heinrich-Heine-Institut, dem Wilhelm Gössmann zeitlebens eng verbunden war, bewahrt seinen Nachlass, der für interessierte Bürgerinnen und Bürger jederzeit zugänglich ist.

    Seine Schülerinnen und Schüler laden zu seinem Gedenken zu einer musikalisch-literarischen Feierstunde ein. Literarische Texte von Wilhelm Gössmann stehen im Mittelpunkt, um ihn als Schriftsteller zu würdigen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Klaus Grabenhorst liest:“DAS RUHRGEBIET“

    11:00 Uhr

    Miteinander – „Wohnen in Verantwortung“

    Ursula-Trabalski-Straße 47

    40625 Düsseldorf-Gerresheim:

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    LYRIK – PROSA – GITARRENKLÄNGE

     

  • Marina Jenkner, "Die UnWillkommenen"

    11:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    40227 Düsseldorf

    Eintritt: 3,- €

     

    Betty führt ein heiles Familienleben in einer deutschen Großstadt. Als sie im Sommer 2015 die syrische Flüchtlingsfamilie Ibrahim kennenlernt, ist plötzlich alles ganz nah: der Krieg, der Islam und die Politik. Während die Kinder viel Zeit mit den beiden syrischen Jungen verbringen, versuchen Betty und ihr Mann der Familie zu helfen. Eine Freundschaft entsteht, die jedoch immer wieder auf die Probe gestellt wird, da die »Fremden« oftmals auf Ablehnung stoßen. Ungerechtigkeit und Bürokratie zwingen die junge Mutter, sich mit ihrer eigenen Familiengeschichte zu beschäftigen. Auch ihre Vorfahren waren Flüchtlinge, die während des 2. Weltkriegs aus Ostpreußen und Oberschlesien vertrieben wurden. Sie mussten ihre Heimat verlassen und sich anderswo eine neue aufbauen. Betty wird schmerzlich bewusst, dass es sowohl damals als auch heute Menschen in Deutschland gibt, die sich unwillkommen fühlen. Wie kann dieses Rad der Geschichte gebremst werden? Und wie kann Betty den Ibrahims helfen?

    Marina Jenkner stellt mit Detailgenauigkeit die Xenophobie der Deutschen dar. Es sind Bilder, die jeden Abend die Wohnzimmer überfluten und Meinungen formen. Aus solchen Bildern und aus der eigenen Familiengeschichte inspiriert spinnt sie eine Geschichte die auf wahren Begebenheiten basiert. Dabei beweist ihre Handlung, dass die Angst vor Fremden kein neues Phänomen in der Gesellschaft ist. Das Überwinden aber dieser Angst ist ein Lernprozess, der kühle Köpfe und mutige Herzen braucht. »Von dem Mosaik der Erlebnisse und Gedanken, die sich zu einem Ganzen fügen.«

    Marina Jenkner wurde 1980 in Detmold geboren. Nach dem Germanistik, Kunst-Designwissenschaften und Architektur Studium arbeitete sie als freiberufliche Schriftstellerin, Filmemacherin und Werbetex-terin. Bereits während des Studiums veröffentlichte sie erste Lyrik und Kurzgeschichten, drehte über ein Dutzend Kurzfilme und 2003 den Spielfilm »Blaue Ufer«. 2006 erschien ihr erstes Buch »WUPPERlyrik.« Im Oktober 2015 gründete Marina Jenkner den Kulturort »Die arme Poetin« in der Wuppertaler Spitz-wegstraße. Sie setzt sich aktiv für die regionale Literaturszene ein, ist Dozentin für Kreatives Schreiben und führt Lesungen und Schreibworkshops in Schulen durch.

    Im Rahmen des deutsch-griechischen Literatursalons

  • Hanne Ørstavik: "Die Zeit, die es dauert"

    15:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 4 Euro

    Anmeldung: erforderlich unter Telefon +49 211 - 8995571 oder E-Mail anmeldungen-hhi@duesseldorf.de

     

    »Liebe« (dt. 2017) – »So wahr wie ich wirklich bin« (dt. 2018) – und nun »Die Zeit, die es dauert« (dt. 2019).

    Drei Romane aus weiblicher Perspektive geschrieben. Manche lesen sie als Trilogie. Und ruft man sich Novalis und seine Vorstellung von romantischer Poetik ins Gedächtnis – als »die Kunst, auf eine angenehme Art zu befremden, einen Gegenstand fremd zu machen und doch bekannt und anziehend« – dann springt das Tor auf ins Offene der Schreibweise von Hanne Ørstavik. Voller Anmut, bisweilen Härte, befremdlich alltäglich und ergreifend übergreifend zugleich. Dabei aller Schwärmerei fern gibt Hanne Ørstavik dem Begehren nach Liebe und Zuwendung eine neue vordringliche Gegenwart. Wie Heinrich Heine ist die norwegische Autorin der Romantik entlaufen und doch ihrem hohen Empfinden nah.

    Hanne Ørstavik ist eine der profiliertesten norwegischen Gegenwartsautorinnen. Sie hat eine große Leserschaft und wurde mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet.

    Moderation: Maren Winterfeld M. A.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Poesieschlachtpunktacht

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    40227 Düsseldorf

    Eintritt: 5,- €

     

    Seit 1997 Kultveranstaltung in Düsseldorf, ist die "Poesieschlacht-punkt-acht" einmal im Monat Garant für literarische Überraschungen der besonderen Art. Die Moderatoren Sandra Da Vina und Markim Pause, selbst begeisterte und erfolgreiche Poetinnen und Poeten, präsentieren jeden 3.Sonntag den "Poetry Slam" im zakk. Bekannte wie unbekannte Autor*innen kämpfen in jeweils 6 Minuten um den von Markim Pause liebevoll geschüttelten Champagner für die Siegesfeier und die Gunst des Publikums - denn wer am Ende gewinnen wird, entscheidet eine unerbittlich Jury, die an jedem Abend aus den Besucher*innen gewählt wird. In der Finalrunde kann dann das gesamte Publikum per Applaus die Stimme abgeben.

    Wer glaubt, dass nur bekannte Poet*innen gewinnen, sollte sich eines Besseren belehren lassen, seine Texte mitbringen und vorlesen!

    Anmeldungen und Informationen für Slam Poetinnen und Poeten unter info@poesieschlacht.de