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21. November 2019

  • »Wer vergißt, will vergessen.« - Ernst Toller

    19:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Eine Erinnerung zum 80. Todestag

    Vortrag von Prof. Dr. Daniel Hoffmann

    Mit seiner 1933 erschienen Autobiographie »Eine Jugend in Deutschland« zog Ernst Toller als knapp 40-Jähriger eine vorläufige Lebensbilanz: 1893 in Samotschin (damals preußische Provinz Posen) als Kind jüdischer Eltern geboren, 1914 Kriegsfreiwilliger, 1918 ein junger Intellektueller, der den Zusammenbruch des Kaiserreichs begrüßte. Sein Eintreten für die Münchner Räterepublik im Frühjahr 1919 bescherte Toller eine fünfjährige Haftstrafe. Noch im Zuchthaus schreibend, erwarb sich Toller rasch den Ruf, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Dramatiker zu sein. Vor der Verhaftung durch das NS-Regime bewahrte ihn nur ein glücklicher Umstand. Sein Name stand auf der ersten Ausbürgerungsliste der NS-Behörden vom August 1933. Das Exil-Dasein mit seinen vielen Ungewissheiten und Demütigungen, den Siegeslauf der Diktatur in Deutschland ertrug Toller nicht mehr. 1939 setzte er seinem Leben in New York ein Ende.

  • West-östlicher Divan: Persien Eine Reise durch Musik und Literatur

    20:00 Uhr

    Goethe-Museum | Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung

    Jacobistraße 2

    40211 Düsseldorf

    Eintritt 15 €, erm. 10 €

     

    Mit Alexandra von der Weth und Roland Techet