zurück

Februar 2019

  • Zweiklang! Wort und Musik mit Friedrich von Thun

    03.02.2019

    17:00 Uhr

    Kunstpalast

    Robert-Schumann-Saal

    Ehrenhof 4-5

    40479 Düsseldorf

    35/30/23/12 € (Schüler/Studenten 25/20/15/10 €) zzgl. Servicegebühren

     

    Wiener G’schichten

     

    Wien – die Kulturmetropole war schon seit jeher ein außergewöhnlicher Anziehungspunkt für Künstler, Musiker, Komponisten und Schriftsteller. Eine ganz besondere Tradition strahlen auch die Wiener Kaffeehäuser aus, die wie in keiner anderen Stadt von Künstlern als Wohnzimmer erwählt wurden. Schon Mozart war ein häufiger Gast, aber vor allem waren es Schriftsteller, die hierher kamen, um zu arbeiten und sich auszutauschen. Hier konnte man den ganzen Tag bei einem Mokka sitzen und kostenlos alle Zeitungen lesen. Oft gab es schon ein Telefon, das sich die meisten Künstler selbst nicht leisten konnten. Viele waren so häufig da, dass sie sich sogar ihre Post ins Kaffeehaus nachschicken ließen. „Das Café erspart uns die Wohnung“, formulierte Egon Erwin Kisch so schön. Und hier entstand Weltliteratur von Joseph Roth, Stefan Zweig, Arthur Schnitzler, Franz Werfel, Karl Kraus, Alfred Polgar und vielen anderen. Rezitiert vom Grandseigneur der deutschen Schauspielkunst Friedrich von Thun und umrahmt von stimmungsvoller Akkordeonmusik führen uns nachdenkliche und amüsante Kostproben ins alte Wien und in die besondere Welt der Wiener Kaffeehaus-Atmosphäre.

  • Poetry Slam "Sprich mit mir! Über Krebs."

    04.02.2019

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Im Rahmen der Kampagne „Sprich mit mir! Über Krebs." veranstaltet die Krebsgesellschaft

    Nordrhein-Westfalen e. V. in Partnerschaft mit acht großen Krebs-Selbsthilfeverbänden und der AOK Rheinland/Hamburg ihren ersten Poetry-Slam.

    Es treten 10 Slammerinnen und Slammer – Bühnenfrischlinge und alte Hasen – gegeneinander an.

    Das Publikum entscheidet per Abstimmung, wer gewinnt. Das Thema ist Krebs! Nichts für Feiglinge! Aber genau etwas für die, die etwas verändern wollen! Mehr Klartext statt Kopfkino: Das hilft nicht nur Betroffenen, sondern auch allen anderen mit Krebs im Alltag umzugehen.

    Moderiert wird der Abend vom aktuellen deutschsprachigen Slam-Meister Jean-Philippe Kindler.

  • Aladin El-Mafaalani: Das Integrations-Paradox

    05.02.2019

    19:00 Uhr

    Buchhandlung BiBaBuZe GbR

    Aachener Straße 1

    40223 Düsseldorf

    Eintritt: 5 €

    Der Eintritt wird vollständig gespendet.

     

    Zusammenwachsen tut weh.

    Wer davon ausgeht, dass Konfliktfreiheit ein Gradmesser für gelungene Integration und eine offene Gesellschaft ist, der irrt. Konflikte entstehen nicht, weil die Integration von Migranten und Minderheiten fehlschlägt, sondern weil sie zunehmend gelingt. Gesellschaftliches Zusammenwachsen erzeugt Kontroversen und populistische Abwehrreaktionen – in Deutschland und weltweit.

    Aladin El-Mafaalani nimmt in seiner Gegenwartsdiagnose eine völlige Neubewertung der heutigen Situation vor. Wer dieses Buch gelesen hat, wird- verstehen, warum Migration dauerhaft ein Thema bleiben wird und welche paradoxen Effekte Integration hat- erfahren, woher die extremen Gegenreaktionen kommen- in Diskussionen besser gegen Multikulti-Romantiker auf der einen und Abschottungsbefürworter auf der anderen Seite gewappnet sein- erkennen, dass es in Deutschland nie eine bessere Zeit gab als heute und dass wir vor ganz anderen Herausforderungen stehen, als gedacht.

    Aladin El-Mafaalani, 1978 im Ruhrgebiet geboren. Er studierte in Bochum Politikwissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft und Arbeitswissenschaft. Zunächst war er Lehrer am Berufskolleg Ahlen, später Professor für Politikwissenschaft und politische Soziologie an der Fachhochschule Münster. Seit 2018 arbeitet er im nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldorf.

  • »Ich war, ich bin, ich werde sein!« Zum 100. Todestag von Rosa Luxemburg: Buchvorstellung mit Prof. Dr. Ernst Piper

    05.02.2019

    19:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Deutsch-osteuropäisches Forum

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Erst 100 Jahre nach ihrem gewaltsamen Tod liegt nun endlich eine moderne, wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Biographie Rosa Luxemburgs (1871–1918) vor – obwohl kein Zweifel daran bestehen kann, dass sie eine herausragende Gestalt der deutschen Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts war. Unumstritten war ihr Andenken indes nie und ist es bis heute nicht. Und das gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für Polen: in Zamość, der Stadt unweit von Lublin, in der Rosa Luxemburg 1871 geboren wurde, ist im März 2018 die 1979 am früheren Wohnhaus der Familie Luxemburg angebrachte Gedenktafel auf Geheiß der Behörden entfernt worden. Grundlage dazu war das kurz zuvor in Kraft getretene »Gesetz gegen die Verbreitung von Kommunismus und anderen totalitären Systemen durch die Namen öffentlicher Gebäude und Einrichtungen«. Der renommierte Zeithistoriker Ernst Piper setzt sich in seinem neuen Buch umfassend mit der historischen Rolle Rosa Luxemburgs und ihrer Bewertung auseinander.

  • Haru Specks Vinylpredigt: »Von Büchern und Schallplatten«

    05.02.2019

    20:00 Uhr

    Landeshauptstadt Düsseldorf

    Zentralbibliothek/Lesefenster

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Schallplatten sind wie die kleinen Brüder der Bücher. Es sind materielle Medien und ihre Herstellung ist aufwändig und teuer. Was wäre eine Welt ohne Bücher und Schallplatten?

    Haru Specks, seines Zeichens Schallplattenaufleger und Vinylprediger, der vor langer Zeit eine Ausbildung in einer Druckerei machte und sich deshalb einen Jünger Gutenbergs und Vertreter der schwarzen Kunst nennen darf, wird über Bücher in der Musik, Musik in den Büchern und über den Genuss und Gewinn in der Auseinandersetzung mit diesen „Datenträgern“ sprechen.

    Als Inspiration zum Abend: „The medium is the message“ – Marshall McLuha

  • André Herrmann: Platzwechsel

    05.02.2019

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

    VVK € 11 / AK € 14

     

    André Herrmann erzählt mit viel Humor von den weniger lustigen Seiten des Lebens: von Krankheiten, Ängsten und vom Altern, von Trennungsfeiern und davon, was passiert, wenn man den eigenen Eltern zu Weihnachten einen Joint schenkt. Eigentlich hatte André gedacht, endlich den Absprung aus seiner Heimat in der Provinz Sachsen-Anhalts geschafft zu haben. Weg von Klassentreffen, Hochzeiten und Thermomixen. Wären da nicht sein Großvater, der an Demenz erkrankt ist, ins Heim zieht und jeden Tag ein bisschen mehr den Anschluss an die Welt verliert, und sein bester Kumpel Maik, der auf die furchtbar grandiose Idee kommt, André einen Job in der Heimat zu besorgen.

    André Herrmann ist Schriftsteller und Comedy-Autor. Er ist Gründungsmitglied der Lesebühnen »Schkeuditzer Kreuz« in Leipzig sowie »Fuchs & Söhne« in Berlin und war Teil des legendären »Team Totale Zerstörung«, das 2011 und 2012 die deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam gewann. Er konzipiert Comedy-Programme und schreibt u.a. für das »Neo Magazin Royal« (ZDF), »Olaf macht Mut« (ARD), »[sla(m]dr)« und »Comedy mit Karsten« (MDR). 2015 erschien sein Debütroman »Klassenkampf« bei Voland & Quist.

  • Humboldtstraße Zwei. Das Schicksal einer deutschen Familie zwischen 1934 und 2014: Lesung und Gespräch mit Harald Gesterkamp

    07.02.2019

    19:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Deutsch-osteuropäisches Forum

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Der in Bonn lebende Harald Gesterkamp, Redakteur beim Deutschlandfunk, ist durch seine Familiengeschichte auf das Thema seines Buches gestoßen. Seine Mutter und seine Großeltern stammen aus Niederschlesien. Gesterkamp erzählt in seinem spannenden und berührenden Roman die Geschichte der Familie Plackwitz über drei Generationen. Erich, in den 1930er-Jahren Amtsrichter in einer schlesischen Kleinstadt, muss entsetzt und hilflos zusehen, wie sich Deutschland immer mehr zu einem Unrechtsstaat entwickelt. Seine Tochter Elise muss das geliebte Elternhaus 1945 nach Studium und Flakhelferinneneinsatz aufgeben und gründet eine Familie in Westdeutschland. Andreas, ihr Sohn, begibt sich erst spät auf familiäre Spurensuche, ein Kriegstagebuch der Mutter hilft ihm dabei. Er greift Themen auf, die heute wieder verstärkt in das Bewusstsein rücken: die Leiden einer vertriebenen Generation, die Traumatisierung der Nachkommen, aber auch der Umgang mit der Erinnerung und dem Problem des Alterns in der modernen Welt.

    In Kooperation mit: Kulturreferat für Oberschlesien

  • Bernd Riexinger: Neue Klassenpolitik

    07.02.2019

    19:30 Uhr

    Buchhandlung BiBaBuZe GbR

    Aachener Straße 1

    40223 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Bernd Riexinger analysiert die Erfolge und Misserfolge der Arbeiterklasse in Deutschland – und zieht daraus weitreichende Schluss-folgerungen. Das Buch ist nicht nur ein Appell gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck, das formulierte Konzept der verbindenden Klassenpolitik beschreibt einen Weg für einen neuen linken Aufbruch.

    Sein Konzept einer verbindenden Klassenpolitik zielt darauf ab, die verschiedenen sozialen Kämpfe und Kämpfe um Geschlecht, Herkunft und Sexualität zusammen zu führen, um die Profitlogik des Kapitalismus zu durchbrechen.

    „Ich hatte das Glück, mir mutigen Verkäuferinnen und Müllwerkern, mit Journalisten, Bankangestellten und Garderobefrauen, mit Erzieherinnen und Pflegern zu kämpfen. Sie haben mich gelehrt, wie schnell Menschen zum Widerstand finden können, wie sehr Solidarität und Lebensfreude zusammen-gehen. Sie haben mir gezeigt, dass sie sich selber führen, wenn Führung demokratisiert wird. Diese Erfahrungen sind in dieses Buch eingeflossen.“ (Aus dem Vorwort)

    „Riexingers Neue Klassenpolitik verdichtet einen schon länger diskutierten Strang linker Politik.“ (Tom Strohschneider)

    Bernd Riexinger, MdB, ist einer der Vorsitzenden der Partei DIE LINKE.

  • Wolf Haas liest Junger Mann

    07.02.2019

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

    VVK € 17 / AK € 20

     

    Der Dreizehnjährige, der auf die Waage stieg und sich um den Verstand verliebte: "Mit vier Jahren brach ich mir zum ersten Mal das Bein. Mein großer Bruder hatte zusammen mit seinen noch größeren Freunden und deren noch größeren Brüdern eine Sprungschanze gebaut. Eine Schanze baute man, indem man eine Schaufel organisierte und Schnee auf einen Haufen schaufelte. Dann trampelte man darauf herum. Dann fuhr der Beste los und sprang am weitesten. Nach ihm der Zweitbeste am zweitweitesten. Zuletzt mein Bruder. Dann ich."

    Auf diese Weise lernt der junge Mann früh den Vorteil von Unfällen schätzen: Trostschokolade. Und er lernt den Nachteil von Trostschokolade kennen: Übergewicht.

    Mit 13 beginnt er in den Sommerferien eine radikale Abmagerungskur. Weil ihn unvorbereitet dieses zauberhafte Lächeln getroffen hat. Das Gute am Verlieben: Die Elsa. Das Problem am Verlieben: Ihr Ehemann. Der Lastwagenfahrer Tscho. Mit jedem Kilo, das der junge Mann abnimmt, sieht er seine Chancen bei ihr steigen. Als sie mit ihm auch noch eine Spazierfahrt in ihrem neuen Renault 5 unternimmt, heizt das seinen Kalorienverbrauch weiter an. Und der Ferienjob auf der Tankstelle hat den großen Vorteil, dass er immer genau weiß, wann Elsas Mann gerade nach Griechenland oder in ein noch ferneres Land aufgebrochen ist.

    Eines Tages taucht der gefürchtete Lastwagenfahrer aber doch überraschend zwischen Diesel-Zapfsäule und Tankstellenshop auf und macht dem jungen Mann ein Angebot, das er nicht ablehnen kann.

    Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm am Steinernen Meer geboren. Seine Krimis um Privatdetektiv Brenner erreichten eine Millionenauflage und wurden erfolgreich fürs Kino verfilmt. 2006 erschien sein Roman Das Wetter vor 15 Jahren. Der Roman Verteidigung der Missionarsstellung (2012) wurde mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet, für die Simon-Brenner-Romane wurde Wolf Haas der Jonathan-Swift-Preis 2016 zuerkannt. Wolf Haas lebt in Wien.

  • Husch Josten: Land sehen.

    08.02.2019

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf

    EUR 10,–/8,– (erm.)

     

    Autorenlesung und Gespräch in der Reihe Neue Deutsche Literatur

     

    Ausgerechnet Priester! Jahrzehntelang war sein Patenonkel Georg von der Bildfläche verschwunden, dieser lebenshungrige Mann, der nie etwas ausgelassen hat. Und nun ist er zurück: Als Mitglied eines umstrittenen katholischen Ordens. Einnehmend leicht und in überraschenden Wendungen erzählt Husch Josten so tiefgründig wie humorvoll von Nähe und Freundschaft, von einem bewegten Leben und dem Ringen um ewige Fragen.

    Veranstalter: Verein zur Förderung des Heinrich-Heine-Geburtshauses e.V. und Müller & Böhm Literaturhandlung

  • »Else Lasker-Schüler kann von Lorbeerblättern nicht leben«: Vortrag und Lesung von Thomas B. Schumann

    11.02.2019

    19:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Deutsch-osteuropäisches Forum

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Vortrag und Lesung von Thomas B. Schumann, musikalische Umrahmung Akampita Steiner

     

    Else Lasker-Schüler, 1869 in Wuppertal-Elberfeld geboren, ist laut Gottfried Benn die »größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte«. Sie war eine herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus. Exotisches Rollenspiel und poetische Legendenbildung bestimmten ihre Vorstellung einer antibürgerlichen Literatur. Ihr bedeutendes Oeuvre ist einem tragischen Leben abgerungen: Früh verließ sie die Sicherheit einer bürgerlichen Existenz und schlug sich in einem zermürbenden Kampf gegen die Armut durch das schillernd-chaotische Berlin der zwanziger Jahre. Als Jüdin wurde sie ins Exil nach Palästina gezwungen, wo sie verarmt und vereinsamt 1945 starb. Mit hebräischem Liedgut, mit Gitarre, ausdrucksstarken Improvisationen und Gedichtvertonungen begleitet Akampita Steiner den Vortrag von Thomas B. Schumann. Thomas B. Schumann ist Autor, Herausgeber, Publizist, Redner, Ausstellungskurator und Kunstsammler. Sein Lebenswerk ist der deutschen Exilliteratur und Exilkunst nach 1933 gewidmet.

  • Stephan Scheuer: »Der Masterplan. Chinas Weg zur Hightech-Weltherrschaft«

    13.02.2019

    20:00 Uhr

    Landeshauptstadt Düsseldorf

    Zentralbibliothek/Lesefenster

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Die Volksrepublik China ist in kurzer Zeit vom Entwicklungsland zur zweitgrößten Volkswirtschaft aufgestiegen. Anfangs kopierten Chinas Unternehmer die Produkte und Konzepte, jetzt entwickeln sie eigene Ideen, die die globale Wirtschaftsordnung revolutionieren. Dank modernster Technik sollen jede Firma und jeder Bürger in Echtzeit überwacht werden können – auch über die Grenzen der Volksrepublik hinaus. Wird Chinas neue technologische Führungsrolle zu einer echten Bedrohung für unseren Wohlstand und unsere Freiheit? Stephan Schreiber spürt den innovativsten Ideen in China nach und beleuchtet, wie sie die Wirtschaftsordnung auch in Europa radikal verändern werden. Er zeigt, wie die Internet-Supermacht unser Leben verändert und unsere Zukunft bestimmen wird. Als Kenner Chinas spricht er auch über den Alltag dort und über kulturelle Unterschiede.

    Stephan Scheuer hat Internationale Beziehungen und Sinologie in Berlin, London, Peking und Marburg studiert und lebt heute in Düsseldorf. Er ist Buchautor und Journalist bei der Wirtschaftszeitung Handelsblatt. Er schreibt als Fachredakteur über die Telekommunikationsbranche, die IT Wirtschaft sowie chinesische Firmen in Deutschland und Europa. Zuvor war er fünf Jahre China-Korrespondent in Peking.

  • Josef Schoenen liest: Weil das Erinnern immer so schön ist

    14.02.2019

    15:00 Uhr

    zentrum plus Angermund

    Graf-Engelbert-Str. 47

    40489 Düsseldorf

    Eintritt frei - der Hut kreist

  • Judith Kerr: Geschöpfe. Mein Leben und Werk. Buchvorstellung mit Ute Wegmann

    15.02.2019

    17:00 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf

    EUR 10,–/8,– (erm.)

     

    Die Kölner Autorin und Journalistin (u.a. Deutschlandradio) Ute Wegmann hat die Autobiographie der beliebten Schriftstellerin und Illustratorin Judith Kerr aus dem Englischen übersetzt und gibt so einen unvergesslichen Einblick in ein von Kindheit an bewegtes Leben und in den kreativen Entstehungsprozess ihrer Geschichten, begleitet von einer Schatzkiste voller Illustrationen, Fotos und Erinnerungsstücken.

    Veranstalter: Verein zur Förderung des Heinrich-Heine-Geburtshauses e.V. und Müller & Böhm Literaturhandlung

  • Oswald Egger: Der Triumph der Farben

    17.02.2019

    12:00 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf

    EUR 10,–/8,– (erm.)

     

    Buchvorstellung und Autorenlesung in der Reihe Neue Deutsche Literatur

     

    Oswald Egger setzt mit diesem Band sein poetisch-experimentelles Finden und Entdecken fort und begibt sich in die Sphäre der Farbenwelt: Petrarcas Triumph der Zeit und der Triumph der Ewigkeit werden als Farbraum entfaltet, übersetzt und transponiert. Es entsteht ein Album aus Ideen und Gegenständen mit Blätterungen im bunt-beständigen Wechsel der Töne und Aspekte.

    Veranstalter: Kunststiftung NRW in Kooperation mit dem Heine Haus Literaturhaus

  • Poesieschlachtpunktacht

    17.02.2019

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

    AK € 3,50

    Seit 1997 Kultveranstaltung in Düsseldorf, ist die "Poesieschlacht-punkt-acht" einmal im Monat Garant für literarische Überraschungen der besonderen Art. Die Moderatoren Pamela Granderath und Markim Pause, selbst begeisterte und erfolgreiche Slammer, präsentieren jeden 3.Sonntag den "Poetry Slam" im zakk. Bekannte wie unbekannte Autor/-innen kämpfen in jeweils 6 Minuten um den von Markim Pause liebevoll gestalteten Pokal nebst Champagner für die Siegesfeier und die Gunst des Publikums - denn wer am Ende gewinnen wird, entscheidet eine unerbittlich Jury, die an jedem Abend aus den Besuchern gewählt wird. In der Finalrunde kann dann das gesamte Publikum seine Stimme abgeben. Wer glaubt, dass nur bekannte Autor/-innen gewinnen, sollte sich eines Besseren belehren lassen, seine Texte mitbringen und vorlesen!

    Moderation: Pamela Granderath & Markim Pause.

    Anmeldungen und Informationen für Slam Poetinnen und Poeten unter christine.brinkmann@zakk.de

  • Durs Grünbein und Maria Stepanova im Gespräch: Nach dem Gedächtnis.

    18.02.2019

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf.

    EUR 10,–/8,– (erm.)

     

    Buchvorstellung und Autorenlesung

     

    Im Zentrum dieses Metaromans Nach dem Gedächtnis, von dem Durs Grünbein sich hat begeistern lassen, steht eine weitverzweigte jüdisch-russisch-europäische Familie von Ärzten, Architekten, Bibliothekaren, Buchhaltern und Ingenieuren, die in unzivilisierten, gewaltgeprägten Zeiten ein stilles, unspektakuläres Leben führen wollen.

    Veranstalter: Verein zur Förderung des Heinrich-Heine-Geburtshauses e.V. und Müller & Böhm Literaturhandlung

  • Frisch gepresst mit Hansjürgen Bulkowski

    19.02.2019

    18:00 Uhr

    Lernstudio der Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Hier ist im wahrsten Sinne ein Künstler am Werk: Mit einem Blick für das Konkrete fängt Hansjürgen Bulkowski Alltagseindrücke ein. Dabei steckt in seinen Worten eine Gegenständlichkeit, die seine Vergangenheit als Aktionskünstler erahnen lässt. Der gebürtige Berliner veröffentlicht bereits seit Mitte der 60er Jahre Lyrik, Kurzprosa, Hörspiele und Essays, war in dieser Zeit aber auch in Künstlerkollektiven aktiv, gemeinsam mit Jörg Immendorf, Chris Reinecke und anderen. Gleich mehrere Einblicke in seine literarische Arbeit gewährt er bei Frisch gepresst: In Nachrichten aus Notzeiten erinnert sich Bulkowski an seine Kindheit in Berlin, an die ereignisreichen Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Poetopien sind, so der Autor, „Einfälle aus der unmittelbaren Lebenswelt“, in denen eine spezifische Poesie steckt. Zuletzt erschien von Bulkowski der Band Wie spät sind wir? Siebenzeilige Gedichte, in dem er sich gezielt mit den Möglichkeiten dieser lyrischen Form auseinandersetzt.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

  • Ursula Muscheler, Gropius und die Frauen

    19.02.2019

    19:00 Uhr

    Haus der Architekten
    Zollhof 1

    40221 Düsseldorf
    Eintritt frei

     

    Die Düsseldorfer Autorin und Architektin liest aus ihrem aktuellen Buch, das sich mit den Frauen beschäftigt, die Walter Gropius in seiner persönlichen und berufl ichen Entwicklung begleitet haben. Die vier Frauen, mit denen der erste Bauhaus-Direktor langjährig verbunden war, waren selber künstlerisch ambitioniert und aktiv. Ursula Muscheler versucht mit ihrem Buch auch, die Perspektive auf das Bauhaus stärker auf die weiblichen Akteure hin zu fokussieren.

    zur Online-Anmeldung: https://www.aknw.de/index.php?id=1136

     

     

  • Die Zweite Polnische Republik 1918–1939 - Fakten, Mythen und Legenden: Lesung und Gespräch mit Wolfgang Templin

    21.02.2019

    Polnisches Institut Düsseldorf

    Citadellstraße 7

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Die Zweite Republik der Polen gab es gerade einmal zwei Jahrzehnte. Wie es dazu kam, erklärt der Publizist und Polenexperte Wolfgang Templin mit einem präzisen Blick auf rund eintausend Jahre Geschichte – vom Großreich der polnischen Piasten-Dynastie über die Zeit der Jagiellonen-Herrschaft, die polnischen Aufstände im 18. Jahrhundert, die Napoleonischen Kriege, die Russische Revolution, den Ersten Weltkrieg und den Zerfall Europas. Den Schwerpunkt in der Vorstellung seines im Schöningh Verlag im vergangenen Jahr erschienenen Buches »Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918-1939« legt Templin auf die polnische Staatsneugründung in ihrer Bedeutung für die europäische Nachkriegssituation.

    In Kooperation mit: Polnisches Institut Düsseldorf und Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e. V.

  • Alice Zeniter, Die Kunst zu verlieren Alice Zeniter

    21.02.2019

    Institut francais

    Bilker Straße 9

    40213 Düsseldorf

     

    Naïma hat es lange nichts bedeutet, dass ihre Familie aus Algerien stammt. Wie soll ihre Verbindung zu einer Familiengeschichte, die sie nicht kennt, denn auch aussehen? War ihr Großvater wirklich ein „Harki“, ein Verräter? Vielleicht könnte die Großmutter es ihr erzählen, aber nur in einer Sprache, die Naïma nicht versteht. Und ihr Vater, der 1962 nach Frankreich kam, in eines jener damals hastig errichteten Auffanglager, wo man die Algerienflüchtlinge versteckte, redet nicht über das Land seiner Kindheit...Um mehr zu erfahren, tritt Naïma eine weite Reise an [...]

    Alice Zeniter wurde 1986 in Alençon geboren und wuchs in dem kleinen Dorf Champfleur auf, bis die Familie nach Alençon zurückkehrte. Schon als Schülerin schrieb sie ihren ersten Roman. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie an der École normale supérieure in Paris. Sie arbeitet(e) als Lehrerin und Dramaturgin (einige Jahre lang auch in Budapest). Alice Zeniter hat vor "L'art de perdre" bereits vier Romane veröffentlicht; für ihren letzten Roman, "Juste avant l'oubli", erhielt sie den begehrten Prix Renaudot des Lycéens.

     

     

     

  • Oliver Führmann liest aus "Die Moorsoldaten"

    21.02.2019

    19:00 Uhr

    Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

    Mühlenstraße 29

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Im August 1933 inszenierten Häftlinge des Konzentrationslagers Bögermoor im Emsland unter Federführung des Düsseldorfer Schauspielers und Regisseurs Wolfgang Langhoff das wohl bekannteste Lied für Widerstand und Durchhaltevermögen im dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte. Langhoff verfasste bereits 1935, freigelassen nach 13 Monaten Inhaftierung und geflohen in die Schweiz, seinen autobiografischen Augenzeugenbericht „Die Moorsoldaten“.

    Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Heine-Salon Düsseldorf.

  • Josef Schoenen liest: Sherlock Holmes - Der Mazarin Stein

    21.02.2019

    19:00 Uhr

    Patisserie Pure Freude

    Hohe Str. 19

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei - der Hut kreist

  • Oliver Führmann liest "Die Moorsoldaten"

    21.02.2019

    19:00 Uhr

    Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

    Mühlenstraße 29

    Eintritt frei

     

    Im August 1933 inszenierten Häftlinge des Konzentrationslagers Börgermoor im Emsland unter Federführung des Düsseldorfer Schauspielers und Regisseurs Wolfgang Langhoff das wohl bekannteste Lied für Widerstand und Durchhaltevermögen im dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte. Langhoff verfasste bereits 1935, freigelassen nach 13 Monaten Inhaftierung und geflohen in die Schweiz, seinen autobiografischen Augenzeugenbericht „Die Moorsoldaten“.

  • Poetische Begegnungen Ulrike Almut Sandig trifft Tristan Marquardt

    27.02.2019

    19:30 Uhr

    onomato künstlerverein e.V.

    Birkenstraße 97

    40233 Düsseldorf

    Eintritt 3 / 2 Euro, Mitglieder frei

     

    Es nimmt nicht wunder dass Ulrike Almut Sandig bei ihren Musikauftritten viele ihrer Poeme auch singt, vor allem aus ihrem jüngsten Lyrikbuch mit dem ellenlangen Titel „ich bin ein Feld voller Raps, verstecke die Rehe und leuchte wie dreizehn Ölgemälde übereinandergelegt“, 2016. Stellen die darin versammelten Gedichte doch zugleich expressiv einprägsame wie bewegende Szenarien mit gekonnt charakteristischen wenigen Strichen vor Augen, die auch gelesen ihre musikalische Rhythmik entfalten. Obwohl er intensiv über die lyrischen Anfänge im hochmittelalterlichen Minnesang gearbeitet hat – das Ergebnis ist die imponierende zweisprachige Sammlung „Unmögliche Liebe. Die Kunst des Minnesangs in neuen Übertragungen“, die er 2017 zusammen mit Jan Wagner herausgegeben hat, erinnert seine eigene Lyrik doch weniger an Gesang als an ein eigentümlich verwobenes und verschachteltes Stenogramm von Außen- und Innenwahrnehmungen, Momentaufnahmen und wie aus der „Tiefsee“ aufsteigenden Fetzen aus der digitalen Welt – „Scrollen in Tiefsee. Gedichte“, 2018. Diese poetische Begegnung zweier jüngerer Dichter verspricht, ein ungewöhnlicher und eigenwilliger Lyrikabend voller Überraschungen zu werden.