zurück

18. März 2019

  • Europa erlesen: Dana Grigorcea liest aus "Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit"

    19:00 Uhr

    Landtag NRW / Besucherzentrum

    Platz des Landtags 1

    40221 Düsseldorf

    Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

     

    Nach einem Banküberfall wird die Angestellte Victoria beurlaubt, um ihr traumatisches Erlebnis zu verarbeiten. In ihre Heimat zurückgekehrt nutzt sie die Zeit, um das Bukarest ihrer Kindheit, aber auch der Gegenwart zu erkunden. Dana Grigorcea verknüpft in ihrem Roman gegenwärtige Eindrücke, Begegnungen und Personen mit Erinnerungen an das Vorwende-Bukarest zu einem tragikomischen Bild eines Lebens unter dem Ceausescu-Regime. Die Schriftstellerin und Philologin wurde 1979 in Bukarest geboren und lebt in Zürich. Ein Auszug aus Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit wurde beim Ingeborg Bachmann-­Wettbewerb mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet, außerdem stand der Roman auf der Shortlist für den Schweizer Buchpreis 2015 und wurde in fünf Sprachen übersetzt.

    In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW veranstalten wir die erfolgreiche Reihe „Europa erlesen“, in der renommierte Autor_Innen aus aktuellen Werken lesen und zentrale europäische Fragen diskutieren.

     

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

  • Eine, die aneckte. Manchmal - Zum 90. Geburtstag von Christa Wolf (1929–2011)

    19:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Kommentierte Lesung mit Dr. Katja Schlenker und Prof. Dr. Winfrid Halder

    Als Christa Wolf Anfang Dezember 2011 starb, widmeten ihr fast alle bedeutenden Medien in Deutschland ausführliche Nachrufe. Deren Tenor war im Wesentlichen: Zweifellos eine der bedeutendsten deutschen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts, aber ... In der »Süddeutschen Zeitung« etwa hieß es, dass sie »aneckte«, aber eben nur »manchmal«. Für viele nicht oft, nicht entschieden genug, jedenfalls solange Christa Wolf eine privilegierte Künstlerin in der DDR war. Die Veranstaltung versucht anhand von Texten Christa Wolfs deren Lebensweg als politisch engagierte Schriftstellerin zwischen NS- und SED-Diktatur bis ins vereinte Deutschland nachzuzeichnen. Dieser Lebensweg verlief gewiss – wie bei jedem Menschen – nicht ohne Wendungen und Irrtümer, ist aber allemal ein deutsches Lehrstück nicht nur in literarischer

  • Horst Eckert, „Der Preis des Todes“

    19:30 Uhr

    Bücherei Garath

    Fritz-Erler-Str. 21

    Eintritt frei