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9. April 2019

  • Frisch gepresst: Tom Saller, " Wenn Martha tanzt"

    18:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    In Tom Sallers Debütroman findet der Student Thomas ein Tagebuch seiner Urgroßmutter Martha und darin Zeichnungen, signiert von Oskar Schlemmer, Paul Klee, Wassily Kandinsky und Walter Gropius. Martha, die 1900 als Tochter des Kapellmeisters in einem kleinen Dorf in Pommern geboren wurde, wagte den Schritt ans Weimarer Bauhaus. Sie entdeckte das Tanzen für sich und errang den Respekt der Künstler, doch als die Nationalsozialisten die Kunstschule schlossen, kehrte Martha in ihre Heimat zurück – im Gepäck ein Tagebuch von immensem Wert. 2001 reist Thomas nach New York, um es für einen Millionenbetrag versteigern zu lassen. Saller öffnet mit Marthas Geschichte ein Fenster in die aufregende Zeit am Bauhaus und stellt eindrucksvoll dar, wie „ein künstlerischer Lebensentwurf wieder in dörfliche Alltäglichkeit eingeebnet wird.“ (NDR Kultur). Der Autor und Psychotherapeut lebt in der Nähe von Köln und spielt Saxophon in einer Jazzcombo.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

  • Markus Orths, Max

    19:00 Uhr

    Museum Kunstpalast

    Ehrenhof 4-5

    40479 Düsseldorf

    Karten (15,- €) im VVK gibt es beim Literaturbüro und im Museum Kunstpalast

     

    Mit der Ausstellung „Zu schön, um wahr zu sein“ feiert das Museum Kunstpalast mit einer großen Ausstellung ab dem 7. Februar die Künstlervereinigung „Das junge Rheinland“. Von den rund 400 KünstlerInnen stammten viele aus Düsseldorf und der näheren Umgebung. Einer der bekanntesten Mitglieder war der in Brühl geborene Max Ernst.

    Anlässlich der Jüdischen Kulturtage Rhein-Ruhr wird der aus dem rheinländischen Viersen stammende Schriftsteller Markus Orths in der Ausstellung mit seinem Buch „Max“ zu Gast sein, in dem er den Maler Max Ernst, seine Kunst und die Zeitläufte im Spiegel von sechs mit dem Maler eng verbundenen Frauenleben darstellt. Im Fokus der Lesung wird die jüdische Kunsthistorikerin, Journalistin und Künstlerin Louise Straus-Ernst, die mit dem Maler von 1922–1926 verheiratet und Mutter des gemeinsamen Sohnes Jimmy Ernst war. Die 1893 in Köln geborene Louise Straus-Ernst wurde im Juli 1944 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet

    Markus Orths studierte Philosophie, Romanistik und Anglistik in Freiburg und lebt als freier Autor in Karlsruhe. Der Roman Max ist das elfte Buch des vielfach ausgezeichneten und in mehrere Sprachen übersetzten Autors.