zurück

2. Mai 2019

  • Ehrenwort: Jens Prüss - Das vogelfreie Fliegen

    19:00 Uhr

    Literaturbüro NRW

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Seit Jahrzehnten ist er Teil des Düsseldorfer Literatur- und Kulturlebens: Jens Prüss, der durch unermüdliche Publikationen dieses Leben mitbestimmt, begleitet, beobachtet und kommentiert. Seine Artikel und Reportagen erschienen in der Rheinischen Post, der ZEIT, der Süddeutschen Zeitung, nicht zuletzt in den legendären „Düsseldorfer Heften“. Er mischt sich ein, als „Springer zwischen den Lagern“, nicht festgelegt, weil eine pluralistische Gesellschaft Vielfalt braucht. Sein Theaterstück wurde in Wien uraufgeführt, und auch einen Film drehte er, über den Kabarettisten Thomas Freitag. Zuletzt erscheint 2017 sein Buch Katzenjammer. Ein Nachtstück, in dem Heinrich Heine höchstpersönlich – in Gestalt eines abgemagerten Katers – ein Gespräch mit dem Erzähler Prüss über Düsseldorf und die Welt führt. Mit dem Ehrenwort präsentieren wir eine kleine, feine Auswahl aus Prüss‘ Schaffen.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

  • Rückkopplung:"»Literatur und Hip-Hop"

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1,

    Eintritt frei

     

    Wie ein Genre Schriftsteller inspirierte«

    »Merkst du was ich merke, Was ich bis zur Rückkopplung verstärke«, heißt es bei der Band Blumfeld in ihrem Song »Verstärker« und so kommt es zum Titel des Veranstaltungsformats mit Philipp Holstein und Dr. Verena Meis.


    Gute Rap-Songs sind wie Literatur mit Rhythmus und Beats. Hip-Hop hat sich von Beginn an in der literarischen Tradition bedient. Und bald schon ließen sich Literaten ihrerseits von Rappern inspirieren. Verena Meis und Philipp Holstein präsentieren die besten Beispiele für Rückkopplungen zwischen Rap und Literatur. Darunter Sibylle Bergs neuer Roman „GRM. Brainfuck“, der in der Londoner Grime-Szene spielt,

    David Foster Wallace’s Rap-Essay, Ta-Nehisi Coates‘ Kritik des Hip-Hop sowie die Ur-Schriften des Hip-Hop von Maya Angelou und Ralph Ellison. Und Musik gibt es natürlich auch: von Nas über Jay-Z bis zum Pulitzer-Preisträger Kendrick Lamar.