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Mai 2019

  • Ehrenwort: Jens Prüss - Das vogelfreie Fliegen

    02.05.2019

    19:00 Uhr

    Literaturbüro NRW

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Seit Jahrzehnten ist er Teil des Düsseldorfer Literatur- und Kulturlebens: Jens Prüss, der durch unermüdliche Publikationen dieses Leben mitbestimmt, begleitet, beobachtet und kommentiert. Seine Artikel und Reportagen erschienen in der Rheinischen Post, der ZEIT, der Süddeutschen Zeitung, nicht zuletzt in den legendären „Düsseldorfer Heften“. Er mischt sich ein, als „Springer zwischen den Lagern“, nicht festgelegt, weil eine pluralistische Gesellschaft Vielfalt braucht. Sein Theaterstück wurde in Wien uraufgeführt, und auch einen Film drehte er, über den Kabarettisten Thomas Freitag. Zuletzt erscheint 2017 sein Buch Katzenjammer. Ein Nachtstück, in dem Heinrich Heine höchstpersönlich – in Gestalt eines abgemagerten Katers – ein Gespräch mit dem Erzähler Prüss über Düsseldorf und die Welt führt. Mit dem Ehrenwort präsentieren wir eine kleine, feine Auswahl aus Prüss‘ Schaffen.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

  • Rückkopplung:"»Literatur und Hip-Hop"

    02.05.2019

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1,

    Eintritt frei

     

    Wie ein Genre Schriftsteller inspirierte«

    »Merkst du was ich merke, Was ich bis zur Rückkopplung verstärke«, heißt es bei der Band Blumfeld in ihrem Song »Verstärker« und so kommt es zum Titel des Veranstaltungsformats mit Philipp Holstein und Dr. Verena Meis.


    Gute Rap-Songs sind wie Literatur mit Rhythmus und Beats. Hip-Hop hat sich von Beginn an in der literarischen Tradition bedient. Und bald schon ließen sich Literaten ihrerseits von Rappern inspirieren. Verena Meis und Philipp Holstein präsentieren die besten Beispiele für Rückkopplungen zwischen Rap und Literatur. Darunter Sibylle Bergs neuer Roman „GRM. Brainfuck“, der in der Londoner Grime-Szene spielt,

    David Foster Wallace’s Rap-Essay, Ta-Nehisi Coates‘ Kritik des Hip-Hop sowie die Ur-Schriften des Hip-Hop von Maya Angelou und Ralph Ellison. Und Musik gibt es natürlich auch: von Nas über Jay-Z bis zum Pulitzer-Preisträger Kendrick Lamar.


  • B. Traven in Mexiko

    05.05.2019

    11:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    Eintritt: 10,-/5,- € (Düsselpass) inklusive Frühstück

     

    Vorgestellt von Jan-Christoph Hauschild

    1924 traf ein Mann in Mexiko ein, der unter dem Namen B. Traven ein neues Leben begann und als Romanautor berühmt wird. „Das Totenschiff“, „Rebellion der Gehenkten“ oder „Der Schatz der Sierra Madre“ waren nicht nur in Deutschland erfolgreich. Dazu trug auch die Legende bei, die B. Traven um sich spann: als armer Wanderarbeiter und einsamer Forscher im Dschungel berichte er nur über Selbsterlebtes.In seiner neuen Biographie „Das Phantom. Die fünf Leben des B. Traven“ (zum 50. Todestag des Schriftstellers am 26. März 2019 in der

    Edition Tiamat Berlin erschienen) blickt Jan-Christoph Hauschild hinter die Maske des Mannes, der einst als Otto Feige in Brandenburg geboren und als Ret Marut an der Münchner Räterepublik beteiligt war. Und er berichtet Spannendes vom realen Leben Travens in Mexiko..

    Rezitation: Daniel Berger,

  • DER SCHÖNSTE ORT DER WELT - VON MENSCHEN IN BUCHLÄDEN

    06.05.2019

    11:00 Uhr

    Miteinander – „Wohnen in Verantwortung“

    Ursula-Trabalski-Straße 47

    40625 Düsseldorf-Gerresheim

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    Klaus Grabenhorst liest Kurzgeschichten von Ingrid Noll, Martin Suter, Horst Evers, Alan Bennet, Navid Kermani, u.a.

     

  • 1949 - Die Bestseller der jungen Bundesrepublik: Heinrich Böll - Der Zug war pünktlich

    07.05.2019

    19:00 Uhr

    Literaturbüro NRW
    Bismarckstraße 90
    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

    Nur das Rattern des Zuges schläfert so schön ein und tötet die Nachdenklichkeit aus ihren Köpfen […]. Sie sind alle arme, graue, hungrige, verführte und betrogene Kinder. Und ihre Wiege, das sind die Züge“. Sie, das sind der Soldat Andreas und seine Wegbegleiter, auf dem Rückweg an die Ostfront. Und Andreas‘ Gedanken, analog zum andauernden Rattern des Zuges, sind unaufhörlich in Bewegung, schweifen von Erinnerungen an frühere Erlebnisse zur zerstörerischen Gegenwart des Krieges. Durch eine turbulente Reise mit Trinkgelagen, Bordellbesuchen und einer unerwarteten Liebe zieht sich die unerklärliche Gewissheit des Protagonisten: Er wird sterben, diese Reise ist seine letzte. "Der Zug war pünktlich" war 1949 die erste publizierte Erzählung des noch jungen Heinrich Bölls – eine Dokumentation von Angst, Glaubensverlust, Schuld und dem Schrecken eines Krieges, angesichts dessen jeder Versuch des Verstehens zum Scheitern verurteilt scheint. Michael Serrer, der Leiter des Literaturbüros NRW, wird die Veröffentlichung aus dem Gründungsjahr der Bundesrepublik näher vorstellen und vor dem Hintergrund Bölls eigener Biografie reflektieren.

  • Klaus Grabenhorst liest: DÜSSELDORF IN DER LITERATUR

    07.05.2019

    19:00 Uhr

    Gerresheimer Bücherstube

    Benderstrasse 58

    40625 Düsseldorf-Gerresheim

    (Eintritt: 5,- EUR/ nur mit Anmeldung: Tel. 0211 - 28 84 14)

     

    Zum 70sten Jubiläum der Gerresheimer Bücherstube auf der Benderstrasse:

    „DÜSSELDORF IN DER LITERATUR“ mit Gedichten und Prosa von Heinrich Heine,

    Ferdinand Freiligrath, Hermann Harry Schmitz, Johanna Ey, Joachim Ringelnatz, Adolf Uzarski,

    Gert H. Wollheim, Thomas Mann, Günter Grass, Joseph Beuys, Thomas Kling, u.a.

     

  • Volker Staudt: Die Geschichte eines Suizids

    08.05.2019

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Viktor Staudt, 1969 geboren, studierte Jura und arbeitete zehn Jahre für eine Fluggesellschaft.

    Nach seinem Suizidversuch lebte er fast zehn Jahre in Deutschland und der Schweiz, mittlerweile in Italien. Er hält Vorträge und veranstaltet Workshops zum Thema Suizidprävention.

    .

    „Im November 1999, im Alter von 30 Jahren, habe ich mich vor einen Zug geworfen, weil ich an einer

    schweren Depression litt. Ich wollte meinem Leben ein Ende setzen. Ich verlor beide Beine und bin

    seitdem auf einen Rollstuhl angewiesen. Erst viele Jahre später wurde die richtige Diagnose gestellt:

    Borderline - Persönlichkeitsstörung. Danach erhielt ich die richtigen Medikamente und eine Therapie

    gegen Depressionen und Angstzustände. Mein erstmals 2012 in den Niederlanden erschienenes

    Buch ‚Die Geschichte meines Selbstmords‘ ist inzwischen in zahlreiche Sprachen übersetzt

    worden. 2014 erschien es auf Deutsch. Gerne möchte ich meine Erfahrungen und Erkenntnisse in

    Bezug darauf, wie man eine Depression in den Griff bekommt, mit ihnen teilen.“


  • Lesung Ramy Al-Asheq

    08.05.2019

    20:00 Uhr

    Kulturcafé Solaris 53 e.V.

    Kopernikusstr. 53

    40225 Düsseldorf

     

    Deutsche Übersetzung vorgetragen von Aischa Sabbouh-Eggert

  • 1949 - Die Bestseller der jungen Bundesrepublik: Thomas Mann - Die Entstehung des Doktor Faustus

    09.05.2019

    19:00 Uhr

    Literaturbüro NRW

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Im Gründungsjahr der Bundesrepublik war Thomas Mann bereits 74 Jahre alt, hatte zwei Weltkriege miterlebt und die letzten 16 Jahre im Exil verbracht. Nach längeren Reisen und Stationen in Frankreich und der Schweiz war die Familie Mann in die USA übergesiedelt, dort entstand auch sein spätes Werk Doktor Faustus. Er selbst bezeichnete den Gesellschaftsroman als „Lebensbeichte“, in der er seine lebenslange Zerrissenheit zwischen künstlerischer Seele und bürgerlichem Leben reflektierte. Nicht zuletzt deshalb empfand er es als notwendig, dieses Werk sich selbst und seinen Rezipienten zu erklären, und setzte sich in Die Entstehung des Doktor Faustus mit den autobiographischen Anteilen des Romans und mit seinem eigenen Weg auseinander. Einblicke in diese persönlichen Aufzeichnungen gibt Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Volkmar Hansen, der an der Universität Düsseldorf lehrt und ein ausgewiesener Thomas-Mann- Experte ist.

  • Düsseldorfer Literaturkonzerte: Sprich leise, wenn du Liebe sagst

    09.05.2019

    20:00 Uhr

    Landeshauptstadt Düsseldorf

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Landeshauptstadt Düsseldorf

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Sprich leise, wenn du Liebe sagst

    Lotte Lenya und Kurt Weill. Der Briefwechsel

    Kurt Weill sagt über seine Frau: „Sie ist eine miserable Hausfrau. Aber eine sehr gute Schauspielerin. Sie hat mich geheiratet, weil sie das Gruseln lernen wollte, und sie behauptet, dieser Wunsch sei ihr in Erfüllung gegangen. Ich glaube, wir sind das einzige Ehepaar ohne Probleme.“ Lotte Lenya sagt über ihren Mann: „Ich habe mich oft gefragt, wer er gewesen ist. Ich war 24 Jahre mit ihm verheiratet, aber als ich ihn sterben sehen musste, zweifelte ich, ob ich ihn jemals gekannt habe.“ Sie waren ein ungleiches Paar. Kurt Weill, der Brecht-Komponist, aus religiös-bürgerlichem Elternhaus stammend, und Lotte Lenya, die Brecht-Sängerin, als Karoline Blamauer und Tochter eines Fiakerkutschers, Alkoholikers und Familientyrann in Wien geboren. 1924 begegnen sie sich in Berlin, heiraten, lassen sich scheiden, heiraten erneut, erobern Hollywood und schreiben sich unendlich viele Briefe.

     

    Mit Caroline Keufen und Peter Welk

    Gesang: Michaela Corman

    Am Flügel: Georg Corman

  • Europa erlesen: Abraham trifft Ibrahim. Streifzüge durch Bibel und Koran. Mit Sibylle Lewitscharoff und Najem Wali

    13.05.2019

    19:00 Uhr

    Staatskanzlei des Landes NRW

    Horionplatz 1

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei, ohne vorherige Anmeldung

     

    Die deutsche Religionswissenschaftlerin und Protestantin Sibylle Lewitscharoff und der irakisch-deutsche Autor und Atheist Najem Wali berühren mit ihrem Dialog zwischen den Weltreligionen die großen Menschheitsfragen und die Krisengebiete unserer Zeit. Von der Jungfrau Maria bis hin zu Satan – den Geschichten von neun Figuren aus Bibel und Koran gehen die beiden aus ihrer je eigenen Sicht nach.

    Sibylle Lewitscharoff wurde für ihr literarisches Werk vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Georg-Büchner-Preis. Najem Wali, geboren 1956 im irakischen Basra, flüchtete nach dem Ausbruch des Iran-Irak-Krieges nach Deutschland. Heute lebt er in Berlin und schreibt u. a. für die Süddeutsche Zeitung und Die Zeit. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW veranstalten wir seit 12 Jahren „Europa erlesen“, in der renommierte AutorInnen zentrale europäische Fragen diskutieren.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

  • 1949 - Die Bestseller der jungen Bundesrepublik: Stefan Andres - "Das Tier aus der Tiefe"

    14.05.2019

    19:00 Uhr

    Literaturbüro NRW

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Das Tier aus der Tiefe ist der erste Teil von Stefan Andres´ über 2000 Seiten starker Romantrilogie Die Sintflut, einem ungewöhnlich umfangreichen Projekt in der Literaturlandschaft der Nachkriegszeit. Andres, der im Jahr der Machtergreifung der Nationalsozialisten nach Italien emigrierte, beschreibt in diesem Teil die Anfänge einer neuen gesellschaftlichen Bewegung, die allzu bald zu einer politischen Übermacht aufsteigt und liefert über die Fiktion sowohl eine Diagnose der tatsächlichen Ereignisse als auch eine Warnung für die Zukunft. Der Autor, der sich zeit seines Lebens gegen die Wiederbewaffnung stark machte, verarbeitete auch seine eigene Angst vor dem erneuten Erstarken eines totalitären Systems. Die Sintflut ist 2007 als erster Teil einer Werkausgabe von Stefan Andres neu erschienen. Für Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Michael Braun ist der Roman ein „episches Massiv“, in dem sich alle wichtigen Themen und Positionen des Autors finden. Er wird durch den Abend führen und einen Einblick in die Publikation des Gründungsjahrs der Bundesrepublik geben.

  • Thomas Eberhardt-Köster: WOHNEN IST EIN MENSCHENRECHT

    14.05.2019

    19:30 Uhr

    Buchhandlung BiBaBuZe

    Aachener Str. 1

    40223 Düsseldorf

     

    Wohnen wird bald nur noch für Besserverdienende bezahlbar. Wie kann eine Wohnungspolitik aussehen, die jedermann und -frau das Recht auf bezahlbares Wohnen garantiert?

     

     

     

    --

     

  • »Liebstes Fräulein Moore – Wonderful Rose«. Ausstellungseröffnung

    15.05.2019

    19:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Rose Ausländer und Marianne Moore

    Rose Ausländer emigrierte 1946 ins Exil nach New York. Die Shoa hatte sie nachhaltig gezeichnet. Psychisch und physisch krank war ihr Dichten nicht möglich. Als sie diese Lebensphase überwunden hatte, schrieb sie ihre Gedichte in englischer Sprache. Das Schreiben in der Muttersprache, die »zur Mördersprache geronnen« war, war ihr verwehrt. Zeitgenössische amerikanische Dichterinnen und Dichter wurden ihre Vorbilder. Bald aber fand sie zu ihrem eigenen meisterhaften Stil. Die berühmte amerikanische Poetin Marianne Moore wurde ihr zur Freundin. Die Ausstellung zeigt Manuskripte und Typoskripte der englischen Gedichte, den Briefwechsel zwischen beiden und Fotos und Dokumente aus den Jahren 1947 bis 1956.

    Laufzeit der Ausstellung: 16. Mai bis 13. Juli 2019

  • Zu Goethe und nach Paris: Die Jugendtagebücher Clara Schumanns

    15.05.2019

    20:00 Uhr

    Goethe-Museum

    Schloss Jägerhof

    Jacobistr. 2

    40211 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Vortrag von Dr. Gerd Nauhaus, Zwickau

  • Lesung des VS Düsseldorf

    16.05.2019

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14,

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Lesung mit Ulrich Straeter und Bernd Desinger, moderiert von Jan Michaelis.

    Im anschluss Empfang zum 50. Geburtstag des VS - NRW. Düssel-Rhein-Wupper.

    Anmeldung erbeten: ernestflatter@hotmail.de

  • 1949 - Die Bestseller der jungen Bundesrepublik: Arno Schmidt - "Leviathan"

    16.05.2019

    19:00 Uhr

    Literaturbüro NRW

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Ein amerikanischer Soldat zieht zu Beginn der Geschichte eine nüchterne Kriegsbilanz: Sie haben bekommen, was sie verdienen. Haben sie? Und wer genau? Über den Blick von außen führt uns der Autor zu einer Gruppe Menschen, an denen diese Fragen im Verlauf der Geschichte unweigerlich haften bleiben. Was er skizziert, ist der Versuch ihrer Flucht vor den Trümmern, vor Konsequenzen, auch vor Einsicht. Und auf einer Reise voller imposanter Metaphern und tragischer Verluste arbeitet sich Arno Schmidt an seinen Figuren wie an seinen eigenen traumatischen Erlebnissen ab. Dabei nutzt er wie Böll das Motiv der Reise als Sinnbild für den Übergang in eine ungewisse Zukunft. So autobiographisch sich Leviathan aus Schmidts eigenem Erlebten entwickelte, so sehr sind die Reisenden in dieser Geschichte auch eine Miniatur der Überreste deutscher Gesellschaft nach dem Ende des Krieges. Beide Perspektiven wird uns der Professor für neuere deutsche Literaturwissenschaft, Dr. Ralf Czapla, näherbringen..

     

     

  • AutorInnenfrühstück in der Destille

    17.05.2019

    11:00 Uhr

    DESTILLE

    Bilker Straße 46

    40213 Düsseldorf

     

    AutorInnentreff mit Lesung

  • “VAN GOGH & PICASSO“: MALEREI UND KUNST IN LYRIK & LIEDERN

    19.05.2019

    17:00 Uhr

    Punkt 16 der Kunstmeile Gerresheim (Werner Burkard)

    Kölner Tor 3

    40625 Düsseldorf-Gerresheim

     

    Mit Klaus Grabenhorst

     

  • Poesieschlachtpunktacht - Düsseldorfer Stadtmeisterschaften 2019

    19.05.2019

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    Eintritt: 3,50,- €

    40233 Düsseldorf

     

    Der Düsseldorfer Poetry Slam im zakk

    Moderation: Sandra Da Vina & Markim Pause. Erlaubt ist beim Poetry Slam, was gefällt - Hauptsache, die Texte sind selbst verfasst, dauern nicht länger als sechs Minuten, und die Teilnehmer*innen kommen ohne Requisiten oder Musik aus.

    Seit 1997 Kultveranstaltung in Düsseldorf, ist die "Poesieschlacht-punkt-acht" einmal im Monat Garant für literarische Überraschungen der besonderen Art. An diesem Sonntag aber geht es um die entscheidende Runde! Wer hier gewinnt, darf nach Berlin fahren und zakk in der Meisterschaft vertreten.

    Die Moderatoren Sandra da Vina und Markim Pause, selbst begeisterte und erfolgreiche Slammer, präsentieren die Stadtmeisterschaften 2019. Die Gewinner der letzten Monate, darunter Micha-El Göhre, Rainer Holl, Jan Jerig, Malte Morgenmuffel, Pascal Kreuch und Lisa Lombardo, kämpfen in jeweils 6 Minuten um den von Markim Pause liebevoll gestalteten Pokal nebst Champagner für die Siegesfeier und die Gunst des Publikums. Wer an diesem Abend gewinnt wird von den Stimmen des gesamten Publikums abhängen.

  • Frisch gepresst: Clara Henssen liest aus „down“

    21.05.2019

    18:00 Uhr

    Lernstudio der Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Vor ein paar Jahren haben die Hormone von Jeneke angefangen, Polka zu tanzen. Sie ist auf dem besten Weg, eine Frau zu werden. Leicht ist das nicht, denn Jeneke hat das Down-Syndrom. „Downie“, „Mongo“ – über die Jahre begegnet sie vielen Vorurteilen. Aber als wäre das noch nicht genug, hat ihr Bruder Jacob einen wiederkehrenden Albtraum: In der Badewanne verwandelt sich Jeneke in eine Qualle. Was wäre, wenn dieser Traum sich bewahrheitet? Nachdem Jeneke verschwindet, begibt sich ihre Freundin Alva auf die Suche nach Antworten und rekapituliert die Geschichte ihrer Freundschaft zu Jeneke und ihrer Liebe zu Jacob. Clara Henssen schreibt in ihrem Debütroman down über das Frausein mit und ohne Behinderung und den Weg zum Erwachsenwerden. Clara Henssen, 1987 in Düsseldorf geboren, hat Literaturwissenschaft in Berlin, Cambridge und Oxford studiert. Sie arbeitet als freie Autorin und Dozentin für Kreatives Schreiben.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

  • 3ExGeschichten mit Stefanie Hohn, Mario Siegesmund und Michael Schumacher

    21.05.2019

    20:00 Uhr

    Kulturbahnhof Gerresheim

    Heyestraße 194

    40625 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Die Düsseldorfer Autorin Stefanie Hohn stellt im Event-Bahnhof ihren vielbeachteten neuen Roman "Die Magie der Farben" vor – eine feinfühlige Geschichte über eine große Liebe und die geheimnisvolle Macht der Farben.

    Ein heimlicher Maler, eine vergessen geglaubte Liebe und eine wiedererwachte Sehnsucht - all das in einem Mann, der sich in seinem Leben weitab seiner eigentlichen Bestimmung scheinbar sicher, aber quälend langweilig eingerichtet zu haben glaubt. Dann passiert etwas, das ohne jede Vorwarnung alles in Frage stellt und ihn zu Entscheidungen zwingt.

    An der Seite von Stefanie Hohn sorgt der bekannte Comedian, Kabarettist und Singer-Songwriter Mario Siegesmund aus Hamm für musikalische Unterhaltung. Der dritte Künstler des Abends ist der Xantener Lesebühnen-Autor und Poetry Slammer Michael Schumacher, der bereits auf diversen Slam-Bühnen der Stadt mit seinen pointierten Texten für Unterhaltung gesorgt hat.

    In ihren Liedern und Texten werden sich die beiden dem Thema Liebe und Abschied auf ganz eigene Weise nähern.

     

     

     

     

  • Dieter Fortes Düsseldorf

    22.05.2019

    18:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Str. 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: frei

    Anmeldung: erwünscht unter Telefon +49 211 - 8995571 oder anmeldungen-hhi@duesseldorf.de

    mit der Dieter-Forte-Gesamtschule

     

    Dieter Forte, der vermutlich bedeutendste zeitgenössische Düsseldorfer Autor, verstarb am 22. April in Basel. Der Schriftsteller hätte im Juni seinen 84. Geburtstag gefeiert. Noch im Februar war sein Buch "Als der Himmel noch nicht benannt war" im Fischer Verlag erschienen. Die bereits zuvor konzipierte Veranstaltung "Dieter Fortes Düsseldorf", die am Mittwoch, 22. Mai, 18 Uhr im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, stattfindet, steht daher unter dem Zeichen des Gedenkens an den frisch verstorbenen, großen Sohn der Stadt Düsseldorf.

    Das Heinrich-Heine-Institut veranstaltet diesen Abend zusammen mit der Dieter-Forte-Gesamtschule Düsseldorf. Deren Kulturbeauftragte Nicola Gries-Suffner hat ein Lesungsprogramm aus Fortes Werk konzipiert. Rezitiert werden Fortes Texte von den Schülern Jan Moldenhauer (Q1) und Gerrit Pesch (Q2).

    Oberbürgermeister Thomas Geisel wird ebenfalls an der Veranstaltung teilnehmen und Worte des Gedenkens sprechen.

    Dr. Enno Stahl (Heinrich-Heine-Institut) hält an dem Abend einen Vortrag zur Einführung in das Werk des Autors und präsentiert einige repräsentative Archivalien. Der Autor und Forte-Kenner Dr. Olaf Cless wird Fortes letztes Buch vorstellen und Teile daraus lesen.

    Außerdem wird eine Tafel-Ausstellung über Dieter Forte gezeigt, die Dieter-Forte-Gesamtschule und Heinrich-Heine-Institut in einer früheren Kooperation gemeinsam realisierten.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756-1791): BRIEFE

    22.05.2019

    18:00 Uhr

    Lesecafé Knittkuhl (evangelisches Gemeindezentrum)

    Am Mergelsberg 3

    40629 Düsseldorf-Knittkuhl

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    Lesung mit Klaus Grabenhorst

    Wolfgang Amadeus Mozart als mitreißender Erzähler, virtuoser Stilist und wie kein anderer

    Komponist auch als origineller Sprachschöpfer: hochfliegend und gedankenvoll, amüsant und unter-

    haltsam, liebevoll-zart oder anzüglich, ironisch, derb und pikant.

     

  • Martin Mosebach. Westend

    22.05.2019

    19:30 Uhr

    Heine Haus

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf

    Eintritt 10,-/8,- Euro

     

    Eduard Has sieht sich als Glückskind: Der Krieg hat seine Heimatstadt Frankfurt zwar gründlich zerstört, aber das eröffnet der eigenen Immobilienfirma ungeahnte Chancen. Seinen Erfolg adelt er mit einer stattlichen Sammlung des eben noch verfemten Expressionismus, neben die kühl-elegante Ehefrau tritt eine sinnliche Geliebte, die Tochter Lilly betet er an. Warum nur kann das Leben nicht ewig so weitergehen? Ein fabelhaftes Epos über die Verwandlung einer städtischen Gesellschaft in den Aufbaujahren der Bundesrepublik.

    "Ein begnadeter Stilist." (Neue Zürcher Zeitung)

    Moderation: Lothar Schröder (Rheinische Post)

     

     

  • 1:1 Mentoring: Mit Mariana Leky/Lisa Sommerfeldt und Norbert Scheuer/Isabella Ayuto

    23.05.2019

    19:00 Uhr

    Literaturbüro NRW

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Lesungen & Gespräche mit Mariana Leky/Lisa

    Sommerfeldt und Norbert Scheuer/Isabella Ayuto

    Am Beginn ihrer Laufbahn brauchen SchriftstellerInnen Unterstützung, einen souverän-kritischen Blick auf ihre Arbeit und Rat in berufspraktischen Fragen, kurz: Mentoring!

    Seit Juli 2018 arbeiten die beiden Teams zusammen: Begleitet von Mariana Leky schreibt Lisa Sommerfeldt an ihrem „Roman in Fragmenten“ mit dem Arbeitstitel schattenbilder/schlaglichter.europa. Norbert Scheuer ist seitdem Mentor von Isabella Ayutos Romanprojekt Die Freiheit des Fallens. Im Gespräch stellen die vier AutorInnen gegen Ende der Mentoringzeit ihre Zusammenarbeit vor und die Mentees gewähren mit Lesungen Einblicke in ihre Manuskripte.

     

     

  • Die Würde des Menschen ist unverletzlich…?

    28.05.2019

    19:00 Uhr

    Literaturbüro NRW

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Ein interkultureller Kommentar zum 70. Geburtstag des deutschen Grundgesetzes

     

    Im Jahr 2016 wurde Literaturbüro Düsseldorf der Writers‘ Room gegründet als Plattform für nach Düsseldorf eingewanderte Schreibende mit dem Ziel, sich miteinander auszutauschen, mit der Düsseldorfer Literaturszene zu vernetzen und Perspektiven zu entwickeln, einmal im eigenen Beruf weiterzuarbeiten. Mittlerweile nehmen Schreibende aus aller Welt von Afghanistan, Libyen, dem Libanon über Argentinien, Peru, der Türkei, Syrien oder Vietnam an den wöchentlichen Treffen teil

    Zum 70. Geburtstag des deutschen Grundgesetzes in diesem Jahr gratuliert der Writers‘ Room mit einem interkultureller literarischer Kommentar: Die Autor*innen haben auf für sie besonders wichtige Artikel der 20 Grundrechte mit eigenen Texten reagiert, wobei die jeweiligen Themen zum Anlass wurden für Prosatexte, Gedichte, Kurzdramen, Reportagen, Essays oder auch Märchen. Nicht immer, aber sehr häufig, spiegeln die Texte ein Stück der eigenen Herkunft wider und stellen die Werte und Regeln, auf denen das Zusammenleben in Deutschland beruht, in einen globalen Kontext. Auch die Gestaltung des Buches lag in den Händen der Autor*innen, die ihre Ideen gemeinsam mit dem Düsseldorfer Graphiker Thomas Bock umsetzen.

    Zur Erstpräsentation mit Lesungen, Gesprächen und einer kleinen Ausstellung laden wir herzlich ein! Gelesen werden die Beiträge von Christof Seeger-Zurmühlen (Düsseldorfer Schauspielhaus). Die Gespräche mit den AutorInnen führt Maren Jungclaus, Literaturbüro NRW.