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Juni 2019

  • Sarah Kuttner liest KURT

    02.06.2019

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

    VVK € 16 / AK € 19

     

    Sarah Kuttner erzählt von einer ganz normalen komplizierten Familie, davon, was sie zusammenhält, wenn das Schlimmste passiert. Sie erzählt von dieser Tragödie direkt und leicht und zugleich mit einer tiefen Ernsthaftigkeit.

    Lena hat mit ihrem Freund Kurt ein Haus gekauft. Es scheint, als wäre ihre größte Herausforderung, sich an die neuen Familienverhältnisse zu gewöhnen, daran, dass Brandenburg nun Zuhause sein soll. Doch als Kurts kleiner Sohn bei einem Sturz stirbt, bleiben drei Erwachsene zurück, die neu lernen müssen, wie man lebt.

    Sarah Kuttner erzählt von einer ganz normalen komplizierten Familie, davon, was sie zusammenhält, wenn das Schlimmste passiert. Sie schildert diese Tragödie direkt und leicht und zugleich mit einer tiefen Ernsthaftigkeit, wie nur Sarah Kuttner das kann. Eine Liebeserklärung an die, die gegangen sind, und an die, die bleiben.

    Sarah Kuttner’s erster Roman »Mängelexemplar« erschien 2009 und stand wochenlang auf der Bestsellerliste. Damals wie heute schreibt Kuttner über ernste, existentielle Themen direkt, ehrlich und schwerelos. Mit dieser Mischung aus Einfühlsamkeit und Lässigkeit wurde sie auch in ihren Sendungen »Sarah Kuttner – die Show« (VIVA) und »Kuttner.« (MTV) bekannt und moderierte seitdem zahlreiche eigene Formate in ARD, ZDF und diversen dritten Programmen. Seit 2016 produziert und präsentiert sie die monatliche Veranstaltungsreihe »Kuttners schöne Nerdnacht«, seit 2017 moderiert sie gemeinsam mit Stefan Niggemeier den Podcast »Das kleine Fernsehballett« auf Deezer.

     

  • Jonas Baeck: Wenn die Sonne rauskommt, fahre ich ohne Geld

    04.06.2019

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

  • Josef Schoenen liest: Jetzt mal Klartext

    05.06.2019

    15:00 Uhr

    zentrumplus Friedrichstadt

    Jahnstr. 47

    40215 Düsseldorf

    Eeintritt frei - der Hut kreist

     

    oder: wenn sich die Zurückhaltung erschöpft hat…

     

     

  • Viel besungen, hart umkämpft - die Donau

    05.06.2019

    15:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstr. 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

    Anmeldung bis 4. Juni unter bibliothek@g-h-h.de oder 0211-16991-30

     

    Ein europäischer Fluss in der Literatur

    Die Donau verbindet und trennt. Sie ist Handelsstraße und multinationale Kulturbrücke, aber auch Trennlinie zwischen den an ihren Ufern lebenden Völkern. Zehn europäische Staaten sind unmittelbare Donauanrainer. Vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer durchquert der Strom Mittel- und Südosteuropa und passiert vier Hauptstädte – Wien, Bratislava, Budapest und Belgrad. Bis in die jüngste Vergangenheit als Grenze hart umkämpft, übt die Donau auf Schriftsteller eine große Faszination aus und inspiriert sie zu Gedichten, Erzählungen und Romanen. Im Mittelpunkt der literarischen Entdeckungsreise stehen Werke von Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Ländern, durch die die Donau fließt – vorgetragen von Anne Geppert, Dina Horn und Margarete Polok.

     

     

     

  • Rosemarie Marschner: Das Mädchen am Klavier

    05.06.2019

    18:30 Uhr

    Robert-Schumann-Saal

    Ehrenhof 4-5

    D-40479 Düsseldorf

    Eintritt frei

  • Poets of Migration

    05.06.2019

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    Eintritt: € 13

     

    Mit: Wolfgang Farkas, Ok-Hee Jeong & Zoran Terzic

    Persönlich und politisch. Abgründig und anregend. Herzzerreißend und humorvoll. Das sind die Poets Of Migration (POEM). Ein Autorenkollektiv und eine literarische Plattform. Die POEMs veranstalten Leseperformances, bei denen sie Stories über Herkunft (und Zukunft) auf die Bühne bringen. Angereichert mit Videointerviews, imaginären Soundtracks, an die Wand projizierten Bildern aus dem Familienalbum. Und mit flammenden Worten über Heimat. Heimat? Manchmal ist Heimat nur eine Bühne, ein Mikro und eine Menge gut gelaunter Leute.

     

     

     

  • Die Mann-Geschwister: auf den Spuren von Erika und Klaus

    06.06.2019

    19:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstr. 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    »Ruhe gibt es nicht, bis zum Schluss«

    Ein berühmtes Geschwisterpaar: Erika und Klaus Mann. Sie fühlten sich als Zwillinge – obwohl ein ganzes Jahr zwischen ihnen lag. Vieles war ihnen gemeinsam: beide waren Schriftsteller, Bohemiens und Antifaschisten. Beide emigrierten aus Deutschland auf der Flucht vor den Nationalsozialisten. Erika Mann schrieb Kriegs- und Reisereportagen, Kinderbücher und Theaterstücke und wurde die wichtigste Mitarbeiterin ihres Vaters Thomas. Ihr Bruder Klaus wurde mit Romanen, Theaterstücken, Erzählungen und Essays bekannt. Die Hauptfigur seines berühmtesten Romans »Mephisto« war an Gustav Gründgens, den ersten Ehemann von Erika angelehnt. Als Klaus sich 1949 das Leben nahm, wurde Erika die Verwalterin seines literarischen Nachlasses. Sie selbst starb 1969.

    Zu den besonderen Gedenktagen – 50. Todestag von Erika und 70. Todestag von Klaus –

    erinnern Ute Maria Lerner und Mark Weigel in einer szenischen Lesung an die berühmten Geschwister.

     

     

     

  • Petra Reski, Bei aller Liebe

    07.06.2019

    19:00 Uhr

    Literaturbüro NRW

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt: Eintritt: 6,- €

     

    Auch bei ihrem dritten Fall bekommt es Petra Reskis mutige Ermittlerin Serena Vitale mit der italienischen Mafia zu tun: Auf dem Straßenstrich der Transvestiten in Palermo wird ein deutscher Staatsanwalt ermordet aufgefunden. Vitale will mit dem Fall nichts zu tun haben, denn sie ist ausgelastet mit ihrem Kampf gegen afrikanische Schlepperbanden, die am Elend der Flüchtlinge verdienen wollen. Doch der Staatsanwalt ermittelte in Deutschland gegen die Mafia, und Serena Vitale stürzt schaltet sich schließlich doch in den Fall ein...

    Petra Reski wurde im Ruhrgebiet geboren und lebt in Venedig. Für ihre Reportagen und Bücher wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Seit 1989 schreibt sie über Italien und immer wieder über das Phänomen Mafia – aus vielen Gründen nutzt sie dafür die Literatur als Waffe!

    Moderation: Maren Jungclaus, Literaturbüro NRW

     

     

  • Ohne jede Spur – Wahre Geschichten von vermissten Menschen

    07.06.2019

    19:30 Uhr

    Sassafras

    Düsseldorfer Straße 90

    40545 Düsseldorf-Oberkassel

    Eintritt frei, Reservierung erbeten unter 0211-551075

     

    Peter Jamin berichtet von dramatischen und absurden Kriminalfällen.

    Was geschieht mit einer Familie, die verzweifelt ihre 16-jährige Tochter im Internet sucht? Was hat es mit dem Mann im Anzug auf sich, der mit einem Lkw nach Spanien trampt? Und wie weit kann man gehen, um einen Mord zu vertuschen? Die Berichte in Peter Jamins neuem Buch Ohne jede Spur – Wahre Geschichten von vermissten Menschen geben auf unterschiedlichste Weise Rätsel auf, machen zuweilen wütend oder zumindest fassungslos. Der Düsseldorfer Autor beschäftigt sich seit 25 Jahren mit Vermisstenfällen und hat die eindrücklichsten Schicksale und absurdesten Kriminalfälle zusammengetragen. Im Stil des Literary Journalism sind daraus Kurzgeschichten entstanden, die diese Fälle davor bewahren, in Vergessenheit zu geraten. In der Oberkasseler Literatenkneipe „Sassafras“ wird er einige von ihnen vorstellen, während Kneipenwirt Stefan Conrady literarische Snacks und Cocktails serviert.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

     

     

  • Susanne Fritz, Wie kommt der Krieg ins Kind

    08.06.2019

    18:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstr. 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Ein vierzehnjähriges Mädchen wird im April 1945 auf der Flucht vor sowjetischen Truppen aufgegriffen, aus dem Flüchtlingstrecks heraus verhaftet und in ein polnisches Arbeitslager verschleppt. Drei Jahre muss sie dort Zwangsarbeit leisten, weil sie Deutsche ist. Erst 1948 wird sie entlassen und sieht in Deutschland ihre Familie wieder. Susanne Fritz berichtet vom Schicksal der eigenen Mutter, die dies als Jugendliche erlitten, über ihre schlimmen Erlebnisse im Lager aber nie gesprochen hat. Nach dem Tod der Mutter machte sich Susanne Fritz auf Spurensuche, recherchierte in polnischen Archiven, sprach mit Historikern und Zeitzeugen. Aus offiziellen Dokumenten, Briefen, Tagebüchern und Fotografien setzte sie die Biografie der Mutter zusammen und versuchte zu ergründen, wie die traumatischen Erfahrungen der Mutter in ihrem eigenen Leben fortwirken.

    Susanne Fritz, geboren 1964, lebt in Freiburg im Breisgau. Sie schreibt Erzählungen, Romane, Hör- und Bühnenstücke sowie journalistische Texte und arbeitet als Regisseurin und Musikerin.

     

  • Josef Schoenen liest: Rainer Maria Rilke

    08.06.2019

    19:30 Uhr

    Freiraum Für Dich

    Bogenstr. 19

    40764 Langenfeld

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    Hiersein ist herrlich…!

  • Bun-Jon & The Big Jive

    09.06.2019

    16:00 Uhr

    Bühne Steinstraße Ecke Kö

    40210 Düsseldorf

     

    Wer glaubt, Swing und Jive findet man nur noch auf Opas alten Vinylplatten, hat sich schwer geirrt, denn Swing feiert auf der Kö ein schwungvolles Comeback.

     

     

  • Pascal Richmann, Über Deutschland, Über alles

    11.06.2019

    18:00 Uhr

    Lernstudio der Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Wie ein todesmutiger Stuntman mit Notizblock stürzt sich Pascal Richmann in Tänze mit Burschenschaftlern, besichtigt die Walhalla nach Mitternacht und trinkt Schnäpse in der Kaschemme eines Ex-NPD-Chefs auf Mallorca. Wann immer er seine Gegenüber nach ihren Deutschlandbildern befragt, stößt er auf Wahnvorstellungen. Richmanns Debüt lebt von absurden Begegnungen und unverhofften Assoziationen. Es erzählt von einer zerrissenen Nation, die ohne solche Expeditionen kaum zu verstehen ist. Pascal Richmann, geboren 1987 in Dortmund, studierte Sozial- und

    Kulturanthropologie in Heidelberg und Literarisches Schreiben in Hildesheim. Er schreibt Theatertexte, Essays, Reportagen und Erzählungen.

     

  • Die Comic-Kunst des Erzählens. Literatur als Graphic Novel

    11.06.2019

    19:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 7,- €/ 5,- €

     

    Adaptiert! In Verbindung von Lesung und visueller Präsentation stellen der Schauspieler Moritz Otto und Kurator Jan von Holtum Passagen aus Originaltexten von Franz Kafka, Arthur Schnitzler und Hans Fallada ihren Comicbearbeitungen gegenüber. Im anschließenden Gespräch äußern sich Künstler*innen der Ausstellungen zu ihrer Arbeitsweise.

    Literaturcomics stellen ein erstaunliches Phänomen dar. Nachhaltig haben sie die Definition von Genregrenzen sowie den Buchmarkt verändert. Die Bezeichnung Graphic Novel betont die außergewöhnliche Verschmelzung von pointierter Prosa und Zeichenkunst, die den Reiz des grafischen Erzählens ausmacht. Die gleichnamige Sonderausstellung des Heinrich-Heine-Instituts widmet sich ausgewählten Comiczeichner*innen, die durch Adaptionen bekannter literarischer Vorlagen auf sich aufmerksam gemacht haben.

     

  • Klaus Grabenhorst liest: WUNDERSAME GESCHICHTEN (Teil 67) LIVE IN GERRESHEIM

    11.06.2019

    19:30 Uhr

    Hausgeräte-Fachgeschäft MULDER

    Heyestraße 113

    40625 Düsseldorf

    (bitte nur mit Anmeldung: Tel. 0211 - 28 72 09)

    Eintritt frei - der Hut kreist

  • EXERIMENTALE 6. Sonderthema – Heimat und Exil

    12.06.2019

    19:00 Uhr

    Mit Sven-Ingo Koch, Matthias Schamp & Anke Stelling

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Str. 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Bei der sechsten „EXPERIMENTALE“ werden erneut die Schranken zwischen der Literatur und anderen Medien verflüssigt. Die Autorin Anke Stelling (Berlin), der Komponist Sven-Ingo Koch (Düsseldorf) und der Autor und Aktionskünstler Matthias Schamp (Bochum) zeigen zeitgenössische Positionen grenzüberschreitender Literatur auf. Dazu werden sie mit Schülerinnen und Schülern der Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasiums Benrath, des Comenius-Gymnasiums Oberkassel und der Dieter-Forte-Gesamtschule Eller in Tagesworkshops Texte, Hörspiele und Aktionen erarbeiten. Als Ausgangspunkt dient Heines „Wintermährchen“. Die Ergebnisse werden abends im Heine-Institut vorgestellt. Dort wird Matthias Schamp eine Aktion zelebrieren. Anke Stelling wird einen eigenen Text lesen. Zudem wird der Pianist Martin von der Heydt wird Werke von Yasuko Yamaguchi und Sven-Ingo Koch interpretieren.

     

    Bei der sechsten „EXPERIMENTALE“ werden erneut die Schranken zwischen der Literatur und anderen Medien verflüssigt. Die Autorin Anke Stelling (Berlin), der Komponist Sven-Ingo Koch (Düsseldorf) und der Autor und Aktionskünstler Matthias Schamp (Bochum) zeigen zeitgenössische Positionen grenzüberschreitender Literatur auf. Dazu werden sie mit Schülerinnen und Schülern der Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasiums Benrath, des Comenius-Gymnasiums Oberkassel und der Dieter-Forte-Gesamtschule Eller in Tagesworkshops Texte, Hörspiele und Aktionen erarbeiten. Als Ausgangspunkt dient Heines „Wintermährchen“. Die Ergebnisse werden abends live im Heine-Institut vorgestellt. Dort werden Anke Stelling und Matthias Schamp eigene Werke präsentieren. Zudem wird der Pianist Martin von der Heydt wird folgende Werke interpretieren:

    Yasuko Yamaguchi: I canti del gabbiano e il silenzio della laguna di notte

    Sven-Ingo Koch: Quel portone dimenticato

     

     

    Biografien:

     

    Sven-Ingo Koch, Komponist, geboren 1974 in Hagen, (Villa Massimo in Rom 2011, Aufenthaltsstipendium Istanbul 2014). Seine Musik wurde im SWR, BR, WDR gesendet und u.a. vom Tokyo Symphony Orchestra aufgeführt

     

    Matthias Schamp, geboren 1964 in Bochum, aufgewachsen in Krefeld, lebt als Autor und Künstler in Bochum; Schöpfer der Serie „Schlechte Verstecke“ im Satiremagazin „Titanic“; zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland; Lehraufträge an Universitäten und Hochschulen; mehrere Einzelveröffentlichungen: Lyrik, Kurzprosa, Roman, Essays und Hörspiele.

     

    Anke Stelling, geboren 1971 in Ulm, ausgebildet am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, lebt in Berlin. Veröffentlichte zuletzt „Bodentiefe Fenster“ und „Fürsorge“ im Verbrecher Verlag sowie „Erna und die drei Wahrheiten“ bei cbt. Schreibt auch Drehbücher, davon zuletzt gefördert „Ich hatte eine Farm“ – über Kolonialisierung jenseits von Afrika. Für „Schäfchen im Trockenen“ erhielt sie den Preis der Leipziger Buchmesse 2019.

     

  • Michal Hvorecky: Troll

    12.06.2019

    19:00 Uhr

    Literaturbüro/ Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Eintritt frei

    Bismarckstr. 90

    40210 Düsseldorf

     

    In seinem Science-Fiction-Roman „Troll“ zeichnet Michal Hvorecky ein düsteres Bild der Zukunft: Die EU ist zerfallen. In einem diktatorisch geführten Reich wird das Internet durch ein Heer von Trollen kontrolliert. Mit täglich neuen Denunzierungen, Halbwahrheiten, Gerüchten und Propagandameldungen lenken sie die öffentliche Meinung. Zwei Freunde, die in dieser totalitären Gesellschaft aufgewachsen sind, entwickeln immer stärkere Zweifel am Wahrheitsgehalt der Meldungen und beschließen, das staatliche System der Fehlinformationen von innen heraus zu stören. Die beiden heuern bei einer Trollfabrik an. Dabei entdecken sie ihre eigene Lust am Hass und geraten an die Grenzen ihres gegenseitigen Vertrauens.

    Michal Hvorecky, geboren 1976, lebt in Bratislava und zählt zu den renommiertesten Schriftstellern der Slowakei. Er hat bisher vier Romane veröffentlicht, seine Bücher wurden in zehn Sprachen übersetzt. Mit seinen journalistischen Texten engagiert er sich für die Pressefreiheit und gegen antidemokratische Strömungen in seiner Heimat. Hvorecky war mehrmals selbst Zielscheibe von Shitstorms und Hasskampagnen.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

     

  • Anselm Neft, Die bessere Geschichte

    12.06.2019

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Eintritt frei

     

    „Sie haben Flammen und Waffen“— so das Motto der diesjährigen Düsseldorfer Literaturtage. Die Erinnerungen des sensiblen Tilman Weber, der von seinem verwitweten Vater auf ein alternatives Internat abgeschoben wird, haben die Schlagkraft von Waffen. Die Flammen der Ereignisse in seiner Vergangenheit reichen mit ihrer Zerstörungskraft bis in die Gegenwart. Als Erwachsener muss der Erzähler aus Anselm Nefts Roman sich gegen seinen Willen einem Kapitel seiner Biographie stellen, das in ihm immer noch sehr lebendig ist. „Die bessere Geschichte“ verhandelt große Fragen rund um den Umgang mit Traumata auf atemberaubend spannende Weise. Der Roman bietet keine einfachen Antworten, sondern gewährt tiefe Einsichten in das Wesen unserer Gesellschaft.

    Anselm Neft, 1973 in Bonn geboren, ist der Autor mehrerer Romane und Sachbücher. Er lebt aktuell als Autor und Publizist in Hamburg.

     

  • Vorlesezeit in eurer Bücherei

    13.06.2019

    16:30 Uhr

    Bücherei Oberkassel

    Luegallee 65

    Eintritt frei

     

    Der Vorlesepate und Kriminalbeamte a.D. Herbert Wirtz liest vor!

    Für Kinder ab 4 Jahren.

     

     

  • Josef Schoenen liest: Das Dschungelbuch

    13.06.2019

    19:00 Uhr

    Café Schwan

    Schwanenstr. 4

    42489 Wülfrath

    Eintritt frei - der Hut kreist

  • Timur Vermes, Die Hungrigen und die Satten

    13.06.2019

    19:00 Uhr

    Literaturbüro NRW

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Wie bereits in seinem Romandebüt und Bestseller Er ist wieder da weiß Journalist und Autor Timur Vermes auch in Die Hungrigen und die Satten wieder seine satirischen Waffen radikal zu nutzen und zeigt ein Szenario, dessen größter Schrecken darin liegt, dass es sich genau so entwickeln könnte: Deutschland hat eine Obergrenze für Asylsuchende eingeführt, Europa ist bis nach Nordafrika hinein abgeriegelt. Jenseits der Sahara entstehen riesige Lager, in denen Millionen von Flüchtlingen warten. So lange, dass man in derselben Zeit zu Fuß gehen könnte, wäre das nicht der sichere Tod. Als die deutsche Starmoderatorin Nadeche Hackenbusch das größte dieser Lager besucht, erkennt der junge Lionel die einmalige Gelegenheit: Mit 150.000 Flüchtlingen nutzt er die Aufmerksamkeit des Fernsehpublikums und bricht zum Marsch nach Europa auf. Die Schöne und die Flüchtlinge werden zum Quotenhit. Und während sich der Sender über Werbemillionen freut, reagiert die deutsche Politik mit hilflosem Kleinreden und Aussitzen.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

     

  • Jo Lendle zu Gast im Heine Haus

    13.06.2019

    19:00 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf.

    Eintritt: EUR 10,-/8,- (erm.)

     

    Jo Lendle, Verleger der Hanser Literaturverlage, spricht im Heine Haus über seine Arbeit in turbulenten Zeiten.

     

     

  • Schreiben in Gefangenschaft

    14.06.2019

    19:00 Uhr

    Johanneskirche/Stadtkirche

    Martin-Luther-Platz 39

    40212 Düsseldorf

    Eintritt: Spende nach eigenem Ermessen

     

    André Kaczmarczyk und Cennet Rüya Voß (Düsseldorfer Schauspielhaus) lesen Schriften aus dem Gefängnis aus biblischen Zeiten bis in die unmittelbare Gegenwart.

    Programmheft-Text (ca. 900 Zeichen inkl. Leerzeichen)

    Als „glücklichste Periode seines Lebens“ empfand der ehemalige ägyptische Präsident Anwar el Sadat seine Haftzeit in Zelle 54, in der er erstmals die Konzentration auf sich selbst und die Reduktion auf essentielle Bedürfnisse erlebte. Ganz anders die jugoslawische Arbeiterin Vera Komenko, die fortlaufend über Isolation, Eintönigkeit und Perspektivlosigkeit klagt. Rosa Luxemburgs Briefe, die während des Ersten Weltkrieges fast ununterbrochen im Gefängnis saß, gehören mittlerweile zu den zu den klassischen politisch-literarischen Werken.

    So unterschiedlich diese Zeugnisse auch sind: Sie alle geben Einblick in ein Leben im existentiellen Ausnahmezustand, das zu Einkehr und Glück ebenso führen kann wie zu Verbitterung und Verzweifelung.

     

     

     

  • Fleurs du Mal. Christine Sommer und Martin Brambach rezitieren Sinnliches von Baudelaire bis Walser

    14.06.2019

    19:00 Uhr

    Literaturbüro NRW

    Bismarckstr. 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt: 6,- €

     

    Als Charles Baudelaire seinen Gedichtband „Les Fleurs du Mal“ 1857 erstmals veröffentlichte, sorgte er für einen Skandal – als blasphemisch, unmoralisch und obszön wurde sein Schreiben verschrien und bereits kurz nach der Publikation hatte der Dichter mit der ungezügelten Feder eine Strafanzeige am Hals. Auch viele, die nach Baudelaire kamen, setzten sich über die Moralvorstellungen ihrer Zeit hinweg um zu sagen, was sie zu sagen hatten. Heute dürfen wir, hierzulande, offener sprechen über all die Regungen des Geistes und des Körpers und das feiern wir mit Christine Sommer und Martin Brambach beim „erotischen Frühlingsabend“, einer unterhaltsamen, sinnlichen Reise durch die literarischen Ergüsse großer Schriftsteller*innen. Quer durch die Zeiten und Genres, vom besagten Baudelaire bis hin zu Robert Walser über C.M. Wieland, Ovid, Elke Heidenreich, Anna Gavalda, Heinrich Heine, ja sogar Heinz Erhart präsentiert das Schauspieler-Paar Texte voller flammender Leidenschaft – stellenweise rasend komisch, aber auch bitter böse. Schauspielerin Christine Sommer ist seit fast 30 Jahren in zahlreichen Engagements auf der Bühne und vor der Kamera zu sehen. Darüber hinaus verarbeitet sie ihre Leidenschaft für Literatur in verschiedenen Lesungs-Programmen, mitunter gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem ebenfalls aus Theater, Film und TV bekannten Schauspieler Martin Brambach.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

     

  • Marion Brasch: Lieber woanders

    14.06.2019

    19:00 Uhr

    Heinrich-Heine-Institut

    Bilker Str. 12-14

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 10,- €/ 8,- €

     

    „Lieber woanders“ – Gespräch und Lesung mit Marion Brasch über ihren neuen Roman und Heines „Wintermärchen“

    Marion Brasch arbeitet für den Rundfunk Berlin-Brandenburg. In ihrem Erinnerungsbuch „Ab jetzt ist Ruhe – Roman meiner fabelhaften Familie“

    hat sie vor sieben Jahren die Erfahrungen einer ganz besonderen Kindheit in der DDR beschrieben. Sie entstammt einer Familie deutsch-österreichischer Kommunisten jüdischer Herkunft. Während Vater Horst Brasch eine Karriere als SED-Parteifunktionär und stellvertretender Minister für Kultur verfolgte, wurde ihr Bruder, der Schriftsteller Thomas Brasch, wegen „Verunglimpfung führender Persönlichkeiten der DDR“ exmatrikuliert und siedelte nach West-Berlin über. Nach dem Abitur arbeitete die gelernte Schriftsetzerin in einer Druckerei, bei verschiedenen Verlagen und beim Komponistenverband der DDR, später fürs Radio.

    Moderation: David Eisermann, erster Vorsitzender des Vereins Literaturhaus Bonn

     

  • DAS CHAOS BEHERRSCHEN, DIE WELT BEGREIFEN Krystyna Dabrowska und Tomasz Rózycki zähmen das Chaos der Welt mit Lyrik

    15.06.2019

    19:00 Uhr

    Literaturbüro NRW

    Bismarckstr. 90

    40213 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    „Leben ist Chaos und die Sprache ein Mittel, dieses Chaos zu zähmen und zu ordnen. Dabei schafft jede Sprache eigene Ordnungen und Weltmodelle“, schreibt der Übersetzer Bernhard Hartmann über die Lyrik Tomasz Rózyckis. Rózycki (geb. 1970 in Opole) ist Dichter, Essayist, Schriftsteller und Übersetzer aus dem Französischen. Er hat bisher sieben Gedichtbände vorgelegt, 2012erschien sein Roman Bestiarium. Er stellt seinen neuen Lyrikband Der Kerl, der sich die Welt gekauft hat vor.

    Krystyna Dabrowska betrachtet die Welt aus der Distanz und erkennt doch jedes Detail. Ihren Drang, die menschliche Natur zu verstehen, übersetzt sie in exakte Beschreibungen mit einer spezifischen Dynamik, denn ihre Gedichte entstehen meist beim Spazieren oder Schwimmen. Dabrowska (geb. 1979 in Warschau) ist Lyrikerin, Übersetzerin, Kritikerin. Für Weiße Stühle erhielt sie u.a. den Wislawa-Szymborska-Preis. Sie liest aus ihrem neuen Band Austausch der Fenster.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

    Kooperationspartner: Polnisches Institut Düsseldorf

  • Wladimir Kaminer liest/ Russendisko

    15.06.2019

    20:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstr. 40

    40233 Düsseldorf

    Eintritt: 16,- € (VVK) / 19,- € (AK)

     

    „Kaminer ist, was nur selten bemerkt wird, ein großer Stilist, ein Meister seiner Form, einer kleinen Form natürlich, die der Romanform in manchem überlegen ist. Wladimir Kaminer, soviel steht fest, ist ein großer Gewinn für die deutsche Literatur", schrieb einst die Süddeutsche Zeitung über Kaminer.

    “Wer wenig weiß, kann länger schlafen“, schreibt Kaminer über Kaminer, privat Russe, beruflich Schriftsteller - und lädt zur Lesung mit anschließender Russendisko. Ziel: Die durch liebevoll pointierte Texte aufgewärmten Zuhörer*innen später mit Freund Vitali Konstantinov und Ostblock-Rock'n'Roll endgültig in den ekstatischen Wahnsinn schicken.

    Damit hat er natürlich einen entscheidenden Vorteil gegenüber der schreibenden Zunft: Seine Waffen sind nicht nur Worte, sondern auch Polka & Co!

    www.russendisko.de

     

  • Matinee: Lustig ist das Zigeunerleben

    16.06.2019

    11:00 Uhr

    Bilder von Romnija und Roma in der Literatur

     

    zakk

    Fichtenstr. 40

    40233 Düsseldorf

    Eintritt: 10,- € (inkl. Frühstück)

     

    Vorgestellt von Luzia Vorspel

    Während in Europa die Ausgrenzung und Diskriminierung von Romnija und Roma begann, entstanden zugleich Klischees, in denen ihr Leben romantisiert dargestellt wurde. So entstanden in Literatur und Film Bilder wie die schöne junge oder die hässliche alte Zigeunerin, der Kindsraub, der Vagabund, der Musikant und der Pferdehändler, die immer auch Vorurteile stützten. In der Matinee werden einige bekannte Autor*innen wie Miguel Cervantes, Gerhart Hauptmann, Margriet de Moor, Majgull Axelsson mit Blick auf ihre Darstellung der Romnija und Roma vorgestellt. Ihre Worte wirkten und wirken wie Flammen und Waffen - zum Leidwesen derer, die dadurch zu Stereotypen wurden.

    Es lesen: Beate Heinze und Alexander Steindorf

    An der Gitarre: Rolf Springer

    Kooperationspartner: Heinrich-Heine-Salon e.V.

     

  • DAS GEDICHT #26. Sonderausgabe: 30 Jahre Mauerfall

    16.06.2019

    11:00 Uhr

    Literaturbüro NRW

    Bismarckstr. 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt: frei

     

    Die wichtigste Wende in der deutschen Nachkriegsgeschichte war der Mauerfall von 1989. Im Herbst jährt sich dieser deutschdeutsche Umbruch mit seinen globalen Auswirkungen zum 30.Mal. Anlässlich dieses Jubiläums widmet sich die buchstarke Jahresschrift DAS GEDICHT in ihrer 26. Folge den großen und kleinen Wendepunkten – im Politischen wie im Privaten – und der Macht der Poesie, die Mauern in den Köpfen sichtbar zu machen und einzureißen. GEDICHT-Herausgeber Anton G. Leitner, der am 16. Juni 1961, im Jahr des Mauerbaus, geboren wurde, stellt an seinem heutigen Geburtstag die Wende-Ausgabe im Rahmen einer Matinee vor. Mit ihm zusammen lesen die PoetInnen Klára Hurková (Aachen), Barbara Maria Kloos (Köln), Wolfgang Richter (Düsseldorf), Till Rodheudt (Kempen), Sabine Schiffner (Köln), Ralf Thenior (Dortmund) und Weinrich Weine (Ratingen).

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

    Kooperationspartner: Anton G. Leitner | DAS GEDICHT

     

  • Poesieschlachtpunktacht

    16.06.2019

    20:00 Uhr

    Der Düsseldorfer Poetry-Slam. Moderation: Sandra Da Vina

     

    zakk

    Fichtenstr. 49

    40233 Düsseldorf

    Eintritt: 3,50,- €

     

     

    Slam Poetry ist Performance Poesie und ein Poetry Slam ist die Bühne für diese Spielform der Literatur. Ein Poetry Slam ist ein moderner Dichterwettstreit, beim dem das Publikum weit mehr als stiller Konsument ist. Die Dichter*innen tragen ihre Werke nicht einfach nur vor, sie beleben sie! Die literarischen Texte könnten dabei inhaltlich und stilistisch nicht vielfältiger sein: Lyrik steht gleichberechtigt neben Prosa, Freestyle-Rap wechselt sich mit klassischen Reimschemata ab, ernste Texte kontrastieren Humor oder Satire. Die Bewertung obliegt den Zuschauern. Diese bewerten in Form einer Publikumsjury einen Slam-Text anhand der gesamten Inszenierung. Nicht nur der Inhalt, sondern auch das ganze Spektrum vortragstechnischer Gestaltung, wie Mimik, Gestik oder auch Verständlichkeit, ist dafür ausschlaggebend, wer als Sieger des Abends von den Zuschauern gewählt wird. Requisiten sind dabei nicht erlaubt, erst recht keine Waffen. Aber dafür gibt’s ja die Worte!

     

  • Adolf Uzarski – Leben und Werk

    18.06.2019

    19:00 Uhr

    Bücherei Gerresheim

    Heyestr. 4

    Eintritt frei

     

    Harald Posny spricht über den Düsseldorfer Maler und Schriftsteller.

    Musikalische Begleitung: Prof. Alfred Schulz (Klarinette).

     

  • GESCHICHTEN UND GITARRENKLÄNGE

    18.06.2019

    19:30 Uhr

    WÄSCHEFEE Wäscherei Heissmangel Reinigung

    Dreherstrasse 27

    40625 Düsseldorf

    (bitte nur mit Anmeldung: Tel. 0211 - 2807 1234)

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    Lesung mit Klaus Grabenhorst

  • Martin Schneitewind. An den Mauern des Paradieses

    18.06.2019

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf.

    Eintritt: EUR 10,-/8,- (erm.)

     

    Buchvorstellung mit Raoul Schrott

    Der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Raoul Schrott hat diesen großen Roman, einen spektakulären Fund Michael Köhlmeiers im Nachlass von Martin Schneitewind, übersetzt. Der Orientalist David Ostrich forscht am Persischen Golf zu den Legenden der Genesis. Von Thaut, der dort ein riesiges Dammbauprojekt dirigiert, erhält er einen überraschenden Auftrag: Ostrich soll Thauts verschwundene Tochter aufspüren.

     

     

  • Lesung des Westdeutschen Autorenverbandes

    19.06.2019

    18:00 Uhr

    Bürgerhaus Bilk „Salzmannbau“

    Himmelgeister Str. 107h

    40225 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Bärbel Schönberg-Kwaß liest aus ihrem Buch „Geschichten und Gedichte über die Liebe, das Leben und was sonst noch zählt“. Danach hören wir eine wahre Begebenheit von Anne Wittelsbürger mit dem Titel „Ein Gewitter für Ullrich“.

     

     

  • Hölderlins „Ister“ und die Flussdichtung des 18. Jahrhunderts

    19.06.2019

    20:00 Uhr

    Goethe-Museum

    Schloss Jägerhof

    Jacobistr. 2

    40211 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Vortrag von Prof. Dr. Alexander Nebrig,

    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

     

     

     

  • DAS LITERARISCHE KROKODIL

    21.06.2019

    19:30 Uhr

    KROKODIL

    Ahnfeldstr. 7

    403239 Düsseldorf-Zoo

     

    Es lesen: Sabine Müller, Andreas Niggemeier

    und Ingrid Schlüter

  • Lesegarten – Die Krabbelgruppe

    22.06.2019

    10:30 Uhr

    Bücherei Kaiserswerth

    Kaiserswerther Markt 22

    Eintritt frei, Anmeldung: Tel. 0211 – 8994110

     

    Für Minis von 12 bis 36 Monaten mit ihren Eltern oder Großeltern.

     

  • SOMMERFERIEN MIT WEIN

    22.06.2019

    19:00 Uhr

    ARS VIVENDI

    Duisburger Str. 82

    40479 Düsseldorf

    (bitte nur mit Anmeldung: Tel. 0211 - 48 59 17)

    (Eintritt und 2 Gläser Wein: 15,- EUR)

     

    Lieder und Gedichte mit Klaus Grabenhorst

     

  • Stan LaFleur, Am Rande der Wahrscheinlichkeit von Mexiko

    23.06.2019

    15:00 Uhr

    Theatermuseum

    Jägerhofstraße 1

    40479 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Reisebilder – Literatur im Hofgarten

     

    Der ehemalige Düsseldorfer hat die Landeshauptstadt zwar vor einigen Jahren verlassen, aber umso mehr freuen wir uns, dass er den Weg aus Köln in die ehemalige Heimat findet, um uns mitzunehmen nach Mexiko und Guatemala. Im Gepäck hat er sein neues Buch mit Texten,  die während zweier Aufenthalte in den südamerikanischen Ländern entstanden sind. Die eine Hälfte sind neue zentralamerikanische Gedichte, die andere Hälfte Reisenotizen aus Mexiko. Und eines ist sicher: LaFleur lauscht dem Reisen anderes ab als nur Sonne, Sand und Pisco: Gehen bedeutet Kampf: mit schmalen, brüchigen, hoch über Straßenniveau angebrachten Bürgersteigen. Die lange von indígenas nicht benutzt werden durften. Der europäische Körper bleibt Fremdkörper im stark bevölkerten Tagesgeschehen. Konquistadorenkörper, Humboldtkörper, Exilantenkörper, Nazikörper, Projektionskörper.“


    Stan Lafleur, geboren 1968 in Karlsruhe, lebt als Autor, Regisseur und Spoken-Word-Performer in Köln. Seine Texte wurden vielfach ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt.

    Moderation: Maren Jungclaus, Literaturbüro NRW

     



  • Klaus Grabenhorst liest: WOLF BIERMANN

    26.06.2019

    18:00 Uhr

    Lesecafé Knittkuhl

    Am Mergelsberg 3

    40629 Düsseldorf-Knittkuhl

    Eintritt frei - der Hut kreist

     

    WOLF BIERMANN (Geb: 1936): LEBEN UND WERK

    Selten sind persönliches Schicksal und deutsche Geschichte so eng verwoben wie bei dem Dichter und Liedermacher Wolf Biermann. Er war die Stimme des Widerstands in der DDR und wurde 1976 ausgebürgert. Die Proteste gegen seine Ausbürgerung gelten als Anfang vom Ende der DDR. Zu seinem 80sten Geburtstag 2016 erschien seine

    Autobiografie „Warte nicht auf bessre Zeiten“, die zu einem Bestseller avancierte.

     

  • Düsseldorfer Literaturkonzerte: Willkommen im Schmierentheater

    27.06.2019

    20:00 Uhr

    Landeshauptstadt Düsseldorf

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Willkommen im Schmierentheater

    Theatergroteske

     

    Auf dem Programm steht eine ganz und gar fragwürdige, an den Haaren herbeigezogene und aberwitzige Geschichte von zwei kolossal gescheiterten Bühnenfiguren: den Herren Adam Abend, ehemals Provinztragöde, und Buddy Buntbusch, ehemals Operetten-Buffo. Buntbusch und Abend, beide gerade achtzig geworden, bekommen Post von Delia Talaan, einer zum Star gewordenen Theaterkollegin. Von ihrem Geburtsort Mulm hat sie es bis Hollywood geschafft, wo sie nun verstorben ist. Den beiden Alten bietet sie in ihrem Testament einen Platz neben sich im Grab auf dem Friedhof von Mulm an, als Dankeschön für die unvergessenen Affären mit ihnen. Großzügig und opulent ausgestattet sollen sie mit ihr unter die Erde kommen und in Goldbuchstaben auf dem Grabstein oben neben ihrem Namen stehen. Das Angebot gilt nur für beide zusammen, Einzelplätze werden nicht vergeben. Peter Welk hat eine Geschichte von beinahe Dürrenmattscher Hinterhältigkeit geschrieben.

     

    Mit Dieter Prochnow und Peter Welk

    Operettenklänge am Flügel mit Georg Corman

  • J.R. Carpenter. Cacophony, liminality, atemporality and asynchronous exchanges.

    28.06.2019

    19:00 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf.

    Eintritt frei, Anmeldung erwünscht.

    Lesung und Gespräch über (digitale) Literatur und Kunst

     

    Die Arbeiten an den Schnittstellen von digitaler und performativer Literatur und Medienarchäologie machen die in Kanada geborene Autorin und Künstlerin J.R.Carpenter zu einer gefragten Künstlerin, die Grenzen, Raum-, Zeit- und Identitätskonzepte verhandelt. Im Heine Haus wird die preisgekrönte Autorin (u.a. New Media Writing Prize 2016, Dot Award for Digital Literature 2015) ihre Arbeit vorstellen und unter anderem aus ihrer jüngsten Gedichtsammlung An Ocean of Static (2018) lesen.

     

     

  • LESETHEATER MIT HARFENKLÄNGEN mit Klaus Grabenhorst

    30.06.2019

    11:00 Uhr

    Miteinander – „Wohnen in Verantwortung“

    Ursula-Trabalski-Straße 47

    40625 Düsseldorf-Gerresheim:

    Eintritt frei - der hut kreist

     

    Klaus Grabenhorst trifft die Harfenistin Claudia Conen