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8. September 2020

  • Achim Raven: Fehlgänge. 13 Geschichten von der Rückseite des Möbiusbandes

    19:00 Uhr

    onomato Künstlerverein

    Birkenstraße 97

    40233 Düsseldorf

    Eintritt frei, Anmeldung erforderlich: www.literaturbuero-nrw.de/kalender

     

    Die beiden Seiten des Möbiusbandes: Das flüchtige Unbestimmte ist nicht wegdefinierbar, aber es ist nie das, was es scheint. In diesen dreizehn Erzählungen geschehen seltsame Dinge, deren Glaubwürdigkeit in Zweifel gezogen werden darf. Die Hauptpersonen geraten immer wieder vom Weg ab, gehen fehl. Ein belgischer Tourist lässt sich von einem Droschkenfahrer Pillen andrehen, eine Schönheitskönigin wird von einem beflissenen Tankwart aus dem Verkehr gezogen, ein Auftragsmörder macht alles richtig und verliert dennoch seine Reputation. Achim Raven, geboren 1952 in Düsseldorf, veröffentlicht seit 1984 Lyrik, Prosa und Essays, bis 2015 unter dem Pseudonym Ferdinand Scholz, seither unter seinem richtigen Namen.

    Da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht, wird die Veranstaltung auch per Livestream übertragen. Hier geht es zum Livestream.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

  • David Grossman: Was Nina wusste.

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf

    Tel. 0211.200 54 294

    info@heinehaus.de

    www.heinehaus.de

     

    David Grossman (*1954 in Jerusalem) ist ein israelischer Schriftsteller und Friedensaktivist. Er ist Autor von Kinder- und Jugendbüchern, Romanen und Essays. Grossman erhielt u.a. 2010 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2017 den Man Booker International Prize und den Preis für Verständigung und Toleranz des Förderkreises des Jüdischen Museums Berlin.

     

     

     

     

  • Pan Pan CASCANDO von Samuel Beckett

    Von 20:00 Uhr bis 20:00 Uhr

    Treffpunkt FFT Kammerspiele, Jahnstraße 3

    Sprache Englisch - gut verständlich

    Tickets und weitere Infos gibt es hier

    https://fft-duesseldorf.de/stueck/cascando/

     

    „I’m afraid to open. But I must open. So I open. – Ich fürchte mich, zu eröffnen. Aber ich muss eröffnen. Also öffne ich.“ sagt der mysteriöse „Opener“, eine Schlüsselfigur in Samuel Becketts Hörspiel Cascando. Der irische Literatur-Nobelpreisträger beschreibt seine 1961 entstandene Arbeit so: “It is an unimportant work but the best I have to offer.”

     

    Wir begleiten den Opener und die anderen Figuren – “Voice”, “Woburn” und “Music” – auf ihrer Reise in eine ungewisse Zukunft voller Zweifel und Zwänge. Das Dubliner Pan Pan Theatre schickt uns auf eine geheimnisvollen Pilgerzug durch Düsseldorf, kostümiert und mit Kopfhörern ausgestattet. Becketts Text handelt von einem Neuanfang, einem Kampf zwischen Agonie und Fortschritt. Wir zögern, aber wir gehen, langsam und gemeinsam.

     

    Pan Pan aus Dublin ist Irlands renommierteste freie Theatergruppe und bereiste mit seinem experimentellen Zugriff auf klassische Stoffe Bühnen und Festivals in Europa, den USA, Kanada, Korea, Australien, Neuseeland und China. Das FFT gehört zu den festen Partnern der Gruppe und zeigte zuletzt „The Seagull and Other Birds“ nach Anton Tschechov.

    8.9., 9.9., 11.9., 12.9., jeweils 20 Uhr