• Düsseldorfer Literaturpreis - vergeben durch die Stadtsparkasse Düsseldorf nennt sich der mit 15.000 € dotierte Preis, der jährlich an deutschsprachige AutorInnen vergeben wird, deren Werke einen inhaltlichen oder formalen Bezug zu anderen Künsten oder Medien aufweist. Über den Preisträger entscheidet eine unabhängige Jury. Bewerbungen sind nicht möglich.

  • Der Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf wurde 1972 von der Stadt Düsseldorf anlässlich des 175. Geburtstags Heines gestiftet. Die Auszeichnung „wird an Persönlichkeiten verliehen, die durch ihr geistiges Schaffen im Sinne der Grundrechte des Menschen, für die sich Heinrich Heine eingesetzt hat, den sozialen und politischen Fortschritt fördern, der Völkerverständigung dienen oder die Erkenntnis von der Zusammengehörigkeit aller Menschen verbreiten“.

    Der Heine-Preis wurde zunächst alle drei Jahre verliehen, seit 1981 wird er alle zwei Jahre vergeben. Die ursprüngliche Preissumme wurde 2006 auf 50.000 € verdoppelt. Preisträger der letzten Jahre waren Amoz Oz (2008), Robert Gernhard (2004) und Elfriede Jelinek (2002). Im Jahre 2006 wurde der Preis ausgesetzt, da es zu einem Streit über den Kandidaten, Peter Handtke, kam. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury. Bewerbungen sind nicht möglich.

  • Seit 1965 zeichnet die Heinrich-Heine-Gesellschaft in unregelmäßigen Abständen Persönlichkeiten mit der Ehrengabe für ihr literarisch-publizistisches Wirken aus. Die Ehrengabe ging unter anderen an Alice Schwarzer (2006), Dieter Forte (2003), Bernhard Schlink (2000) und Ruth Klüger (1997).

  • Der mit 4.000 € dotierte Literaturförderpreis der Landeshauptstadt Düsseldorf wird seit 1972 jährlich an eine Künstlerin, einen Künstler oder an eine Gruppe aus den Bereichen Prosa, Poesie, Kritik oder Übersetzung verliehen. Die Preisträger sollten das 30. Lebensjahr nicht überschritten haben (bei Frauen liegt die Altersgrenze bei 35 Jahren).

    Der Förderpreis wird von einer unabhängigen Jury vergeben; Vertreterinnen und Vertreter verschiedener literarischer Einrichtungen haben Vorschlagsrecht. Eine Bewerbung ist nicht möglich.

  • Der Literaturpreis wird im Zwei-Jahres-Turnus an ein Mitglied des Freundeskreises vergeben. Bewerbungen sind nicht möglich.

  • Voraussetzung für die Bewerbung um ein Arbeitsstipendium ist der Düsseldorfbezug sowie die Buchveröffentlichung in einem renommierten Verlag (keine Publikationen im “Selbstverlag” bzw. “books on demand”).

    Das Arbeitsstipendium ist mit 4.000 Euro dotiert.

    Das Arbeitsergebnis ist in einer öffentlichen Lesung -honorarfrei- in einer (literarischen) Einrichtung in Düsseldorf nach Beendigung des Stipendiums zu präsentieren. 500 Euro aus Beiratsmitteln werden dafür für Miet- und Nebenkosten reserviert.

    Das Arbeitsstipendium kann lediglich zwei Mal in zehn Jahren in Anspruch genommen werden. Eine Altersbegrenzung für die Stipendienbewerber/-innen gibt es nicht.

    Eingereicht werden sollten:

    formloses Anschreiben, Biographie, ggf. Exposé und max. 15 Seiten Textproben.

    Einsendeschluss (für Stipendienvergabe im Folgejahr: 15. November)

  • 1. Autor/innen können ab sofort unveröffentlichte deutschsprachige Texte der Gattung Prosa und/oder Lyrik einreichen. Dabei gilt ein ins Internet gestellter Text bereits als veröffentlicht. Der/die Autor/in muss volljährig, alleinige/r Verfasser/in des Textes sein und die Rechte am Text besitzen.
    2. Je Autor werden ein Prosa-Beitrag oder maximal drei Lyrik-Beiträge akzeptiert. Das Thema ist frei wählbar.

    3. Die Texte sollten maximal 20 Minuten Lesezeit nicht überschreiten. Die reale Lesezeit wird von der Jury exakt eingehalten. (Orientierung: 300 Worte/min., eine Normseite ~ 3 Minuten). Auszüge aus Werken sind als solche zu kennzeichnen und sollen für sich verständlich sein. Bei den Texten ist unseren Richtlinien gemäß zu beachten, dass extremistische, gewaltverherrlichende, vulgär-erotische, seichte, Gebrauchs-, Slam-, Mundart- und sogenannte Schmunzelliteratur ausgeschlossen sind. Erwünscht ist primär Literatur, die sich einmischt – im Sinne und Gedenken an die Gruppe 47.

    4. Vorlagen bitte einreichen in: Schriftart Times New Roman, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1 1/2, odt- oder doc-Formate), Normseite DIN A4 (30 Zeilen/S.). Jede Seite ist in Kopf- oder Fußbereich mit fortlaufender Seitennummer und einem Kennwort zu versehen. Mit dem Kennwort ist außerdem die Text-Datei zu bezeichnen (bitte nur den Namen der Datei!). Der Name des/der Autors/Autorin darf weder in der Bezeichnung der Datei noch im Text auftauchen.

    5. Der Text/die Texte sind unter info@die-gruppe-48.net einzureichen. Das Mail-Anschreiben muss das Kennwort enthalten sowie Name und Anschrift des/der Autors/Autorin. Verstöße gegen diese Vorgabe oder fehlende Informationen gehen zu Lasten der Einsender. Ihre Texte werden nicht berücksichtigt. Das Gleiche gilt bei Verstößen gegen das Urheberrecht.

    6. Die Mitglieder der aktuellen Jury nehmen mit ihren Texten nicht an dem Wettbewerb teil.

    7. Aus den eingereichten Werken werden von der Jury sechs Texte (je zur Hälfte Lyrik und Prosa) ausgesucht und die Reihenfolge für die Wettbewerbsveranstaltung bestimmt.

    8. Die ausgewählten Autoren lesen auf einer am Sonntag, den 10.09.2017 ab 11.00 Uhr stattfindenden Wettbewerbsveranstaltung in Rösrath, Schloss Eulenbroich - Theaterwerkstatt - persönlich ihren Text, der im Anschluss an die jeweilige Lesung öffentlich vom Publikum diskutiert wird. Bei Nichtanwesenheit oder nicht rechtzeitiger Anwesenheit verfällt das Jury-Votum. Ersatzkandidaten werden nicht benannt.

    9. Die Veranstaltung wird in die Blöcke Lyrik und Prosa geteilt. Nach Beendigung des jeweiligen Blocks wählen die anwesenden Mitglieder der Vereinigung "Die Gruppe 48" in geheimer Wahl den Sieger Lyrik bzw. Prosa. Bei Stimmengleichheit entscheidet die zuvor seitens der Jury festgelegte Rangfolge. Die Gewinner werden am Ende der Veranstaltung vom Jury-Vorsitzenden bekannt gegeben.

    10. Die von der Jury ausgewählten Teilnehmer werden zwei Wochen vor der Endrunde schriftlich per Einwurf-Einschreiben eingeladen und in einer Shortlist veröffentlicht.

    11. Weitere Festlegungen und Bestimmungen organisatorischer und finanzieller Art werden den Teilnehmern an der Wettbewerbsveranstaltung zusammen mit der Einladung mitgeteilt.

    12. Die Veranstaltung ist öffentlich.

    13. Vergeben werden folgende Preise:

    Preis der Gruppe 48 für Lyrik

    Preis der Gruppe 48 für Prosa.

    14. Die Höhe des Preisgeldes beträgt:

    1.000,00 € für den Sieger der Gattung Prosa und

    1.000,00 € für den Sieger der Gattung Lyrik.

    15. Die Preise werden gespendet und überreicht von der Dr. Jürgen Rembold Stiftung, Rösrath.

    16. Einsendeschluss 2017 ist der 01.05.2017.

    17. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

     

    Rückfragen sind zu richten an info@die-gruppe-48.net.