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  • „… nachdem die Welt meiner eigenen Sprache für mich untergegangen ist …“ – Stefan Zweig (1882-1942) im Exil. Vortrag mit Textbeispielen zum 80. Todestag

    19:00 Uhr

    Gerhard-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Stefan Zweig, der gebürtige Wiener mit familiären Wurzeln in Böhmen, gehörte, auch nachdem er schon 1934 seine österreichische Heimat verlassen hatte und zunächst nach Großbritannien emigriert war, zu den international erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern. Im Unterschied zu den meisten anderen Autorinnen und Autoren, die durch das NS-Regime aus ihrer Heimat vertrieben wurden, war Zweig im Exil nicht mit existenzbedrohender materieller Not konfrontiert, da er eine treue Leserschaft auch außerhalb des deutschen Sprachraums hatte. Dennoch setzte er seinem Leben am 23. Februar 1942 im brasilianischen Petropolis ein Ende. Die zuvor ständig wachsende Verzweiflung Zweigs über die Entwicklung in Europa, vor allem die Verbrechen des NS-Regimes und dessen scheinbaren Siegeslauf spiegelt sich in zahlreichen Texten, die er in seiner letzten Lebensphase verfasste.
    In Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich - Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.

  • Doris Konradi liest aus „Aber die Insel“

    19:00 Uhr

    Zentralbibliothek Düsseldorf im KAP 1

    Konrad-Adenauer-Platz 1 / Reallabor

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Die Richterin Paula kommt auf eine Insel im Atlantik, wo es nur ein Hotel und eine Forschungsstation für Biotechnologie gibt: Ideal für eine Auszeit in der üppig wilden Natur. Als sie eines morgens aufwacht, ist das Hotel evakuiert, alle Bäume sind entlaubt - nach einem Laborunfall ist sie vollkommen auf der Insel. Sich selbst überlassen, versucht sie mit den Resten des Hotelluxus zu überleben. Während sie nach Rettung suchend durch die zerstörte Landschaft wandert, ändert sich ihr Verhältnis zur Natur grundlegend.
    Der Roman entwirft einen Mikrokosmos, in dem die verschiedensten Interessen der menschlichen Nutzung aufeinandertreffen und zeigt, wie persönlich unsere Auseinandersetzung mit der Natur werden kann – und nicht erst dann, wenn Biotechnologie im Spiel ist.

    Die Moderation übernimmt Maren Jungclaus des Literaturbüros NRW. Eine Veranstaltung im Rahmen des Sonderprogramms Aufgeschlagen! des Landes Nordrhein-Westfalen.

  • Rückkopplung. Im Dialog mit Literatur, Film und Pop: Reisen. Innere und äußere

    19:00 Uhr

    Zentralbibliothek / Stadtfenster

    Konrad-Adenauer-Platz 1

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    „Merkst du was ich merke, Was ich bis zur Rückkopplung verstärke", heißt es bei der Band Blumfeld in ihrem Song Verstärker – und so kommt es zum Titel des Veranstaltungsformats mit dem Kulturredakteur Philipp Holstein und der Literaturwissenschaftlerin Dr. Verena Meis. Viermal im Jahr gehen sie in der Zentralbibliothek den Rückkopplungen von Literatur, Film und Pop nach. Sie befragen Neuerscheinungen und Klassiker zu vier ausgefallenen Themen, besorgen den nötigen theoretischen Unterbau und destillieren daraus guten Rat für die Gegenwart. „Ich war noch nicht überall, aber es steht auf meiner Liste." (Susan Sontag) Kann man das Reisen auch verlernen? Gehen Tiere auch auf Reisen? Muss ich unbedingt als eine/ein Andere/Anderer wiederkommen? Wann reist endlich jede/jeder ins All? Verena Meis und Philipp Holstein wenden sich in der heutigen Ausgabe der Rückkopplung dem Reisen, Wegfliegen und Wiederkommen in Literatur, Film und Musik zu und fragen sich, wo das Reisen beginnt und aufhört. Reisen Sie mit!

    Eine Veranstaltung der Stadtbüchereien Düsseldorf.

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  • Sebastian23: Maskenball

    20:00 Uhr

    zakk / Halle

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

    Eintritt: 14 € / 17 €

     

    In seiner neuen Soloshow „Maskenball" wirft Sebastian 23 einen satirischen und schrägen Blick hinter all die Masken, die Menschen im Alltag so tragen und wir entdecken teilweise sogar, was dahinterliegt: Gesichter. Das Programm ist randvoll mit Texten, Liedern, Stand-Up und Impro. Dabei ist es mal politisch, mal albern, manchmal beides, immer links, meistens vorne, aber vor allem: Ganz weit oben.

    Sebastian 23 könnten Sie aus verschiedensten Gründen kennen: Er ist einer der bekanntesten Poetry Slammer des Landes, war Jäger und Sammler (von Kabarettpreisen), er war schon ein paar Mal im Fernsehen, wenn nicht gar im Internet, denn in den Sozialen Medien hat er als Satiriker und Aktivist viele Fans. Vielleicht haben Sie ihn auch schon mal auf der Straße gesehen und gedacht: „Wer ist dieser viel zu gut gelaunte Typ in dem bunten Pullover, der aussieht, als wäre ein bekifftes Chamäleon gegen einen Hofnarren gestolpert?" Oder Sie kennen Sebastian 23 noch gar nicht – dann können Sie bei „Maskenball" umso mehr entdecken. Also, geben Sie ruhig zu: Die Gegenargumente gehen Ihnen langsam aus. Machen Sie es uns beiden einfacher und kommen Sie einfach zur Show.

    Eine Veranstaltung des zakk.