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Septemper 2020

  • »Wir selbst« – Von der Wiedererstehung eines verschollenen Romans

    02.09.2020

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Eintritt frei

    Anmeldung: zblive@duesseldorf.de oder 0211-899-4027

     

    Gerhard Sawatzkys großer Gesellschaftsroman »Wir selbst« erzählt von einer untergegangenen Welt – der Welt der Wolgadeutschen in der Sowjetunion. Sawatzky schreibt den Roman in den 1930er-Jahren, kann ihn aber nicht mehr veröffentlichen. Im Terrorjahr 1938 gerät der russlanddeutsche Autor in die Mühlen des Stalinismus, wird verhaftet und in ein Lager gesteckt, in welchem er 1944 stirbt. Über Jahrzehnte gilt das Werk als verschollen. Nach mehr als achtzig Jahren erscheint »Wir selbst« nun in der Herausgeberschaft von Carsten Gansel zum ersten Mal in seiner rekonstruierten Originalfassung bei Galiani Berlin. Der Gießener Literaturwissenschaftler berichtet von der abenteuerlichen Rettung sowie Wiederentdeckung des Romanmanuskripts und liest Auszüge aus dem Werk.

  • Düsseldorfer WOrte - Lange Nacht der Düsseldorfer Literatur

    04.09.2020

    18:00 Uhr

    Durch die Nacht mit Düsseldorfer Autor*nnen – es wird spannend und lustig, laut und leise, fern und nah. Es wird lyrisch und prosaisch, künstlerisch und musikalisch. Gute Texte aus Düsseldorf sind an verschiedenen Orten in der zentralen Innenstadt und in unterschiedlichen Kulissen zu erleben. Maren Jungclaus & Peter Mandrella vom Literaturbüro NRW begleiten durch die Nacht.

    Ticket pro Lesung: 3,- €.

    Anmeldung mit Adresse (beim Besuch mehrerer Lesungen für jede Lesung einzeln mit der Angabe der Kontaktdaten) unbedingt notwendig: maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de

     

    18.00 – 19.30 Uhr

    Literaturbüro NRW, Bismarckstraße 90

    UNTERWEGS: Georg Heinzen, Nadine Pungs & Samih Jamal reisen durch die Welt

    Georg Heinzens aktueller Roman “In Bombay ertrinkt man nicht im Meer“ spielt in der indischen Megacity, wo er als Artist in Residence lebte und arbeitete.

    Samih Jamal wurde weit entfernt von dort geboren, wo er hingehörte. So suchte er zeitlebens seinen Weg nach Hause und gleichzeitig hinfort.

    Nadine Pungs zieht es auf der Suche nach Intensität und Schönheit immer wieder in die Welt. Sie reist literarisch ins „Übermorgenland“, von Jordanien bis in den Oman.

    18.00 – 19.30 Uhr

    Goethe-Institut Düsseldorf, Immermannstraße 65B,

    TRANSIT: Literaturübersetzer*innen lesen und berichten von den sprachlichen Herausforderungen ihrer Arbeit

    Mit Ulrich Faure, Christel Kröning & dem Studiengang Modernes Japan der HHU

    Ulrich Faure war rund 40 Jahre Redakteur in der Buchbranchenpresse, danach Übersetzer von zahlreichen niederländischen Autor*innen wie Simon Carmiggelt, Thomas Heerma van Voss, Rob van Essen, Rinske Hillen und Pieter Waterdrinker.

    Christel Kröning übersetzt Unterhaltungs- und Jugendliteratur, fiktive Sachbücher, Ratgeber, Lyrik, Essays und Erzählungen aus dem Englischen ins Deutsche.

    Für das Filmfestival Nippon Connection 2020 haben Studierende des Studiengangs Modernes Japan der HHU-Universität den Film „The Wandering Plants“ (散歩する植物, 2019) von Yurina KANEKO untertitelt: Sie berichten von dieser anspruchsvollen interkulturellen Übersetzungsarbeit!

    20.00 – 21.30 Uhr

    Park-Kultur, Oststraße 118

    CROSSOVER: An der Schnittstelle der Künste arbeiten Jana Buch, Alexander Konrad und Sofia Magdits

    Jana Buch beschäftigt sich hauptsächlich mit Kurzprosa und Fotografie und arbeitet derzeit an zwei interdisziplinären Ausstellungsprojekten. Die Textperformance übernimmt der Maler und Schauspieler Linus Ebner, der zurzeit Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund ist.

    Alexander Konrad arbeitet als Lehrer für Englisch und Philosophie sowie als Autor und Übersetzer literarischer und essayistischer/theoretischer Texte.

    Das musikalisch/literarische Soloprojekt der peruanischen Künstlerin Sofia Magdits spiegelt ihre Erfahrung mit afroperuanischen Rhythmen, Jazz und World Music.

    20.00 – 21.30 Uhr

    Forum Freies Theater, Jahnstraße 3

    HEUTE: Aylin Celik, Mithu Sanyal & Vera Vorneweg kommentieren die aktuelle Lage

    Wer in Düsseldorf Poetry Slam sagt, sagt (auch) Aylin Celik - und sogar für die musikalische Begleitung sorgt die wortstarke Text-Performances selbst, natürlich auch an diesem Abend Dr. Mithu M. Sanyal beschäftigt sich als Autorin, Kulturwissenschaftlerin und Journalistin mit den unterschiedlichsten Themen für die unterschiedlichsten Medien. Nach zwei Sachbüchern erscheint 2021 ihr Debütroman „Identitti“ im Hanser Verlag.

    Vera Vorneweg veröffentlicht in Anthologien und Zeitschriften. Das Stipendium „Künstler*innen im ländlichen Raum“ verschaffte ihr einen neuen Blick auf nicht immer idyllische Landschaften.

    22.00 – 23.30 Uhr

    Destille, Bilker Straße 46

    ZUHAUSE: Über ihre Heimatstadt Düsseldorf schreiben Mareile Blendl, Sebastian Brück & Horst Eckert

    Die Schauspielerin Mareile Blendl veröffentlicht auf „maryreiliblog” eine „Unregelmäßige Kolumne” über ihr Leben im Darstellerdschungel und ihren Alltag in Düsseldorf.

    Sebastian Brück widmet sich in einer monatlichen Kolumne für die Westdeutsche Zeitung widmet sich Brück auch anderen Düsseldorf-Themen.

    Horst Eckert lebt seit 34 Jahren in Düsseldorf. Er arbeitete als Fernsehjournalist u.a. für die "Tagesschau". 1995 erschien sein Debüt "Annas Erbe". Die Rheinische Post bezeichnet ihn als "Thriller-König aus Düsseldorf". Sein 16. Roman "Im Namen der Lüge" erschien im Frühjahr bei Heyne.

  • Poesie - ein Fest im Heine Haus: Viola Rusche und Mirko Bonné

    04.09.2020

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf

    Tel. 0211.200 54 294

    info@heinehaus.de

     

    Viola Rusche und Mirko Bonné (zu Christian Saalberg), In der dritten Minute der Morgenröte, Schöffling Verlag

    Buchvorstellung, Gespräch, Filmvorführung

    Viola Rusche (*1960), Tochter von Christian Rusche, arbeitet als freischaffende bildende Künstlerin, Filmemacherin und Cutterin und stellte unter anderem in Berlin, Frankfurt und Düsseldorf aus.

    Mirko Bonné (*1965) ist als Lyriker, Autor, Journalist und Übersetzer tätig. Für sein Werk bekam er unter anderem den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis, sowie den Rainer-Malkowski-Preis. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt, darunter Englisch, Chinesisch und Russisch.

     

     

     

  • Poesie - ein Fest im Heine Haus: Marcel Beyer, Monika Rinck & Nico Bleutge

    05.09.2020

    17:00 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf

    Tel. 0211.200 54 294

    info@heinehaus.de

     

    Marcel Beyer, Dämonenräumdienst, Gedichte

    Moderation Tobias: Lehmkuhl

     

    Monika Rinck, Alle Türen (Kookbooks Verlag 2020), Alles mit den Händen ( Mütze 2/2020) u.a.

    Moderation: Rudolf Müller

     

     

     

    Nico Bleutge, Drei Fliegen. Über Gedichte (Beck Verlag 2020); Den Wiederholungen folgen alfabet/alphabet (Wunderhorn Verlag 2020)

    Moderation: Christoph Buchwald

     

     

    Marcel Beyer (*1965) wuchs in Kiel und Neuss auf, zog 1996 von Köln nach Dresden, wo er bis heute lebt. Er ist Schriftsteller, Lyriker, Essayist und Herausgeber. Seit 1980 schreibt er Gedichte, seit Ende der achtziger Jahre auch Besprechungen und Aufsätze zu Literatur, Musik und Bildender Kunst. Marcel Beyer wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preises 2016.

    Monika Rinck (*1969) ist eine deutsche Dichterin. Sie studierte Religionswissenschaft, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Bochum, Berlin und Yale. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie u. a. mit dem dem Kunstpreis Berlin, Literatur 2012, dem Peter-Huchel-Preis 2013, dem Kleist-Preis 2015 und dem Ernst-Jandl-Preis 2017 ausgezeichnet.

    Nico Bleutge (*1972) studierte von 1993-1998 Neuere Deutsche Literatur, Allgemeine Rhetorik und Philosophie in Tübingen. Er lebt in Berlin. Seit 2001 ist er freier Literaturkritiker, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung oder die Neue Zürcher Zeitung. Seine Gedichte wurden in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht. 2006 debütierte er mit dem Gedichtband „klare konturen“.

     

     

  • Poesie - ein Fest im Heine Haus: Julia Trompeter, Maren Kames, Sebastian Unger.

    06.09.2020

    12:00 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf

    Tel. 0211.200 54 294

    info@heinehaus.de

    www.heinehaus.de

     

    Seit 2016 wird im Heine Haus der PoesieDebütPreis Düsseldorf vergeben. Der Preis wird an nationale oder internationale Lyriker und Lyrikerinnen verliehen, deren ausgewöhnliches Debüt in deutscher Sprache oder deutscher Übersetzung vorliegt. Wir freuen uns in diesem Jahr, dem 10. PoesieFest im Heine Haus, alle drei bisherigen Preisträger gemeinsam begrüßen zu dürfen.

     

    Julia Trompeter (*1980)studierte Philosophie, Germanistik und Klassische Literaturwissenschaft in Köln und promovierte in Berlin und Bochum. Von 2017-2020 arbeitete sie an der Universität Utrecht. Sie lebt heute in Berlin. Für ihr Schaffen erhielt sie u.a. 2012 das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln, 2014 den Förderpreis des Landes NRW. 2016 erhielt sie den PoesieDebutPreis der Stadt Düsseldorf.

    Maren Kames (* 1984) ist eine deutsche Schriftstellerin, Lyrikerin und Übersetzerin. Sie studierte Kulturwissenschaften, Philosophie und Theaterwissenschaft in Tübingen und Leipzig, danach am Institut für Literarisches Schreiben in Hildesheim. 2017 erhielt sie den PoesieDebutPreis der Stadt Düsseldorf. 2019 war sie Stipendiatin der Villa Aurora in Los Angeles.

    Sebastian Unger, 1978 in Berlin geboren, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Kulturwissenschaften an der Europa Universität Viadrina. Unger unterrichtet derzeit an der Tongji Universität in Shanghai. 2011 gewann er beim Open Mike den Lyrikpreis, 2019 wurde er mit dem Frankfurter Lyrikpreis gewürdigt. Sein Debüt Die Tiere wissen noch nicht Bescheid erschien 2018 im Verlag Matthes & Seitz. 2019 erhielt er den PoesieDebutPreis der Stadt Düsseldorf.

     

  • Literarischer Spaziergang durch Düsseldorf

    06.09.2020

    12:00 Uhr

    Eine Tour auf den Spuren der Düsseldorfer Autor*innen und zu literarischen Schauplätzen mit Maren Jungclaus, Literaturbüro NRW

    Teilnahmegebühr: 10,- €

    Bekanntgabe des Treffpunktes nach Anmeldung:

    maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de

    Christian Dietrich Grabbe wohnte - und trank – in den engen Gassen der Altstadt, Heinrich Spoerl wurde von seiner eigenen Schulzeit in der Oberrealschule am Fürstenwall zu seinem Roman „Die Feuerzangenbowle“ inspiriert, Clara Viebig beschrieb in ihren Romanen und Erinnerungen lebendig das Leben im Düsseldorf des 19. Jahrhunderts, Günter Grass jazzte im „Cikos“ und Thomas Kling verewigte in seinen Gedichten die legendäre Künstlerszene im „Ratinger Hof“. In Düsseldorf gab und gibt es eine lebendige Literaturszene, und die Stadt wurde und wird immer wieder Schauplatz vieler – auch zeitgenössischer – Texte auswärtiger und hier lebender Autor*innen: Fontanes „Effi Briest“, Uwe Johnsons „Jahrestage“, Hans Pleschinskis „Königsallee“ oder die Krimis, die Horst Eckhard, Sabine Klewe und viele andere in der Landeshauptstadt angesiedelt haben, sind nur ganz wenige Beispiele, in denen Düsseldorf zur Bühne des Geschehens wird.

    „Erlesen“ Sie Düsseldorf auf einer Wanderung mit Maren Jungclaus zu wichtigen literarischen Schauplätzen!

     

  • Forum Hobby Schreiben

    07.09.2020

    17:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Eintritt frei

    Die Stadtbüchereien Düsseldorf gibt Hobby-Schreiber*innen die Gelegenheit – über ihren Familien- und Freundeskreis hinaus – ihre Texte zu präsentieren.Alle zwei Monate können maximal sechs Teilnehmer*innen ihre Texte vorstellen. Für jede Lesung sind 10 Minuten vorgesehen. Im Anschluss an die Veranstaltung findet ein Gespräch über die Texte statt, an dem sich alle Anwesenden beteiligen können.
    Organisation/Moderation: Klaus Peter HommesGäste sind herzlich willkommen. Voranmeldung für alle erforderlich unter klauspeter.hommes@duesseldorf.de oder Telefon 0211 89-94401. Bitte geben Sie an, ob Sie eigene Texte lesen werden.

  • Freundschaft trotzt Mauern. Überleben in und nach Hoheneck

    07.09.2020

    19:00 Uhr

    Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

    Bismarckstraße 90

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Buchvorstellung und Gespräch mit Marie-Luise Knopp

    Nach ihrem 2018 erschienenes Buch »Eingesperrte Gefühle«, berichtet Maria-Luise Knopp erneut über ihre Vergangenheit in der DDR und die Inhaftierung im DDR-Zuchthaus Hoheneck. Sie schließt den Bericht einer verstorbenen Freundin über den seinerzeitigen Aufenthalt ab und ermunterte eine weitere ehemalige Inhaftierte über das unmenschliche System zu schreiben. Doch es sind auch Berichte über Freundschaft, die die Frauen die Jahre völliger Entrechtung überstehen ließ. Die Autorin schildert, wie es gelang, nach den Hafterfahrungen im Leben wieder Fuß zu fassen. Das Buch wird an diesem Abend erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Marie-Luise Knopp wurde 1942 in der DDR geboren, sie studierte Deutsch und Geschichte. 1974 wurde sie freigekauft und reiste in die Bundesrepublik aus.

  • Achim Raven: Fehlgänge. 13 Geschichten von der Rückseite des Möbiusbandes

    08.09.2020

    19:00 Uhr

    onomato Künstlerverein

    Birkenstraße 97

    40233 Düsseldorf

    Eintritt frei, Anmeldung erforderlich: www.literaturbuero-nrw.de/kalender

     

    Die beiden Seiten des Möbiusbandes: Das flüchtige Unbestimmte ist nicht wegdefinierbar, aber es ist nie das, was es scheint. In diesen dreizehn Erzählungen geschehen seltsame Dinge, deren Glaubwürdigkeit in Zweifel gezogen werden darf. Die Hauptpersonen geraten immer wieder vom Weg ab, gehen fehl. Ein belgischer Tourist lässt sich von einem Droschkenfahrer Pillen andrehen, eine Schönheitskönigin wird von einem beflissenen Tankwart aus dem Verkehr gezogen, ein Auftragsmörder macht alles richtig und verliert dennoch seine Reputation. Achim Raven, geboren 1952 in Düsseldorf, veröffentlicht seit 1984 Lyrik, Prosa und Essays, bis 2015 unter dem Pseudonym Ferdinand Scholz, seither unter seinem richtigen Namen.

    Da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht, wird die Veranstaltung auch per Livestream übertragen. Hier geht es zum Livestream.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

  • David Grossman: Was Nina wusste.

    08.09.2020

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf

    Tel. 0211.200 54 294

    info@heinehaus.de

    www.heinehaus.de

     

    David Grossman (*1954 in Jerusalem) ist ein israelischer Schriftsteller und Friedensaktivist. Er ist Autor von Kinder- und Jugendbüchern, Romanen und Essays. Grossman erhielt u.a. 2010 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2017 den Man Booker International Prize und den Preis für Verständigung und Toleranz des Förderkreises des Jüdischen Museums Berlin.

     

     

     

     

  • Pan Pan CASCANDO von Samuel Beckett

    08.09.2020

    Von 20:00 Uhr bis 20:00 Uhr

    Treffpunkt FFT Kammerspiele, Jahnstraße 3

    Sprache Englisch - gut verständlich

    Tickets und weitere Infos gibt es hier

    https://fft-duesseldorf.de/stueck/cascando/

     

    „I’m afraid to open. But I must open. So I open. – Ich fürchte mich, zu eröffnen. Aber ich muss eröffnen. Also öffne ich.“ sagt der mysteriöse „Opener“, eine Schlüsselfigur in Samuel Becketts Hörspiel Cascando. Der irische Literatur-Nobelpreisträger beschreibt seine 1961 entstandene Arbeit so: “It is an unimportant work but the best I have to offer.”

     

    Wir begleiten den Opener und die anderen Figuren – “Voice”, “Woburn” und “Music” – auf ihrer Reise in eine ungewisse Zukunft voller Zweifel und Zwänge. Das Dubliner Pan Pan Theatre schickt uns auf eine geheimnisvollen Pilgerzug durch Düsseldorf, kostümiert und mit Kopfhörern ausgestattet. Becketts Text handelt von einem Neuanfang, einem Kampf zwischen Agonie und Fortschritt. Wir zögern, aber wir gehen, langsam und gemeinsam.

     

    Pan Pan aus Dublin ist Irlands renommierteste freie Theatergruppe und bereiste mit seinem experimentellen Zugriff auf klassische Stoffe Bühnen und Festivals in Europa, den USA, Kanada, Korea, Australien, Neuseeland und China. Das FFT gehört zu den festen Partnern der Gruppe und zeigte zuletzt „The Seagull and Other Birds“ nach Anton Tschechov.

    8.9., 9.9., 11.9., 12.9., jeweils 20 Uhr

     

     

     

  • Peter Stamm. Warum wir vor der Stadt wohnen

    09.09.2020

    19:30 Uhr

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 10,-/ 8,- €

     

    Peter Stamm, 1963 geboren, lebt in der Schweiz. Seit seinem Romandebüt „Agnes“ erschienen sechs weitere Romane und fünf Erzählungssammlungen. Seine Texte wurden in 39 Sprachen übersetzt.

    Im Rahmen vom Literarischen Sommer/Literaire Zomer 2020

     

     

  • Pierre Jarawan: „Ein Lied für die Vermissten“

    09.09.2020

    20:00 Uhr

    Zentralbibliothek Düsseldorf

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    40227 Düsseldorf

     

    Als 2011 der Arabische Frühling voll entfacht ist, löst der Fund zweier Leichen auch in Beirut erste Unruhen aus. Während schon Häuser brennen, schreibt Amin seine Erinnerungen nieder. Er erzählt davon wie er als Jugendlicher, zwölf Jahre nach dem Tod der Eltern, mit seiner Großmutter in den Libanon zurückkehrte und von seiner Freundschaft mit dem gleichaltrigen Jafar. Schmerzhaft musste er lernen, dass es in diesem Land nie Gewissheit geben wird. Pierre Jarawan erzählt einfühlsam und spannend Amins Erinnerungen und verknüpft sie virtuos mit der bewegten Geschichte des Nahen Ostens.

    Pierre Jarawan, 1985 geboren, wurde 2012 Internationaler Deutschsprachiger Meister im Poetry Slam und lebt in München. Sein Romandebüt „Am Ende bleiben die Zedern“ war ein Sensationserfolg, wurde mehrfach übersetzt und ist heute ein internationaler Bestseller. Moderation: Annette Krohn

    Der Eintritt ist frei, Begrenztes Kartenkontingent! Eintritt NUR unter Beachtung der Hygieneregeln und nach Voranmeldung wegen besonderer Coronabedingungen: zblive@duesseldorf.de

  • 10.09.2020

    Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Bolkerstr. 53

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: 10,-/8,- (erm.)

    Begrenztes Platzangebot: Anmeldung zu allen Veranstaltungen unter info@heinehaus.de

     

    Moderation: Philipp Holstein (Rheinische Post)

    Leander Fischer, (*geb. 1992 in Vöcklabruck / Österreich) studierte Kreativen Schreibens und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Er war Mitherausgeber der Jahresanthologie der Studierenden des Studienganges Literarisches Schreiben der Universität (2018). 2019 nahm er am Ingeborg-Bachmann-Preis teil und wurde dort mit dem Deutschlandfunk-Preis ausgezeichnet.

     

     

     

     

     

  • Judith Merchant: Atme!

    15.09.2020

    18:00 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Eintritt frei

     

    Eben noch war Ben in der Boutique, in der Nile ein Kleid anprobierte, doch als sie aus der Umkleide-kabine kommt, ist er verschwunden. Nile ist sich sicher: Es muss etwas Schreckliches passiert sein. Aber niemand will ihr glauben. Noch nicht mal seine engsten Freunde, die Nile sowieso für zu anhänglich halten. Also muss sie ausgerechnet ihre größte Fein-din um Hilfe bitten: Flo, die Frau, mit der Ben noch verheiratet ist. Zu Niles Erstaunen ist diese sehr kooperativ. Doch dann entdecken die beiden Frauen immer mehr Ungereimtheiten in Bens Leben. Und die gemeinsam begonnene Suche entwickelt sich zu einer atemlosen Jagd. Judith Merchant inszeniert in diesem hochkarätigen Thriller ein so packendes wie raffiniertes psycho-logisches Vexierspiel voller doppelter Böden und verblüffender Wendungen. Judith Merchant studierte Literaturwissenschaft und unterrichtet heute Creative Writing an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

  • Ich schwimme gegen den Strom“. In der Erinnerung an Dieter Forte.

    15.09.2020

    19:30 Uhr

    Buchhandlung BiBaBuZe

    Aachener Str. 1

    40223 Düsseldorf

    info@bibabuze.de

    Bitte unbedingt vorher anmelden, die Plätze sind begrenzt

     

    Ein Streifzug durch Fortes Leben und Werk mit Olaf Cless und Jens Prüss.

    Der 1935 in Düsseldorf geborene Autor wurde vor fast 50 Jahren durch seinen Bühnenerstling „Martin Luther & Thomas Münzer oder die Einführung der Buchhaltung“ bekannt und wandte sich später der Prosa zu. Seine vielgerühmte „Tetralogie der Erinnerung“ erzählt den Überlebenskampf einer Arbeiterfamilie aus Düsseldorf-Oberbilk: Forte hat zeitlebens gegen das allgemeine Vergessen angeschrieben.

     

     

     

     

     

  • Herta Müller. Die Collagen

    19.09.2020

    19:30 Uhr

    Heinrich-Heine Institut

    Bilker Straße 12-14

    40213 Düsseldorf

    Karten & Information: Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

    Tel. 0211.200 54 294

    info@heinehaus.de

    www.heinehaus.de

     

    Autorenlesung im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung: Der Himmel fällt vom Pferd herab (Heinrich-Heine-Institut 19.9. bis 15.11.2020)

    Moderation: Rudolf Müller

    Herta Müller (*1953 in Rumänien).Sie studierte deutsche und rumänische Philologie. Ihr erstes Buch "Niederungen" wurde 1982 nur zensiert veröffentlicht. 1984 erschien es in der Originalfassung in Deutschland. 1987 kam Herta Müller nach Deutschland, seit 1995 ist sie Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt. Zu ihren bekanntesten Werken gehört "Atemschaukel" 2009. Herta Müller wurde 2009 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.

     


     

     

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  • Lesen im Loft: CREMANT & CROISSANT

    20.09.2020

    11:00 Uhr

    Franca Pilz & Katharina Martini

    Wiesenstraße 72

    40549 Düsseldorf

    0172-2376000

    11:00 - ca. 14:00 Uhr / E25.- p. P.

    mail@lesen-im-loft.de

     

    Frühstückslesung à votre santé: In einer verspielt-frivolen Geschichte erzählt Emil Zola über ein ungleiches Ehepaar und der aphrodisierenden Wirkung von Muscheln. Dazu ein Gläschen Cremant (die Wirkung auf den Kreislauf dürfte bekannt sein) und ein Petit Dejeuner.

  • Poesieschlachtpunktsieben

    20.09.2020

    19:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

    VVK € 3,50 / AK € 5

    zakk Ermäßigung

    Wir bleiben bei dem bewährten System und verkaufen weiterhin 150 Tickets. Bei trockenem Wetter setzen wir auf den zakk Biergarten. Bei nässe gehen wir rein (Veranstaltungsdauer indoor wird den Verordnungen angepasst)

     

    Moderation: Markim Pause.

    Worte, die man nicht mehr vergisst. Poet*innen, die inspirieren. Eine Wahnsinnsmetapher, die dich ehrfürchtig den Kopf schütteln lässt. Dieser eine schlechte Gag, der dich zum Kichern bringt. Dieser eine verrückte Gedanke, der dich nicht mehr loslässt.

    Bei einem Poetry Slam ist jeder Abend anders. Wir wissen nicht, was heute passiert, wir wissen nur – das solltet ihr auf keinen Fall verpassen!

    Seit 1997 kommen Poet*innen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum nach Düsseldorf, um sich auf dieser Bühne zu messen. Die Poesieschlacht ist Heimat für lebendige Bühnenliteratur – ob abgelesen oder auswendig, ob Lyrik oder Prosa, hier ist alles erlaubt, was die Zuschauer*innen begeistert.

    Beim Poetry Slam gelten nur drei Regeln:

    1. Alle Texte sind selbstverfasst,

    2. nicht länger als 6 Minuten und

    3. kommen ohne Requisiten oder Musik aus.

    Text und Performance werden von einer Publikumsjury bewertet, die jeden Abend neu ausgewählt wird.

    Zum Schluss entscheidet das gesamte Publikum mit frenetischem Applaus, wer unter der Konfettikanone stehen darf und die Poesieschlacht gewinnt.

    Markim Pause hat den Gewinnersekt schon geschüttelt. Sandra Da Vina geht noch einmal mit der Fusselrolle über den Teppich. Das Mikrofon ist an, die Scheinwerfer ballern.

    Alles ist bereit, ihr auch?

    Anmeldungen und Informationen für Slam Poet*innen unter info@poesieschlacht.de

    www.poesieschlacht.de

  • Unter Elchen _ Düsseldorfer Lesebühne

    23.09.2020

    18:30 Uhr

    Zentralbibliothek

    Bertha-von-Suttner-Platz 1

    Eintritt frei

     

    Das humorvolle Stammautoren-Trio, bestehend aus dem Oberhausener Klavierkabarettisten Matthias Reuter, dem Vier-sener Heimatdichter Markim Pause und dem Mönchen-gladbacher Bühnenpoeten Marco Jonas Jahn, bringt Geschichten, Gedichte und Musik für das Publikum mit.

  • Naturkunden: Schmetterlinge

    23.09.2020

    19:00 Uhr

    Museum für Naturkunde der Stiftung Schloss und Park Benrath

    Benrather Schlossallee 102

    40597 Düsseldorf

    Eintritt frei

    Anmeldung erforderlich unter: besucherservice@schloss-benrath.de oder 0211-8921903

     

    "Psyche“ war das altgriechische Wort für Schmetterling, im Christentum galt das Insekt lange als Symbol für die gläubige Seele. Heute verbinden wir mit ihm Lebensfreude und Unbeschwertheit, kennen aber meist nur eine Handvoll der 170.000 Arten. Dieses Portrait schildert das kurze, erstaunliche Leben der Falter und erzählt gleichzeitig von der Metamorphose einer jungen Studentin, die in einem Sommer zur Schmetterlingsexpertin reift und schließlich in einem Klimaschrank der Amsterdamer Universität welche züchtet. Andrea Grill schreibt neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit literarische Texte und übersetzt aus dem Albanischen. In der Reihe Naturkunden stellen wir Ausgaben der gleichnamigen Buchreihe vor, in der seit 2013 AutorInnen leidenschaftlich von der Natur erzählen.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

     

     

  • Deutsch-Griechischer Literatursalon: Maria Laftsidis-Krüger

    27.09.2020

    11:00 Uhr

    zakk

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

     

    Wie beim Öffnen einer randvollen Schatzkiste, wird der Leser von der ersten Seite an in den Bann der Goldstücke der Erinnerung gezogen. Und dabei ist das Buch tatsächlich keine leichte Kost. Vielmehr werden bereits auf den ersten Seiten Parallelen zu aktuellen Entwicklungen gespiegelt, deren hässliche Fratze sich schleichend auch in unsere alltägliche Gesellschaft zu zeichnen scheint. Das Heute wird zum Spiegelbild der Familiengeschichte der Autorin, die Mitte des 19. Jahrhunderts im Pontos beginnt. Es ist die Zeit, in der erste Vorzeichen andeuten, dass das friedliche Nebeneinander von Christen und Muslimen bald zu Ende gehen würde: „In alltäglichen Kleinigkeiten konnte man es spüren, diese unfassbare Fremdenfeindlichkeit. Sie war nun Fremde in ihrem Land. (...) aber sie konnte nicht verstehen, was der Auslöser war. Wo dieser Hass her kam.“ So wird die 80-Jährige Zaira aus Trapezunt zitiert...

    Maria Laftsidis-Krüger erblickte 1964 mitten im Ruhrpott das Licht der Welt. Der Vater, ein stolzer Makedone aus einem kleinen Dorf zwischen Kavalla und Drama; die Mutter, eine waschechte Ruhrpöttlerin. So wuchs Maria zwischen zwei Kulturen und zwei Welten immer wieder pendelnd zwischen dem Ruhrpott und Nordgriechenland auf. Heute sagt sie, Halbgriechin zu sein, ist eine Bereicherung. Seit 1982 ist sie bei einer Großbank als Bankkauffrau angestellt. Die Leidenschaft zu ihrem Vaterland in Form von einer Radiosendung rund um griechische Musik, viele Urlaube und vielen Fotos aus Nordgriechenland und nicht zuletzt ihre griechischen Kochseminare im Ruhrpott sind der Ausgleich zu diesem eher bodenständigem Job. Die Liebe zum Kochen lernte sie von ihrem Vater Jannis, der sie auch dazu anspornte, an diversen Kochshows im TV teilzunehmen. Nach dem Sieg beim „Wunderbaren Wohnlokal“ 2011 begann Maria, ihre Leidenschaft für die griechische Küche an Teilnehmern ihrer Kochseminare weiterzugeben. In jüngster Zeit erstellte sie in Kooperation mit Dimitris Pergialis eine kleine Kochbuchserie mit diversen griechischen Themen. Im Jahre 2018 stellte sie ihren halbbiographischen Roman rund um ihre pontischen Wurzeln fertig, der in Trapezounta vor der Kleinasiatischen Katastrophe beginnt und im Ruhrpott mit dem Ankommen der ersten Gastarbeiter aus Griechenland endet. Zunächst als Erinnerung an ihren Vater und Großvater gedacht, entschloss sie sich auf Anraten von Freunden zur Veröffentlichung.

  • Achim Raven · Lesart

    30.09.2020

    19:00 Uhr

    onomato künstlerverein e.V.

    Birkenstraße 97

    40233 Düsseldorf

     

    Ahndungsschauer und das Glotzen der Romantik / Hertha Kräftner lacht

    Lesarten wenig bekannter Gedichte von

    Johann Heinrich Wackenroder (1773-1798) und Hertha Kräftner (1928-1951) vor.

    Die unerschrockene junge Frau aus der Mitte des 20. Jahrhunderts und der schwärmerische junge Mann aus dem späten 18. Jahrhundert haben eigentlich nichts gemein außer der Fähigkeit, die richtigen Worte zu finden. Vielleicht entsteht ja gerade daraus ein spannendes Gespräch mit dem Publikum.