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Januar 2022

  • 11.01.2022

    20:00 Uhr

    zakk
    Fichtenstraße 40

    VVK € 21 / AK € 25

     

    Axel Hackes Lesungen sind Unikate, kein Abend ist wie der andere. Da hockt nicht einer hinter einem Tisch mit Wasserglas und Lampe und trägt aus seinem neuen Buch vor, wie das üblich ist, nein, Hacke sitzt auf einem Stuhl, redet über das Leben, erzählt von seiner Arbeit und hat alles
    dabei, was er im Leben geschrieben hat, na gut, eine Menge von dem – und das ist sehr viel: tausende Exemplare seiner legendären Kolumnen aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung, darunter auch die ganz aktuellen der vergangenen Monate, dazu einen Stapel von Büchern, jenes zum Beispiel über den ebenso furiosen wie entspannt-witzigen Monolog des Nachrufschreibers
    Walter Wemut, die großen Fragen unserer Existenz betreffend. Und natürlich geht es – in erster Linie und sehr ausführlich – um sein allerneuestes Buch: „Im Bann des Eichelhechts und andere Geschichten aus Sprachland“, ein ebenso komisches wie verträumtes und versponnenes Sprachspielbuch. So entsteht jeden Abend – wenn es gut geht (und meistens geht es doch gut) –
    ein neues kleines Lese-Kunstwerk, in dem die hergebrachten Trennungen von ernst und unterhaltsam nichts bedeuten, weil in so einem Abend alles drin ist, das Heitere, das Philosophische und das brüllend Lustige. Man weiß nur vorher nie so genau: was?
    „Wie er da so locker im Scheinwerferlicht auf der Bühne sitzt, ohne Moderator, nur mit seinem Erzähltalent, wie er Pointe um Pointe setzt, da dürfte auch jenen, die ihn zum ersten Mal erleben, schnell klar sein, dass dieser Mann ein Profi in Sachen Dramaturgie ist, mit dem Gespür für feine Ironie, der nichts anbrennen lässt.“ FAZ 11.04.18
    Axel Hacke, 1956 in Braunschweig geboren, lebt als Schriftsteller in München. Berühmt ist seine Kolumne „Das Beste aus aller Welt", die er seit Jahrzehnten jede Woche im Magazin der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. Seine Bücher, zum Beispiel „Der weiße Neger Wumbaba“ oder „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“ sind Bestseller. Seine Arbeit wurde unter anderem mit dem Joseph-Roth-Preis, zwei Egon-Erwin-Kisch-Preisen, dem Theodor-Wolff-Preis und zuletzt dem Ben Witter-Preis 2019 ausgezeichnet. Im August 2019 erschien „Wozu wir da sind. Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben“.

  • Rückkopplung. Im Dialog mit Literatur, Film und Pop

    13.01.2022

    19:00 Uhr

    Stadtfenster der Zentralbibliothek im KAP1
    Konrad-Adenauer-Platz 1
    Eintritt frei­

     

    Philipp Holstein und Dr. Verena Meis: „Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit"
    ­­ „Merkst du was ich merke, Was ich bis zur Rückkopplung verstärke", heißt es bei der Band Blumfeld in ihrem Song „Verstärker" – und so kommt es zum Titel des Veranstaltungsformats mit dem Kulturredakteur Philipp Holstein und der Literaturwissenschaftlerin Dr. Verena Meis. Viermal im Jahr gehen sie den Rückkopplungen von Literatur, Film und Pop nach. Sie befragen Neuerscheinungen und Klassiker zu vier ausgefallenen Themen, besorgen den nötigen theoretischen Unterbau und destillieren daraus guten Rat für die Gegenwart. Die durchschnittlich intelligenten Lesenden werden damit nichts anfangen können, urteilte die New York Times 1922 über den „Ulysses" von James Joyce. Marcel Reich-Ranicki nannte „Die Rättin" von Günter Grass 1986 „ein katastrophales Buch", das „ungenießbar" sei, dabei stammt aus ihm der vorausschauende Satz: „Die Quallen müssen Vortritt haben!" Und das Online-Magazin Pitchfork kanzelte Daft Punks „Discovery" 2001 als „sensitive junior high poetry" ab und verglich die Musik mit Kid Rock und Whitesnake.
    Viele Romane, Musikalben und Gemälde, die zu ihrer Zeit verkannt wurden, gelten inzwischen doch als Meisterwerke oder werden neu rezipiert und als zeitgemäß empfunden. Verena Meis und Philipp Holstein widmen die neue Ausgabe der Rückkopplung solchen zu Unrecht verurteilten Werken. Sie lesen Verhöhntes neu, hören Verworfenes noch einmal und betrachten Zurückgewiesenes mit anderen Augen. Sie fordern: Gerechtigkeit für das Marginalisierte!

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  • Poesieschlachtpunktacht

    16.01.2022

    20:00 Uhr

    zakk
    Fichtenstraße 40

    VVK € 3,50 / AK € 5
    Anmeldungen und Informationen für Slam Poet*innen unter info@poesieschlacht.de

    Worte, die man nicht mehr vergisst. Poet*innen, die inspirieren. Eine Wahnsinnsmetapher, die dich ehrfürchtig den Kopf schütteln lässt. Dieser eine schlechte Gag, der dich zum Kichern bringt. Dieser eine verrückte Gedanke, der dich nicht mehr loslässt.
    Bei einem Poetry Slam ist jeder Abend anders. Wir wissen nicht, was heute passiert, wir wissen nur – das solltet ihr auf keinen Fall verpassen!
    Seit 1997 kommen Poet*innen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum nach Düsseldorf, um sich auf dieser Bühne zu messen. Die Poesieschlacht ist Heimat für lebendige Bühnenliteratur – ob abgelesen oder auswendig, ob Lyrik oder Prosa, hier ist alles erlaubt, was die Zuschauer*innen begeistert.
    Beim Poetry Slam gelten nur drei Regeln:
    1. Alle Texte sind selbstverfasst,
    2. nicht länger als 6 Minuten und
    3. kommen ohne Requisiten oder Musik aus.
    Text und Performance werden von einer Publikumsjury bewertet, die jeden Abend neu ausgewählt wird.
    Zum Schluss entscheidet das gesamte Publikum mit frenetischem Applaus, wer unter der Konfettikanone stehen darf und die Poesieschlacht gewinnt. Markim Pause hat den Gewinnersekt schon geschüttelt. Sandra Da Vina geht noch einmal mit der Fusselrolle über den Teppich. Das Mikrofon ist an, die Scheinwerfer ballern.
    Alles ist bereit, ihr auch?

  • Anne Gesthuysen: "Wir sind schließlich wer"

    18.01.2022

    18:00 Uhr

    Im Stadtfenster in der neuen Zentralbibliothek im KAP1
    Konrad-Adenauer-Platz 1
    Eintritt frei

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    "Frisch gepresst" 
    Die Bürger der Gemeinde Alpen sind skeptisch, als ­ Anna von Betteray die Vertretung des erkrankten Pastors übernimmt. Schließlich ist sie geschieden, blaublütig, erst Mitte dreißig und eine Frau. Während Anna versucht, ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit zu bewältigen und die Gemeinde behutsam zu modernisieren, gerät das Leben ihrer Schwester Maria komplett aus den Fugen. Ihr Mann wird verhaftet, kurz darauf verschwindet auch noch ihr Sohn. In der Not überwinden die Schwestern ihre Gegensätze – und erhalten Unterstützung von der Seniorin Ottilie Oymann.
    Anne Gesthuysen, geboren am Niederrhein studierte Journalistik und Romanistik. Als Reporterin und später als Moderatorin hat sie für WDR, ZDF und VOX gearbeitet. Ab 2002 moderierte sie das „ARD-Morgenmagazin". Seit 2014 hat sie mit großem Erfolg Romane veröffentlicht. Sie lebt mit ihrem Mann, Frank Plasberg, ihrem Sohn und dem Goldendoodle Freddy in Köln.
    Moderation: Michael Serrer, Literaturbüro NRW e.V.

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  • "L'inattesa" (die Unerwartete)

    20.01.2022

    19:00 Uhr

    Im Stadtfenster in der Zentralbibliothek im KAP1
    Konrad-Adenauer-Platz 1

    Eintritt: Mitglieder frei; 10€ für nicht Mitglieder von Italia Altrove e.V.
    Anmeldung unter https://italia-altrove.org/duesseldorf/ oder per Email an info@italia-altrove.com

     

    Eine politische Biographie über Angela Merkel von der Journalistin Tonia Mastrobuoni
    Der italienische Verein Italia Altrove e.V. Düsseldorf präsentiert das Buch "L'inattesa" (die Unerwartete) - eine politische Biographie über Angela Merkel - von der Journalistin Tonia Mastrobuoni.
    Die Autorin wird ihr Buch über die ehemalige Bundeskanzlerin Merkel vorstellen und dabei die Geschichte Deutschlands und Europas vom Fall der Mauer bis heute nachzeichnen.
    Die Veranstaltung findet in italienischer Sprache statt.
    Tonia Mastrobuoni, geboren 1971, ist eine deutsch-italienische Journalistin. Sie ist Deutschlandkorrespondentin der italienischen Tageszeitung La

     

    Repubblica. Vorher war sie für Il Riformista sowie diverse Presseagenturen wie Reuters und TmNews und dem WDR tätig.
    Italia Altrove presenta L'inattesa, una biografia politica di Angela Merkel scritta dalla giornalista Tonia Mastrobuoni, corrispondente de La Repubblica. Giovedì 20.01.2022 alle 19:00 presso la Zentralbibliothek am KAP1 di Düsseldorf. Ingresso per i soci gratuito, per i non soci 10,-€.

  • Hubertus Meyer-Burckhardt: Frauengeschichten - Was ich von starken Frauen gelernt habe

    23.01.2022

    17:00 Uhr

    Robert-Schumannsaal/Kunstpalast
    Ehrenhof 4-5
    Eintritt: 28/24/20/12 € (ermäßigt 22/18/15/12 €) zzgl. Servicegebühren

     

    Jeden Monat befragt der Fernsehproduzent, Journalist und Schriftsteller Hubertus MeyerBurckhardt in seinen TV- und Radio-Talksendungen eine erfolgreiche Frau zu ihrem Leben. Die bewegendsten Gespräche sind in seinem Buch „Frauengeschichten“ versammelt. Die Auswahl der interviewten Frauen reicht von Marianne Sägebrecht über Elke Heidenreich bis zu Ina Müller. Für diese Frauen ist das Leben eine „ungesicherte Unfallstelle“ – ein offener Raum für Neues, für Experimente oder Unvorhergesehenes. So erfahren wir von Doris Dörrie, dass sie chinesisch kochen lernte, weil ihre Filme in China von der Zensur verboten wurden, und dass SEITE 2/2 sie sich in jungen Jahren mit Neonazis prügelte. Aus jeder Begegnung gewinnt MeyerBurckhardt eine Erkenntnis für das eigene Leben – zum Beispiel das Lebensmotto von Barbara Schöneberger: „Ich empfehle zu leben.“ 

  • Unter Elchen. Die Düsseldorfer Lesebühne

    24.01.2022

    18:30 Uhr

    Zentralbibliothek/Stadtfenster
    Konrad-Adenauer-Platz 1
    Eintritt frei

    Texte - Lieder - Wortspektakel! Mit Markim Pause, Christian Hirdes, Marco Jonas Jahn.­ ­ ­
    ­ Bei diesen drei Namen denkt man an humorvolle Texte, fantasievolle Lieder und witzige Anekdoten. Und genau damit sind sie zurück und erfreuen sich zum ersten Mal live an der neuen Zentralbibliothek im KAP1. Und das natürlich nicht alleine sondern wie immer mit einem Gast.


     

    24.1.2022 18:30 Uhr 
    Unter Elchen. Die Düsseldorfer Lesebühne
    Texte - Lieder - Wortspektakel!
    Markim Pause, Christian Hirdes, Marco Jonas Jahn.
    ­
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    ­ ­ ­
    ­ Bei diesen drei Namen denkt man an humorvolle Texte, fantasievolle Lieder und witzige Anekdoten. Und genau damit sind sie zurück und erfreuen sich zum ersten Mal live an der neuen Zentralbibliothek im KAP1. Und das natürlich nicht alleine sondern wie immer mit einem Gast.
    In Kooperation mit dem zakk
    Zentralbibliothek/Stadtfenster, Konrad-Adenauer-Platz 1 
  • Buchtalk Ddorf

    25.01.2022

    19:00 Uhr

    Im Stadtfenster in der neuen Zentralbibliothek im KAP1
    Konrad-Adenauer-Platz 1 ­­ 

    Eintritt frei

     

    Buchtipps für alle
    Die Hörbuchhandlung Romeike und die Stadtbüchereien Düsseldorf laden herzlich zur ersten Ausgabe des Buch-Talks Ddorf im neuen Jahr ein. Ute Romeike und Annette Krohn haben die Weihnachts- und Wintertage mit viel Lesezeit verbracht und bringen – gemeinsam mit weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbüchereien – fünfminütige Buchtipps mit. Kommen Sie vorbei und lassen sich inspirieren, Sie können einfach nur zuhören oder gerne auch ein Buch vorstellen, das Sie zuletzt wirklich bewegt hat. Es darf ein Krimi, Thriller, Gedichtband oder Unterhaltungsroman sein. Fantasyschmöker, Liebesgeschichte, spannendes Sachbuch und natürlich preisgekrönte Literatur – aktuell oder Klassiker – es gelten keine Einschränkungen für Ihr
    Lieblingsbuch! Nur wenn Sie selbst gerne einen Buchtipp abgeben möchten, melden Sie sich bitte unter zblive@duesseldorf.de an!. Interessierte Gäste und Zuhörerinnen und Zuhörer sind ebenso herzlich willkommen.


  • Das müde Glück. Der Karneval der Tiere – mit Texten von Roger Willemsen und Musik u. a. von Camille Saint-Saëns

    30.01.2022

    17:00 Uhr

    Robert-Schumann-Saal/Kunstpalast

    Ehrenhof 4-5
    Eintritt: 35/30/25/15 € (ermäßigt 25/20/15/12 €) zzgl. Servicegebühren

     

    Zweiklang! Wort und Musik 
    Das müde Glück. Der Karneval der Tiere – mit Texten von Roger Willemsen und Musik u. a. von Camille Saint-Saëns Roger Willemsens fantasievolle, humoristische Textfassung von Saint-Saëns‘ „Karneval der Tiere“ ist gespickt mit großen Themen wie Religion, Erotik, Menschenrecht oder Mentalität. Facettenreich rezitiert von der herausragenden Schauspielerin Katja Riemann und musikalisch mit großer Spielfreude vom Ensemble um Franziska Hölscher und Marianna Shirinyan interpretiert, wird aus der beliebten Suite der tierischen Charakterstücke eine hinreißende zeitkritische Parodie. Mit „Das müde Glück“, Willemsens tragikomischer Hiobsgeschichte um den Zirkusdirektor Hopp, stieß Riemann auf den perfekten zweiten Programmteil. Karneval und Zirkus, Mensch trifft Tier – ein Abend mit musikalischen und literarischen Delikatessen gepaart mit großer Vortragskunst.
    Ensemble: Franziska Hölscher Violine | Marianna Shirinyan Klavier | Sara Koch Klavier | Studierende der Robert Schumann Hochschule 

  • Julius Fischer: Ich hasse Menschen. Eine Art Liebesgeschichte

    31.01.2022

    20:00 Uhr

    zakk
    Fichtenstraße 40

    VVK € 15 / AK € 19