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27. Oktober 2022

  • Thursdays with Lana

    17:00 Uhr

    Presented by the International English Library

    Mecumstraße 10

    40223 Düsseldorf

    Kostenlos

    For ages 7-13

     

    Join us at the new Library for this program by Lana, a new volunteer. Our reading program is about to start with book suggestions for mom and dad, grandma and grandpa, caregivers and all who are interested in reading and the great development of our future adults! Come and join us to find out how fun reading can be!

  • Jachina Gusel: „Wo vielleicht das Leben wartet“. Moderierte Lesung

    19:00 Uhr

    Zentralbibliothek im KAP1 / RealLabor

    Konrad-Adenauer-Platz 1

    40217 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Kasan 1923: Im Wolgagebiet herrscht große Hungersnot. Dejew, ein ehemaliger Soldat auf der Seite der Roten, soll fünfhundert elternlose Kinder mit einem Zug nach Samarkand schaffen, um sie vor dem sicheren Hungertod zu retten. Aber es fehlt an allem für den Transport: Proviant, Kleidung, Heizmaterial für die Lokomotive, Medikamente. Ein Roadmovie durch ein total zerrüttetes Land beginnt, in dem in weiten Teilen immer noch der Bürgerkrieg wütet. Dejew, der selbst ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt, scheut kein Wagnis und keine Gefahr, um die Kinder ins Land des Brotes und der Wunderbeere Weintraube zu bringen. Eine ungeschminkte Auseinandersetzung mit einem düsteren Kapitel der Sowjetgeschichte und ein Roman der starken Emotionen.

    Gusel Jachina, geboren 1977 in Kasan (Tatarstan), russische Autorin tatarischer Abstammung, studierte an der Kasaner Staatlichen Pädagogischen Hochschule Germanistik und Anglistik und absolvierte die Moskauer Filmhochschule. Ihr Roman „Suleika öffnet die Augen" wurde in 31 Sprachen übersetzt, ihr zweiter Roman „Wolgakinder" in 14 Sprachen. Ihr dritter Roman „Wo vielleicht das Leben wartet" wird in 19 Sprachen erscheinen und ist wie alle ihre Bücher in Russland ein Bestseller. Gusel Jachina lebt mit ihrer Familie in Moskau.

    Die Moderation übernimmt Katharina Heinrich.

    Eine Veranstaltung der Stadtbüchereien Düsseldorf und des Gerhard-Hauptmann-Hauses Düsseldorf im Rahmen der „Russlanddeutsche Kulturtage 2022" mit finanzieller Unterstützung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und das Kulturreferat für Russlanddeutsche.