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Juni 2022

  • Düsseldorfer Literaturtage: Willi Achten und „Die wir liebten“

    01.06.2022

    19:00 Uhr

    Zentralbibliothek im KAP
    Konrad-Adenauer-Platz 1
    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Die Siebziger in der westdeutschen Provinz. Ein Dorf, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Für Edgar und seinen Bruder Roman ist das Leben überschaubar und gut. Bis ihr Vater die Familie verlässt und die Mutter sich immer mehr in ihren Laden zurückzieht. Die Jungen sind bald sich selbst überlassen. Schließlich steht das Jugendamt vor der Tür, um Edgar und Roman in den Gnadenhof zu holen. Ein Heim, in dem noch mit Methoden aus der NS-Zeit gearbeitet wird. Willi Achten erzählt von einem unauflösbaren Band zwischen zwei Brüdern und vom Aufbruch einer Generation, die dem dunklen Erbe ihrer Eltern mit aller Entschiedenheit entgegentritt.

    Der Romanautor, Lyriker und Literaturvermittler Willi Achten wuchs am Niederrhein auf und studierte in Bonn und Köln. Heute lebt er mit seiner Familie im niederländischen Vaals bei Aachen.

    Die Moderation übernimmt Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW.

    Mit freundlicher Unterstützung des NRW Kultursekretariats.

  • Ben Redelings stellt sein Werk „Fußball. Die Liebe meines Lebens“ vor

    01.06.2022

    20:00 Uhr

    Zakk

    Fichtenstraße 49

    40233 Düsseldorf

    Eintritt: VVK € 15 / AK € 18

     

    Wer in dieser Region in den 80er und 90er Jahren groß geworden ist, der kennt sie noch, die Straßenfußballer, die auf Hinterhöfen dem Ball und dem Traum vom Fußballglück nachjagten. Hier, wo die Menschen ehrlich, direkt und herzlich und mit einer ansteckenden Leidenschaft den ganzen Tag ihren Sport leben.

    In seinem neuen Programm erzählt Ben Redelings seine Herzensgeschichten über unsere Liebe zum Fußball. Unterhaltsame Dönekes über den ersten Stadionbesuch, Helden und Idole, Bier und Bratwurst und das längst verschollene erste Panini-Album. Rivalitäten und Frotzeleien, Erinnerungen und Treue und die nie endende Sehnsucht nach dem Glück. Das Buch zur Tour - so emotional und so lebendig wie eine durchfeierte Nacht mit Freunden - ist bereits jetzt ein Bestseller. Freuen Sie sich auf einen amüsanten Abend mit dem Charme eines geselligen Kneipenbesuchs. Glück auf!

  • Düsseldorfer Literaturtage: Jakub Małecki liest aus „Saturnin“

    02.06.2022

    19:00 Uhr

    Gerhart-Hauptmann-Haus
    Bismarckstraße 90
    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Warschau 2014: Saturnin, ein alleinstehender Handelsvertreter und ehemaliger Leistungssportler, erhält einen Anruf von seiner Mutter: Sein 96-jähriger Großvater Tadeusz ist verschwunden. Entschlossen fährt Saturnin in sein Heimatdorf, um ihn zu finden. Und mit seiner Suche entfaltet sich die Geschichte dreier Generationen, geprägt von den Erlebnissen eines Mannes, der vor allem eines war: ein zärtlich liebender Musiker, der nie Soldat sein wollte.

    Die lebendige, intensive Sprache, mit der Jakub Małecki die jüngere Geschichte Polens erzählt, und sein psychologisch fundiertes Verständnis des Menschen machen ihn zu einer wichtigen, versöhnenden Stimme der europäischen Gegenwartsliteratur.  Der 1982 in Koło, Polen, geborene Autor studierte an der Wirtschaftsuniversität in Posen und veröffentlichte bislang elf Romane, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Saturnin ist sein zweiter Roman in deutscher Übersetzung.

    Eine Veranstaltung des Polnischen Instituts Düsseldorf in Kooperation mit dem Gerhart-Hauptmann-Haus und dem Literaturbüro NRW Düsseldorf.

    Die Moderation übernimmt Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW. 

  • Dörthe Eickelberg liest aus „Die nächste Welle ist für dich“

    02.06.2022

    20:00 Uhr

    Zakk

    Fichtenstraße 49

    40233 Düsseldorf

    Eintritt frei. Bitte unter reservierung.zakk.de reservieren.

     

    »Ein Buch, das unter die Haut geht und vom Mut erzählt, der hinter vielen großen Leidenschaften steckt. Nicht nur für Surfer – sondern für alle, die es wagen, tief in verschiedene Kulturen einzutauchen und sich von starken Frauen aus der ganzen Welt inspirieren zu lassen.« – Lea Rieck.
    Das Meer ist ein Ort der Prüfungen: Kriege ich die Welle? Oder kriegt sie mich? Auf einem Surftrip wird Dörthe Eickelberg von einer Killerwelle in die Tiefe gerissen. Mit knapper Not rettet sie sich, aber die Angst bleibt. Auf dem Meer. Und im Leben. Doch die TV-Moderatorin zieht aus, das Fürchten zu verlernen. Rund um den Globus – in Indien, Südafrika, Palästina, Mexiko und auf Hawaii – begegnet sie Surferinnen, die in ihrer Heimat nicht selten einen hohen Preis zahlen, um ihre Leidenschaft ausüben zu können. Seite an Seite stellen sie sich dem Meer und ihren Ängsten und finden die große Freiheit. Dörthe Eickelberg erzählt von beeindruckenden Surf-Pionierinnen und ihrer persönlichen Erfolgsgeschichte: Wie sie von starken Frauen lernte, ihre Grenzen zu überwinden, auf ihrer eigenen Welle zu reiten und mutig zu sein.

  • Düsseldorfer Literaturtage: Lyrik-Edition Rheinland 6 – von und mit Simone Scharbert

    03.06.2022

    19:00 Uhr

    Zentralbibliothek im KAP
    Konrad-Adenauer-Platz 1
    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Man hat sie mit guten Gründen die Königsklasse der Literatur genannt: die Lyrik. Nun sind die Zeiten der Königinnen und Könige vorbei, wir leben auch literarisch in einer Republik mit vielen verschiedenen Stimmen. Besonders hier im Rheinland leben und schreiben zahlreiche interessante Lyriker*innen. Eine Auswahl von ihnen präsentiert die Lyrik-Edition Rheinland seit 2016 mit jeweils eigenen Bänden. Die Reihe wird von der Nyland-Stiftung unterstützt und im Auftrag des Literaturbüros NRW herausgegeben.

    Band 6 gebührt der in Erftstadt lebenden freien Autorin und Dozentin Simone Scharbert. 2017 veröffentlichte sie als Stipendiatin des „Raniser Debüt“ ihren ersten Lyrikband Erzähl mir vom Atmen, in dem sie sich vor allem dem Rhythmus der Sprache und ihrer Beziehung zum Körper widmet. Ihr 2019 erschienenes Prosa-Debüt du.alice. eine anrufung, dass sich an die posthum als Ikone des frühen Feminismus gefeierte Alice James richtet, wurde mit dem Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW gefördert.

    Die Moderation übernimmt Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW.

  • Düsseldorfer Literaturtage: „Kunstseidenes“ – Lesung mit Rebecca Ramlow & Nora Schramm

    04.06.2022

    15:30 Uhr

    Lesezelt auf der Kö
    Königsallee
    40212 Düsseldorf

    Eintritt: frei

     

    „Ich will so ein Glanz werden, der oben ist", heißt es in Irmgard Keuns Roman „Das kunstseidene Mädchen“. Wodurch zeichnet sich ein Lebensweg aus, der den Glanz, der das Oben anstrebt? Welches Emanzipationsversprechen birgt die Erfolgsgeschichte? Welcher Anerkennungserzählung jagen wir als Autor*in, Künstler*in, Frau hinterher, und was geben wir von uns selbst preis, um Preise und Aufstieg zu erfahren?

    Zu diesen Fragen schrieb das Kölner Festival INSERT FEMALE ARTIST unter der Leitung von Sonja Lewandowski und Svenja Reiner 2021 das Format Flohmarktlesung für Schreibende aus NRW aus. Vier starke Stimmen sind mit ihren Texten am Samstag (04.06.2022) & Sonntag (05.06.2022), jeweils zu zweit, im Lesezelt auf der Kö zu erleben:

    Rebecca Ramlow ist aus dem Ruhrgebiet stammende, in Köln lebende, freie Autorin, Regisseurin, Journalistin und Realisatorin, daneben schreibt sie regelmäßig Artikel und Glossen für Online-Magazine. Ihre Steckenpferde sind skurrile Randthemen und soziale Außenseiter der Gesellschaft.

    Nora Schramm schreibt Prosa und Lyrik und manchmal auch fürs Theater. Sie war Stipendiatin des 1:1-Mentoringprogramms des Literaturbüros NRW und Preisträgerin bei Textstreich. Ihre Texte wurden in diversen Zeitschriften veröffentlicht. Sie lebt, arbeitet und studiert in Köln.

    Die Moderation übernimmt Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW.

    Eine Veranstaltung des Literaturbüros NRW in Kooperation mit dem zakk & Insert Female Artist.

  • Düsseldorfer Literaturtage: „Kunstseidenes“ – Lesungen mit Fatima Khan & Şehnaz Müldür

    05.06.2022

    15:30 Uhr

    Lesezelt auf der Kö
    Königsallee
    40212 Düsseldorf

    Eintritt: frei

     

    „Ich will so ein Glanz werden, der oben ist", heißt es in Irmgard Keuns Roman „Das kunstseidene Mädchen“. Wodurch zeichnet sich ein Lebensweg aus, der den Glanz, der das Oben anstrebt? Welches Emanzipationsversprechen birgt die Erfolgsgeschichte? Welcher Anerkennungserzählung jagen wir als Autor*in, Künstler*in, Frau hinterher, und was geben wir von uns selbst preis, um Preise und Aufstieg zu erfahren?

    Zu diesen Fragen schrieb das Kölner Festival INSERT FEMALE ARTIST unter der Leitung von Sonja Lewandowski und Svenja Reiner 2021 das Format Flohmarktlesung für Schreibende aus NRW aus. Vier starke Stimmen sind mit ihren Texten am Samstag (04.06.2022) & Sonntag (05.06.2022), jeweils zu zweit, im Lesezelt auf der Kö zu erleben:

    Fatima Khan, geboren in Bhola, aufgewachsen in Köln, ist Autorin, Künstlerin, Kuratorin und Moderatorin. Sie studierte in Köln Antike Sprachen und Kulturen – Klassische Literaturwissenschaft und Germanistik. Sie war Initiatorin und Mitgründerin der q[lit]*clgn, des ersten feministischen Literaturfestival Deutschlands.

    Şehnaz Müldür studierte Germanistik, Komparatistik und Medienkulturanalyse. Ihre Prosa ist in den Zeitschriften Literarische Diverse und Sprache im technischen Zeitalter, im Podcast Let’s call it a Comeback sowie im Rahmen des Insert Female Artist Festival 2021 erschienen.

    Die Moderation übernimmt Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW.

    Eine Veranstaltung des Literaturbüros NRW in Kooperation mit dem zakk & Insert Female Artist.

  • Autorinnenlesung: Annika Büsing „Nordstadt". Musikalischer Support: Dr. Dreck

    07.06.2022

    19:30 Uhr

    Buchhandlung BiBaBuZe

    Aachener Str. 1

    40223 Düsseldorf

    Eintritt 9 €

     

    Das erstaunliche Debut der Bochumer Autorin Annika Büsing erzählt die (Liebes-?) Geschichte von Nene, der Bademeisterin, und Boris mit den Puma-Augen. „Im Norden der Stadt hängen die Hoffnungen so tief wie der Novemberhimmel. Wer hier liebt, rechnet nicht mit einem Happy End ..." (Steidl-Verlag). Dr. Dreck öffnet sienen Zauberkoffer, loopt Bass mit Spielzeugpistolen und rappt über Äpfel. Das alles passiert mit entwaffnendem Charme, einer großen Portion Humor und wird mit einer wundervollen Punkattitpde vorgetragen.Die Moderation übernimmt Sven-André Dreyer.

  • Düsseldorfer Literaturtage: Die besondere Brieffreundschaft von Heinrich Böll Lew Kopelew

    08.06.2022

    19:00 Uhr

    Gerhart-Hauptmann-Haus
    Bismarckstraße 90
    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Bei seiner ersten Reise in die Sowjetunion 1962 begegnet Heinrich Böll dem russischen Kollegen Lew Kopelew. Allen politischen Hindernissen zum Trotz freunden die beiden sich an. Zwanzig Jahre lang schicken sie sich, unbemerkt von Zensur und Geheimdiensten, mit Hilfe von Mittelsmännern Briefe. Ein Netzwerk von nachhaltiger Wirkungsmacht entsteht: Die Bonner Republik, die Sowjetdiktatur, der ganze Kosmos des Kalten Kriegs sind hier zum Greifen nah. In ihren Briefen verarbeiten Böll und Kopelew ihre traumatischen Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg und gemeinsam kämpfen sie gegen politische und literarische Vereinnahmungen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs. Ihre aufschlussreichen Analysen des Zeitgeschehens, aber auch ihre Freundschaftsbekundungen machen diesen Briefwechsel zu einem wertvollen Schatz für die Nachwelt.

    Elsbeth Zylla, die Herausgeberin dieses Bandes, der in einer Reihe von Editionen zu Heinrich Bölls Leben und Werk erschienen ist, ist zu Gast und gibt Einblicke in diese bedeutsame Brieffreundschaft.

    In Zusammenarbeit mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus und der Heinrich-Böll-Stiftung.

  • Goethes Verhältnis zur Musik: Buchvorstellung mit Dietlinde Küpper

    08.06.2022

    19:00 Uhr

    Goethe-Museum
    Schloß Jägerhof
    Jacobistraße 2
    Eintritt frei

     

    Goethe mochte Schubert nicht? Er ließ sich von Musikfreund Zelter zu viel sagen? Manch lang gehegte Überzeugung hat Dietlinde Küpper in ihrem sehr lebendig und anschaulich geschriebenen Buch akribisch widerlegt. Neben den vielen verschiedenen Künsten und Wissenschaften, mit denen Goethe sich eingehend beschäftigt hat, bleibt das Thema „Musik“ eher ein Seitenthema – der Dichter bezeichnete sich selbst sogar als „gehörlos“. Trotzdem: Als alter Mann kannte sich Goethe mit Musik umfassend aus und blickte oft weiter als manche Kollegen vom Fach. So plante er eine umfassende „Tonlehre“, von der noch eine ausführliche Skizze erhalten ist. Was die Entstehung der Molltonart betrifft, beharrte er gegen die damalige verbreitete Meinung auf seinem ganz eigenen Standpunkt, der erst vor wenigen Jahren sogar wissenschaftlich untermauert werden konnte. Für gute Musik besaß Goethe geradezu einen Instinkt, so reagierte er – der düstere Klänge eigentlich gar nicht mochte – auf Beethovens „Fünfte“ mit Staunen und Erschütterung, wie sein junger Freund Felix Mendelssohn Bartholdy uns überliefert hat.

  • Düsseldorfer Literaturtage: Stefanie de Velasco liest aus „Kein Teil der Welt“

    08.06.2022

    19:00 Uhr

    Zentralbibliothek im KAP1
    Konrad-Adenauer-Platz 1
    40210 Düsseldorf

    Eintritt: frei

     

    Esther wird buchstäblich über Nacht aus ihrem bisherigen Leben gerissen, als die Eltern mit ihr aus der rheinischen Heimat in ein ostdeutsches Dorf ziehen: Hier, in der alten Heimat des Vaters, wollen sie mit der dortigen mit der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas einen neuen Königreichssaal bauen und ziehen als Sonderpioniere der Wachtturmgesellschaft von Haus zu Haus. Esther vermisst ihr altes Leben und vor allem ihre Freundin Sulamith, mit der sie die Fresspakete bei Kongressen der Glaubensgemeinschaft genauso geteilt hat wie Gefühle und Geheimnisse. Doch Sulamith zweifelt zunehmend an dem Glaubenssystem und den Doktrinen der Gemeinschaft, was schließlich auch zu einer entscheidenden Wendung in Esthers Leben führt.

    Stefanie de Velasco wuchs als Kind eines deutschen Vaters und einer spanischen Mutter im Rheinland auf. Ihre Mutter, eine gläubige Zeugin Jehovas, bereitete sie von frühester Kindheit auf ein Leben in der Gemeinschaft vor, von der de Velasco sich schließlich abwandte. Zurzeit wohnt die Autorin als Stipendiatin des Projektes stadt.land.text in Bonn, von wo aus sie ein literarisches Projekt zur Ökologie an der Rheinschiene verwirklicht.

    Die Moderation übernimmt Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW.

  • Wolf Haas liest aus seinem Buch „Müll“

    08.06.2022

    20:00 Uhr

    Zakk

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

    Eintritt: VVK € 25 / AK € 30

     

    Auf einem der Wiener Mistplätze (dt.: Altstoffsammelzentrum) herrscht strenge Ordnung, bis eines Tages in der Sperrmüllwanne ein menschliches Knie gefunden wird. Schnell tauchen in anderen Wannen weitere Leichenteile auf, die entgegen der Mistplatzordnung und zum großen Leidwesen der Müllmänner allesamt nicht korrekt eingeworfen wurden. Nur vom Herz des zerlegten Toten fehlt jede Spur. Die Kripo weiß nicht weiter. Zum Glück ist unter den Müllmännern ein Ex-Kollege, der nicht nur das fehlende Herz samt Begleitschreiben findet, sondern auch nie vergessen hat, was man bei Mord bedenken muss. Und damit steckt Simon Brenner nicht nur in einem neuen Fall, sondern auch bis zum Hals in Schwierigkeiten. 

    Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm am Steinernen Meer geboren. Seine Brenner-Krimis erschienen seit 1996 in acht Bänden. Bei Hoffmann und Campe erschien zuletzt der Roman Junger Mann (2018). Wolf Haas lebt in Wien.

  • Lesung mit Rainer Moritz

    08.06.2022

    20:00 Uhr

    Buchhandlung Dietsch GmbH
    Hauptstraße 47
    40597 Düsseldorf – Benrath
    Eintritt 15€
    Eintrittskarten für die Veranstaltung können Sie entweder im Laden, telefonisch unter 0211 - 717871 oder per Mail bestellung@buecher-dietsch.de reservieren.

     

    Im Juni kehrt Rainer Moritz in die Buchhandlung  zurück. Dieses Mal liest er aus „Unbekannte Seiten“, Anekdoten aus Autorenleben.

    Vom Abenteuer des Lebens erzählen sie uns, mal auf komische, mal auf tragische Weise und im besten Fall packend. Sie selbst hocken hinter dem Schreibtisch, Tag für Tag. Eher ereignisarm, so stellen wir uns das Leben von Schriftstellerinnen und Schriftstellern vor. Ein Irrtum, wie Rainer Moritz in dieser bunten Anekdotensammlung zeigt. So kommt es mehrfach zu heftigen, ja auch gewaltsamen Auseinandersetzungen. Der sterbenskranke Oscar Wilde kämpft in seinem Pariser Hotelzimmer mit der ästhetisch missglückten Tapete – zum Schaden der Weltliteratur unterliegt der Dichter. Marcel Proust fordert einen Widersacher zum Duell auf – zum Glück für die Weltliteratur schießen beide daneben.

    Rainer Moritz promovierte über Hermann Lenz, arbeitete als Lektor unter anderem bei Reclam Leipzig und als Programmgeschäftsführer bei Hoffmann und Campe. Seit 2005 leitet er das Literaturhaus Hamburg.

  • Düsseldorfer Literaturtage: „Ehrenwort“ 16 – von und mit Achim Raven

    09.06.2022

    19:00 Uhr

    Zentralbibliothek im KAP
    Konrad-Adenauer-Platz 1
    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Ehrenwort ist eine Buchreihe im Verlag Edition Virgines, mit der das Literaturbüro NRW Autor*innen aus Düsseldorf und ihr Lebenswerk zu einem runden Geburtstag ehrt. Band 16, erschienen unter dem Titel Der Ernst des Unernstes kommt vom Unernst des Ernstes, ist dem Autor Achim Raven gewidmet.

    Achim Raven, geboren 1952 in Düsseldorf, veröffentlicht seit 1984 Lyrik, Prosa und Essays, bis 2015 unter dem Pseudonym Ferdinand Scholz, seither unter seinem richtigen Namen. Zuletzt erschien 2019 Fehlgänge. 13 Geschichten von der Rückseite des Möbiusbandes, ebenfalls seit 2019 veröffentlicht er jeden Monat Überlegungen zu Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Gedichteschreibens auf dasgedichtblog.de. Auch in der Bildungsarbeit war Achim Raven lange tätig, er unterrichtete von 2001 bis 2010 literarisches Schreiben an der Heinrich-Heine-Universität und veröffentlichte 2017 das Sachbuch Plappern – Macht – Schule. Zwischenbemerkung zu Schule und Sprache.

    Es moderiert Michael Serrer, der Leiter des Literaturbüros NRW und Herausgeber des Bandes.

  • Düsseldorfer Literaturtage: Elke Heidenreich und „Hier geht´s lang!“

    10.06.2022

    19:00 Uhr

    Zentralbibliothek im KAP1
    Konrad-Adenauer-Platz 1
    40210 Düsseldorf

    Eintritt 21 € / 19 €

    Eintritt 21 €, für Mitglieder der Düsseldorfer Volksbühne 19 €. Kartenvorbestellungen ausschließlich über die Volksbühne unter info@kulturamrhein.de (Abholung an der Abendkasse).

     

    Es waren Bücher von Frauen, die Elke Heidenreich geprägt haben, von frühester Jugend an. Später machte sie das Reden und Schreiben über Bücher zu ihrem Beruf. Und wurde, wie sie heute ist, durch Bücher: Denn Lektüre und Persönlichkeitsentfaltung bedingen einander, das Lesen durchdringt das Leben. Bücher von Frauen gaben ihr das Rüstzeug für alles, was sie heute macht, für die lebenslange Freude an Auseinandersetzungen, schwierigen Lektüren, am immer Weitermachen. Lesen macht glücklich und ist der rote Faden im Leben der Elke Heidenreich. Sie schreibt dieses Buch, um nachzuvollziehen, wie Bücher von Frauen uns zu dem machen, was wir sind, um zu verstehen, was Literatur bedeutet, und um ihren LeserInnen Anregungen zum eigenen Lesen und Leben zu geben.

    Elke Heidenreich, geboren 1943, lebt in Köln. Sie studierte Germanistik und Theaterwissenschaft und arbeitete bei Hörfunk und Fernsehen.

    Die Moderation übernimmt Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW.

  • Düsseldorfer Literaturtage: Will Carver und „The Beresford“

    11.06.2022

    15:00 Uhr

    Zentralbibliothek im KAP1
    Konrad-Adenauer-Platz 1
    40210 Düsseldorf

    Eintritt fre

     

    75 Jahre Städtefreundschaft Reading – Düsseldorf

    Die Freundschaft zwischen Reading, der Hauptstadt der englischen Grafschaft Berkshire, und Düsseldorf begann unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Royal-Berkshire-Regiment war im besetzten Düsseldorf stationiert und die damalige Bürgermeisterin Phoebe Cusden initiierte einen erfolgreichen Jugendaustausch, dem viele weitere folgten. Vom 10. bis 12. Juni 2022 feiert die Stadt Düsseldorf mit dem „Reading Weekend“ 75 Jahre Städtefreundschaft – zeitgleich mit dem allmählichen Ausklang der Düsseldorfer Literaturtage.

    Bei uns zu Gast ist der international erfolgreiche Thriller-Autor aus Reading, Will Carver. In jungen Jahren verfolgte er zunächst eine Profilaufbahn als Rugbyspieler, tauschte dann aber den Ball gegen die Bühne und studierte Theater und Film. Seit 2011 wiederum widmet er sich dem Schreiben. Bei uns liest er u.a. aus seinem neuesten Werk The Beresford, einem düsteren Thriller über ein nur auf den ersten Blick gewöhnliches Appartmenthaus voller exzentrisch morbider Gestalten.

    Die Moderation übernimmt Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW.

    In Zusammenarbeit mit dem Büro für internationale und europäische Angelegenheiten der Landeshauptstadt Düsseldorf.

  • Matinee: Leben und Werk von Toni Morrison

    12.06.2022

    11:00 Uhr

    Zakk

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

    Eintritt: VVK € 10 / AK € 10 inkl. kl. Frühstück

     

    Toni Morrison (1931 bis 2019), Nobelpreisträgerin des Jahres 1993, gilt vielen Menschen als die bedeutendste Schriftstellerin der afroamerikanischen Literatur. Bevor sie selbst mit eigenen Werken als Autorin weltberühmt wurde, arbeitete sie als Lektorin und Literaturwissenschaftlerin und widmete sich der Verbreitung afrikanischer wie auch afroamerikanischer Literatur von Frauen. Ihre literarischen wie literaturwissenschaftlichen Werke setzen sich mit verschiedenen Themen auseinander, u. a. mit der Diskriminierung von Frauen, von Schwarzen und von Armen, mit den Auswirkungen der Sklaverei, mit der Darstellung der US-amerikanischen Gesellschaft in der Literatur, die nach wie vor von weißen männlichen Schriftstellern dominiert wird.

    Veranstalter*innen: Heinrich-Heine-Salon e. V.. In Kooperation mit zakk. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf.

  • Düsseldorfer Literaturtage: Books am Bücherschrank mit Luba Goldberg-Kuznetsovas „Lubotschka“

    12.06.2022

    15:30 Uhr

    Pocchino Espressobar
    Königsallee 2
    40212 Düsseldorf

    Eintritt: frei

     

    In der Reihe Books am Bücherschrank mit Aktionen an den Offenen Bücherschränken ist an diesem Nachmittag die Düsseldorfer Autorin Luba Goldberg-Kuznetsova zu Gast mit ihrem Roman „Lubotschka“, in dem sie das Publikum mit ihrer Heldin in das Sankt Petersburg der Jahrhundertwende führt: Die 18jährige Lubotschka steht kurz vor ihrer Übersiedlung nach Deutschland. Abschiednehmend flaniert sie durch Petersburg und spürt dem Sound der Stadt nach. Mittlerweile arbeitet die Autorin an einer in Deutschland spielenden Fortsetzung und wird auch einen ersten Einblick in dieses neue Projekt geben.

    Die 1982 in Leningrad geborene Luba Goldberg-Kuznetsova studierte in Düsseldorf und Kyoto Philosophie und Modernes Japan, außerdem Literarisches Schreiben in Hildesheim. Neben der Arbeit an ihren Romanen ist sie auch journalistisch tätig.

    Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der „Düsseldorfer Literaturtage 2022“ und wird gesponsert von Art Invest Real Estate, die auch die Aufstellung des Offenen Bücherschrankes am Kö-Bogen ermöglicht haben. Eine Anmeldung per E-Mail an maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de ist notwendig.

  • Lucy Fricke liest Die Diplomatin

    12.06.2022

    20:00 Uhr

    Zakk

    Fichtenstraße 40

    40233 Düsseldorf

    Eintritt: VVK € 14 / AK € 17

     

    Warum ein Buch über eine Diplomatin? Zunächst mal habe ich Diplomatenromane schon immer geliebt: von Graham Greene und Malcolm Lowry über John le Carré und Arnon Grünberg bis hin zu Marguerite Duras. Die Welt der Diplomatie ist eine exklusive Gesellschaft. Doch was passiert hinter den Kulissen? Was macht es mit Menschen, wenn sie alle drei, vier Jahre das Land oder den Kontinent wechseln? Und wenn sie sich nach zwanzig Jahren fragen müssen, ob das alles eigentlich eine gute Idee war? „Guten Tag, ich bin Lucy Fricke, Schriftstellerin, und ich arbeite an einem Roman über eine Diplomatin, die den Glauben an die Diplomatie verliert" – dass bei diesem Satz die Türen in den Botschaften und Konsulaten nur so aufflogen, das hatte ich wirklich nicht erwartet. Und dann erhält die Diplomatie plötzlich einen Vor- und einen Nachnamen. Ein Gesicht. Dann ist sie nur ein Mensch. Von einem solchen Menschen wollte ich erzählen. Außerdem: Eine Beamtin als Heldin, das fand ich so verlockend unmodern, dass ich es einfach schreiben musste. Denn manchmal liegen auf der Diplomatie die letzten Hoffnungen. Und auch die Desillusion scheint zur Diplomatie zu gehören. Lachen, Lügen, Lachs fressen – das ist eine weit verbreitete Jobbeschreibung. Doch in unserer Welt, die voller politischer und diplomatischer Krisen ist, wird aus dem routinierten Zynismus etwas Stärkeres, Existenzielleres.

    Lucy Fricke wurde in Hamburg geboren und lebt in Berlin. Für ihre Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt war sie Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in Istanbul. Ihr Roman „Töchter" erhielt 2018 den Bayrischen Buchpreis, wurde in acht Sprachen übersetzt und fürs Kino
    verfilmt.

  • Buchvorstellung: „Das Lächeln der Erinnerung“

    19.06.2022

    11:00 Uhr

    Miteinander e. V.

    Ursula-Trabalski-Strasse 47

    40625 Düsseldorf-Gerresheim

     

    Eintritt frei

     

    Klaus Grabenhorst stellt sein neues Buch „Das Lächeln der Erinnerung“ vor.

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Sonderprogramms Aufgeschlagen! des Landes Nordrhein-Westfalen.

  • Karl-Heinz Keldungs präsentiert „Die Aktion Rheinland“

    20.06.2022

    19:00 Uhr

    Zentralbibliothek im KAP1
    Konrad-Adenauer-Platz 1
    40210 Düsseldorf

    Eintritt: frei

     

    Der Versuch von Düsseldorfer Widerstandskämpfern, gegen Ende des 2. Weltkriegs die vollständige Zerstörung der Stadt Düsseldorf zu verhindern und die vor den Toren Düsseldorfs stehenden amerikanischen Truppen zur kampflosen Einnahme der Stadt zu bewegen, ist schon oft dargestellt worden. Das tragische Schicksal von Franz Jürgens, Karl Kleppe, Theodor Andresen, Josef Knab und Hermann Weill ist weitgehend bekannt. Bisher wenig beleuchtet wurden jedoch die Standgerichtsverfahren gegen diese Personen, die rechtliche Grundlage und die Frage, wer sie angeordnet hat. Zu wenig wusste man bisher auch über die Abläufe des Aufenthalts von Aloys Odenthal und Dr. Wiedenhofen bei den Amerikanern. Offen ist bis heute auch die Frage, wer die Aktion verraten hat.

    Karl-Heinz Keldungs, ehemaliger Vorsitzender Richter am OLG Düsseldorf und Autor der justizhistorischen Bücher „Große Strafprozesse“ vor „Düsseldorfer Gerichten“ und „NS-Prozesse 1945-2015“, versucht in seinem Buch, Antworten auf diese Fragen zu geben und Licht in die ungeklärt gebliebenen Aspekte zu bringen.

    In Kooperation mit Respekt und Mut, dem Stadtarchiv, der Mahn- und Gedenkstätte, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V. und dem Polizeigeschichtsverein Geschichte am Jürgensplatz e. V.

  • „Frisch gepresst“ mit Rosemarie Marschner

    21.06.2022

    18:00 Uhr

    Zentralbibliothek im KAP1 / Stadtfenster
    Konrad-Adenauer-Platz 1
    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Am Tag vor ihrem 21. Geburtstag heiratet Clara, das Wunderkind am Klavier, den Mann, den sie liebt, seit er als Musikschüler ins Hause Wieck kam: Robert Schumann. Von Beginn an bewegt sich die Ehe, aus der acht Kinder hervorgehen, in einem ständigen Auf und Ab. Clara begnügt sich nicht mit der Mutterrolle, energisch treibt sie ihre musikalische Karriere voran. Ihre Popularität, die ihr berühmter Ehemann nicht gut verträgt, führt sie auf Konzertreisen quer durch Europa und bessert nicht zuletzt die Haushaltskasse auf. Clara Schumann ist bodenständig, ehrgeizig und vital. Ihren Mann überlebt sie um 40 Jahre. Als sie im Alter von 76 Jahren stirbt, spiegelt sich in ihrem Leben fast das gesamte 19. Jahrhundert.

    Clara Schumann – Tochter der Musik ist der neue Roman der Autorin Rosemarie Marschner. Sie lebt als freie Journalistin und Autorin mit ihrer Familie in Düsseldorf. Sie hat zahlreiche Romane veröffentlicht, darunter die Bestseller Das Bücherzimmer und Das Mädchen am Klavier.

    Die Moderation übernimmt Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW.

  • Buchvorstellung „Das Lächeln der Erinnerung“

    24.06.2022

    17:00 Uhr

    • Düssel Café

    • Gumbertstr. 190

    40229 Düsseldorf-Vennhausen

     

    Eintritt frei

     

    Klaus Grabenhorst stellt sein neues Buch „Das Lächeln der Erinnerung“ vor.

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Sonderprogramms Aufgeschlagen! des Landes Nordrhein-Westfalen.

  • Hochspannung aus Düsseldorf: Ingo Bott liest aus „Pirlo. Gegen alle Regeln“

    26.06.2022

    14:00 Uhr

    Zentralbibliothek im KAP1 / Stadtfenster
    Konrad-Adenauer-Platz 1
    40210 Düsseldorf

    Eintritt: frei

     

    Pirlo ist charismatisch, chaotisch – und unter Druck. Erst ist der Job weg, dann handelt sich der Khatib-Clan Ärger ein: ausgerechnet seine eigenen Brüder. Jetzt soll Pirlo ihre Schulden begleichen und den Preis dafür bezahlen, dass er sich von der Familie losgesagt hat. Dazu muss er den einen Fall, der ihm noch bleibt, gewinnen. Die Anklage wirft seiner Mandantin vor, ihren Mann umgebracht zu haben. Für alle, außer Pirlo und die junge Anwältin Sophie Mahler, scheint die Verurteilung sicher. Pirlo steht mit dem Rücken zur Wand: Er braucht einen Freispruch. Unbedingt. Dafür muss er Wege gehen, die er nie gehen wollte.

    Die WirtschaftsWoche listet Ingo Bott als einen der renommiertesten Anwälte und die von ihm gegründete Einheit als Top Kanzlei in den Bereichen Wirtschaftsstrafrecht und Compliance. Er hat den Europarat in Strafrechtsfragen vertreten und hält Vorträge im In- und Ausland. Ingo Bott liebt Sprache und schreibt Romane.

    Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.