zurück

8. Februar 2024

  • „Unsichere Heimat”: Jüdisches Leben in Deutschland von 1945 bis heute. C. Bernd Sucher liest

    Düsseldorfer Schauspielhaus

    Gustaf-Gründgens-Platz 1

    40211 Düsseldorf

    Eintritt: 12 €

    Tickets sind hier erhältlich

     

    Ungefähr 95 000 Menschen in Deutschland gehören heute einer jüdischen Gemeinde an. Bei einer Gesamtbevölkerung von 83 Millionen ist das eine verschwindend geringe Zahl. Und doch steht diese Gruppe immer wieder im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit. Wegen der Shoah, antisemitischer Ausschreitungen, der israelischen Politik. In seinem 2023 im Piper-Verlag erschienen Buch „Unsichere Heimat" beleuchtet der langjährige Theaterkritiker der Süddeutschen Zeitung, C. Bernd Sucher, sowohl Vergangenheit als auch Gegenwart der deutschen Juden und sucht in zahlreichen Gesprächen eine Antwort auf die Frage: Haben Juden in diesem Staat eine Zukunft – oder nicht?

    Eine Veranstaltung des Schauspielhauses Düsseldorf.

  • Buchvorstellung mit Axel Grube: „Im Paradies wie immer – eine poetische Philosophie Franz Kafkas“

    19:00 Uhr

    Impro97

    Birkenstraße 97

    40223 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Als Philosoph ist Kafka bisher nicht in Erscheinung getreten; er selbst hätte sich wohl kaum als ein solcher verstanden. Kann man trotzdem von einer Philosophie, d. h. vom Zusammenhang eines Denkens sprechen, das auch Kafka selbst klar vor Augen stand? Im Verweis-Zusammenhang der Schriften Kafkas, den Tagebüchern, Prosatexten, Briefen und Zürauer Heften, offenbart sich der Zusammenhang eines Denkens in schöner Sinnfälligkeit. Eine unglaublich ermutigende und in dieser Form nie dagewesene Philosophie wird in ihrer für das Leben bedeutsamen poetischen Plausibilität erfahrbar.

    Axel Grube arbeitete nach einem abgebrochenen Philosophie-Studium zunächst als Musik-Produzent. Ausbildung zum Berufssprecher bei Prof. Wilhelm Pitsch. Im Zuge der Hörbuch-Produktionen für den onomato Verlag Entwicklung zur Autorschaft eines „Lautlesers" im Charakter einer mündlichen Überlieferung.

    Die Moderation übernimmt Michael Serrer vom Literaturbüro NRW.