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Juli 2024

  • Caroline Wahl stellen ihren neuen Roman „Windstärke 17“ vor

    09.07.2024

    19:00 Uhr

    KAP1

    Konrad-Adenauer-Platz 1

    40210 Düsseldorf

    Eintritt: 10€ / 5€ / Festivalticket

    Tickets ab Mai 2024 ausschließlich: www.literarischer-sommer.eu

     

    Das Warten hat ein Ende: Caroline Wahl hat einen neuen Roman veröffentlicht – und es kommt noch besser: Wir begegnen Ida wieder, der jüngeren Schwester aus dem Debut 22 Bahnen, mit dem Caroline Wahl sich eine große Fangemeinschaft erschrieben hat: Nach dem Tod ihrer Mutter, mit wenig Gepäck, aber viel Wut und Trauer im Bauch macht Ida sich auf den Weg zum Bahnhof der Kleinstadt, in dem sie ihr bisheriges Leben verbracht hat und steigt in den Zug, der am weitesten wegfährt. Auf Rügen findet sie eine kleine Gemeinschaft, die sie auffängt und ihr ein neues Zuhause gibt – doch dann wird sie wieder mit Verlust und Schmerz konfrontiert.

    Die Moderation übernimmt Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW.

    Eine Veranstaltung des Literaturbüros NRW im Rahmen des „Literarischen Sommers/ Literaire Zomer 2024" in Kooperation mit der Zentralbibliothek.

  • asphalt-Festival Düsseldorf: Festivalrede des ukrainischen Autors Juri Andruchowytsch

    13.07.2024

    11:00 Uhr

    34OST Festivalzentrum / ehem. Conrad Electronic

    Oststraße 34

    40211 Düsseldorf

    Eintritt frei, um Anmeldung per Mail an ticket@asphalt-festival.de wird gebeten.

     

    Der ukrainische Schriftsteller, Dichter und Essayist Juri Andruchowytsch zählt zu den bekanntesten europäischen Autoren der Gegenwart, sein Werk erscheint in 20 Sprachen. Er ist eine der wichtigsten kulturellen und intellektuellen Stimmen seines Landes. Sein international erfolgreichster Roman „Moscoviáda" erzählt die Geschichte eines Literaturstudenten, der in den frühen 1990-er Jahren in Moskau den Untergang der Sowjetunion erlebt. Obwohl bereits 1993 erschienen, ist das Werk von ungebrochener Aktualität und geradezu erschreckend visionär. Bei asphalt 2024 ist „Moscoviáda" in einer Bühnenadaption des Theaters Divadlo X10 aus Prag zu erleben (13. Juli 19:30, mehr Informationen hier).

    Juri Andruchowytsch wird im Vorfeld der Inszenierung eine Festivalrede halten, eine essayistische Einführung zum abendlichen Spektakel. Er lässt Revue passieren, wie er seinen Roman vor 32 Jahren schrieb, was ihn damals motiviert und inspiriert hat. Und selbstverständlich wird er einen Bogen schlagen zum heutigen Aggressor Russland und zum Krieg gegen die Ukraine – die Moscoviáda-Gespenster sind wieder erwacht und lebensgefährlich geworden ...

    Eine Veranstaltung im Rahmen des asphalt-Festivals Düsseldorf (3.-21. Juli 2024). 

  • asphalt-Festival Düsseldorf: Devid Striesow liest David Foster Wallace

    14.07.2024

    18:30 Uhr

    D'haus Central

    Worringer Straße 140

    40210 Düsseldorf

    Eintritt: VVK 28 € / 14 €, AK 32 € / 16 €

    Tickets sind hier erhältlich

     

    David Foster Wallace schrieb darüber, wie es sich anfühlt heute zu leben, statt davon abzulenken. Er war der Überzeugung, dass es eine Art von Verzweiflung gibt, die sich allein durch Komik ausdrücken lässt. Seine Texte sind komisch bis zum Kalauer und erschütternd bis zum schwer Erträglichen. Sie erzählen von all den uralten menschlichen Problemen und Gefühlen, die so gar nicht trendy sind. Wallace besaß die atemberaubende Fähigkeit, sich in beschädigte Seelen einzufühlen und aus ihnen heraus zu erzählen. Sein eigenwilliger Blick auf die Welt eröffnet Normalsterblichen neue Horizonte.

    David Foster Wallace gilt als einer der einflussreichsten und innovativsten Schriftsteller der letzten 100 Jahre. Seine Romane, Erzählungen und Essays gehören zu dem intellektuell und künstlerisch Verwegensten, was die moderne Literatur hervorgebracht hat. Film-, TV- und Theaterschauspieler Devid Striesow und Regisseur Thorsten Lensing setzen mit dieser Lesung ihre Auseinandersetzung mit dem Autor fort, die mit der legendären und zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Inszenierung des Romans „Unendlicher Spaß" begann, die beim asphalt Festival 2021 zu sehen war.

    Eine Veranstaltung im Rahmen des asphalt-Festivals Düsseldorf (3.-21. Juli 2024). 

  • Frisch gepresst – mit Hank Zerbolesch und „Gorbach“

    16.07.2024

    18:00 Uhr

    Zentralbibliothek im KAP1 / Stadtfenster

    Konrad-Adenauer-Platz 1

    40210 Düsseldorf

    Eintritt frei

     

    Wenn man die Stille zu Hause nicht mehr aushält, geht man in Gorbach auf ein Bier ins „Kippchen". Oder zum Büdchen um die Ecke. Hier prallen sie aufeinander, am Rand der großen Stadt: Buchhalter, Lehrer, Musikerinnen, Schlachter, Junkies, Lkw-Fahrer, Polizistinnen. Dass es zornig und laut zugeht, ist unvermeidlich. Zerbolesch aber findet die leisen Zwischentöne, erzählt von Empathie und Hoffnung zwischen Perspektivlosigkeit und Gewalt.

    Hank Zerbolesch, 1981 in Düsseldorf geboren, lebt seit 2004 in Wuppertal. Er arbeitete u.a. als Altenpfleger und als Veranstaltungstechniker. Seit 2014 schreibt er Romane, Hörspiele, Kurzgeschichten.

    Die Moderation übernimmt Michael Serrer vom Literaturbüro NRW.

    Die Düsseldorfer Zentralbibliothek, das Literaturbüro NRW und der Freundeskreis Stadtbüchereien Düsseldorf e.V. laden ein zur Lesung in der Reihe „Frisch gepresst. Neue Bücher von Rhein und Ruhr".

  • asphalt-Festival Düsseldorf: Stefanie Sargnagel liest aus „Iowa”

    17.07.2024

    20:30 Uhr

    Seebühne am Schwanenspiegel

    Wasserstraße

    40213 Düsseldorf

    Eintritt: VVK 24 € / 12 €, AK 28 € / 14 €

    Tickets sind hier erhältlich

     

    2022 tauscht Stefanie Sargnagel widerstrebend das bequeme Wiener Sofa gegen ein Flugticket in die USA ein. In Iowa soll sie Kreatives Schreiben an einem kleinen College mitten im Nirgendwo unterrichten. In der Kleinstadt mit 8.000 Einwohnern gibt es außer endlosen Maisfeldern: nichts. Begleitet wird sie in der ersten Zeit von der Musiklegende und feministischen Utopistin Christiane Rösinger, gemeinsam machen sie sich auf, das Nichts zu erkunden. Sie finden schlechtes Essen, übergewichtige, freundliche Einheimische, Aasgeier und eine alte k.u.k.-Nostalgikerin. Einfach „die spezielle Elendskombi aus Einöde, Fastfood und Sonnenuntergängen hinter Tankstellen." Stefanie Sargnagels Blick auf die USA ist so einzigartig wie ihr Schreiben; kompromisslos, sarkastisch und schonungslos ehrlich berichtet sie im Roman „Iowa" in ihrem typischen Sound über die amerikanische Einöde des Midwest und über die Lebensnotwendigkeit von Freundschaften.

    Stefanie Sargnagel studierte in der von Daniel Richter angeleiteten Klasse der Akademie der Bildenden Künste Wien Malerei, verbrachte aber mehr Zeit bei ihrem Brotjob im Call-Center. Seit mehreren Jahren ist sie freie Autorin. Sie erhielt 2016 den Publikumspreis beim Wettbewerb zum Ingeborg-Bachmann-Preis und 2022 den Jurypreis des Prix Pantheon. Ihre beiden Bücher „Statusmeldungen" und „Dicht" waren Bestseller, „Statusmeldungen« wurde für das Kino verfilmt.

    Eine Veranstaltung im Rahmen des asphalt-Festivals Düsseldorf (3.-21. Juli 2024). 

  • Passagen Reloaded – ein literarisch-architektonischer Spaziergang entlang der Graf-Adolf-Straße. Mit Sebastian Brück und Hans-Jürgen Greve

    18.07.2024

    19:45 Uhr

    Treffpunkt:Bekantgabe erfolgt mit der Anmeldebestätigung

    Eintritt frei / Begrenzte Teilnehmer*innenzahl

    Anmeldung erforderlich unter maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de

     

    Der berühmte Flaneur der Moderne ist wahrscheinlich Walter Benjamin, der mit seinem Passagen-Werk das wohl schönste Portrait der Metropole Paris geschrieben hat. Unter dem Motto "passagen reloaded" flanieren wir entlang der Graf-Adolf-Straße mit dem Autor und „Düssel-Flaneur" Sebastian Brück, der sich in seinen Texten mit der Stadt und deren Veränderungen beschäftigt, und dem Architekten und Stadtplaner Hans-Jürgen Greve. Im Mittelpunkt des dialogischen Spazierganges mit Lesungen und Gesprächen stehen die Wandlungen, die die Straße im Laufe der Zeit durchlaufen hat und die Frage, welche Zukunft eine gute Stadtplanung der Graf-Adolf-Straße bescheren kann.

    Hans-Jürgen Greve ist Stadtplaner, Architekt, Designer und Urheber der BOKX®-Bücherschränke, von denen auch rund 30 in Düsseldorf stehen.

    Sebastian Brück ist freier Journalist, Autor, Ghostwriter, Lektor und Texter. In seinen journalistischen und literarischen Texten beschäftigt er sich intensiv mit seiner Heimatstadt Düsseldorf.

    Eine Veranstaltung des Literaturbüros NRW e.V. im Rahmen des Projektes EINE STRASSE (arkus ambach projekte). Die Veranstaltung wurde gefördert von der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf

  • Literarischer Spaziergang auf den Spuren von Dieter Fortes „Das Haus auf meinen Schultern"

    19.07.2024

    14:00 Uhr

    Teilnahmegebühr: 10 € / 5 €

    Bekanntgabe des Treffpunktes nach Anmeldung unter maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de

     

    Die Trilogie „Das Haus auf meinen Schultern" des in Düsseldorf geborenen Autors Dieter Forte spielt zum großen Teil in Düsseldorf-Oberbilk zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Diese Tour führt zu den Romanschauplätzen durch das damals von der Schwerindustrie geprägten Stadtteils, lässt das großartige Werk Fortes lebendig werden und informiert über die Geschichte der Gegend rund um die Kölner Straße, der „Kö der Arbeiter".

    Eine Veranstaltung des Literaturbüros NRW in Kooperation mit dem Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf im Rahmen der Ausstellung „Dieter Fortes Lesewelten".

  • Lesung mit Gerbrand Bakker: „Der Sohn des Friseurs”

    23.07.2024

    19:00 Uhr

    KAP1

    Konrad-Adenauer-Platz 1

    40210 Düsseldorf

    Eintritt: 10€ / 5€ / Festivalticket

    Tickets ab Mai 2024 ausschließlich: www.literarischer-sommer.eu

     

    Simon, Mitte vierzig, arbeitet wie seine Vorfahren als Friseur. Seinen Vater hat er nie kennengelernt – er sei, so heißt es, bei einem Flugzeugunglück 1977 ums Leben gekommen. Erst als ein Kunde, ein Schriftsteller, ihn nach seinem Vater fragt, wird er neugierig und beginnt, der Geschichte nachzugehen. Gleichzeitig lernt er beim Schwimmunterricht für Jugendliche den stummen Igor kennen – und verliebt sich in ihn... Mit gewohnter Lakonie und hintergründigem Humor erzählt der niederländische Autor von einem Mann, dessen Leben auch nach 40 Jahren noch unerwartete Wendungen nimmt.

    Eine Veranstaltung des Literaturbüros NRW  im Rahmen des „Literarischen Sommers/ Literaire Zomer 2024" in Kooperation mit der Zentralbibliothek.

  • Wo die Muse küsst – Gespräch und Lesung mit Philipp Schiemann

    25.07.2024

    16:00 Uhr

    Teilnahmegebühr: 5 €

    Anmeldung und Informationen zum Treffpunkt: maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de

     

    Wir treffen Autor*innen an den Orten, wo sie sich Inspiration holen und unterhalten uns mit ihnen über die Voraussetzungen von Kreativität – gelesen wird natürlich auch!

    Seit 1995 veröffentlicht Philipp Schiemann Prosabände und Hörbücher, zwischen 1989 und 2000 betrieb er als Sänger und Texter das Bandprojekt Conscious, mit dem zahlreiche Studioaufnahmen im Eigenverlag entstanden. Seit 2003 prägt seine Faszination für Westafrika und die dort heimischen Naturreligionen seine schriftstellerische und fotografische Arbeit. Inspiriert wird Philipp Schiemann durch seine Reisen, auf Spaziergängen und durch die Beschäftigung mit schreibenden Kolleg*innen, lebenden und verstorbenen, in deren Gesellschaft wir ihn an diesem Abend zu Gespräch und Lesung treffen.

    Eine Veranstaltung des Literaturbüros NRW.

  • Lesung mit Tomer Dotan-Dreyfus: „Birobidschan”

    31.07.2024

    19:00 Uhr

    KAP1

    Konrad-Adenauer-Platz 1

    40210 Düsseldorf

    Eintritt: 10€ / 5€ / Festivalticket

    Tickets ab Mai 2024 ausschließlich: www.literarischer-sommer.eu

     

    Der israelische Dichter Tomer Dotan-Dreyfus ist auf den Spuren seiner Vorfahren nach Deutschland gekommen, belegt einen Jiddischkurs und fragt sich, ob Jiddisch irgendwo Amtssprache ist. Ja, in dem autonomen Gebiet Birobidschan, das Stalin in den 1930er Jahren als jüdische Siedlungsregion bestimmt hat.

    Dort siedelt Dotan-Dreyfus seine Geschichte an um das Paar Alex und Rachel, den Fischer und Ur-Birobidschaner Boris Klayn oder die Freunde Gregory und Sascha, die sich auf einen Roadtrip gen Tunguska machen. Das Leben in Birobidschan geht seinen Gang fern des großen Weltgeschehens - bis sich die Ereignisse überschlagen...

    Tomer Dotan-Dreyfus, 1987 in Haifa geboren, lebt seit zehn Jahren in Berlin. Er schreibt sowohl in hebräischer als auch in deutscher Sprache.

    Die Moderation übernimmt Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW.

    Eine Veranstaltung des Literaturbüros NRW im Rahmen des „Literarischen Sommers/ Literaire Zomer 2024" in Kooperation mit der Zentralbibliothek.